wir bitten Sie, die nachfolgende Anfrage der BfB-Fraktion zum Thema „Thermoplastik – weitere Vorgehensweise“ auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am 25. Juni 2026 zu nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Beckmann,
BfB-Fraktionsvorsitzender
Vorbemerkung:
Seit über 5 Jahren wurde der Betrieb der Thermoplastik eingestellt. Das Gelände würde sich für Wohnungen und Sozialwohnungen eignen und das ohne weitere Fläche verbraucht würde.
Wir fragen den Magistrat:
1. Welche konkreten Vorstellungen haben die Eigentümer für das Gelände der früheren Thermoplastik?
2. Welche Vorstellungen hat der Magistrat/die Verwaltung der Stadt Bensheim für das Gelände der früheren Thermoplastik?
3. Gibt es aktuell Gespräche/Verhandlungen mit den Eigentümern des Geländes der früheren Thermoplastik? Wenn ja, mit welchem Ziel?
4. Sind von Seiten der Stadt Bensheim u. a. Sozialwohnungen auf dem Gelände vorgesehen? An welchen Prozentanteil für Sozialwohnungen wird dort gedacht?
5. Liegt eine Veränderungssperre auf dem Gelände? Wenn ja, wann läuft diese aus? Gibt es die Möglichkeit einer Verlängerung der Veränderungssperre und wann ja, bis wann?
6. Wann werden voraussichtlich die Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung mit dem weiteren Vorgehen befasst?
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert,
wir bitten Sie, die nachfolgende Anfrage der BfB-Fraktion zum Thema „Zukunft Innenstadt“ auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung zu nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Beckmann,
BfB-Fraktionsvorsitzender
Im Bergsträßer Anzeiger vom 9. April 2026 wurde berichtet, dass die Stadt Bensheim bereits im Dezember 2025 in das Landesförderprogramm „Zukunft Innenstadt“ aufgenommen wurde. Demnach stehen der Stadt Fördermittel von bis zu 200.000 Euro zur Verfügung, die für fünf Projekte eingesetzt werden sollen.
Vor dem Hintergrund der Bedeutung dieser Förderung für die Entwicklung der Bensheimer Innenstadt bitten wir den Magistrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:
1. Welche fünf Projekte sollen im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft Innenstadt“ umgesetzt werden?
2. Nach welchen Kriterien wurden diese Projekte ausgewählt?
3. Welche Akteurinnen und Akteure wurden in den Auswahlprozess einbezogen (z. B. politische Gremien, Innenstadtakteure, Gewerbetreibende, Eigentümerinnen und Eigentümer, Bürgerinnen und Bürger oder andere Interessengruppen)?
4. Wurde mit einzelnen Projekten bereits begonnen? Falls ja, welche Maßnahmen wurden bislang umgesetzt und wie ist der jeweilige Projektstand?
5. Für wann ist die Umsetzung der noch nicht begonnenen Projekte vorgesehen?
6. Wie verteilen sich die Fördermittel auf die einzelnen Projekte, welche Mittel sind dort bislang abgeflossen oder bewilligt und welche weiteren Fördermittel werden jeweils erwartet?
7. Welche finanziellen Eigenanteile der Stadt sind für die einzelnen Projekte vorgesehen?
8. Wie wurde die Öffentlichkeit bislang über die Umsetzung und den Fortschritt der Projekte informiert, und wie soll sie in die weitere Entwicklung einbezogen werden?
Wir bitten um eine projektbezogene Darstellung der geplanten Maßnahmen, ihrer Finanzierung sowie des jeweiligen Umsetzungsstands.
Antrag zur Bauleitplanung im Gebiet östlich des Berliner Rings in Auerbach hier: Grundsatzbeschluss über Entwicklung des Gebietes östlicher Berliner Ring
Sehr geehrte Frau Deppert,
wir bitten Sie, den nachfolgenden Antrag der BfB-Fraktion zum Thema „Bauleitplanung im Gebiet östlich des Berliner Rings in Auerbach“ auf die Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetenversammlung zu nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Beckmann
BfB-Fraktionsvorsitzender
Beschlussvorschlag:
Die Stadtverordnetenversammlung begrüßt die geplante Entwicklung des Gebietes östlich des Berliner Rings in Auerbach grundsätzlich.
Die Umwandlung bislang gewerblich genutzter Flächen in Wohnbauflächen wird als sinnvoller Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung angesehen. Insbesondere die Schaffung von Wohnraum für betreutes Wohnen stärkt die soziale Infrastruktur und ermöglicht älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in ihrem gewohnten Umfeld.
Positiv bewertet wird zudem die vorgesehene Verbesserung der Nahversorgung durch die Ansiedlung eines Drogeriemarktes. Kurze Wege zu Einrichtungen des täglichen Bedarfs erhöhen die Lebensqualität, stärken die Versorgung vor Ort und reduzieren vermeidbare Verkehrswege.
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen,
welche Möglichkeiten zur Herstellung einer barrierefreien Querung beziehungsweise Erschließung des Bahnhofs Auerbach bestehen,
welche baulichen Maßnahmen hierfür erforderlich sind,
welche Förderprogramme von Bund, Land oder der Deutschen Bahn für die Umsetzung in Anspruch genommen werden können und
wie die Schaffung einer barrierefreien Verbindung in die weitere Gebietsentwicklung integriert werden kann.
Die Ergebnisse der Prüfung sind den zuständigen Gremien vorzulegen und in den weiteren Planungsprozess einzubeziehen.
wir bitten Sie, die nachfolgende Anfrage der BfB-Fraktion zum Thema „Geplante Baumhaus-Übernachtungen in Auerbach und Hochstädten“ auf die Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetenversammlung zu nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Beckmann BfB-Fraktion
Vorbemerkung:
Im Bergsträßer Anzeiger vom 21. April 2026 wurde über Planungen für Baumhaus-Übernachtungen als touristische Erweiterung des Angebots eines Gastronomiebetriebes berichtet. Demnach befindet sich das Vorhaben noch in der Entwicklungsphase; das Genehmigungsverfahren läuft bereits. Als mögliche Standorte werden eigene Grundstücke in Auerbach oder Hochstädten genannt. Zudem ist von Holz aus eigenen Beständen und möglicherweise Wasser aus naher Quelle die Rede; eine Umsetzung sei nicht vor 2028 vorgesehen. Vor diesem Hintergrund ergeben sich für die BfB-Fraktion Fragen zum konkreten Planungsstand sowie zu möglichen Auswirkungen auf Natur, Infrastruktur und Anwohner.
Wir fragen den Magistrat:
1. Welche Flurstücke beziehungsweise Standorte in Auerbach und Hochstädten sind für das Vorhaben konkret vorgesehen?
2. Welcher konkrete Planungsstand liegt der Stadt derzeit vor, insbesondere hinsichtlich Anzahl, Größe, Bauweise und zeitlichem Rahmen der geplanten Baumhäuser?
3. Wie soll die Erschließung der Standorte erfolgen, insbesondere im Hinblick auf Zufahrtswege für Feuerwehr und Rettungsdienste sowie auf mögliche zusätzliche Verkehrsbelastungen?
4. Wie sind nach derzeitigem Stand die Wasser-, Energie-, Abwasser- und Abfallversorgung vorgesehen? Sofern eine Nutzung natürlicher Wasserquellen geplant ist, wird um Auskunft gebeten, welche Quellen konkret betroffen wären, an welchen Standorten sie liegen, in welchem Umfang Wasser entnommen werden soll, auf welcher rechtlichen Grundlage dies erfolgen würde und welche ökologischen Auswirkungen geprüft werden.
5. Welche naturschutzrechtlichen Prüfungen, Genehmigungen und Beteiligungen von Fachbehörden sind für das Vorhaben erforderlich beziehungsweise bereits eingeleitet worden?
6. Wie sollen die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sowie die städtischen Gremien über das Vorhaben informiert und in die weitere Planung einbezogen werden, und wie bewertet der Magistrat das Vorhaben insgesamt im Spannungsfeld von Tourismus, Natur- und Landschaftsschutz?
wir bitten Sie, die nachfolgende Anfrage der BfB-Fraktion zum Thema „Baumschutzsatzung, Ersatzpflanzungen, Ausgleichszahlung etc.“ auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am 25. Juni 2026 zu nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Beckmann BfB-Fraktionsvorsitzender
Wir fragen den Magistrat:
1. Nach der Baumschutzsatzung bedarf die Beseitigung geschützter Bäume einer Genehmigung. Wie viele Genehmigungen wurden in den Jahren 2021 bis 2025 sowie im ersten Quartal 2026 erteilt?
2. Nach der Baumschutzsatzung ist eine Genehmigung zu versagen, wenn die Beseitigung oder Schädigung den Zielen dieser Satzung widerspricht. Wie viele Anträge auf Genehmigungen wurden in den Jahren 2021 bis 2025 sowie im ersten Quartal 2026 versagt?
3. Wie viele Ersatzpflanzungen wurden in den Jahren 2021 bis 2025 sowie im ersten Quartal 2026 insgesamt festgelegt? Wie viele neue Bäume wurden davon durch die Stadt Bensheim selbst, finanziert aus Ausgleichszahlungen nach der Baumschutzsatzung, tatsächlich gepflanzt?
4. Wie viele der auf Privatgrundstücken festgelegten Ersatzpflanzungen wurden durch die Stadt in den Jahren 2021 bis 2025 sowie im ersten Quartal 2026 überprüft (§ 5 Absatz 2)?
5. In welcher Höhe wurden Ausgleichszahlungen nach der Baumschutzsatzung in den Jahren 2021 bis 2025 sowie im ersten Quartal 2026 geleistet?
6. Gab es in Bensheim in den Jahren 2021 bis 2025 sowie im ersten Quartal 2026 Geldbußen beziehungsweise Ordnungswidrigkeitsverfahren aufgrund ungenehmigter Baumfällungen oder sonstiger ungenehmigter Eingriffe in unter die Baumschutzsatzung fallende Bäume? Wenn ja, wie viele Verfahren wurden eingeleitet und in welcher Höhe wurden Geldbußen verhängt?
7. In welcher Höhe wurden die Ausgleichszahlungen in den Jahren 2021 bis 2025 sowie im ersten Quartal 2026 jeweils für Baumpflanzungen durch die Stadt verwendet, und wie viele Bäume konnten hieraus konkret gepflanzt werden? Wie oft wurde anstelle einer Ersatz-Baumpflanzung eine ökologische Aufwertung (zum Beispiel sonstige Pflanzungen, Entsiegelung, Bauwerksbegrünung etc.) als Ausgleich gewählt?
Bensheim. Zu ihrer nächsten öffentlichen Fraktionssitzung trifft sich die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) am Dienstag, 9. Juni 2026, um 18.00 Uhr in der Kleingartenanlage Schloßblick.
Im Mittelpunkt der Sitzung steht die Vorbereitung der anstehenden Ausschusssitzungen, Ortsbeiratssitzungen und der Stadtverordnetenversammlung. Die BfB will die jeweiligen Tagesordnungen sowie die vorliegenden Anfragen, Anträge und Vorlagen der einzelnen Fraktionen beraten und ihr weiteres Vorgehen abstimmen. „Wir wollen uns gut auf die nächsten Sitzungen vorbereiten und die Themen sorgfältig besprechen“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.
Ein weiterer Punkt ist die Auswertung der bisherigen Arbeit in den Gremien der neuen Wahlperiode. Dabei geht es auch darum, politische Schwerpunkte für die kommenden Wochen festzulegen und zu prüfen, mit welchen eigenen Initiativen sich die BfB in die kommunalpolitische Arbeit einbringen kann.
Auch die Ortsbeiratssitzungen werden Thema des Abends sein. „Gerade auf der Ebene der Ortsbeiräte zeigt sich oft sehr konkret, welche Anliegen die Menschen in den Stadtteilen bewegen. Diese Hinweise nehmen wir ernst und beziehen sie in unsere weitere Arbeit ein“, betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.
Im Anschluss an die Fraktionssitzung findet um 19.00 Uhr die Jahreshauptversammlung der BfB mit Neuwahlen statt. In diesem Rahmen sollen auch zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Mitarbeit und ihr Engagement geehrt werden. Die BfB möchte damit zugleich ihren Dank für die geleistete Arbeit und die Unterstützung in den vergangenen Jahren zum Ausdruck bringen, berichtet Andreas Born, Sprecher der BfB.
„Wir wollen unsere politische Arbeit weiterhin sachlich, bürgernah und konstruktiv fortsetzen“, ergänzt BfB-Stadtverordnete Marion Machalowski.
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert,
wir bitten Sie, die nachfolgende Anfrage der BfB-Fraktion zum Thema „Baumschutzsatzung, Ersatzpflanzungen, Ausgleichszahlung etc.“ auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am 25. Juni 2026 zu nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Beckmann,
BfB-Fraktionsvorsitzender
Wir fragen den Magistrat:
1. Nach der Baumschutzsatzung bedarf die Beseitigung geschützter Bäume einer Genehmigung. Wie viele Genehmigungen wurden in den Jahren 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025 ausgestellt ?
2. Nach der Baumschutzsatzung ist eine Genehmigung zu versagen, wenn die Beseitigung oder Schädigung den Zielen dieser Satzung wiederspricht. Wie viele Anträge auf Genehmigungen wurden in den Jahren 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025 versagt ?
3. Wie viele Ersatzpflanzungen wurden in den Jahren 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025 festgelegt ?
4. Wie viele dieser festgelegten Ersatzpflanzungen wurden durch die Stadt in den Jahren 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025 überprüft ( § 5 Absatz 2 ) ?
5. In welcher Höhe wurden Ausgleichszahlungen nach der Baumschutzsatzung in den Jahren 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025 geleistet ?
6. Wie hoch war A) die Anzahl der ungenehmigten Eingriffe nach der Baumschutzsatzung und B) wie viele Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet und C) In welcher Höhe wurden Geldbußen verhängt ? Wir bitten um Beantwortung von A, B und C für die Jahre 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025.
Anfrage zum Thema „Abbau des Glaspavillons auf der Westseite des Bahnhofs“
Sehr geehrte Frau Deppert,
wir bitten Sie, die nachfolgende gemeinsame Anfrage der BfB-Fraktion und von Volt Bensheim zum Thema „Abbau des Glaspavillons auf der Westseite des Bahnhofs“ auf die Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetenversammlung zu nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Beckmann Fraktionsvorsitz BfB
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Elke Lefevre Fraktionsvorsitz Volt Bensheim
Vorbemerkung:
Der auf der Westseite des Bahnhofs errichtete Glaspavillon diente seit mehreren Jahren nicht nur als Unterstand, sondern auch als fester Aufenthalts- und Anlaufpunkt für Menschen, die sich regelmäßig im Bahnhofsumfeld aufhalten und sich in Wohnungslosigkeit oder prekären Lebenssituationen befinden. Nach Berichten aus der Straßensozialarbeit hatte der Pavillon zudem eine wichtige Funktion für die Kontaktaufnahme, Versorgung und Erreichbarkeit dieser Menschen. Mit dem Abbau des Pavillons stellen sich aus Sicht der BfB-Fraktion und von Volt Bensheim daher nicht nur ordnungspolitische, sondern auch soziale und sicherheitsrelevante Fragen.
Wir fragen den Magistrat:
1. Welche konkreten Gründe waren ausschlaggebend für den Abbau des Glaspavillons auf der Westseite des Bahnhofs?
2. Welche Erkenntnisse liegen dem Magistrat dazu vor, welche Funktion der Pavillon bislang als Aufenthaltsort, Treffpunkt und Anlaufstelle für die Straßensozialarbeit erfüllt hat?
3. Wie bewertet der Magistrat die Gefahr, dass sich durch den Abbau des Pavillons Verdrängungseffekte, soziale Bedarfe und Problemlagen lediglich räumlich verlagern, insbesondere in die Unterführungen oder in andere Bereiche des Stadtgebiets?
4. Wurden die Streetworkerin der Regionalen Diakonie, weitere Fachstellen oder betroffene Menschen vor der Entscheidung über den Abbau einbezogen? Wenn ja, in welcher Form und mit welchem Ergebnis?
5. Wurde die Thematik vor dem Abbau in der Sicherheitskommission oder in einem anderen geeigneten Gremium beraten? Wenn ja, wann und mit welchem Ergebnis?
6. Welche alternativen Aufenthalts-, Schutz- oder Kontaktmöglichkeiten bestehen derzeit für Menschen, die den Pavillon bislang genutzt haben, insbesondere bei Regen, Kälte und in den Abend- und Nachtstunden?
7. Ist seitens des Magistrats eine Ersatz- oder Zwischenlösung vorgesehen, um sowohl den sozialen Belangen der Betroffenen als auch dem Schutz aller Menschen im Bahnhofsumfeld gerecht zu werden?
8. Beabsichtigt der Magistrat, die Auswirkungen des Abbaus in den kommenden Monaten gemeinsam mit den beteiligten Fachstellen zu beobachten und die Stadtverordnetenversammlung über die weitere Entwicklung zu informieren?
9. Welche Kosten sind der Stadt im Zusammenhang mit dem Glaspavillon entstanden beziehungsweise entstehen noch, insbesondere für die Errichtung, den Abbau sowie für eine Entsorgung oder eine mögliche Weiterverwendung an anderer Stelle?
10. Gibt es in Bensheim Grundsätze, Leitlinien oder Prüfkriterien, die bei der Planung und Gestaltung öffentlicher Infrastruktur sicherstellen, dass Aufenthaltsqualität, Zugänglichkeit, Barrierefreiheit und soziale Teilhabe für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen berücksichtigt werden? Falls nein: Wäre der Magistrat bereit, solche Grundsätze im Rahmen der laufenden Organisationsuntersuchung zu entwickeln?
Bensheim. Zu ihrer nächsten Fraktionssitzung trifft sich die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) am Dienstag, 26. Mai, zu einer gemeinsamen Sitzung mit Volt.
Im Mittelpunkt des Abends stehen das gegenseitige Kennenlernen sowie ein gemeinsamer Austausch über die politische Arbeit in den kommenden Jahren in der Stadtverordnetenversammlung. „Wir wollen die Gespräche mit Volt fortsetzen und ausloten, wo eine konstruktive Zusammenarbeit möglich ist“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.
Ein weiteres Thema ist die Bürgermeisterwahl. Die BfB begrüßt, dass mit Harry Hegenbarth ein weiterer Kandidat für das Amt des Bürgermeisters antritt. „Jede Kandidatur belebt die demokratische Auseinandersetzung und gibt den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich ein umfassenderes Bild zu machen“, so Barbara Ottofrickenstein-Ripper.
Auch der Abbau des Unterstandes für obdachlose Menschen am Bahnhof wird an diesem Abend eine Rolle spielen. Nach Auffassung der BfB war der Glasunterstand ein Ort, der zumindest einen gewissen Schutz vor Regen und Kälte geboten hat. „Wir fragen uns, ob der Abbau dieses Unterstandes wirklich zu einer Verbesserung führt oder ob damit Probleme lediglich in andere Teile des Stadtgebietes verlagert werden“, erklärt Harald Polotzek.
„Gerade bei sozialen Themen braucht es nicht nur Ordnung, sondern auch Menschlichkeit und praktikable Lösungen“, betont Dr. Ulrike Vogt-Saggau.
Bensheim – Nach der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung hat sich die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) neu aufgestellt. Der Fraktion gehören künftig Marion Machalowski, Barbara Ottofrickenstein-Ripper, Franz Apfel und Stefan Beckmann an. Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Stefan Beckmann gewählt.
Die BfB sieht sich damit für die neue Wahlperiode breit aufgestellt. In der Fraktion arbeiten zwei erfahrene Stadtverordnete gemeinsam mit zwei Neuen. Nach Auffassung der BfB ergänzt sich diese Mischung besonders gut, da kommunalpolitische Erfahrung und neue Impulse zusammengeführt werden.
„Wir wollen unsere Arbeit auch in der neuen Wahlperiode sachlich, bürgernah und mit klaren Positionen für Bensheim fortsetzen“, heißt es aus der Fraktion.
Inhaltlich will sich die BfB weiterhin insbesondere für eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung, den Schutz von Natur- und Freiflächen, eine solide Haushaltspolitik sowie für mehr Bürgernähe einsetzen. Dabei sollen sowohl die Erfahrungen aus der vergangenen Wahlperiode als auch neue Ideen und Perspektiven in die politische Arbeit einfließen.
Zugleich begrüßt die Wählergemeinschaft die Wahl von Andreas Born in den Magistrat. Damit bleibt die BfB auch weiterhin in diesem Gremium vertreten und kann ihre Positionen direkt in die Verwaltungsarbeit einbringen.
Darüber hinaus gratuliert die BfB Yvonne Dankwerth herzlich zu ihrer erneuten Wahl zur Vorsitzenden des Ausländerbeirats. Sie gehört dem Gremium seit dem 1. Dezember 2010 an und steht ihm seit dem 21. Dezember 2015 vor. Nach einer weiteren Amtszeit ab April 2021 wurde sie im März 2026 erneut für fünf Jahre bestätigt.
Der Ausländerbeirat vertritt die Interessen der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und setzt sich insbesondere für Toleranz, Gleichstellung, Integration sowie kulturelle und religiöse Freiheit ein.
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