BfB zieht positive Bilanz der Gespräche mit den Bürgermeisterkandidaten

Bensheim.  Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) haben ihre öffentliche Gesprächsreihe mit den Bewerbern um das Bürgermeisteramt abgeschlossen. In insgesamt sechs Einzelgesprächen hatten alle zugelassenen Kandidaten die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen, ihre Motivation für die Kandidatur zu erläutern und ihre Ideen für die zukünftige Entwicklung Bensheims darzustellen.

Zu Gast waren Carmelo Torre von der CDU, Stefan Juchems von Bündnis 90/Die Grünen sowie die Einzelbewerber Harry Hegenbarth, Justin Arnold, Matthias Penteker und Kevin Bösel. Damit führte die BfB Gespräche mit allen sechs Bewerbern, die bei der Bürgermeisterwahl antreten.

Im Mittelpunkt der jeweils rund 45-minütigen Gespräche standen die persönliche Motivation der Kandidaten, ihre Vorstellungen für das Amt und ihre politischen Schwerpunkte. Gefragt wurde unter anderem nach der finanziellen Situation der Stadt, den politischen Prioritäten, der Stadtentwicklung, dem bezahlbaren Wohnen, dem verantwortungsvollen Umgang mit Flächen, der Bürgerbeteiligung und dem politischen Stil. Darüber hinaus konnten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger eigene Fragen stellen.

„Wir sind mit der gesamten Gesprächsreihe sehr zufrieden“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. „Alle sechs Kandidaten haben sich unseren Fragen gestellt und ausführlich erläutert, warum sie Bürgermeister werden möchten und welche Vorstellungen sie für die Zukunft Bensheims haben. Die Gespräche waren offen, sachlich und sehr informativ.“

Besonders erfreut zeigt sich die BfB über das große Interesse aus der Bevölkerung. Zu den einzelnen Terminen seien zahlreiche Gäste gekommen, die die Gespräche aufmerksam verfolgt und sich mit vielen eigenen Fragen beteiligt hätten. Dadurch sei ein lebendiger Austausch entstanden, der weit über kurze Wahlkampfbotschaften und Aussagen auf Plakaten hinausgegangen sei.

BfB-Stadtverordnete Marion Malachowski hebt die Offenheit der Kandidaten hervor: „Die Bewerber hatten ausreichend Gelegenheit, ihre Persönlichkeit, ihre Beweggründe und ihre politischen Ziele darzustellen. Gleichzeitig konnten die Gäste gezielt nachfragen. Auf diese Weise entstand ein wesentlich umfassenderes Bild, als es durch kurze öffentliche Stellungnahmen allein möglich wäre.“

„Die hohe Beteiligung zeigt, dass die Menschen ein großes Interesse daran haben, die Kandidaten persönlich kennenzulernen und ihre Positionen direkt zu vergleichen“, erklärt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. „Gerade bei einer Bürgermeisterwahl ist es wichtig, nicht nur Programme zu lesen, sondern auch einen Eindruck von der Haltung, der Arbeitsweise und dem Umgang der Kandidaten mit kritischen Fragen zu gewinnen.“

Auch BfB-Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper bewertet die Veranstaltungsreihe positiv: „Die Gespräche waren eine gute Möglichkeit, politische Inhalte verständlich und direkt zu vermitteln. Besonders wichtig war uns, dass alle Kandidaten unter vergleichbaren Bedingungen zu Wort kamen und die gleichen grundlegenden Themen angesprochen wurden.“

Die BfB bedankt sich bei allen sechs Bürgermeisterkandidaten für ihre Bereitschaft, an der Gesprächsreihe teilzunehmen und die Fragen offen zu beantworten. Der Dank gilt ebenso den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrem Interesse, ihren Fragen und ihren Beiträgen maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben.

Allen Kandidaten wünscht die BfB für den weiteren Wahlkampf und die bevorstehende Wahl viel Erfolg. Zugleich ruft die Wählergemeinschaft alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger nachdrücklich dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

„Freie Wahlen sind eine unverzichtbare Grundlage unserer Demokratie“, betont BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. „Demokratie lebt jedoch nicht allein davon, dass Wahlen angeboten werden. Sie lebt von der aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Die Stimmabgabe ist deshalb nicht nur ein Recht, sondern auch eine demokratische Verantwortung. Jede abgegebene Stimme stärkt die demokratische Legitimation und trägt dazu bei, die Zukunft unserer Stadt mitzugestalten.“

Als zusätzliche Orientierungshilfe weist die BfB auf den Bensheim-Kompass 2026 hin. Das digitale Angebot ermöglicht es, die eigenen Positionen zu kommunalpolitischen Thesen mit den Antworten der teilnehmenden Kandidaten zu vergleichen. Das Ergebnis stellt keine Wahlempfehlung dar, sondern soll Unterschiede und Übereinstimmungen sichtbar machen und die persönliche Wahlentscheidung unterstützen.

Die Gesprächsreihe und zusätzliche Informationsangebote sollen dazu beitragen, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Entscheidung auf einer breiten, sachlichen und gut informierten Grundlage treffen können.

BfB setzt öffentliche Gespräche mit Bürgermeisterkandidaten fort

Bensheim. Die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) trifft sich am Dienstag, 14. Juli, um 18 Uhr im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Schloßblick“, Berliner Ring 125, zu ihrer nächsten Fraktionssitzung.

Ein Schwerpunkt der Sitzung wird die Auswertung der öffentlichen Gespräche mit den Bürgermeisterkandidaten Justin Arnold und Carmelo Torre sein, die in der vergangenen Woche bei der BfB zu Gast waren. Beide Kandidaten stellten sich den Fragen der Fraktion und der anwesenden Bürgerinnen und Bürger.

Die BfB bewertet die Gespräche als sehr informativ und aufschlussreich. Justin Arnold und Carmelo Torre hätten glaubhaft dargestellt, was sie zu ihrer Kandidatur bewegt, welche Vorstellungen sie für die Zukunft Bensheims haben und warum sie das Amt des Bürgermeisters übernehmen möchten.

„Die Gespräche haben gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch mit den Kandidaten ist“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. „In einem solchen Format können die Bewerber ausführlicher erläutern, warum sie Bürgermeister werden wollen, welche politischen Schwerpunkte sie setzen und wie sie mit den finanziellen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Stadt umgehen möchten.“

BfB-Stadtverordneter Franz Apfel hebt hervor, dass beide Kandidaten die gestellten Fragen offen und ausführlich beantwortet hätten. „Die Bürgerinnen und Bürger konnten sich dadurch ein deutlich besseres Bild von den Personen, ihren Beweggründen und ihren politischen Vorstellungen machen.“

Die öffentlichen Einzelgespräche werden am 14. Juli fortgesetzt. Um 19 Uhr stellt sich Matthias Penteker den Fragen der BfB und der anwesenden Bürgerinnen und Bürger. Um 20 Uhr folgt das Gespräch mit Harry Hegenbarth. Beide Veranstaltungen finden ebenfalls im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Schloßblick“ statt und sind öffentlich.

„Wir freuen uns auf zwei weitere interessante Gespräche“, erklärt BfB-Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper. „Uns ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger die Kandidaten nicht nur von Plakaten oder kurzen Aussagen kennen, sondern ihre Ziele, ihre Arbeitsweise und ihre Haltung zu den wichtigen Bensheimer Themen kennenlernen können.“

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen unter anderem die finanzielle Situation der Stadt, politische Prioritäten, Stadtentwicklung, Wohnen, Flächenverbrauch, Bürgerbeteiligung und der persönliche politische Stil der Kandidaten. Darüber hinaus erhalten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen.

Mit großer Freude habe die BfB einem Bericht über den Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße entnommen, dass der KMB einen früheren Vorschlag der BfB aufgegriffen habe, die Bensheimer Bevölkerung stärker zur Mitwirkung bei der Bewässerung und Pflege des öffentlichen Grüns anzuregen.

Die Idee, diesen Gedanken wieder aufleben zu lassen, sei auch beim Besuch der BfB beim KMB in der vergangenen Woche zur Sprache gekommen. Der Austausch sei sehr offen, konstruktiv und detailreich gewesen. Die BfB dankt dem Team des KMB für das Gespräch, die Offenheit und das Engagement für den neuen Aufruf.

„Gerade in trockenen Sommermonaten kann die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Bäumen und Grünflächen leisten“, erklärt BfB-Stadtverordnete Marion Malachowski. Die BfB unterstütze den Aufruf ausdrücklich und hoffe auf eine breite Beteiligung.

Mit der öffentlichen Gesprächsreihe möchte die BfB einen Beitrag zu einer sachlichen und transparenten Bürgermeisterwahl leisten. Alle Kandidaten sollen die gleiche Möglichkeit erhalten, sich vorzustellen und ihre Vorstellungen für Bensheim darzulegen.

BfB wertet erstes Bürgermeistergespräch aus

Bensheim. Die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) trifft sich am Dienstag, 7. Juli, um 18 Uhr im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Schloßblick“, Berliner Ring 125, zu ihrer nächsten Fraktionssitzung. Im Mittelpunkt stehen die Auswertung des ersten öffentlichen Gesprächs mit Bürgermeisterkandidat Stefan Juchems von Bündnis 90/Die Grünen, die Nachbereitung des Informationsstands in der Innenstadt sowie weitere kommunalpolitische Themen.

In der vergangenen Woche hatte die BfB Stefan Juchems zu einem öffentlichen Einzelgespräch eingeladen. Ziel der Gesprächsreihe ist es, Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, die Bewerber persönlich kennenzulernen und deren Positionen zu wichtigen Bensheimer Themen zu vergleichen.

Nach Einschätzung der BfB war das erste Gespräch sehr interessant, offen und inhaltlich ergiebig. Die Fragen aus der Fraktion und aus der Bürgerschaft seien aufgenommen und ausführlich beantwortet worden. Dabei sei deutlich geworden, wie wichtig solche Gesprächsformate sind, um über Schlagworte hinaus ins Gespräch zu kommen.

„Uns ist wichtig, dass die Bürgermeisterwahl nicht nur über Plakate und kurze Botschaften geführt wird“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. „Wer Bensheim führen will, sollte öffentlich erklären, wie er zu Finanzen, Stadtentwicklung, Wohnen, Verkehr, Klimaschutz, Kitas und Bürgerbeteiligung steht.“

Auch der Informationsstand der BfB in der Innenstadt soll Thema der Fraktionssitzung sein. Nach der jüngsten Stadtverordnetenversammlung hatte die BfB dort über wichtige Beschlüsse und Anträge informiert. Dabei ging es unter anderem um Stadtentwicklung, das Mobilitätskonzept, natürlichen Klimaschutz, das Stadtteilbüro, Katzenschutz, Mähroboter, Laufbahnsanierung und Finanzen.

BfB-Stadtverordnete Marion Malachowski bewertet den Austausch positiv: „Viele Themen der Stadtverordnetenversammlung wirken auf den ersten Blick sehr technisch. Im Gespräch merkt man aber schnell, dass sie ganz konkrete Auswirkungen auf den Alltag der Menschen haben.“ Genau deshalb wolle die BfB weiterhin verständlich erklären, worum es in den Gremien gehe.

Ein Schwerpunkt bleibt aus Sicht der BfB die Frage, wie Bensheim sich weiterentwickelt. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, der Schutz von Grün- und Freiflächen, die Stärkung der Stadtteile und eine frühzeitige Beteiligung der Bürgerschaft. BfB-Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper betont: „Bürgernähe darf nicht erst beginnen, wenn Entscheidungen schon gefallen sind. Die Menschen müssen frühzeitig erfahren, was geplant ist, und die Möglichkeit haben, ihre Sicht einzubringen.“

Im Anschluss an die Fraktionssitzung setzt die BfB ihre öffentlichen Einzelgespräche mit den Bürgermeisterkandidaten fort. Am Dienstag, 7. Juli, ist um 19 Uhr Justin Arnold zu Gast. Um 20 Uhr folgt Carmelo Torre. Beide Gespräche finden ebenfalls im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Schloßblick“, Berliner Ring 125, statt und sind öffentlich.

BfB-Magistratsmitglied Andreas Born weist zudem auf die beginnende Briefwahl zur Bürgermeisterwahl hin. „Wählen zu gehen ist ein wichtiger Teil unserer demokratischen Verantwortung. Wer am Wahltag verhindert ist oder frühzeitig abstimmen möchte, kann ab sofort die Briefwahl nutzen. Wichtig ist, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.“

„Wir freuen uns über interessierte Bürgerinnen und Bürger, die zuhören, Fragen stellen und sich selbst ein Bild machen möchten“, so Beckmann. Die BfB wolle mit der Gesprächsreihe einen Beitrag dazu leisten, die Bürgermeisterwahl sachlich, offen und bürgernah zu begleiten.

BfB lädt zu öffentlichen Gesprächen mit Bürgermeisterkandidaten ein

Bensheim. Die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) trifft sich am Dienstag, 30. Juni um 18 Uhr, im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Schloßblick“, Berliner Ring 125, zu einer öffentlichen Fraktionssitzung. Im Mittelpunkt stehen die Nachbereitung der jüngsten Stadtverordnetenversammlung sowie die Vorbereitung der kommenden politischen Themen in Bensheim.

Ein besonderer Schwerpunkt der nächsten Wochen sind die öffentlichen Einzelgespräche mit den Bürgermeisterkandidaten. Die BfB möchte Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, die Kandidaten persönlich kennenzulernen, Fragen zu stellen und Positionen zu vergleichen, berichtet BfB-Stadtverordnete Marion Malachowski.

Den Auftakt macht am Dienstag, 30. Juni, um 19 Uhr Herr Juchems von den Grünen. Weitere Gespräche finden am 7. Juli um 19 Uhr mit Herrn Arnold und um 20 Uhr mit Herrn Torre statt. Am 14. Juli folgen um 19 Uhr Matthias Penteker und um 20 Uhr Harry Hegenbarth. Alle Gespräche finden im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Schloßblick“, Berliner Ring 125, statt und sind öffentlich.

„Wer Bensheim führen will, sollte Fragen beantworten – öffentlich, sachlich und verständlich“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. Die Gespräche sollten keine Wahlkampfveranstaltungen im klassischen Sinn sein, sondern Raum für direkten Austausch bieten. Aus Sicht der BfB gehe es um konkrete Themen wie Finanzen, Wohnen, Stadtentwicklung, Klima, Verkehr, Kitas, Vereine und Bürgerbeteiligung.

Auch die Nachbereitung der Stadtverordnetenversammlung wird Thema der öffentlichen Sitzung sein. Die BfB will dabei unter anderem die Beschlüsse zur Bauleitplanung, zum Mobilitätskonzept, zum Stadtteilbüro, zum natürlichen Klimaschutz, zur Katzenschutzverordnung und zur Laufbahnsanierung im Weiherhausstadion auswerten.

Gerade bei den Themen natürlicher Klimaschutz und Stadtentwicklung besteht nach Auffassung der BfB die Notwendigkeit, praktische Verbesserungen mit solider Planung zu verbinden. Stadtbäume, Hitzeschutz und Aufenthaltsqualität seien wichtige Bausteine für ein lebenswertes Bensheim.

Zudem hat die BfB mehrere Anfragen eingereicht, unter anderem zur Baumschutzsatzung, zum Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“, zu geplanten Baumhaus-Übernachtungen, zur Thermoplastik sowie gemeinsam mit Volt zum Abbau des Glaspavillons auf der Westseite des Bahnhofs.

BfB-Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper betont, dass Bürgernähe nicht nur vor Wahlen wichtig sei. „Kommunalpolitik lebt davon, dass Menschen sich einbringen können und frühzeitig erfahren, worüber entschieden wird.“ Auch Yvonne Dankwerth hebt die Bedeutung offener Gesprächsformate hervor: Gerade öffentliche Sitzungen und direkte Gespräche könnten helfen, Politik verständlicher und zugänglicher zu machen.

BfB informiert sich beim KMB und lädt zum Bürgergespräch ein

Bensheim. Die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) hat sich beim Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) über dessen Arbeit informiert. Im Verwaltungsgebäude am Schlachthof erhielten die Mitglieder der Fraktion einen Vortrag über Aufgaben, Strukturen und aktuelle Herausforderungen des Verbandes.

„Der Besuch war für uns sehr wertvoll, weil der KMB an vielen Stellen für die praktische Funktionsfähigkeit unserer Stadt eine wichtige Rolle spielt“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. Gerade bei kommunalen Themen wie Infrastruktur, Unterhaltung, Planung, Umsetzung und Kosten sei es wichtig, die Arbeitsweise des Zweckverbandes besser zu verstehen.

Die BfB habe bei dem Termin einen tiefen Einblick in die tägliche Arbeit des KMB bekommen. Dabei sei deutlich geworden, wie viele Leistungen im Hintergrund erbracht werden, die für Bürgerinnen und Bürger oft selbstverständlich erscheinen. „Viele kommunalpolitische Entscheidungen haben am Ende ganz praktische Folgen: für Straßen, Wege, Entwässerung, öffentliche Räume, Bauprojekte oder die Pflege und Unterhaltung städtischer Infrastruktur“, so Annette Hennemann.

Aus Sicht der BfB ist es deshalb wichtig, politische Entscheidungen nicht nur aus der Perspektive der Beschlussvorlagen zu betrachten, sondern auch die Umsetzungsebene mitzudenken. Kosten, Personal, Zuständigkeiten, Folgekosten und technische Machbarkeit müssten frühzeitig berücksichtigt werden. „Gute Kommunalpolitik braucht nicht nur gute Ideen, sondern auch ein realistisches Verständnis dafür, was vor Ort geleistet werden muss“, betont BfB Stadtverordnete Marion Malachowski .

Der Besuch beim KMB soll nach Auffassung der BfB auch dazu beitragen, neue Fraktionsmitglieder besser mit den kommunalen Strukturen vertraut zu machen. Gerade zu Beginn der neuen Wahlperiode sei es wichtig, sich ein fundiertes Bild von den Einrichtungen, Eigenbetrieben und Zweckverbänden zu machen, mit denen die Stadt Bensheim eng zusammenarbeitet.

Gleichzeitig lädt die BfB interessierte Bürgerinnen und Bürger für Samstag von 10-13 Uhr zu einem Informationsstand in der Bensheimer Innenstadt (an der Mittelbrücke gegenüber dem Kaufhaus Ganz) ein. Dort will die Fraktion über die Ergebnisse der jüngsten Stadtverordnetenversammlung informieren und mit den Menschen ins Gespräch kommen.

Themen am Stand sollen unter anderem Stadtentwicklung, Mobilitätskonzept, natürlicher Klimaschutz, Stadtteilbüro, Katzenschutz, Mähroboter, Laufbahnsanierung, Finanzen und die von der BfB eingereichten Anfragen sein. Auch die Bauleitplanung im Gebiet östlich des Berliner Rings in Auerbach und die Frage einer barrierefreien Anbindung des Bahnhofs Auerbach sollen angesprochen werden.

„Wir möchten Politik verständlich machen und hören, was die Menschen bewegt“, erklärt BfB-Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper. Viele Themen der Stadtverordnetenversammlung wirkten zunächst technisch oder kompliziert, hätten aber direkte Auswirkungen auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger.

Die BfB will am Stand auch über ihre Haltung zu den aktuellen Themen informieren. Dazu gehören nach Angaben der Fraktion solide Finanzen, nachvollziehbare Entscheidungen, frühzeitige Bürgerbeteiligung, Schutz von Grün- und Freiflächen, praktische Verbesserungen beim natürlichen Klimaschutz sowie eine Stadtentwicklung, die die Lebensqualität in Bensheim im Blick behält.

„Wir freuen uns auf Gespräche, Fragen und Anregungen“, so BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. Kommunalpolitik lebe davon, dass Bürgerinnen und Bürger nicht erst nach Entscheidungen informiert würden, sondern frühzeitig mitreden könnten.

Treffen von Grüne, BfB und Volt – Gemeinsam für gute Entscheidungen

Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, Bürger für Bensheim (BfB) und Volt nehmen ihre Rolle als Opposition in der Bensheimer Stadtverordnetenversammlung an. Bei einem Treffen stimmten sich die drei Fraktionen ab, die zusammen über 17 der 45 Sitze verfügen. CDU und SPD haben angekündigt, ihre Koalition zu erneuern und dabei den kleinsten Koalitionspartner FDP gegen die Freien Wähler (FWG) auszutauschen. Die „Deutschlandkoalition“ (schwarz, rot, gelb) stand schon Monate vor dem Ende der Wahlzeit 2021 bis 2026 nur noch auf dem Papier.

Grüne, BfB und Volt wollen zwar keine „Koalition in der Opposition“ bilden, sich aber mindestens alle drei Monate treffen und gemeinsam austauschen. Dabei sollen auch Anträge gemeinsam formuliert werden, ohne die eigenen Konturen zu verwischen.

Volt formuliert es so: „Wir machen keine Bündnispolitik, sondern wollen ein starkes Bündnis für Lösungen sein“. Es gehe den drei Fraktionen nicht darum, gegen die Koalition zu arbeiten, sondern darum, dass kluge Köpfe gute Ideen einbringen.

Nach dem Treffen hieß es: „Wir sehen viele gemeinsame Themen, für die wir drei Fraktionen stehen. Dazu gehören Radverkehr und Mobilität allgemein, Soziales, Kinder- und Jugendpolitik, Natur-, Umwelt- und Klimaschutz mit Hitzeplan.“ Einig sind sich die drei Fraktionen auch in der Ablehnung des geplanten neuen Gewerbegebiets „Stubenwald III“ mit insgesamt 21 Hektar (entspricht 30 Fußballfeldern) landwirtschaftlicher und freier Naturflächen.

Die drei Oppositionsfraktionen zeigen sich offen, auch Anträge zu öffnen und gemeinsam mit der Koalition und der FDP in die Stadtverordnetenversammlung einzubringen.

Zentrales Thema bei dem Treffen der drei Fraktionen sollen Abstimmungsgespräche zum städtischen Haushaltsplan sein. Trotz aller Anstrengungen, Haushaltsmittel einzusparen, müsse Bensheim weiterentwickelt werden. Die Grünen betonen, diese Aufgabe komme im Herbst auf das Stadtparlament zu, wenn der Magistrat die Zahlen für den Etat 2027 vorlegt, auf deren Grundlage beraten wird. Die Grundsteuer B so schnell wie möglich wieder zu senken, wenn die Haushaltszahlen sich verbessern, ist erklärtes Ziel der drei Oppositionsfraktionen.

Zugleich betonen die drei Fraktionen, dass der regelmäßige Austausch nicht auf eine feste Oppositionskoalition zielt, sondern auf eine sachorientierte Zusammenarbeit bei gemeinsamen Themen. Dabei soll die politische Handschrift aller beteiligten Fraktionen klar erkennbar bleiben. „Uns geht es darum, in wichtigen Fragen für Bensheim gemeinsame Lösungen zu suchen, ohne die jeweiligen Profile der Fraktionen zu verwischen. Jede Fraktion bringt ihre eigenen Erfahrungen, Schwerpunkte und Sichtweisen ein. Gerade mit Blick auf die kommenden Haushaltsberatungen kann ein solcher Austausch helfen, gute und tragfähige Entscheidungen vorzubereiten“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.

„Ein Zusammen ist besser als ein Gegeneinander“, heißt es dazu. „Neue Wege gehen für eine gute Politik für Bensheim, die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger“ – von diesem Gedanken wollen sich Grüne, BfB und Volt in den nächsten fünf Jahren leiten lassen, unabhängig von der Bürgermeisterwahl im August.

BfB bereitet Stadtverordnetenversammlung beim KMB vor

Bensheim. Die Fraktion der Bürger für Bensheim (BfB) trifft sich am Dienstag, 23. Juni, um 18 Uhr im Verwaltungsgebäude des Zweckverbands Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB), Am Schlachthof 4, zur Vorbereitung der nächsten Stadtverordnetenversammlung. Zu Beginn sollen die neuen Fraktionsmitglieder den KMB in einer kurzen Präsentation kennenlernen. 

 Anschließend nutzt die BfB den Besprechungsraum für ihre Fraktionsberatung. Im Mittelpunkt stehen mehrere Themen, die aus Sicht der BfB für die weitere Entwicklung der Stadt besonders wichtig sind.

Ein Schwerpunkt ist die Bauleitplanung im Gebiet östlich des Berliner Rings in Auerbach. Die BfB sieht hier erheblichen Klärungsbedarf. „Wir wollen wissen, welche Ziele mit der Entwicklung verfolgt werden, welche Auswirkungen auf Verkehr, Klima, Natur und Landwirtschaft entstehen und wie die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig beteiligt werden“, erklärt Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. Für die BfB gelte weiterhin: Innenentwicklung, Nachverdichtung und die Nutzung bereits vorhandener Flächen müssen Vorrang vor weiterer Flächeninanspruchnahme haben.

Barbara Ottofrickenstein-Ripper verweist in diesem Zusammenhang auf die besondere Bedeutung Auerbachs: „Gerade in Auerbach müssen gewachsene Strukturen, Verkehrssituation, Naherholung und Lebensqualität zusammen betrachtet werden. Neue Planungen dürfen nicht isoliert entschieden werden.“

Auch das Mobilitätskonzept „Mobiles Bensheim 2040“ wird beraten. Die BfB begrüßt, dass Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV, Parken, Schulwegsicherheit und Barrierefreiheit zusammen betrachtet werden. Entscheidend sei aber, dass aus dem Konzept konkrete Maßnahmen mit Kosten, Prioritäten und Zeitplan entstehen. Harald Polotzek betont: „Ein Konzept ist nur dann hilfreich, wenn am Ende vor Ort spürbare Verbesserungen entstehen – sichere Wege, bessere Verbindungen und eine verlässliche Infrastruktur.“

Zum Antrag zur Einschränkung der Nutzung von Mährobotern signalisiert die BfB Zustimmung. Der Schutz von Igeln, Amphibien, Reptilien und anderen Kleintieren sei wichtig. Kritisch sieht die Fraktion jedoch, dass der Antrag vor allem auf Appelle setzt. „Ein Appell wird vielleicht nicht ausreichen. Deshalb kommt es jetzt darauf an, wie die Informationskampagne konkret umgesetzt wird“, betont BfB-Stadtverordnete Marion Machalowski. Aus Sicht der BfB sollten örtliche Naturschutzverbände einbezogen und konkrete Informationswege benannt werden.

Weitere Themen sind die Anmietung eines Stadtteilbüros in der Wormser Straße, die Laufbahnsanierung im Weiherhausstadion, die Katzenschutzverordnung, das Förderprogramm für natürlichen Klimaschutz sowie die Erstattung der Kosten für wilden Müll.

Yvonne Dankwerth hebt die Bedeutung von Bürgerbeteiligung und Stadtteilnähe hervor. Das geplante Stadtteilbüro in der Wormser Straße könne ein Gewinn für die Weststadt werden, wenn es nicht nur als Sitzungsraum, sondern als offener Ort für Begegnung, Beratung und nachbarschaftliches Engagement genutzt werde.

BfB-Stadtverordneter Franz Apfel kündigt an, bei finanzwirksamen Vorlagen genau hinzusehen: „Viele Projekte sind sinnvoll. Aber gerade in schwierigen Haushaltszeiten müssen Kosten, Folgekosten, Fördermöglichkeiten und Prioritäten sauber dargestellt werden.“ Dies gelte unter anderem für das Stadtbaumkonzept, die Laufbahnsanierung und langfristige Mietverpflichtungen.

Die BfB will die neue Stadtverordnetenversammlung konstruktiv begleiten, aber auch kritisch nachfragen. „Wir werden gute Vorschläge unterstützen. Gleichzeitig achten wir darauf, dass Entscheidungen transparent, finanziell nachvollziehbar und im Sinne einer verantwortungsvollen Entwicklung Bensheims getroffen werden“, erklärt Stadtverordneter Stefan Beckmann.

BfB will Koalition an den Wahlversprechen der einzelnen Koalitionspartner messen

Bensheim. Die Bürger für Bensheim (BfB) nehmen den Koalitionsvertrag von CDU, SPD und FWG zur Kenntnis und kündigen eine sachliche, aber wachsame Oppositionsarbeit an. Für die BfB ist klar: Entscheidend ist nicht, was im Koalitionsvertrag allgemein formuliert wird, sondern was davon konkret, finanzierbar und nachvollziehbar umgesetzt wird.

„Wir respektieren die Mehrheitsbildung. Gleichzeitig werden wir sehr genau darauf achten, ob CDU, SPD und FWG ihre eigenen Wahlversprechen einhalten“, erklärt Stefan Beckmann, Fraktionsvorsitzender der BfB. Der Koalitionsvertrag enthalte viele richtige Überschriften: solide Finanzen, Innenentwicklung, bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz, Mobilität, Stadtteile und Bürgernähe. „Das alles klingt gut. Die entscheidende Frage ist aber: Was wird daraus konkret – und was kostet es?“

BfB-Stadtverordneter Franz Apfel berichtet, dass die CDU nach der Kommunalwahl alle Fraktionen zu Gesprächen über eine mögliche Mehrheitsbildung eingeladen hatte. Die Vertreterinnen und Vertreter der BfB hätten dabei den Vorschlag gemacht, die Haushaltsberatungen in enger Zusammenarbeit abzustimmen, ansonsten aber auf die Bildung einer festen Koalition zu verzichten. Stattdessen sollten alle anderen Themen parteiübergreifend beraten werden. Mehrheiten könnten sich dann jeweils an den Sachthemen bilden. Aus Sicht der BfB würde dies die Kommunalpolitik offener, lebendiger und für alle Fraktionen sowie für die Bürgerschaft nachvollziehbarer machen.

Aus Sicht der BfB ist der Koalitionsvertrag stark von der Handschrift der CDU geprägt. Finanzielle Konsolidierung, stabile Gewerbesteuer, schrittweise Entlastung bei der Grundsteuer, Innenstadtentwicklung, Bauturbo, Gewerbeflächen und Sicherheitsfragen greifen zentrale Punkte aus dem CDU-Wahlprogramm auf. Die SPD habe wichtige sozialpolitische Themen eingebracht, etwa das Ziel von 30 Prozent bezahlbarem und sozialem Wohnungsbau. Allerdings werde dieses Ziel im Koalitionsvertrag deutlich relativiert, weil die Machbarkeit jeweils einzeln bewertet werden soll.

„Gerade beim sozialen Wohnungsbau kommt es darauf an, dass aus einem Ziel keine unverbindliche Formel wird“, so Beckmann. Bensheim brauche bezahlbare Wohnungen, gerade für Familien, Auszubildende, Alleinstehende und ältere Menschen. Die BfB werde deshalb bei jedem größeren Wohnbauprojekt fragen, wie verbindlich der Anteil an bezahlbarem Wohnraum tatsächlich ist.

Kritisch sieht die BfB vor allem die Aussagen zur Flächenentwicklung. Zwar betone die Koalition an mehreren Stellen den Vorrang der Innenentwicklung und die Nutzung bestehender Flächen. Gleichzeitig solle das interkommunale Gewerbegebiet mit Lorsch weiterverfolgt werden. „Hier werden zwei Dinge gleichzeitig versprochen: Flächen sparen und neue Gewerbeflächen ausweisen. Genau an diesem Widerspruch wird sich zeigen, wie ernst es die Koalition mit Klimaschutz, Bodenschutz und nachhaltiger Stadtentwicklung meint“, erklärt Beckmann.

Besonders aufmerksam werde die BfB auch auf die Rolle der FWG schauen. Diese sei im Wahlkampf mit Bürgernähe, Unabhängigkeit, Transparenz und einer Begrenzung des Flächenverbrauchs aufgetreten. Noch kurz vor der Kommunalwahl habe die FWG zu einer Veranstaltung gegen das geplante Gewerbegebiet Stubenwald III eingeladen. Jetzt habe die FWG einen Koalitionsvertrag unterschrieben, in dem die Umsetzung des interkommunalen Gewerbegebiets mit Lorsch weiterverfolgt werden soll. Im Koalitionsvertrag verpflichten sich die drei Partner zudem zu gemeinsamer Willensbildung, gemeinsamer Antragstellung und abgestimmtem Abstimmungsverhalten. „Das ist politisch legitim, aber es verändert natürlich den Anspruch, unabhängig und frei von Koalitionszwängen zu handeln“, so Beckmann.

Beim Thema Regionalplan und Wachstum erwartet die BfB Klarheit. Für die BfB bleibt entscheidend, dass Bensheim nicht zur Entlastungskommune für Frankfurt wird. Wachstum müsse gesteuert werden und dürfe nicht zulasten von Landwirtschaft, Klima, Naherholung und Lebensqualität gehen.

Auch in der Finanzpolitik sieht die BfB offene Fragen. Die Koalition verspreche solide Finanzen und eine schrittweise Entlastung der Bürgerinnen und Bürger. „Das unterstützen wir grundsätzlich. Aber auch hier brauchen wir konkrete Zeitpläne. Wann soll die Grundsteuer sinken? Welche Ausgaben werden tatsächlich überprüft? Welche Investitionen haben Priorität?“, fragt Beckmann.

Die BfB kündigt an, konstruktiv mitzuarbeiten, gute Vorschläge zu unterstützen und eigene Akzente zu setzen. Dazu gehören aus Sicht der Fraktion insbesondere solide Finanzen, eine Senkung der Grundsteuer B, der Schutz landwirtschaftlicher Flächen, mehr bezahlbarer Wohnraum auf bereits vorhandenen Flächen, eine Stärkung der Stadtteile und echte Bürgerbeteiligung.

„Wir werden nicht Opposition um der Opposition willen machen“, betont Beckmann. „Aber wir werden genau hinschauen. Der Koalitionsvertrag darf kein Sammelbecken schöner Formulierungen bleiben. Die Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch darauf, dass Wahlversprechen überprüfbar bleiben.“

Die BfB sieht auch Chancen für sachbezogene Zusammenarbeit über feste politische Lager hinweg. „Gute Politik entsteht nicht allein im Koalitionsausschuss. Gute Politik entsteht durch offene Beratung, transparente Entscheidungen und die Bereitschaft, auch Argumente anderer Fraktionen ernst zu nehmen“, so Beckmann abschließend.

Vorbereitung der anstehenden Ausschusssitzungen, Ortsbeiratssitzungen und der Stadtverordnetenversammlung

Bensheim. Zu ihrer nächsten öffentlichen Fraktionssitzung trifft sich die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) am Dienstag, 9. Juni 2026, um 18.00 Uhr in der Kleingartenanlage Schloßblick.

Im Mittelpunkt der Sitzung steht die Vorbereitung der anstehenden Ausschusssitzungen, Ortsbeiratssitzungen und der Stadtverordnetenversammlung. Die BfB will die jeweiligen Tagesordnungen sowie die vorliegenden Anfragen, Anträge und Vorlagen der einzelnen Fraktionen beraten und ihr weiteres Vorgehen abstimmen. „Wir wollen uns gut auf die nächsten Sitzungen vorbereiten und die Themen sorgfältig besprechen“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.

Ein weiterer Punkt ist die Auswertung der bisherigen Arbeit in den Gremien der neuen Wahlperiode. Dabei geht es auch darum, politische Schwerpunkte für die kommenden Wochen festzulegen und zu prüfen, mit welchen eigenen Initiativen sich die BfB in die kommunalpolitische Arbeit einbringen kann.

Auch die Ortsbeiratssitzungen werden Thema des Abends sein. „Gerade auf der Ebene der Ortsbeiräte zeigt sich oft sehr konkret, welche Anliegen die Menschen in den Stadtteilen bewegen. Diese Hinweise nehmen wir ernst und beziehen sie in unsere weitere Arbeit ein“, betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Im Anschluss an die Fraktionssitzung findet um 19.00 Uhr die Jahreshauptversammlung der BfB mit Neuwahlen statt. In diesem Rahmen sollen auch zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Mitarbeit und ihr Engagement geehrt werden. Die BfB möchte damit zugleich ihren Dank für die geleistete Arbeit und die Unterstützung in den vergangenen Jahren zum Ausdruck bringen, berichtet Andreas Born, Sprecher der BfB.

„Wir wollen unsere politische Arbeit weiterhin sachlich, bürgernah und konstruktiv fortsetzen“, ergänzt BfB-Stadtverordnete Marion Machalowski.

Gemeinsame Fraktionssitzung mit Volt

Bensheim. Zu ihrer nächsten Fraktionssitzung trifft sich die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) am Dienstag, 26. Mai, zu einer gemeinsamen Sitzung mit Volt.

Im Mittelpunkt des Abends stehen das gegenseitige Kennenlernen sowie ein gemeinsamer Austausch über die politische Arbeit in den kommenden Jahren in der Stadtverordnetenversammlung. „Wir wollen die Gespräche mit Volt fortsetzen und ausloten, wo eine konstruktive Zusammenarbeit möglich ist“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.

Ein weiteres Thema ist die Bürgermeisterwahl. Die BfB begrüßt, dass mit Harry Hegenbarth ein weiterer Kandidat für das Amt des Bürgermeisters antritt. „Jede Kandidatur belebt die demokratische Auseinandersetzung und gibt den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich ein umfassenderes Bild zu machen“, so Barbara Ottofrickenstein-Ripper.

Auch der Abbau des Unterstandes für obdachlose Menschen am Bahnhof wird an diesem Abend eine Rolle spielen. Nach Auffassung der BfB war der Glasunterstand ein Ort, der zumindest einen gewissen Schutz vor Regen und Kälte geboten hat. „Wir fragen uns, ob der Abbau dieses Unterstandes wirklich zu einer Verbesserung führt oder ob damit Probleme lediglich in andere Teile des Stadtgebietes verlagert werden“, erklärt Harald Polotzek.

„Gerade bei sozialen Themen braucht es nicht nur Ordnung, sondern auch Menschlichkeit und praktikable Lösungen“, betont Dr. Ulrike Vogt-Saggau.