BfB – Fraktionssitzung am 1.9.26

Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) treffen sich am Dienstag, 1. September, um 18 Uhr bei der Wohnbau, um sich vor Ort einen Überblick über aktuelle Fragen des Wohnungsbestandes, der Wohnraumentwicklung und des sozialen Wohnungsbaus zu verschaffen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen bezahlbarer Wohnraum, die Entwicklung bestehender Wohnanlagen, Sanierungen, Barrierefreiheit sowie die Frage, wie kommunal geprägter Wohnungsbau in Bensheim langfristig gestärkt werden kann. Die BfB möchte sich dabei nicht nur allgemein informieren, sondern konkrete Fragen zur Situation in Bensheim, zu künftigen Herausforderungen und zu möglichen Handlungsspielräumen stellen.

„Bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Stadt. Deshalb ist es wichtig, mit den Akteuren direkt ins Gespräch zu kommen und die Lage nicht nur aus der Ferne zu bewerten“, erklärt die BfB.

Im Anschluss kommt die BfB-Fraktion ab 19:30 Uhr in der Kleingartenanlage Schloßblick zu ihrer Fraktionssitzung zusammen. Dort werden die Beratungen der vergangenen Ausschusssitzungen ausgewertet: zunächst aus dem Sozial-, Sport- und Kulturausschuss, anschließend aus dem Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss und zuletzt aus dem Haupt- und Finanzausschuss.

Außerdem bereitet die Fraktion die anstehende Stadtverordnetenversammlung vor. Dabei befasst sie sich mit den vorliegenden Beschlussvorlagen sowie mit Anträgen und Anfragen der übrigen Fraktionen.

Für die BfB geht es darum, soziale Verantwortung, solide Finanzen, Klimaschutz, Vereinsförderung, Stadtentwicklung und bezahlbares Wohnen zusammenzudenken.

BfB begrüßt Entwicklung der „Alten Stobbefabrik“ – weitere Planung aufmerksam begleiten

BENSHEIM-AUERBACH. Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) stehen den grundsätzlichen Zielen der geplanten Entwicklung des Areals „Alte Stobbefabrik“ in Bensheim-Auerbach positiv gegenüber. Die Umwandlung einer bislang gewerblich genutzten und teilweise brachliegenden innerstädtischen Fläche in ein neues Wohnquartier bietet aus Sicht der BfB eine große Chance für Auerbach.

Insbesondere die Schaffung dringend benötigten Wohnraums, eine soziale Durchmischung sowie die Berücksichtigung unterschiedlicher Alters- und Lebensformen sind wichtige Ansätze. Positiv bewertet die BfB, dass sozial geförderter Wohnraum vorgesehen ist. Der derzeitige Planungsstand sieht einen Anteil von 25 Prozent vor. Die BfB hält einen Anteil von mindestens 30 Prozent für angemessen und hat hierzu einen entsprechenden Antrag eingebracht. Geplant sind außerdem rund 80 betreute Seniorenwohnungen sowie eine Kindertagesstätte.

Auch der Grundgedanke einer flächenschonenden Innenentwicklung wird ausdrücklich begrüßt. Anstatt zusätzliche Flächen am Siedlungsrand in Anspruch zu nehmen, soll ein bereits erschlossenes ehemaliges Gewerbeareal einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die vorgesehene Grünachse und der Anspruch einer hohen Freiraumqualität sind wichtige Bestandteile des Konzeptes.

Die Beratungen im Ortsbeirat Auerbach sollen ebenfalls in die weitere Bewertung des Projekts einfließen. BfB-Ortsbeiratsmitglied Barbara Ottofrickenstein-Ripper berichtet der Fraktion über die dort diskutierten Punkte und bringt diese in die weiteren Beratungen zur „Alten Stobbefabrik“ ein.

Gleichzeitig ist für die BfB klar: Eine grundsätzliche Zustimmung zur Entwicklung des Areals ist kein Freibrief für jede einzelne Ausgestaltung der weiteren Planung. Bei einem Vorhaben mit mehreren hundert Wohnungen müssen die Details sorgfältig geprüft und die politischen Steuerungsmöglichkeiten genutzt werden.

Der aktuelle Planungsstand sieht rund 365 Wohnungen und zusätzlich bis zu 80 betreute Seniorenwohnungen vor. Die Entwicklung des Quartiers soll sich voraussichtlich über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren erstrecken. Da verschiedene Grundstückseigentümer und Bauträger an der Umsetzung beteiligt sein können, kommt den verbindlichen Regelungen im Bebauungsplan und in den städtebaulichen Vereinbarungen besondere Bedeutung zu.

Entscheidend ist für uns, dass die heute formulierten Ziele nicht im Laufe der Umsetzung aus dem Blick geraten. Was jetzt für sozialen Wohnraum, Grün, Klimaschutz, Mobilität und die Qualität des Wohnumfeldes vereinbart wird, muss auch in späteren Bauabschnitten Bestand haben“, betont BfB-Stadtverordnete Marion Machalowski.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen aus Sicht der BfB die Themen Verkehr und Parkraum, Klima und Grünflächen, Lärmschutz, soziale Infrastruktur, Wärmeversorgung, Barrierefreiheit sowie die tatsächliche Qualität des späteren Wohnumfeldes. Ebenso müsse gewährleistet werden, dass die angestrebte soziale Mischung nicht nur ein Planungsziel bleibe, sondern tatsächlich umgesetzt werde.

Auch Umwelt- und Bodenfragen dürfen während der weiteren Entwicklung nicht aus dem Blick geraten. Nach den bisherigen Untersuchungen liegen derzeit im Wesentlichen keine Hinweise vor, die einer vorgesehenen Wohnnutzung grundsätzlich entgegenstehen. Gleichzeitig sind weitere Untersuchungen beziehungsweise eine umwelttechnische Begleitung bei Rückbau und Entwicklung vorgesehen.

Besondere Bedeutung hat dabei auch die Frage, wie der Rückbau der bestehenden Gebäude und Betonflächen erfolgen soll. Sollte eine mobile Brechanlage auf dem Gelände eingesetzt werden, müssen mögliche Belastungen durch Lärm und Staub für die Anwohner genau betrachtet werden. Gleichzeitig würde ein vollständiger Abtransport des Materials zu einer bestehenden Recyclinganlage zusätzliche Lkw-Fahrten durch Bensheim und Auerbach verursachen.

Die BfB spricht sich deshalb dafür aus, die unterschiedlichen Varianten nachvollziehbar miteinander zu vergleichen. Maßstab müsse sein, welche Lösung unter Berücksichtigung von Lärm, Staub, Baustellenverkehr, Klimawirkung und Belastungen der Nachbarschaft insgesamt am verträglichsten ist.

„Unser Grundsatz lautet deshalb: Zustimmung zu einer sinnvollen Innenentwicklung – aber mit einem wachsamen Blick auf die konkrete Umsetzung“, betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Dabei müsse besonders berücksichtigt werden, dass eine Entwicklungszeit von rund zehn Jahren für die unmittelbaren Anwohner eine lange Phase mit Baustellenverkehr und möglichen weiteren Beeinträchtigungen bedeute. Umso wichtiger seien ein gut abgestimmtes Bauablaufkonzept und Maßnahmen, mit denen Belastungen bereits während der einzelnen Bauabschnitte möglichst gering gehalten werden.

Mit Blick auf das weitere Verfahren begrüßt die BfB ausdrücklich die gesetzlich vorgesehene Beteiligung der Öffentlichkeit. Nach Auffassung der Fraktion sollte es damit jedoch nicht getan sein. Die BfB hat deshalb beantragt, nach Auswertung der förmlichen Öffentlichkeitsbeteiligung und noch vor dem abschließenden Satzungsbeschluss eine weitere öffentliche Informations- und Dialogveranstaltung in Auerbach durchzuführen.

Dabei soll nachvollziehbar dargestellt werden, welche Anregungen aus der bisherigen Beteiligung und der Offenlage aufgegriffen wurden, welche Änderungen daraus entstanden sind und welche Vorschläge nicht berücksichtigt werden konnten.

Bei einem Projekt dieser Größenordnung reicht es nicht aus, die Bürgerinnen und Bürger einmal nach ihrer Meinung zu fragen. Sie sollten auch nachvollziehen können, was aus ihren Hinweisen geworden ist. Transparenz und Beteiligung tragen dazu bei, dass am Ende ein Quartier entsteht, das von möglichst vielen Menschen mitgetragen werden kann“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.

Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim sagen daher grundsätzlich Ja zur Entwicklung der „Alten Stobbefabrik“ – verbunden mit der klaren Erwartung, dass bei jedem weiteren Schritt auf Qualität, soziale Ausgewogenheit, Umweltverträglichkeit und die Interessen der Menschen vor Ort geachtet wird.

BfB berät über „Alte Stobbefabrik“ und kommende Ausschusssitzungen

BENSHEIM. Die BfB – Bürgerinnen und Bürger für Bensheim lädt für Dienstag, 25. August, um 18 Uhr zu ihrer nächsten öffentlichen Fraktionssitzung in die Kleingartenanlage Schloßblick in Bensheim-Auerbach ein.

Im Mittelpunkt stehen die Tagesordnungen der bevorstehenden Sitzungen des Ortsbeirats Auerbach, des Haushalts- und Finanzausschusses, des Bau-, Umwelt- und Planungsausschusses sowie des Sozialausschusses. Die BfB will die einzelnen Tagesordnungspunkte beraten und prüfen, an welchen Stellen Ergänzungen, Anträge oder Anfragen für die Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung notwendig sind.

Ein Schwerpunkt wird dabei der Bebauungsplan BA 58 „Alte Stobbefabrik“ auf dem ehemaligen Sanner-Gelände in Auerbach sein. Für das Gelände ist ein neues Wohnquartier mit mehreren hundert Wohnungen, betreutem Seniorenwohnen, einer Kindertagesstätte und weiteren Nutzungen vorgesehen.

Zur Vorbereitung hatte die BfB bereits am Freitagabend, 21. August, zu einem gemeinsamen Spaziergang entlang des ehemaligen Sanner-Geländes eingeladen. Ca. 20 Interessiertenahmen daran teil. Vor Ort konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Eindruck von der Größe des Areals, den vorgesehenen Bauflächen und den Beziehungen zur bestehenden Bebauung sowie zum Bahnhof Auerbach verschaffen.

Der Rundgang hat gezeigt, wie wichtig es ist, einen solchen Bebauungsplan nicht nur auf Papier zu betrachten. Vor Ort werden die Dimensionen, mögliche Gebäudehöhen, Wegebeziehungen und die Auswirkungen auf das bestehende Umfeld viel verständlicher“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.

Diskutiert wurden unter anderem die geplanten Gebäudehöhen, der Anteil sozial geförderter Wohnungen, die künftige Wärmeversorgung, die barrierefreie Anbindung an den Bahnhof, das betreute Seniorenwohnen sowie die weitere Bürgerbeteiligung. Die BfB hat zu mehreren dieser Themen bereits Anträge und Anfragen vorbereitet.

Während des Rundgangs ergab sich außerdem spontan die Möglichkeit, mit einem Vertreter der Projektseite ins Gespräch zu kommen. Dieser erläuterte einzelne Aspekte des aktuellen Bebauungsplans und beantwortete Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die BfB bedankt sich ausdrücklich bei den Initiatoren und Projektverantwortlichen der „Alten Stobbefabrik“ für die Bereitschaft, sich vor Ort der Diskussion zu stellen und zusätzliche Erläuterungen zur Planung zu geben.

Für BfB-Stadtverordneten Franz Apfel ist entscheidend, offene Punkte frühzeitig zu klären: „Wir wollen die Entwicklung dieses ehemaligen Gewerbestandortes konstruktiv begleiten. Gerade deshalb müssen wir genau hinschauen, wo die Planung noch verbessert werden kann und welche Punkte vor einer endgültigen Entscheidung geklärt werden müssen. Die vorgesehene Entwicklung des Quartiers über einen Zeitraum von rund zehn Jahren bedeutet für die Anwohner eine lange Phase mit Baustellenverkehr, Lärm und weiteren Belastungen. Sollte sich der Zeitraum durch zusätzliche Grundstücke noch verlängern, muss dies bei der weiteren Planung besonders berücksichtigt werden. Auch eine mögliche Betonbrechanlage auf dem Gelände muss deshalb sorgfältig geprüft werden. Dabei geht es für uns nicht um eine pauschale Ablehnung einer solchen Anlage. Entscheidend ist, welche Lösung insgesamt die geringsten Belastungen für die Nachbarschaft verursacht. Neben Lärm und Staub einer Brechanlage müssen ebenso zusätzliche Lkw-Fahrten berücksichtigt werden, die entstehen würden, wenn Betonmaterial abtransportiert und andernorts aufbereitet wird. Wir halten deshalb einen nachvollziehbaren Vergleich der Varianten für sinnvoll – einschließlich der Möglichkeit, eine bereits bestehende Recyclinganlage in Bensheim zu nutzen.

Auch BfB-Stadtverordnete Marion Machalowski sieht die weitere Beteiligung als wichtigen Bestandteil des Verfahrens: „Bei einem Quartier dieser Größenordnung müssen die Menschen in Auerbach nachvollziehen können, was geplant ist und wie ihre Anregungen berücksichtigt werden. Bürgerbeteiligung sollte deshalb während des weiteren Verfahrens fortgesetzt werden.

Die BfB sieht grundsätzlich Chancen darin, das ehemalige Gewerbeareal für neue Wohnnutzungen zu entwickeln. Gleichzeitig müsse bei einem Projekt dieser Größenordnung frühzeitig über bezahlbaren Wohnraum, Klimaschutz und Wärmeversorgung, Grün- und Freiflächen, Barrierefreiheit, Verkehr und die Einbindung des Quartiers in Auerbachgesprochen werden.

Am Dienstag wollen wir die Unterlagen und die Erkenntnisse aus unserem Rundgang gemeinsam auswerten und anschließend entscheiden, welche Punkte wir in den politischen Beratungen konkret einbringen“, so BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.

Die Fraktionssitzung ist öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen. Um eine kurze Anmeldung unter info@bfb-bensheim.de wird gebeten.

BfB lädt zum Spaziergang an der „Alten Stobbefabrik“

Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) wollen geplantes Wohnquartier gemeinsam vor Ort einordnen

Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) laden interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem kurzen Spaziergang entlang des ehemaligen Sanner-Geländes, der „Alten Stobbefabrik“, in Auerbach ein.

Treffpunkt ist am Freitag, 21. August 2026, um 19.30 Uhr vor dem langen Geländer am ehemaligen Sanner-Gelände.

Anlass ist der derzeit diskutierte Bebauungsplan BA 58 „Alte Stobbefabrik“. Auf dem früheren Gewerbegelände soll in den kommenden Jahren ein neues Wohnquartier mit mehreren hundert Wohnungen, Seniorenwohnen, einer Kindertagesstätte und Grünflächen entstehen.

„Pläne und Zahlen sind das eine – vor Ort bekommt man einen ganz anderen Eindruck von der Größe des Geländes und davon, wie sich die geplante Bebauung in Auerbach einfügen könnte“, erklärt die BfB.

Bei dem Spaziergang soll unter anderem betrachtet werden, wo die geplanten Gebäude entstehen sollen, welche Gebäudehöhen vorgesehen sind und wie sich das neue Quartier zur Schillerstraße, zur bestehenden Wohnbebauung und zum Bahnhof Auerbach orientiert. Auch Themen wie Grünflächen, Klimaanpassung, Verkehr und die direkte Anbindung an den Bahnhof sollen angesprochen werden.

Die BfB begrüßt grundsätzlich die Entwicklung bereits genutzter innerstädtischer Flächen für neuen Wohnraum. Gleichzeitig möchte sie sich gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein Bild davon machen, wie Dichte, Gebäudehöhen und Freiflächen an diesem konkreten Standort wirken.

Der Spaziergang soll bewusst kurz und unkompliziert bleiben. Im Mittelpunkt stehen der Eindruck vor Ort, Fragen und der gemeinsame Austausch.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Freitag um 19.30 Uhr mitzulaufen und sich selbst ein Bild von der geplanten Entwicklung der „Alten Stobbefabrik“ zu machen.

Anfrage BA: Stellungname zur Wahl des neuen Bürgermeisters

Sehr geehrte Frau Cimander,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) gratulieren Harry Hegenbarth herzlich zur Wahl zum Bürgermeister der Stadt Bensheim. Mit 58,54 Prozent der Stimmen hat er ein sehr deutliches Ergebnis erzielt und damit ein starkes Vertrauen der Wählerinnen und Wähler erhalten.

Das Wahlergebnis ist aus Sicht der BfB ein klares Signal. Es zeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger den Wunsch nach Veränderung, mehr Bürgernähe und einer neuen Art der Amtsführung mit seiner Kandidatur verbunden haben. In dieser Deutlichkeit ist das Ergebnis bemerkenswert und verdient Respekt. Zugleich ist es auch ein Auftrag an den neuen Bürgermeister, die Erwartungen, die mit seiner Wahl verbunden sind, ernst zu nehmen und die Stadt in den kommenden Jahren verlässlich, transparent und ausgleichend zu führen.

Völlig überraschend kam der Wahlsieg für uns nicht. Bereits im Wahlkampf war erkennbar, dass Harry Hegenbarth viele Menschen erreicht hat. Er ist als unabhängiger Bewerber angetreten und konnte offenbar über klassische Parteigrenzen hinweg Wählerinnen und Wähler ansprechen. Dass ihm dies in einem Feld von sechs Kandidaten so deutlich gelungen ist, zeigt aber auch, dass viele Bürgerinnen und Bürger sehr bewusst gewählt und sich mit den Kandidaten auseinandergesetzt haben.

Die BfB hatte im Vorfeld der Wahl bewusst keine Wahlempfehlung ausgesprochen. Wir haben mit allen sechs Bewerbern öffentliche Einzelgespräche geführt, um den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild von den Kandidaten, ihren Beweggründen, ihren politischen Vorstellungen und ihrer persönlichen Haltung zu machen. Unser Ziel war es, zur Information und Meinungsbildung beizutragen, nicht eine Entscheidung vorzugeben. Am Ende haben die Wählerinnen und Wähler eine klare Entscheidung getroffen.

Vom neuen Bürgermeister erwarten wir Offenheit, Bürgernähe, Verlässlichkeit und eine gute Zusammenarbeit mit der Stadtverordnetenversammlung. Bensheim steht vor großen Aufgaben: solide Finanzen, bezahlbarer Wohnraum, eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung, eine gute Entwicklung der Stadtteile, Klimaanpassung, Kinderbetreuung, Mobilität, Innenstadtentwicklung und der Erhalt der Lebensqualität in unserer Stadt. Diese Themen lassen sich nur lösen, wenn Verwaltung, Magistrat, Bürgermeister und Stadtverordnetenversammlung gut zusammenarbeiten.

Wichtig ist aus Sicht der BfB, dass die Stadtverordnetenversammlung als demokratisch gewähltes Organ ernsthaft eingebunden wird. Gute Ideen dürfen nicht danach bewertet werden, aus welcher Fraktion sie kommen, sondern danach, ob sie Bensheim weiterbringen. Wir erwarten deshalb einen fairen, offenen und sachlichen Umgang mit allen Fraktionen.

Als BfB-Fraktion mit vier Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung wollen wir unseren Beitrag zu einer konstruktiven und lösungsorientierten Politik leisten. Wir werden den neuen Bürgermeister dort unterstützen, wo Vorschläge sachlich richtig und gut für Bensheim sind. Gleichzeitig werden wir weiterhin kritisch nachfragen, wenn wir Klärungsbedarf sehen oder andere Schwerpunkte für notwendig halten.

Für die künftige Zusammenarbeit wünschen wir uns einen regelmäßigen Austausch, frühzeitige Information bei wichtigen Vorhaben und die Bereitschaft, unterschiedliche politische Positionen zusammenzuführen. Gerade bei großen Themen wie Haushalt, Innenstadt, Wohnraum, Klimaanpassung und Kinderbetreuung braucht Bensheim keine Lagerbildung, sondern tragfähige Lösungen.

Wir wünschen Harry Hegenbarth für sein neues Amt viel Erfolg, Kraft und eine glückliche Hand. Die BfB ist bereit, konstruktiv, kritisch und verantwortungsvoll an einer guten Zukunft für Bensheim mitzuarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

fan Beckmann 

(für die Fraktion der BfB)

Bäume braucht das Land – und Bensheim auch

BfB will Baumschutzsatzung überarbeiten und an die Klimakrise anpassen

Bensheim. Noch vor rund 20 Jahren wurde in Bensheim gerne mit dem Wohnen in einer Stadt mit besonders vielen Sonnenstunden geworben. Was früher nach Sommer, Lebensqualität und Leichtigkeit klang, hat heute eine andere Bedeutung bekommen: Sonnenschein bedeutet im Jahr 2026 immer häufiger auch „wieder ein Tag ohne Regen“.

Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) nehmen diese Entwicklung zum Anlass, die Bensheimer Baumschutzsatzung grundlegend zu überprüfen und eine Überarbeitung anzustoßen. Einen wichtigen fachlichen Impuls dazu gab Annette Hennemann, Dipl.-Ingenieurin der Landespflege. Sie macht deutlich, dass Menschen, Tiere und Pflanzen zunehmend unter Hitze, Trockenheit und extremen Wetterlagen leiden.

Gerade die Stadt heize sich besonders stark auf, Menschen, die in der Stadtmitte wohnen, seien den Belastungen besonders ausgesetzt. Dort, wo viele Flächen versiegelt sind, wo wenig Schatten vorhanden ist und wo sich Wärme zwischen Gebäuden, Straßen und Plätzen staut, werde der Sommer schnell zur gesundheitlichen und alltäglichen Herausforderung.

Die Antwort darauf ist aus Sicht der BfB klar: Bensheim braucht mehr wirksames Grün und vor allem einen besseren Schutz bestehender Bäume. „Wir brauchen dringend Schatten, Verdunstung und kühle Orte, um wieder durchatmen zu können. Wir brauchen Bäume, Bäume und nochmals Bäume“, erklärt Annette Hennemann.

Bäume sind nicht nur ein schöner Bestandteil des Stadtbildes, sondern eine notwendige Infrastruktur für die Stadt der Zukunft. Sie spenden Schatten, binden Staub und CO₂, produzieren Sauerstoff, speichern Wasser, verdunsten Feuchtigkeit und kühlen dadurch ihre Umgebung spürbar. Gerade in Hitzesommern leisten große Bäume damit etwas, was technische oder gestalterische Ersatzlösungen nicht annähernd erreichen.

„Kein Sonnensegel, kein künstlicher Wassersprühnebel und kein noch so großes Gehölz in künstlichen Pflanzkästen kann die Dimension der Leistung eines Baumes erreichen“, betont Annette Hennemann. Diese Feststellung bringt aus Sicht der BfB den Kern der Debatte auf den Punkt: Wer über Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und Gesundheit in der Stadt spricht, muss über Bäume sprechen.

„Bäume sind einer der besten Schutzfaktoren gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. „Sie sind keine Dekoration, sondern ein entscheidender Bestandteil einer klimaangepassten Stadtentwicklung. Gerade angesichts zunehmender Trockenperioden und extremer Wetterereignisse müssen wir prüfen, ob unsere aktuelle Baumschutzsatzung noch ausreichend wirksam ist.“

Nach Auffassung der BfB reicht es nicht aus, immer wieder neue Bäume zu pflanzen. Das sei wichtig, aber gerade in der Stadt werde es zunehmend schwieriger, junge Bäume dauerhaft groß und widerstandsfähig zu bekommen. Hitze, Trockenheit, verdichtete Böden, enge Pflanzräume, Leitungen im Untergrund und Nutzungskonflikte erschweren das Anwachsen. Umso wichtiger sei es, die vorhandenen, großen und klimawirksamen Bäume konsequent zu erhalten.

Der Schutz bestehender Bäume und eine verlässliche Nachpflanzung bei notwendigen Fällungen seien daher zentrale Aufgaben der Stadtentwicklung der Zukunft – auch in Bensheim.

Die bestehende Bensheimer Baumschutzsatzung ist grundsätzlich ein wichtiges Instrument. Sie ist aber in die Jahre gekommen und muss auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Aus Sicht der BfB geht es dabei nicht nur um juristische Formulierungen, sondern um die praktische Frage, ob am Ende tatsächlich mehr Bäume erhalten bleiben, Ersatzpflanzungen erfolgen und Ausgleichszahlungen sichtbar in neues Grün investiert werden.

Die BfB hat deshalb bereits die Fraktionen und Wählergemeinschaften in Bensheim angeschrieben und um Unterstützung für eine Weiterentwicklung der Baumschutzsatzung geworben. Dabei geht es der BfB nicht um ein fertiges Endergebnis, sondern um den gemeinsamen Einstieg in eine sachliche Beratung auf Grundlage eines konkreten Vorschlags. Geprüft werden sollen unter anderem der Schutzumfang, Ersatzpflanzungen, die Verwendung von Ausgleichszahlungen und der Umgang mit Ausnahmen.

Ein besonderer Punkt ist aus Sicht der BfB die Frage, welche Bäume geschützt werden. Künftig sollten mehr Bäume in den Schutz einbezogen werden – ausdrücklich auch Weiden, Pappeln und Nadelbäume. Entscheidend dürfe nicht allein sein, ob eine Baumart in alten Kategorien als besonders schützenswert gilt. Entscheidend müsse auch sein, welche Funktion ein Baum konkret erfüllt: Schatten, Kühlung, Lebensraum, Wasserverdunstung, Staubbindung und Beitrag zum Stadtklima.

„Jeder Baum zählt“, betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. „Wenn ein gesunder Baum gefällt wird, verliert die Stadt nicht nur Grün, sondern auch Schatten, Kühlung und Lebensqualität. Deshalb muss bei jeder Fällung klar sein, ob sie wirklich notwendig ist und wie verlässlich Ersatz geschaffen wird.“

Die BfB verweist auch auf die europäische Entwicklung. Die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur setzt bereits europaweit ein Zeichen und fordert von Kommunen, die Baumkronenbedeckung in den Städten bis 2030 zu erhalten und danach kontinuierlich zu vergrößern. Für die BfB zeigt dies, dass Baumschutz längst nicht mehr nur eine lokale Geschmacksfrage ist, sondern Teil einer umfassenden Klimaanpassungspolitik.

Gerade in einer Stadt wie Bensheim, die weiter wächst und sich baulich entwickelt, müsse der Schutz von Grünstrukturen frühzeitig mitgedacht werden. Innenentwicklung, Wohnungsbau und neue Infrastruktur seien wichtig. Sie dürften aber nicht dazu führen, dass alte Bäume, gewachsene Grünstrukturen und kühlende Flächen immer weiter verschwinden. Stadtentwicklung müsse künftig stärker die Frage beantworten, wie Bensheim auch bei großer Hitze lebenswert bleibt.

Aus Sicht der BfB betrifft das besonders die Innenstadt, dicht bebaute Wohnquartiere, Schulwege, Spielplätze, Bushaltestellen, Parkplätze, Plätze und Straßenräume. Dort entscheiden Schatten, Bäume und Grün oft darüber, ob Menschen sich gerne aufhalten, Wege zu Fuß zurücklegen oder öffentliche Räume im Sommer überhaupt nutzen können.

„Baumschutz ist auch eine soziale Frage“, so Beckmann. „Nicht jeder Mensch hat einen eigenen Garten oder einen kühlen Rückzugsort. Gerade deshalb müssen öffentliche Räume so gestaltet werden, dass sie auch an heißen Tagen nutzbar bleiben. Große Bäume sind dafür unverzichtbar.“

Die BfB möchte die Überarbeitung der Baumschutzsatzung ausdrücklich nicht als parteipolitisches Einzelprojekt verstanden wissen. Vielmehr freue man sich auf den Austausch und die Beratung mit den anderen Fraktionen und Wählergemeinschaften. Gerade nach vielen Tagen mit Temperaturen um oder nahe 40 Grad müsse deutlich sein, dass der Schutz von Bäumen alle Menschen in Bensheim betreffe.

Eine verbesserte Baumschutzsatzung könne nicht alle Probleme lösen. Sie könne aber ein wichtiger Baustein sein, damit Bensheim auf Hitze, Trockenheit und extreme Wetterereignisse besser vorbereitet wird. Dazu gehöre, bestehende Bäume ernsthaft zu schützen, Ersatzpflanzungen verlässlich zu regeln und Ausgleichszahlungen tatsächlich für ökologische Verbesserungen und neue Bäume einzusetzen.

Bensheim habe bereits eine Baumschutzsatzung. Das sei gut. Aber sie sei in die Jahre gekommen. Wenn die Bestandsbäume der Stadt besser geschützt werden sollen, müsse die Satzung jetzt verbessert werden.

Die BfB hat hierfür einen konkreten Änderungsvorschlag erarbeitet und den anderen Fraktionen zur Beratung vorgelegt. Dabei geht es um mehr Schutz, mehr Verbindlichkeit und eine bessere praktische Umsetzung. Das Ziel sei eine Stadt, in der Bäume nicht erst dann Thema werden, wenn sie gefällt werden sollen, sondern als wichtiger Teil von Gesundheit, Klimaschutz, Klimaanpassung und Lebensqualität verstanden werden.

Bäume braucht das Land – und Bensheim auch. Die BfB unterstützt diesen Appell und will daraus konkrete kommunalpolitische Arbeit machen.

BfB startet nach der Sommerpause – Baumschutzsatzung im Mittelpunkt

Bensheim. Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) nehmen nach der Sommerpause ihre öffentliche Fraktionsarbeit wieder auf. Die nächste öffentliche Sitzung findet am Dienstag, 11. August 2026, um 18 Uhr in der Kleingartenanlage „Schloßblick“ in Bensheim-Auerbach statt.

Ein Schwerpunkt der Sitzung wird die Bensheimer Baumschutzsatzung sein. Die BfB hat die Sommerpause genutzt, um die bestehende Satzung genauer zu prüfen und sich mit der Frage zu beschäftigen, wie der Schutz von Bäumen in Bensheim zeitgemäß weiterentwickelt werden kann.

„Bäume sind einer der besten Schutzfaktoren gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen“, erklärt Annette Hennemann. „Gerade angesichts zunehmender, sehr langer Trockenperioden und extremer Wetterereignisse müssen wir daher prüfen, ob unsere aktuelle Baumschutzsatzung noch ausreichend wirksam ist.“

„Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass wir beim Schutz von Bäumen genauer hinschauen müssen“, sagt BfB-Stadtverordnete Marion Malachowski. „Es reicht nicht, Ersatzpflanzungen nur festzuschreiben. Wichtig ist auch, dass sie kontrolliert werden und dass Ausgleichszahlungen tatsächlich sichtbar in neues Grün und zusätzliche Bäume investiert werden.“

Die BfB will deshalb beraten, ob die bestehende Satzung klarer, verbindlicher und praxistauglicher gefasst werden sollte. Dabei sollen unter anderem Ersatzpflanzungen, Ausgleichszahlungen, Kontrollen und die tatsächliche Nachverfolgung von genehmigten Baumfällungen eine Rolle spielen. Ziel sei es, einen Baumschutz zu schaffen, der nicht nur auf dem Papier steht, sondern im Alltag auch Wirkung entfaltet.

Ein weiteres Thema wird der frühere Kaufhaus-Krämer-Komplex sein. Bereits in der Stadtverordnetenversammlung am 14. November 2024 hatten die Wählergemeinschaften Bürgerinnen und Bürger für Bensheim, Vernunft und Augenmaß sowie die FWG eine Klärung im Zusammenhang mit dem Kaufhaus-Krämer-Komplex beantragt. „Als BfB sahen wir bereits zu diesem Zeitpunkt einen erheblichen Klärungsbedarf, ob saniert oder verkauft wird. Nach über eineinhalb Jahren ist die Entscheidung endlich gefallen: Der Komplex um das ehemalige Kaufhaus Krämer wird verkauft. Das tragen wir mit, auch wenn diese Entscheidung erst sehr spät gefallen ist und dadurch weitere Kosten entstanden, sind“, informiert BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.

Aus dem Artikel der städtischen MEGB vom 29. Juli 2026 gehe hervor, dass der Investorenwettbewerb für ein transparentes Verfahren sorgen soll. Interessierte Investoren können ihre Angebote bis zum 31. August 2026 einreichen. „Die Fristsetzung halten wir für sehr kurz gegriffen. Insofern sind wir gespannt, wie viele Investoren sich daran beteiligen beziehungsweise überhaupt beteiligen können“, darauf weist BfB-Stadtverordneter Franz Apfel hin.

Neben der Baumschutzsatzung und dem Kaufhaus-Krämer-Komplex sollen in der Sitzung weitere kommunalpolitische Themen vorbereitet werden. Dazu gehören die Auswertung der Antworten auf mehrere BfB-Anfragen aus der letzten Stadtverordnetenversammlung, die weitere Entwicklung des früheren Thermoplastik-Geländes, Fragen zur Zukunft der Innenstadt sowie die barrierefreie Anbindung des Bahnhofs Auerbach im Zusammenhang mit der geplanten Entwicklung östlich des Berliner Rings.

Auch die Bürgermeisterwahl am 16. August wird Thema sein. Die BfB hatte vor der Sommerpause mit allen sechs Bürgermeisterkandidaten öffentliche Einzelgespräche geführt und zieht daraus eine positive Bilanz. Eine Wahlempfehlung spricht die BfB nicht aus. Stattdessen ruft sie die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich umfassend zu informieren und von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

„Kommunalpolitik lebt davon, dass Menschen sich einmischen, Fragen stellen und ihre Stadt mitgestalten“, so Beckmann. Die öffentlichen Fraktionssitzungen der BfB sollen auch nach der Sommerpause ein Angebot an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger bleiben, sich über aktuelle Themen zu informieren und eigene Anliegen einzubringen.

Die BfB lädt daher alle Interessierten herzlich zur öffentlichen Fraktionssitzung am Dienstag, 11. August, um 18 Uhr in die Kleingartenanlage „Schloßblick“ ein.

BfB zieht positive Bilanz der Gespräche mit den Bürgermeisterkandidaten

Bensheim.  Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) haben ihre öffentliche Gesprächsreihe mit den Bewerbern um das Bürgermeisteramt abgeschlossen. In insgesamt sechs Einzelgesprächen hatten alle zugelassenen Kandidaten die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen, ihre Motivation für die Kandidatur zu erläutern und ihre Ideen für die zukünftige Entwicklung Bensheims darzustellen.

Zu Gast waren Carmelo Torre von der CDU, Stefan Juchems von Bündnis 90/Die Grünen sowie die Einzelbewerber Harry Hegenbarth, Justin Arnold, Matthias Penteker und Kevin Bösel. Damit führte die BfB Gespräche mit allen sechs Bewerbern, die bei der Bürgermeisterwahl antreten.

Im Mittelpunkt der jeweils rund 45-minütigen Gespräche standen die persönliche Motivation der Kandidaten, ihre Vorstellungen für das Amt und ihre politischen Schwerpunkte. Gefragt wurde unter anderem nach der finanziellen Situation der Stadt, den politischen Prioritäten, der Stadtentwicklung, dem bezahlbaren Wohnen, dem verantwortungsvollen Umgang mit Flächen, der Bürgerbeteiligung und dem politischen Stil. Darüber hinaus konnten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger eigene Fragen stellen.

„Wir sind mit der gesamten Gesprächsreihe sehr zufrieden“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. „Alle sechs Kandidaten haben sich unseren Fragen gestellt und ausführlich erläutert, warum sie Bürgermeister werden möchten und welche Vorstellungen sie für die Zukunft Bensheims haben. Die Gespräche waren offen, sachlich und sehr informativ.“

Besonders erfreut zeigt sich die BfB über das große Interesse aus der Bevölkerung. Zu den einzelnen Terminen seien zahlreiche Gäste gekommen, die die Gespräche aufmerksam verfolgt und sich mit vielen eigenen Fragen beteiligt hätten. Dadurch sei ein lebendiger Austausch entstanden, der weit über kurze Wahlkampfbotschaften und Aussagen auf Plakaten hinausgegangen sei.

BfB-Stadtverordnete Marion Malachowski hebt die Offenheit der Kandidaten hervor: „Die Bewerber hatten ausreichend Gelegenheit, ihre Persönlichkeit, ihre Beweggründe und ihre politischen Ziele darzustellen. Gleichzeitig konnten die Gäste gezielt nachfragen. Auf diese Weise entstand ein wesentlich umfassenderes Bild, als es durch kurze öffentliche Stellungnahmen allein möglich wäre.“

„Die hohe Beteiligung zeigt, dass die Menschen ein großes Interesse daran haben, die Kandidaten persönlich kennenzulernen und ihre Positionen direkt zu vergleichen“, erklärt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. „Gerade bei einer Bürgermeisterwahl ist es wichtig, nicht nur Programme zu lesen, sondern auch einen Eindruck von der Haltung, der Arbeitsweise und dem Umgang der Kandidaten mit kritischen Fragen zu gewinnen.“

Auch BfB-Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper bewertet die Veranstaltungsreihe positiv: „Die Gespräche waren eine gute Möglichkeit, politische Inhalte verständlich und direkt zu vermitteln. Besonders wichtig war uns, dass alle Kandidaten unter vergleichbaren Bedingungen zu Wort kamen und die gleichen grundlegenden Themen angesprochen wurden.“

Die BfB bedankt sich bei allen sechs Bürgermeisterkandidaten für ihre Bereitschaft, an der Gesprächsreihe teilzunehmen und die Fragen offen zu beantworten. Der Dank gilt ebenso den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrem Interesse, ihren Fragen und ihren Beiträgen maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben.

Allen Kandidaten wünscht die BfB für den weiteren Wahlkampf und die bevorstehende Wahl viel Erfolg. Zugleich ruft die Wählergemeinschaft alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger nachdrücklich dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

„Freie Wahlen sind eine unverzichtbare Grundlage unserer Demokratie“, betont BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. „Demokratie lebt jedoch nicht allein davon, dass Wahlen angeboten werden. Sie lebt von der aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Die Stimmabgabe ist deshalb nicht nur ein Recht, sondern auch eine demokratische Verantwortung. Jede abgegebene Stimme stärkt die demokratische Legitimation und trägt dazu bei, die Zukunft unserer Stadt mitzugestalten.“

Als zusätzliche Orientierungshilfe weist die BfB auf den Bensheim-Kompass 2026 hin. Das digitale Angebot ermöglicht es, die eigenen Positionen zu kommunalpolitischen Thesen mit den Antworten der teilnehmenden Kandidaten zu vergleichen. Das Ergebnis stellt keine Wahlempfehlung dar, sondern soll Unterschiede und Übereinstimmungen sichtbar machen und die persönliche Wahlentscheidung unterstützen.

Die Gesprächsreihe und zusätzliche Informationsangebote sollen dazu beitragen, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Entscheidung auf einer breiten, sachlichen und gut informierten Grundlage treffen können.

BfB setzt öffentliche Gespräche mit Bürgermeisterkandidaten fort

Bensheim. Die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) trifft sich am Dienstag, 14. Juli, um 18 Uhr im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Schloßblick“, Berliner Ring 125, zu ihrer nächsten Fraktionssitzung.

Ein Schwerpunkt der Sitzung wird die Auswertung der öffentlichen Gespräche mit den Bürgermeisterkandidaten Justin Arnold und Carmelo Torre sein, die in der vergangenen Woche bei der BfB zu Gast waren. Beide Kandidaten stellten sich den Fragen der Fraktion und der anwesenden Bürgerinnen und Bürger.

Die BfB bewertet die Gespräche als sehr informativ und aufschlussreich. Justin Arnold und Carmelo Torre hätten glaubhaft dargestellt, was sie zu ihrer Kandidatur bewegt, welche Vorstellungen sie für die Zukunft Bensheims haben und warum sie das Amt des Bürgermeisters übernehmen möchten.

„Die Gespräche haben gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch mit den Kandidaten ist“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. „In einem solchen Format können die Bewerber ausführlicher erläutern, warum sie Bürgermeister werden wollen, welche politischen Schwerpunkte sie setzen und wie sie mit den finanziellen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Stadt umgehen möchten.“

BfB-Stadtverordneter Franz Apfel hebt hervor, dass beide Kandidaten die gestellten Fragen offen und ausführlich beantwortet hätten. „Die Bürgerinnen und Bürger konnten sich dadurch ein deutlich besseres Bild von den Personen, ihren Beweggründen und ihren politischen Vorstellungen machen.“

Die öffentlichen Einzelgespräche werden am 14. Juli fortgesetzt. Um 19 Uhr stellt sich Matthias Penteker den Fragen der BfB und der anwesenden Bürgerinnen und Bürger. Um 20 Uhr folgt das Gespräch mit Harry Hegenbarth. Beide Veranstaltungen finden ebenfalls im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Schloßblick“ statt und sind öffentlich.

„Wir freuen uns auf zwei weitere interessante Gespräche“, erklärt BfB-Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper. „Uns ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger die Kandidaten nicht nur von Plakaten oder kurzen Aussagen kennen, sondern ihre Ziele, ihre Arbeitsweise und ihre Haltung zu den wichtigen Bensheimer Themen kennenlernen können.“

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen unter anderem die finanzielle Situation der Stadt, politische Prioritäten, Stadtentwicklung, Wohnen, Flächenverbrauch, Bürgerbeteiligung und der persönliche politische Stil der Kandidaten. Darüber hinaus erhalten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen.

Mit großer Freude habe die BfB einem Bericht über den Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße entnommen, dass der KMB einen früheren Vorschlag der BfB aufgegriffen habe, die Bensheimer Bevölkerung stärker zur Mitwirkung bei der Bewässerung und Pflege des öffentlichen Grüns anzuregen.

Die Idee, diesen Gedanken wieder aufleben zu lassen, sei auch beim Besuch der BfB beim KMB in der vergangenen Woche zur Sprache gekommen. Der Austausch sei sehr offen, konstruktiv und detailreich gewesen. Die BfB dankt dem Team des KMB für das Gespräch, die Offenheit und das Engagement für den neuen Aufruf.

„Gerade in trockenen Sommermonaten kann die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Bäumen und Grünflächen leisten“, erklärt BfB-Stadtverordnete Marion Malachowski. Die BfB unterstütze den Aufruf ausdrücklich und hoffe auf eine breite Beteiligung.

Mit der öffentlichen Gesprächsreihe möchte die BfB einen Beitrag zu einer sachlichen und transparenten Bürgermeisterwahl leisten. Alle Kandidaten sollen die gleiche Möglichkeit erhalten, sich vorzustellen und ihre Vorstellungen für Bensheim darzulegen.

BfB wertet erstes Bürgermeistergespräch aus

Bensheim. Die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) trifft sich am Dienstag, 7. Juli, um 18 Uhr im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Schloßblick“, Berliner Ring 125, zu ihrer nächsten Fraktionssitzung. Im Mittelpunkt stehen die Auswertung des ersten öffentlichen Gesprächs mit Bürgermeisterkandidat Stefan Juchems von Bündnis 90/Die Grünen, die Nachbereitung des Informationsstands in der Innenstadt sowie weitere kommunalpolitische Themen.

In der vergangenen Woche hatte die BfB Stefan Juchems zu einem öffentlichen Einzelgespräch eingeladen. Ziel der Gesprächsreihe ist es, Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, die Bewerber persönlich kennenzulernen und deren Positionen zu wichtigen Bensheimer Themen zu vergleichen.

Nach Einschätzung der BfB war das erste Gespräch sehr interessant, offen und inhaltlich ergiebig. Die Fragen aus der Fraktion und aus der Bürgerschaft seien aufgenommen und ausführlich beantwortet worden. Dabei sei deutlich geworden, wie wichtig solche Gesprächsformate sind, um über Schlagworte hinaus ins Gespräch zu kommen.

„Uns ist wichtig, dass die Bürgermeisterwahl nicht nur über Plakate und kurze Botschaften geführt wird“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. „Wer Bensheim führen will, sollte öffentlich erklären, wie er zu Finanzen, Stadtentwicklung, Wohnen, Verkehr, Klimaschutz, Kitas und Bürgerbeteiligung steht.“

Auch der Informationsstand der BfB in der Innenstadt soll Thema der Fraktionssitzung sein. Nach der jüngsten Stadtverordnetenversammlung hatte die BfB dort über wichtige Beschlüsse und Anträge informiert. Dabei ging es unter anderem um Stadtentwicklung, das Mobilitätskonzept, natürlichen Klimaschutz, das Stadtteilbüro, Katzenschutz, Mähroboter, Laufbahnsanierung und Finanzen.

BfB-Stadtverordnete Marion Malachowski bewertet den Austausch positiv: „Viele Themen der Stadtverordnetenversammlung wirken auf den ersten Blick sehr technisch. Im Gespräch merkt man aber schnell, dass sie ganz konkrete Auswirkungen auf den Alltag der Menschen haben.“ Genau deshalb wolle die BfB weiterhin verständlich erklären, worum es in den Gremien gehe.

Ein Schwerpunkt bleibt aus Sicht der BfB die Frage, wie Bensheim sich weiterentwickelt. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, der Schutz von Grün- und Freiflächen, die Stärkung der Stadtteile und eine frühzeitige Beteiligung der Bürgerschaft. BfB-Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper betont: „Bürgernähe darf nicht erst beginnen, wenn Entscheidungen schon gefallen sind. Die Menschen müssen frühzeitig erfahren, was geplant ist, und die Möglichkeit haben, ihre Sicht einzubringen.“

Im Anschluss an die Fraktionssitzung setzt die BfB ihre öffentlichen Einzelgespräche mit den Bürgermeisterkandidaten fort. Am Dienstag, 7. Juli, ist um 19 Uhr Justin Arnold zu Gast. Um 20 Uhr folgt Carmelo Torre. Beide Gespräche finden ebenfalls im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Schloßblick“, Berliner Ring 125, statt und sind öffentlich.

BfB-Magistratsmitglied Andreas Born weist zudem auf die beginnende Briefwahl zur Bürgermeisterwahl hin. „Wählen zu gehen ist ein wichtiger Teil unserer demokratischen Verantwortung. Wer am Wahltag verhindert ist oder frühzeitig abstimmen möchte, kann ab sofort die Briefwahl nutzen. Wichtig ist, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.“

„Wir freuen uns über interessierte Bürgerinnen und Bürger, die zuhören, Fragen stellen und sich selbst ein Bild machen möchten“, so Beckmann. Die BfB wolle mit der Gesprächsreihe einen Beitrag dazu leisten, die Bürgermeisterwahl sachlich, offen und bürgernah zu begleiten.