STVV 29.4.2026 „Rede zur 1. Sitzung nach der Kommunalwahl“, Franz Apfel

Frau Bürgermeisterin Christine Klein,
sehr geehrte Stadtverordnete, sehr geehrte Gäste, 

als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, der am längsten diesem 

Gremium ununterbrochen angehört, darf ich heute die konstituierende 

Sitzung der STVV bis zur Wahl der Stadtverordnetenvorsteherin leiten. 

Die Kommunalwahlen sind vorbei. Es wurden sehr viele neue 

Stadtverordnete gewählt und mit der Partei „Volt“ haben wir auch eine neue 

Fraktion in dieser Wahlperiode bekommen. 

Ich heiße Sie alle herzlich willkommen ganz besonders die vielen neuen 

Stadtverordneten. Für mich bedeutet das: um unsere Demokratie in 

Bensheim muß niemand bange sein. 

Ich beglückwünsche Sie alle zu ihrer Wahl als Stadtverordnete. 

Sie alle wollen das Amt als Stadtverordnete wahrnehmen und gegebenenfalls 

auch die Bebauungspläne bis Seite 247 durchlesen und bewerten: Sie haben 

alle meinen Respekt ! 

Bensheim braucht unabhängige und engagierte Stadtverordnete die im 

Zweifel das Wohl der Stadt in den Mittelpunkt ihrer Entscheidung rücken. 

Deshalb an dieser Stelle: Fraktionszwang gibt es nicht. Wir alle können frei

entscheiden. Das ist nicht meine Meinung sondern das ist ein wichtiger 

Grundsatz in der parlamentarischen Demokratie. 

Meine Damen und Herren,

unsere Stadt lebt von vielen Vereinen und von viel Bürgerengagement. Dies 

ist aufgrund unserer finanziellen Situation auch dringend notwendig und 

sollte unbedingt gefördert und weiter ausgebaut werden. Z. B. durch einen 

Förderverein für die Stadtbibliothek. Oder durch eine Bürgerstiftung unserer

Stadt. Die gibt es….Ich meine aber eine Bürgerstiftung die von den 

Bürgerinnen und Bürgern ausgeht, die dort Mitglied sind, die selber 

entscheiden was und wie hoch gefördert wird. Da ist neuer Schwung für 

unsere Stadt möglich. Also eine Bürgerstiftung die diesen Namen auch 

verdient. 

Meine Damen und Herren,

gemeinsam werden wir uns für unsere Stadt engagiert einsetzen. So wie es 

aussieht wird es wieder eine Koalition geben. Andere Möglichkeiten einer 

Zusammenarbeit wären auch möglich gewesen. Koalition und Opposition sind 

beides wichtige Bestandteile in einer parlamentarischen Demokratie. Hoffen 

wir, dass wir gemeinsam gute Beschlüsse für unsere Stadt auf den Weg 

bringen. Und eines sollte für alle klar sein: der politische Gegner ist kein

Feind! Er und Sie sind die Mitbewerber, die ebenfalls wichtige Funktionen in

den nächsten 5 Jahren erfüllen werden. Ich hoffe, dass die neuen 

Stadtverordneten in ihrer Gesamtheit so klug sind, dass sie gute Anträge
egal 

welche Fraktion diese stellt, unterstützen werden und das die Zeit vorbei
ist, 

dass Anträge abgelehnt werden nur weil sie von der vermeintlich „falschen“ 

Fraktion kommen.

In diesem Sinne komme ich zur Tagesordnung der konstituierenden Sitzung der
Bensheimer Stadtverordnetenversammlung.

STVV 29.4.2026 „Verabschiedung der ausgeschiedenen Stadtverordneten“, Franz Apfel

Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert, meine Damen und Herren,

wir verabschieden heute Norbert Koller und Dr. Ulrike Vogt-Saggau. Beide 

waren tragende Säulen der Fraktion Bürgerinnen und Bürger für Bensheim,

nicht nur in der letzten Wahlperiode. Beide waren politische Schwergewichte.

Norbert Koller hat mit mir 1978 die Grüne Liste Bensheim gegründet. Und er 

hat mit mir zusammen die Wählergemeinschaft BfB gegründet. Uns hat eine 

sehr lange Freundschaft verbunden.

Norbert hat die BfB 13 Jahre und 6 Monate in der 

Stadtverordnetenversammlung vertreten. Er war unser Fachmann im Bau-, 

Umwelt- und Planungsausschuss. Er war u. a. in der Verbandsversammlung 

des KMB, im Aufsichtsrat der GGEW, in der Verkehrskommission und 

natürlich im Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss. 

Und in einer Zeit, in der ich erkrankte, hat Norbert zum Glück den 

Fraktionsvorsitz übernommen. Für Deine Arbeit, für Dein Engagement für die 

BfB und für die Stadt Bensheim danken wir Dir als BfB-Fraktion. Auf unserer 

Jahreshauptversammlung wird Dir nochmal ausdrücklich gedankt werden. Ich 

danke Dir auch ganz persönlich für die lange Zeit unserer guten 

Zusammenarbeit.

Meine Damen und Herren,

wir verabschieden heute ebenfalls Dr. Ulrike Vogt-Saggau. Ulrike kann heute 

leider nicht teilnehmen. Ulrike war unser Gesicht nach außen und nach innen 

für den Naturschutz. Ulrike gehörte 10 Jahre der 

Stadtverordnetenversammlung an. Sie war unsere Vertreterin im Sozial-, 

Sport- und Kulturausschuss und natürlich in der Naturschutzkommission. In 

der Sozialkommission und im Eigenbetrieb Kinderbetreuung. 

Ulrike wird auf unserer Jahreshauptversammlung dabei sein und dort wird 

ihre Arbeit auch nochmal richtig geehrt. Ulrike und Norbert fehlen uns jetzt
in 

der Fraktionsarbeit. Zum Glück haben wir vielversprechende Neue ! 

BfB will frühzeitig zum Thema Finanzen wegen dem Iran-Krieg sensibilisieren

Bensheim. Zu ihrer nächsten Fraktionssitzung trifft sich die Fraktion der
Wählergemeinschaft Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) am Dienstag,
den 7. April 2026 um 18.00 Uhr. Wir haben unseren Fraktionsvorstand gewählt
und unsere Vertreter und Vertreterinnen für die Ausschüsse festgelegt, jetzt
beginnen wir mit der inhaltlichen Arbeit in der neugewählten
Stadtverordnetenversammlung, informiert Stadtrat Andreas Born (BfB). 

„Durch den Krieg gegen den Iran sehen wir große Schwierigkeiten auf die
Unternehmen und auf die Einkommenssituation der Stadt Bensheim
(Gewerbesteuer) zukommen. Wir wollen frühzeitig auf dieses auf uns zu
kommende Problem aufmerksam machen und sensibilisieren“, stellte Harald
Polotzek (BfB) fest. 

„Vielleicht ist ein Nachtragshaushalt als Sparhaushalt notwendig. Wir hatten
dazu mehrere Vorschläge gemacht. Nach der Kommunalwahl ist es vielleicht
eher möglich zumindest einigen Änderungs-Anträgen der BfB zuzustimmen“,
meint BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. 

Der neue BfB-Fraktionsvorsitzende Stefan Beckmann sieht die Notwendigkeit
einer stärkeren finanziellen Unterstützung durch das Land Hessen und durch
die Bundesregierung. „Hier muß sich dringend etwas tun. Viele Kommunen
benötigen diese finanzielle Unterstützung.“ 

„Das Hochdrehen der Grundsteuer B als „Lösung“ lehnen wir aus sozialen
Gründen ab. Die Mieten und Mietnebenkosten dürfen nicht immer weiter
steigen“, stellt Marion  Machalowski fest. 

Viel Lob erhielt die Sparkasse Bensheim in der letzten BfB-Fraktionssitzung
von BfB-Stadtverordneten Barbara Ottofrickenstein-Ripper: „Der
Sparkassenvorplatz wurde durch die Blumenbeete vorbildlich gestaltet.“

BfB bereitet Gespräche mit den anderen Faktionen vor

Bensheim. Die Fraktion der Wählergemeinschaft Bürgerinnen und Bürger für
Bensheim (BfB) trifft sich zu ihrer nächsten Fraktionssitzung am Dienstag,
den 31. März 2026, ab 18:00 Uhr.

Im Mittelpunkt der Sitzung steht die Vorbereitung der Gespräche mit den
anderen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung nach der Kommunalwahl,
berichtet Stadtrat Andreas Born (BfB).

Das Treffen am 31. März ist zugleich die letzte Sitzung der bisherigen
Fraktionsmitglieder. Erstmals nehmen auch die ab April 2026 neu gewählten
Stadtverordneten sowie neue Mitglieder der BfB-Fraktion teil, informiert die
Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper.

„Wir sind den Wählerinnen und Wählern dankbar, dass sie unsere bisherige
Arbeit mit einem zusätzlichen Mandat honoriert haben. Statt bisher drei
stellen wir künftig vier Stadtverordnete – das wird unsere Arbeit
erleichtern“, erklärt der neu gewählte BfB-Fraktionsvorsitzende Stefan
Beckmann.

Neben der inhaltlichen Vorbereitung der anstehenden Gespräche mit anderen
Parteien wird sich die Fraktion auch mit den möglichen Auswirkungen des
Krieges gegen den Iran auf die heimische Wirtschaft befassen.
„Gegebenenfalls muss ein Nachtragshaushalt in Form eines Sparhaushalts
verabschiedet werden“, betont Harald Polotzek (BfB).

Stefan Beckmann neuer BfB-Fraktionsvorsitzender

Bensheim. Auf ihrer ersten Sitzung nach der Kommunalwahl wählte die Fraktion
der Wählergemeinschaft Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) ihren neuen
Fraktionsvorstand ab April 2026. Als Fraktionsvorsitzender wurde Stefan
Beckmann gewählt. Zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurden Barbara
Ottofrickenstein-Ripper und Franz Apfel gewählt. In der konstituierenden
Sitzung der BfB-Fraktion wurden auch die Vertreterinnen und Vertreter für
die drei Ausschüsse in der neuen Stadtverordnetenversammlung gewählt. 

Vertreter der BfB-Fraktion im Haupt- und Finanzausschuss und im MEGB-Beirat
soll Stefan Beckmann werden. Barbara Ottofrickenstein-Ripper geht für die
BfB in den Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss. I Sozial- und Sportausschuss
vertritt Franz Apfel die BfB. 

In der nächsten Sitzung der BfB-Fraktion am Dienstag, den 24. März 2026 tagt
die BfB-Fraktion um 18.00 Uhr und bespricht das weitere Vorgehen in der
neugewählten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung. 

BfB: Maßlosen Flächenverbrauch korrigieren.

Bensheim. Die Fraktion der Wählergemeinschaft Bürgerinnenn und Bürger für
Bensheim (BfB) kommt am Dienstag, 17. März 2026, zu ihrer nächsten
Fraktionssitzung zusammen. Die Sitzung beginnt um 18.00 Uhr. Im Mittelpunkt
der Beratungen stehen die Wahlergebnisse für die Stadtverordnetenversammlung
sowie die Ort6sbeiräte. Die Fraktion wird die Ergebnisse analysieren und
erste Schlussfolgerungen für die weitere politische Arbeit ziehen,
informiert Stadtrat Andreas Born (BfB).

„Wir hoffen, dass das Wahlergebnis Spielraum für einen Nachtragshaushalt
2026 ermöglicht um die Grundsteuer B deutlich unter die bereits
beschlossenen 1000 Punkte Hebesatz abzusenken. Das ist unser Ziel, fasst
Harald Polotzek (BfB) zusammen. Dazu müssen einige Änderungs-Anträge der
BfB-Fraktion beschlossen werden. 

„Bensheims Vereine brauchen mehr Tagungsmöglichkeiten zu erschwinglichen
Preisen. Da wollen wir etwas ändern. Die Clubräume im Bürgerhaus müssen
bezahlbar gebucht werden können. Das ist unser Ziel nach der Kommunalwahl“,
informiert Stefan Beckmann (BfB). 

Eine weitere Möglichkeit als Tagungsort für Vereine sieht
BfB-Stadtverordneter Franz Apfel in der Nutzung der leerstehenden Räume in
dem Mehrfamilienhaus Ecke Wormser Straße/Moselstraße. 

„Wir werden keinen Windkraftanlagen in den Flora-Fauna-Habitaten zustimmen.
Die Standorte oberhalb von Gronau – alte intakte Buchenwälder – und oberhalb
von Hochstädten sind für uns Tabu, darauf macht Marion Machalowski
aufmerksam. Wir unterscheiden uns hierbei klar von den Grünen. 

Wir setzen uns für Photovoltaik-Anlagen mit Speichern auf Dächer und bereits
genutzten Flächen wie Parkplätzen ein. Das GGEW ist hier beispielgebend
vorangegangen. Die Nutzung von immer mehr landwirtschaftlichen Flächen für
Photovoltaik-Anlagen lehnen wir ab, stellt Annette Hennemann (BfB) klar. 

Der geplante Flächenverbrauch der Koalitionäre in Bensheim ist maßlos. „Wir
hoffen, dass Mandat zu bekommen um Bensheim-Süd ( bis zu den Kleingärten ),
die Zeilbäume bis nach Zwingenberg und Stubenwald 3 verhindern zu können,
erklären die BfB-Stadtverordneten Barbara Ottofrickenstein-Ripper und Dr.
Ulrike Vogt-Saggau.

BfB fordert Nahversorger für die Innenstadt

Bensheim. Im Mittelpunkt der nächsten Fraktionssitzung der BfB-Fraktion
stehen die Themen Innenstadt und Pflegeeinrichtungen in Bensheim. Für die
Innenstadt wäre es wichtig einen Nahversorger zu bekommen. Dafür setzen wir
uns seit Jahren ein. Wir hoffen, nach der Kommunalwahl bessere
Voraussetzungen dafür zu bekommen. Der lehrstehende DM-Laden in der oberen
Fußgängerzone wäre ein idealer Standtort dafür, meint BfB-Sprecherin Yvonne
Dankwerth.

Das alte Hospital steht seit vielen Jahren leer. Der Standort wäre ideal für
ein Wohnprojekt mit den Schwerpunkten bezahlbares Wohnen,
Gemeinwohlorientiert, mehr-Generationen, Wohnen im Alter, meint
BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. 

Bis heute ist das Hoffart-Gelände mit Auflagen nicht verkauft. Die
CDU-geführte Koalition und ihre Baudezernentin haben unsere Vorschläge dazu
blockiert. Dort könnte längst ein Wohngebäude mit einem Teil Sozialwohnungen
stehen, meint hierzu Stadtrat Andreas Born (BfB). 

Baumpflanzungen auf der erhöhten Terrasse des Marktplatzes würden Schatten
spenden und aus einem sommerlichen Hitzehotspot eine lauschige Stadtoase in
Bensheims Mitte zaubern. Mit überschaubaren Mitteln und Fördergeldern vom
Bund wäre mit dieser Maßnahme der Marktplatz aufgewertet und der aktuelle
Stillstand in Bensheims Mitte  kreativ überwunden, ist Annette Hennemann
überzeugt.

Durch die vorübergehende Schließung der Seniorenresidenz Fürstenlager wurde
deutlich, dass in diesem Bereich eine Versorgungslücke in Bensheim besteht.
Wir begrüßen, dass das SC Seniorencentrum GmbH einen Versorgungsvertrag für
die Seniorenresidenz Fürstenlager erhalten hat und neue Bewohnerinnen und
Bewohner aufgenommen hat. Dadurch schließt sich wieder eine Lücke, die sich
mit der Schließung der Seniorenresidenz Fürstenlager aufgetan hatte, meint
dazu Marion Machalowski.

Durch diese Situation ist deutlich geworden, dass es in Bensheim ein Defizit
an Pflegeplätzen und betreutem Wohnen gibt. Die beschlossenen Pläne zur
Erweiterung des AWO-Sozialzentrums sind mittlerweile hinfällig geworden.
Auch für die Senioren-Residenz Villa Medici gibt es derzeit keine
Erweiterungspläne. Unser Ziel sollte deshalb sein eine bestehende
Senioren-Residenz zu erweitern um den steigenden Bedarf besser abzudecken,
findet Stefan Beckmann (BfB). 

Auch die Plätze im betreuten Wohnen sind in Bensheim ausgebucht. Die Stadt
sollte deshalb aktiv auf Investoren und Betreiber zugehen um hier bereits
bestehenden Bedarf und in Zukunft zusätzlichen Bedarf abdecken zu können,
findet Harald Polotzek (BfB).

Am Samstag, den 7. März 2026 findet der nächste Informationsstand der Wählergemeinschaft Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) statt.

Bensheim. Am Samstag, den 7. März 2026 findet der nächste Informationsstand der Wählergemeinschaft Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) statt. Von 10.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr ist die BfB in der Fußgängerzone an der Mittelbrücke gegenüber Kaufhaus Ganz erreichbar. Wir stehen für Gespräche zu den Themen Flächenverbrauch in Bensheim, Haushaltspolitik mit Senkung der Grundsteuer B und Sozialer Wohnungsbau ohne Flächenverbrauch gerne zur Verfügung“, heißt es in der BfB-Mitteilung.

2. Info-Stand der BfB an der Mittelbrücke

Bensheim. Am kommenden Samstag ( 28. Februar 2026 ) findet der 2.
Informationsstand der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim ( BfB) zur
Kommunalwahl von 10.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr an der Mittelbrücke gegenüber
dem Kaufhaus Ganz statt. Wir bedanken uns für die vielen Bürger und
Bürgerinnen, die bereits das Gespräch mit uns gesucht haben. Danke auch für
die vielen Anregungen, die wir in die Agenda unserer nächsten Sitzungen
aufnehmen und bearbeiten werden., heißt es in der BfB-Mitteilung. Wir werden
Sie weiterhin über die Schwerpunkte der BfB zur Kommunalwahl informieren:
Flächenverbrauch stoppen, Grundsteuer B reduzieren Wohnungen und
Sozialwohnungen auf bereits bebauten Flächen wie beispielweise altes
Sanner-Firmengelände, Gelände der ehemaligen Thermoplastik und am ehemaligen
Meerbachsportplatz. 

BfB lehnt Stubenwald III entschieden ab !

Bensheim. Die nächste Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürgerinnen
und Bürger für Bensheim (BfB) findet am Dienstag, den 3. März 2026 um 18.00
Uhr statt. Im Mittelpunkt der Sitzung stehen die inhaltliche Vorbereitung
weiterer Informationsstände der BfB und das weitere Vorgehen gegen den
Verbrauch von landwirtschaftlichen Nutzflächen und Grünflächen. Wir stehen
für den Erhalt von landwirtschaftlichen Flächen, Grünflächen und
Kleingärten, betont Stefan Beckmann (BfB). 

Das geplante neue Gewerbegebiet Stubenwald 3 ( 21 ha) zusammen mit der Stadt
Lorsch lehnen wir entschieden ab. Wir stehen dabei an der Seite der
Naturschutzverbände BUND und NABU. Sollte die neugewählte
Stadtverordnetenversammlung die Möglichkeit geben diese Planungen zu
verhindern werden wir nach Mehrheiten suchen um diese wertvolle Böden,
Ackerflächen und Feldgehölze zu erhalten, macht Annette Hennemann (BfB)
deutlich. 

Als weiteres wichtiges Thema wird über die Reduzierung der Grundsteuer B
gesprochen. Unsere Änderungs-Anträge mit Sparpotential wurden abgelehnt. So
wurde die Möglichkeit vergeben, die Grundsteuer B von 1000 Punkten auf 900
Punkte zu senken. Wir sind gespannt ob es nach der Kommunalwahl andere
Mehrheitsverhältnisse gibt um unsere Ziele umsetzen zu können. Schritt für
Schritt – im Rahmen des Möglichen – wollen wir zurück zur Grundsteuer B vor
der Erhöhung, informiert Harald Polotzek (BfB). 

Wir wollen mehr Grün in der Stadt, mehr Blumenwiesen, mehr Kleingärten und
den Erhalt der Lebensqualität der hier lebenden Menschen. Windkraftanlagen
in Flora-Fauna Habitate (FFH-Gebiete) wie oberhalb von Gronau in den alten
Buchenwäldern und oberhalb von Hochstädten lehnen wir entschieden ab. Hier
unterscheiden wir uns klar von den Grünen, darauf weist Marion Machalowski
hin.