BfB-Fraktion berät über das weitere Vorgehen zum Marktplatz und über dasVogelschutzgebiet Hessische Altneckarschlingen in Langwaden 

Bensheim. Die nächste Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürger für
Bensheim (BfB) findet am Dienstag, den 11. Juni 2024 ab 18.00 Uhr als
Video-Konferenz statt. 

Wir haben uns als Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) für den
ergebnisoffenen Wettbewerb zum Marktplatz eingesetzt. Nach der Vorstellung
der Pläne und einer Bürgerinformationsveranstaltung beraten nun die
Fraktionen miteinander wie das weitere Vorgehen aussehen kann, berichtet
BfB-Stadtverordneter Norbert koller. 

Wir besprechen das weitere Vorgehen zum abgeschlossenen Ideenwettbewerb zum
Marktplatz. Dabei wird auch eine Rolle spielen wo die künftige Stadtbücherei
ihren Sitz haben soll. Dazu gibt es mehrere denkbare Möglichkeiten die wir
gegenüberstellen wollen, kündigt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel an. 

Der Bewirtschaftungsplan für das Vogelschutzgebiet „Hessische
Altneckarschlingen, Teil Rodau-Langwaden wurde jetzt fertig gestellt und
beinhaltet die Naturschutzmaßnahen, die zum Schutz der dort vorkommenden,
geschützten Vogelarten erforderlich sind. Dieser Bereich wird ebenfalls in
der Fraktionssitzung der BfB angesprochen, informiert BfB-Stadtverordnete
Dr. Ulrike Vogt-Saggau. 

BfB hat viele Fragen rund um das Neubaugebiet Sanner in Auerbach 

Bensheim. Die nächste Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürger für
Bensheim (BfB) findet am Dienstag, den 28. Mai 2024 ab 18.00 Uhr in der
marokkanischen Kulturgemeinde auf dem Guntrum-Gelände statt. Kommunale
Themen stehen im Mittelpunkt der Sitzung, kündigt Yvonne Dankwerth vom
Vorstand der BfB an. 

Mit dem geplanten Neubaugebiet auf dem Sanner-Firmengelände in Auerbach
befasste sich die BfB-Fraktion in ihrer letzten Fraktionssitzung. Wir haben
eine Anfrage zur Bürgerbeteiligung, zur zeitlichen Vorlage des
Bebauungsplanes und des städtebaulichen Vertrages, zum sozialen und
bezahlbaren Wohnungsbau und zur Kindertagesstätte in dem Gebiet eingereicht,
informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. 

Für uns ist es auch wichtig, dass die Zusage das 3 ha Siedlungsfläche als
Ausgleich für den Neubau der Firma Sanner im Stubenwald ausgeglichen wird.
Dies soll durch Abplanung der Siedlungsfläche in Höhe von 3 ha im
Regionalplan in Fehlheim Süd-Ost und in Zell passieren, daran erinnert
BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau. 

Das Thema Nahwärmenetz in Fehlheim und die Sanierung des Komplexes des
Kaufhauses Krämer am Bensheimer Marktplatz werden u. a. in der
Fraktionssitzung besprochen. Bei dem Thema Nahwärmenetzt in Fehlheim
interessieret uns insbesondere die Auslastung, wie viele Wohneinheiten sich
im Neubaugebiet in Fehlheim für das Nahwärmenetzt entschieden haben und mit
welcher Energieart dieses bisher betrieben wird, darauf weist Barbara
Ottofrickenstein-Ripper vom Vorstand der BfB hin.

BfB kritisiert die neue Landesregierung wegen des Aussetzens des GütesiegelsFSC im Staatswald 

Bensheim. Die beiden hessischen Regierungsfraktionen CDU und SPD planen die
Aussetzung des Gütesiegels FSC im Staatswald mit rund 342.000 ha Wald. FSC
steht für „Forest Stewardship Council“und ist ein anerkanntes
internationales Zertifizierungssystem für nachhaltigere Waldwirtschaft. Die
Naturschutzverbände NABU, BUND und HGON sowie die Industriegewerkschaft Bau
kritisieren dieses Vorhaben der neuen Landesregierung in einer gemeinsamen
Stellungnahme. Dieser kritischen Stellungnahme schließt sich die
Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB)
an. 

Die ökologischen Vorteile der FSC-Zertifizierung zeigen sich am deutlichsten
bei den Biotopbäumen. Die Anzahl dieser Bäume pro Hektar wurde von drei auf
zehn deutlich erhöht, was langfristig die Grundlage für ein Netz uralter
Baumveteranen schafft. Diese Bäume sind entscheidend für das Überleben
zahlreicher, hochspezialisierter Pilze und Insekten. 

„Die FSC Zertifizierung gibt uns eine Möglichkeit, Wälder so zu
bewirtschaften, dass sie in der Lage sind, uns Menschen Ressourcen zur
Verfügung zu stellen, dies jedoch mit so wenig negativen Umweltauswirkungen
wie möglich“, informiert BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

STVV 16.5.2024 „B-Plan Seegenberg, ehemaliges CBM-GeländeSTVV 16.5.2024“, Franz Apfel

Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert, meine Damen und Herren,
sehr geehrte Gäste,

das Gebiet des B-Planes Seegenberg, also dem ehemaligen CBM-Gelände, ist u.
a. durch viele große Bäume gekennzeichnet. Der BUND Bensheim geht in seiner
Stellungnahme darauf ein: Die Fällung großer Bäume ist durch die
vorgesehenen Ersatzpflanzungen nicht ausgleichbar und es werden zu viele
Wohneinheiten zugelassen. 

Unabgesprochen orientieren wir uns als BfB-Fraktion am Beschluss des
Ortsbeirates Schönberg. Hier sehen wir große Gemeinsamkeiten, die sich auch
in unserem Änderungs-Antrag von BfB, FWG und VuA niederschlagen. 

Zitat aus dem BA vom 3. Mai 2024:

Zitat: „Dezember 2020…..erhöht sich die Anzahl der geplanten Wohnungen von
ursprünglich 40 bis maximal 81 Wohnungen auf jetzt 170 Wohnungen.“ Zitat
Ende. Heute sind wir im Entwurf bei 155 Wohneinheiten. Wir kommen aber von
ursprünglich 40 bis maximal 81 Wohnungen. 

Die deutlichen Erhöhungen der Wohneinheiten kamen nachdem 2015 das Gelände
von der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung gekauft wurde. 

Zur Erinnerung: die Grünen stimmten am 17. Dezember 2020 gegen den damaligen
B-Plan. Hier richtete sich die Kritik gegen die Bebauungsdichte, die sich
von ursprünglich 15,3 Wohneinheiten pro Hektar auf 42,5 Einheiten
verdreifacht hatte.

Und bei dem jetzt vorliegenden B-Plan mit 155 Wohneinheiten stellt sich mir
die Frage: wessen Interessen vertreten wir ? Vertreten wir die Interessen
der Anwohner, der Umweltschützer, der Investoren oder welche Interessen
vertreten wir ? 

Es ist so, dass es für jede Sichtweise Begründungen gibt, auch gute
Begründungen. Und jemand der eine andere Sichtweise hat, der oder die ist
ausdrücklich nicht unser Feind sondern allenfalls unser Gegner mit einem
anderen Schwerpunkt. Das will ich hier ausdrücklich mal sagen. Wir setzen
uns alle für unsere Heimatstadt ein wenngleich auch aus unterschiedlichen
Blickwinkeln. Aber Feinde sind wir deswegen noch lange nicht !

BfB, FWG und VuA haben mit ihrem Änderungs-Antrag eine einigermaßen positive
und zukunftsgerichtete Antwort. Wir sollten uns erlauben von den starren
Regelungen abzugehen und die Menschen für die parlamentarische Demokratie
gewinnen indem wir mehr auf sie hören. 

Meine Damen und Herren,

wir stellen als BfB-Fraktion zusammen mit den Fraktionen der FWG und der VuA
folgende Änderungs-Anträge:

1. Die Verwaltungsvorlage B“ 8 „Seegenberg“ wird zurückgestellt.

2. Vorlage des auf Anfrage der BfB-Fraktion vom 24.2.2022 zugesagten
dreidimensionalen Darstellung der Baukörper im Plangebiet durch den
Vorhabenträger.

3. Durchführung einer Bürgerinformationsveranstaltung in der die
Bürgerinnen und Bürger vor Ort über den geänderten B-Plan informiert und
gehört werden.“ 

Wir sehen Punkt 3 als notwendige vertrauensbildende Maßnahme. Der Ortsbeirat
Schönberg hat in seiner Sitzung am 25. April 2024 darauf aufmerksam gemacht,
dass die Verwaltung in der Sitzung am 24.1. eine Informationsveranstaltung
vor Offenlage angekündigt hat. Dann kann und darf man doch jetzt nicht so
vorgehen nach dem Motto „Augen zu und durch“. 

Und Punkt 2 wurde uns in einer Antwort auf unsere Anfrage doch zugesagt. 

Meine Damen und Herren,

ich gehe noch auf einen Punkt einer behördlichen Stellungnahme ein. Dort 

heißt es u. a.: 

Zitat: „Daneben ist Boden eine endliche Ressource, mit der schonend
umgegangen werden muss, um unsere Lebensgrundlage und die der kommenden
Generationen zu erhalten. Je mehr Böden versiegelt werden, desto mehr steigt
der Intensivierungsdruck auf den verbleibenden Flächen.“Zitat Ende. 

Ich will das insofern vertiefen: im hügeligen Gelände und insbesondere in
Bachtälern – wie hier vorliegend – geht es doch in der letzten Zeit auch um
die Themen Bodenversiegelung und Hochwasserschutz. Die Koalition selber hat
dieses Thema doch 

ebenfalls erkannt und aufgegriffen: Ausgerechnet in dieser Hanglage soll
dieses Thema keine Rolle spielen ? Das sollten Sie überdenken. 

Thema Verkehr: 155 Wohneinheiten, das sind ca. 300 Fahrzeuge. Dann kommt
über kurz oder lang die Bebauung der Thermoplastik hinzu. Und es kommen noch
mindestens zwei neue Baugebiete im Lautertal hinzu, Schmelzig und DESTAG. 

Können wir den so tun als ob wir die Situation am Ritterplatz vom Lautertal
kommend nicht kennen. Ein Verkehrsstau jagt den nächsten in den
Hauptverkehrszeiten und das wird sich weiter zuspitzen. Sehenden Auges. Auch
deshalb: jede Wohneinheit weniger ist ein Gewinn für die Lebensqualität für
viele Tausende Menschen, die über den Ritterplatz müssen. 

Meine Damen und Herren,

wir sehen auch was Positives in der Verwaltungsvorlage: und das ist der
Wechsel des Aufstellungsverfahrens. Dem stimmen wir selbstverständlich zu. 

Wir bitten um Zustimmung zu unserem Änderungs-Antrag und um Einzelabstimmung
der Punkte 20 b von a bis d) 

STVV 16.5.2024 „Rodauer Staße Nord“, Norbert Koller

Sehr geehrte Frau Deppert,  

sehr geehrte Damen und Herren,

werte Gäste,

 An dieser Stelle in Fehlheim, soll eine Fläche von 4.190 m² bebaut werden, momentane Nutzung als Grünland und Obstbaumbestand. Es ist die Erweiterung eines bestehenden Wohngebietes. Geplant sind gem. Verwaltungsvorlage 43 Wohneinheiten mit etwa 90 bis 100 Bewohnerinnen. Das ist für das Gebiet sehr umfangreich.

Wir sehen die Belastung für die Anwohnerinnen, die zurecht hier wiedersprechen. Wir sehen das Gebäude der Firma Mehl, das nunmehr die Umgebung und alle Neubautätigkeit prägt. Der Investor hat das Flachdach in sein Konzept übernommen. Die neuen Gebäude mit 3 Vollgeschossen und teilweise Staffelgeschossen. Sozialwohnungen und Mehrgenerationen-wohnen.

Die Kommunalpolitik sollte daran interessiert sein, der Bensheimer Bevölkerung gute und preiswerte Wohnungsan-gebote zur unterbreiten. Wohnraum ist knapp. Investoren sollen darauf achten, dann die Dimensionen stimmen, die Wohnungen auch der Bevölkerung vor Ort zugutekommt und in die Struktur des Ortes passt. Die Einwände des Ortsbeirates halten wir für richtig. Weniger Gebäude mit geringerer Dichte, angepasst an die Umgebung. Deshalb stimmen wir dem Änderungsantrag der Koalition zu, der hier die richtige Richtung vorgibt. Wer heute baut nutzt alles aus, so gut es geht. Die Rahmenbedingungen im Bauwesen sind immer schwieriger geworden.

STVV 16.5.2024 „Bebauungsplan BA21, Darmstädterstr./ Franz-Schubert-Str.“, Norbert Koller

Sehr geehrte Frau Deppert,  

sehr geehrte Damen und Herren,

werte Gäste,

Bensheim verwandelt sich. Von einer in den Ortsteilen eher kleinstädtisch, dörflichen Struktur verwandelt geht immer mehr in Richtung Großstadt. Und es ist richtig, dass hier an dieser Stelle eine Neuordnung des Gebietes erforderlich ist. In der Vorlage ist zu sehen, dass eine weitere Verdichtung im Innenbereich stattfinden soll. 15 Wohneinheiten mit etwa 40 Bewohnerinnen.

Wir sehen die beiden Dreher-Häuser an der Darmstädter Straße, die nunmehr die Umgebung und alle Neubautätigkeit prägen. Mit einer Firsthöhe von immerhin: 15,50 m. Dieser geplante Neubau mit Sozialwohnungen an der Darmstädter Straße ist sehr mächtig mit 15 m Firsthöhe. Ansonsten sind die Gebäude in der Darmstädter Str. von 1 ½ bzw. 2-geschossigen Gebäuden geprägt, giebelständig. An die Höhe der Dreherhäusern orientiert sich die weitere auch zukünftige Bebauung, die darauf ausgerichtet ist, die Grundstücke auszunutzen und so rationell wie möglich zu bauen. Das ist legitim.

Fazit: Durchwachsene Zukunft der Baubranche für 2024 erwartet. Baustoffmangel, hohe Baustoffpreise, steigende Zinsen, die damit einhergehende geringere Nachfrage von Bauleistungen und vieles mehr wirkt sich negativ auf die Baukonjunktur im Jahr 2024 in Deutschland aus.

Es ist darauf zu achten, dass ein guter Wohnungsmix angeboten wird mit erschwinglichen Mietpreisen, die auf Dauer auch beibehalten werden können.

Die Kommunalpolitik kann nur daran interessiert sein, der Bensheimer Bevölkerung gute und Preiswerte Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Wir stimmen zu.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit   

Anfrage der BfB-Fraktion zum Thema „Bebauungsplan Firma Sanner in Auerbach und damit zusammenhängende Fragen“

BfB-Fraktion                                                                                                               21. Mai 2024 

Frau Stadtverordnetenvorsteherin

Christine Deppert

Rathaus 

Über parlamentarisches Büro

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert,

bitte nehmen Sie die nachfolgende Anfrage der BfB-Fraktion zum Thema „Bebauungsplan Firma Sanner in Auerbach und damit zusammenhängende Fragen“ auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am 11. Juli 2024.

Viele Grüße

BfB-Fraktion

Vorbemerkung:

Im Beschluß zur 1. Änderung des Bebauungsplans BW 57 „Erweiterung Stubenwald II“ ist u. a. die folgende Zusage enthalten: „Zwar werden durch den Neubau im Stubenwald 3,0 ha Fläche in Anspruch genommen, jedoch verzichtet die Stadt Bensheim auf im Regionalplan festgesetzte Siedlungsfläche in Zell und Fehlheim Südost.“ In Anfragen der BfB-Fraktion zu diesem Thema wurde mitgeteilt, dass der Ortsbeirat Fehlheim mit der Abplanung einverstanden ist. Der Ortsbeirat Zell hat dies abgelehnt. 

Bis Ende des Jahres 2024 will die Firma Sanner von ihrem bisherigen Standort in Auerbach in das Stubenwaldgelände umgezogen sein. Bis heute liegen weder die zugesagten Bürgerbeteiligungen noch der Entwurf für den Bebauungsplan vor.

Wir fragen den Magistrat:

1.        Der Ortsbeirat Fehlheim stimmte in seiner Sitzung am 4.Oktober 2021 der „26. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Bensheim (Abplanung) zu. Wurde diese Änderung des Flächennutzungsplanes Fehlheim betreffend eingereicht ? Wenn Nein, aus welchen Gründen?

2.        Der Ortsbeirat Zell stimmte in seiner Sitzung am 5.10.2021 gegen die Abplanung in Zell. Wir verweisen auf die Antwort des Magistrats auf unsere Anfrage zu diesem Thema in der Stadtverordnetenversammlung am 17.2.2022. Die Antwort ist beigefügt. Für welche der vier möglichen Vorgehensweisen hat sich der Magistrat entschieden ? 

3.        Im „letter of intent“ (Absichtserklärung) zwischen der Stadt Bensheim und der Firma Sanner wurde u. a. unter dem Punkt 3 „Zeitplan“ vereinbart, dass parallel zur Verlagerung des Unternehmens in das Gewerbegebiet das Bebauungsplanverfahren für die Flächen in Auerbach anvisiert wurde. Wann wird die zugesagte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erfolgen in Form einer Bürgerinformationsveranstaltung erfolgen und wann wird der Entwurf für den Bebauungsplan vorgelegt ?

4.        Wann ist die Vorlage eines städtebaulichen Vertrages zwischen Sanner und der Stadt Bensheim vorgesehen ? 

5.        Wie weit sind die Verhandlungen mit der Firma Sanner in Bezug auf die Höhe der Wohneinheiten für den Sozialen Wohnungsbau und für die Abtretung einer Fläche für eine KITA in dem Gebiet gediehen ?

6.        Das Gebiet soll in mehreren Bauabschnitten erschlossen werden. Wann ist aus heutiger Sicht mit dem Baubeginn des 1. Abschnittes zu rechnen ? 

BfB sieht B-Plan Seegenberg (ehemaliges CBM-Gelände) kritisch 

Bensheim. Zur nächsten Fraktionssitzung trifft sich die BfB-Fraktion am
Dienstag, den 7, Mai 2024 um 18.00 Uhr in der marokkanischen Kulturgemeinde
auf dem Guntrum-Gelände, informiert Yvonne Dankwerth vom Vorstand der
Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB). 

Wir befassen uns insbesondere mit der Vorbereitung der
Stadtverordnetenversammlung und hier schwerpunktmäßig mit dem Bebauungsplan
Seegenberg, dem ehemaligen Gelände der CBM. Wie der Ortsbeirat Schönberg,
der viele offene Fragen zum Bebauungsplan sieht, sehen wir die
Notwendigkeit, dass die Verwaltungsvorlage abgesetzt und verschoben wird,
informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. 

Insbesondere fehlt uns die dreidimensionale Darstellung der Baukörper im
Plangebiet durch den Vorhabenträger. Diese Darstellung wurde uns in einer
Anfrage der BfB-Fraktion mit Schreiben vom 24.2.2022 zugesagt. Dort wurde
uns folgendermaßen geantwortet: „Zu dem Entwurf, welcher der
Stadtverordnetenversammlung im nächsten Verfahrensschritt zur
Beschlussfassung vorgelegt werden wird, wird der Vorhabenträger eine
dreidimensionale Darstellung der Baukörper im Plangebiet erstellen.“ Wir
erwarten, dass diese Zusage eingehalten wird, macht BfB-Stadtverordnete Dr.
Ulrike Vogt-Saggau deutlich. 

Wir bitten weiterhin um die Durchführung einer
Bürgerinformationsveranstaltung in der die Bürgerinnen und Bürger vor Ort
über den geänderten B-Plan informiert und gehört werden. Eine
Bürgerinformationsveranstaltung vor der Befassung der kommunalen Gremien
wäre eine vertrauensbildende Maßnahme, heißt es in der BfB-Mitteilung
abschließend. 

BfB berät über Bebauungspläne – Erweiterung EDEKA in Auerbach wirdunterstützt – Bebauungsplan Seegenberg wird kritisch gesehen 

Bensheim. Mit der Vorbereitung der Ausschüsse der
Stadtverordnetenversammlung befasst sich die BfB-Fraktion in ihrer nächsten
Video-Konferenz. Insbesondere die Bebauungspläne in Auerbach, der Weststadt
sowie in Bensheim Mitte/Schönberg werden besprochen nachdem die Ortsbeiräte
dazu getagt haben. Ein weiteres wichtiges Thema ist das Ergebnis der
Vorstellung der prämierten Entwürfe aus dem Ideenwettbewerb für den
Marktplatz der Zukunft und zwar nach dem Workshop der Kommunalpolitiker, die
auch über das weitere Vorgehen beraten haben, informiert die
Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB). 

Der Bebauungsplan „Dorfmühle“ in Auerbach, der eine Erweiterung des
Lebensmittel-Vollsortimenters EDEKA vorsieht wird von uns unterstützt. Ziel
ist der Erhalt und die Verbesserung der Grund- und Nahversorgung im
Stadtteil Auerbach, berichtet Andreas Born, der die BfB im Magistrat
vertritt. 

Um seine Marktposition zu halten, soll der Lebensmittelmarkt grundlegend
modernisiert werden, wozu vor allem breitere Verkehrs- und Gangflächen und
eine großzügigere Anordnung der einzelnen Abteilungen gehören. Der
EDEKA-Markt soll von heute 1500 qm Verkaufsfläche auf 2500 qm erweitert
werden. Über der Erweiterung des Marktes sollen auch Büros, Wohnungen und
Praxen entstehen, darauf weist Barbara Ottofrickenstein-Ripper,
BfB-Vertreterin im Ortsbeirat Auerbach, hin. 

Der Bebauungsplan Seegenberg (ehemals CBM) wird in der BfB-Fraktion kritisch
gesehen. Die Bebauung wird verdichtet und es kommen 30 zusätzliche
Wohneinheiten hinzu was jetzt 155 Wohneinheiten für dieses Gebiet bedeutet.
Die Stellungnahmen der Naturschutzverbände haben für uns ebenso Bedeutung
wie die der Anlieger. „Wir sind auf das Votum der Ortsbeiräte Bensheim-Mitte
und Schönberg gespannt, erklärt Yvonne Dankwerth, BfB-Vertreterin im
Ortsbeirat Bensheim-Mitte. 

Der Bebauungsplan „Rheinstraße-Elbestraße-Moselstraße wird von der
BfB-Fraktion grundsätzlich unterstützt. Der Bebauungsplan setzt ein
allgemeines Wohngebiet für diesen Bereich fest. Dort dürfen nur Wohngebäude
errichtet werden, bei welchen 40 % der Wohnungen mit Mitteln der sozialen
Wohnraumförderung gefördert werden könnten. In einem noch zu verhandelnden
städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt Bensheim und der Wohnbau
Bergstraße soll die Verpflichtung des Grundstückeigentümers zur Durchführung
von Maßnahamen der sozialen Wohnraumförderung festgehalten werden. Letztlich
kommt es dann auf die Inhalte dieses städtebaulichen Vertrags an, betont
BfB-Stadtverordneter Franz Apfel abschließend.

BfB befasst sich mit der Bürgerversammlung zur Energiewende

Bensheim. Am Dienstag, den 23. April 2024 trifft sich die BfB-Fraktion per Video-Konferenz ab 18.00 Uhr zu ihrer nächsten Sitzung. Im Mittelpunkt der Sitzung steht das Thema Energiewende in Bensheim und die Bürgerversammlung zu diesem Thema am 25. April 2024 um 18.00 Uhr im Bürgerhaus Kronepark, informiert BfB-Stadtverordneter Norbert Koller. 

„Wir setzen uns für Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern und auf genutzten Flächen wie Parkplätzen etc. ein. Die Nutzung des GGEW-Parkplatzes mit überdachten Stellplätzen auf denen 792 Solarmodule installiert wurden ist ein Vorzeigebeispiel. Wir setzen darauf, dass weitere Bensheimer Firmen diesem Beispiel folgen. Auch auf Bensheims Dächern gibt es noch sehr viele Möglichkeiten diese für Photovoltaik-Anlagen zu nutzen“, darauf weist BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau hin. 

Nach der Genehmigung der Photovoltaik-Anlage an der Hartbrücke lehnen wir weitere Photovoltaik-Anlagen auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen ab. „Wir wollen die Konzentration auf die Dächer und bereits genutzte Flächen wie Parkplätze etc. um die Biodiversität (Artenvielfalt) zu erhalten“, informiert Barbara Ottofrickenstein-Ripper, Sprecherin der BfB. 

Das Thema Energiewende wird in der Öffentlichkeit sowohl bei Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen als auch bei dem Thema Windkraft kritisch gesehen. „Wir hoffen, dass es zu einem interessanten Austausch von Pro und Contra der einzelnen Maßnahmen auf der Bürgerversammlung dazu kommen wird“, meint BfB-Stadtverordneter Franz Apfel abschließend.