BfB setzt sich für die Reduzierung der Grundsteuer B ein

Die BfB – Bürgerinnen und Bürger für Bensheim sieht in der deutlich besseren Entwicklung der städtischen Finanzen Anlass, die Belastung der Bürgerinnen und Bürger durch die Grundsteuer B erneut auf den Prüfstand zu stellen.

Der Blick auf das Haushaltsjahr 2025 zeigt eine erhebliche Verbesserung gegenüber der ursprünglichen Planung. Beim ordentlichen Ergebnis war zunächst mit einem Defizit von rund 25,5 Millionen Euro gerechnet worden. Tatsächlich liegt das Minus bei rund 9 Millionen Euro. Auch das Gesamtergebnis hat sich deutlich besser entwickelt als geplant. Einen wesentlichen Anteil daran haben die Gewerbesteuereinnahmen: Statt der angesetzten 19,6 Millionen Eurowurden rund 28,1 Millionen Euro erreicht.

„Das sind zunächst einmal erfreuliche Zahlen“, erklärt Stefan Beckmann, Fraktionsvorsitzender der BfB. „Sie zeigen aber auch, wie wichtig es ist, Haushaltsansätze und tatsächliche Entwicklungen regelmäßig miteinander zu vergleichen. Gleichzeitig müssen wir genau unterscheiden, welche Verbesserungen dauerhaft sind und welche beispielsweise aus Nachzahlungen für vergangene Jahre stammen.“

Für die BfB bedeutet die günstigere Entwicklung deshalb nicht, dass alle finanziellen Probleme der Stadt gelöst sind. Dennoch müsse auch die Frage gestellt werden, wann ein Teil der Verbesserungen wieder bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen könne.

Franz Apfel erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Grundsteuer B in den vergangenen Jahren deutlich angehoben worden ist. „Wenn sich die finanzielle Entwicklung weiter stabilisiert, muss auch eine Entlastung der Bürgerinnen und Bürger wieder auf die Tagesordnung“, so Apfel.

Die BfB möchte dabei bewusst nicht vorgreifen. Der kommende Haushaltsentwurf wird zeigen, welche finanziellen Spielräume tatsächlich bestehen und wie sich Einnahmen, Ausgaben und notwendige Investitionen entwickeln. Die Fraktion will die Zahlen nach Vorlage des Entwurfs gründlich auswerten.

„Die deutlich günstigere Entwicklung eröffnet aus unserer Sicht die Möglichkeit, eine Senkung der Grundsteuer B ab dem 1. Januar 2027 ernsthaft zu prüfen“, so Beckmann. Entscheidend sei, dass eine solche Entlastung finanziell tragfähig sei und nicht kurze Zeit später durch neue Belastungen wieder zurückgenommen werden müsse.

Ein weiteres Thema der BfB-Fraktion war die Entwicklung des Geländes des ehemaligenBundeswehrdepots. Eine Antwort auf eine Anfrage der BfB dazu wurde ausgewertet. Die ehemals vorgesehene Kindertagesstätte auf diesem Gelände wird nicht mehr benötigt.

„Für uns ist wichtig, dass neben Sozialwohnungen die früher durch eine Vereinbarung vorgesehene rund 2.000 Quadratmeter große Grünfläche für diesen Bereich dort so umgesetzt wird, wie dies beschlossen wurde“, stellt BfB-Stadtverordnete Marion Machalowski fest.

Die BfB will sowohl die Entwicklung der städtischen Finanzen als auch die offenen Fragen bei größeren Stadtentwicklungsprojekten weiter aufmerksam begleiten. Entscheidend sei, Zusagen und Planungen nicht nur zu beschließen, sondern ihre Umsetzung anschließend auch konsequent zu verfolgen.

BfB nutzt Zeit für Nacharbeit und Bürgergespräche

Die BfB – Bürgerinnen und Bürger für Bensheim trifft sich am Dienstag, 6. Oktober, um 18 Uhr zu ihrer nächsten turnusmäßigen Fraktionssitzung in der Kleingartenanlage Schloßblick.

Nach der umfangreichen Sitzungsrunde im September ist die nächste Stadtverordnetenversammlung noch einige Wochen entfernt. Für die BfB bedeutet das jedoch keine politische Pause. Die Fraktion nutzt die Zeit, um Antworten auf ihre Anfragen auszuwerten, offene Punkte weiterzuverfolgen und Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zu führen.

„Wir haben nach der letzten Sitzungsrunde unseren Arbeitsplan festgelegt. Jetzt geht es darum, die einzelnen Themen in Ruhe abzuarbeiten und zu schauen, wo tatsächlich weiterer Handlungsbedarf besteht“, erklärt Stefan Beckmann, Fraktionsvorsitzender der BfB.

Dabei sollen auch Rückmeldungen aus der Bürgerschaft stärker einfließen. Immer wieder erreichen die Fraktion Hinweise und Fragen zu ganz unterschiedlichen Bereichen – von Entwicklungen in den Stadtteilen über Verkehr und Stadtgrün bis hin zu sozialen und finanziellen Themen.

Für die BfB gehört es zur politischen Arbeit, nicht auf jede Frage sofort mit einem neuen Antrag zu reagieren. „Manchmal ist es sinnvoller, erst genau hinzuhören, Antworten der Verwaltung auszuwerten und sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen“, so Marion Machalowski. Daraus könne sich später eine Anfrage, ein Antrag oder auch ein direktes Gespräch mit den zuständigen Stellen ergeben.

Auch bereits angestoßene Themen wie die weitere Entwicklung der Alten Stobbefabrik, die Baumschutzsatzung, Fragen rund um Mobilität und Stadtteile sowie die Situation derSchwimmvereine bleiben auf der Arbeitsliste. Mit Blick auf die kommenden Beratungen wartet die Fraktion zudem auf den Entwurf des städtischen Haushaltsplans, der für die weitere politische Arbeit und die nächste Sitzungsrunde eine wichtige Grundlage bilden wird.

„Kommunalpolitik besteht eben nicht nur aus den Abenden im Sitzungssaal“, so Beckmann. „Ein großer Teil der Arbeit findet dazwischen statt.“

Die Fraktionssitzung ist öffentlich. Gäste und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen. Um vorherige Anmeldung unter info@bfb-bensheim.de wird gebeten.

BfB arbeitet Themen aus der Stadtverordnetenversammlung weiter auf

Die BfB – Bürgerinnen und Bürger für Bensheim trifft sich am Dienstag, 29. September, um 19 Uhr zu ihrer regelmäßigen Fraktionssitzung in der Kleingartenanlage Schloßblick.

Im Mittelpunkt steht noch einmal die Nachbereitung der vergangenen Stadtverordnetenversammlung. Die Fraktion will sich dabei nicht nur mit den Abstimmungsergebnissen beschäftigen, sondern vor allem prüfen, welche Themen weiterverfolgt werden müssen und wo aus den Beratungen neue Fragen entstanden sind.

Ein Schwerpunkt wird die Auswertung der von der BfB gestellten Anfragen sein. In den vergangenen Wochen hatte die Fraktion unter anderem Themen wie Flutlicht und Lichtverschmutzung, das ehemalige Thermoplastik-Gelände, das Kommunale Flexibilisierungsgesetz und den Kundenservice der GGEW aufgegriffen. „Mit einer Antwort ist ein Thema für uns nicht automatisch erledigt“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. „Entscheidend ist, was wir daraus für die weitere politische Arbeit ableiten und wo noch nachgehakt werden muss.“

Auch die Entwicklung der Alten Stobbefabrik in Auerbach wird die Fraktion weiter beschäftigen. Nach den umfangreichen Beratungen in Ortsbeirat, Ausschuss und Stadtverordnetenversammlung will die BfB beobachten, wie die angesprochenen Punkte im weiteren Planungsverfahren berücksichtigt werden. Gleiches gilt für Themen wie Baumschutz, Mobilität und die Situation der Schwimmvereine im Basinusbad.

Für die BfB gehört es zur kommunalpolitischen Arbeit, Themen auch nach einer Sitzung weiterzuverfolgen. Anträge und Anfragen seien kein Selbstzweck, sondern dienten dazu, Informationen öffentlich zu machen, Entwicklungen kritisch zu begleiten und gegebenenfalls konkrete Verbesserungen anzustoßen.

Die Fraktionssitzung ist öffentlich. Gäste und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen. Um vorherige Anmeldung unter info@bfb-bensheim.de wird gebeten.

BfB zieht Bilanz zur Stadtverordnetenversammlung

Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) treffen sich am Dienstag, 22. September, um 18 Uhr zu ihrer nächsten Fraktionssitzung in der Kleingartenanlage Schloßblick.

Im Mittelpunkt steht die Nachbereitung der vergangenen Stadtverordnetenversammlung. Die Fraktion wird die Beratungen und Abstimmungen auswerten, die öffentliche Berichterstattung besprechen und die nächsten Schritte für die anstehenden kommunalpolitischen Themen festlegen.

Ein Schwerpunkt wird dabei das ehemalige Sanner-Gelände beziehungsweise das künftige Quartier „Alte Stobbefabrik“ in Auerbach sein. Die BfB hatte das Projekt insgesamt unterstützt, aber mehrere Änderungsanträge eingebracht. Dabei ging es unter anderem um eine bessere Visualisierung der Gebäudehöhen, einen höheren Anteil sozial geförderten Wohnraums, eine barrierefreie Anbindung an den Bahnhof Auerbach, eine weitere Bürgerbeteiligung sowie um ein reguläres Verfahren mit Umweltprüfung.

Auch wenn diese Anträge in der Stadtverordnetenversammlung keine Mehrheit fanden, sieht die BfB ihre Rolle bestätigt. „Unsere Anträge waren keine Blockade. Sie waren der Versuch, ein großes Projekt an wichtigen Stellen besser, transparenter und bürgernäher zu machen“, erklärt Stefan Beckmann, Fraktionsvorsitzender der BfB. „Gerade bei einem Quartier, das Auerbach über viele Jahre prägen wird, muss man genau hinschauen.“

Auch die Anfragen der BfB werden Thema der Fraktionssitzung sein. Dazu gehören unter anderem Fragen zu Flutlicht und Lichtverschmutzung, zum ehemaligen Thermoplastik-Gelände, zur Nutzung des Kommunalen Flexibilisierungsgesetzes, zum GGEW-Kundenservice sowie zu weiteren Entwicklungen in den Stadtteilen. Für die BfB sind solche Anfragen ein wichtiges Instrument, um Sachstände öffentlich zu machen, offene Punkte zu klären und mögliche Probleme frühzeitig anzusprechen.

Die BfB betont, dass hinter solchen Anträgen und Anfragen viel ehrenamtliche Arbeit steckt. Unterlagen werden gelesen, Ausschüsse ausgewertet, Bürgerhinweise aufgenommen, Gespräche geführt und Formulierungen abgestimmt. Nicht immer werde diese Vorarbeit auf den ersten Blick sichtbar. Dennoch sei sie wichtig, um Fragen frühzeitig zu stellen und mögliche Probleme nicht erst dann zu erkennen, wenn Entscheidungen bereits gefallen seien.

„Wir verstehen uns als kritisches Korrektiv“, sagt Marion Machalowski. „Wir glauben nicht einfach jedes gesprochene Wort, sondern fragen nach, prüfen und machen uns selbst ein Bild. Das ist keine Verzögerungstaktik, sondern verantwortungsvolle Kommunalpolitik.“

Als Beispiel nennt die BfB die Diskussion um die Gebäudehöhen im Bereich der Alten Stobbefabrik. Zunächst seien 19 Meter als eher theoretischer Wert dargestellt worden. Später wurde in den Beratungen eine Reduzierung auf 17 Meter aufgenommen. Für die BfB zeigt dies, dass beharrliches Nachfragen Wirkung entfalten kann – auch dann, wenn Anträge formal abgelehnt werden.

Neben der Alten Stobbefabrik wird die Fraktion auch weitere Themen aus der Stadtverordnetenversammlung nachbereiten, darunter Fragen der Vereinsförderung, des Baumschutzes, der Mobilität und der soliden städtischen Finanzen.

BfB bereitet Stadtverordnetenversammlung vor

Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) treffen sich am Dienstag, 15. September, um 18 Uhr zu ihrer nächsten turnusmäßigen Fraktionssitzung in der Kleingartenanlage Schloßblick.

Im Mittelpunkt steht die abschließende Vorbereitung der kommenden Stadtverordnetenversammlung. Die Tagesordnung ist umfangreich und zeigt erneut, wie breit die kommunalpolitischen Themen in Bensheim derzeit aufgestellt sind. Die BfB-Fraktion wird die vorliegenden Beschlussvorlagen beraten, Anträge und Anfragen der übrigen Fraktionen auswerten, mögliche Redebeiträge abstimmen und das jeweilige Stimmverhalten festlegen.

Dabei geht es der BfB nicht nur darum, einzelne Tagesordnungspunkte formal abzuarbeiten. „Wir wollen bei jeder Vorlage genau hinschauen: Was bedeutet sie für die Bürgerinnen und Bürger, für die Stadtteile, für den Haushalt und für die langfristige Entwicklung Bensheims?“, erklärt Stefan Beckmann, Fraktionsvorsitzender der BfB. Gerade bei größeren Entscheidungen sei es wichtig, frühzeitig die finanziellen Folgen, die soziale Wirkung und die praktische Umsetzbarkeit mitzudenken.

Auch die Ergebnisse der vorangegangenen Ausschusssitzungen werden in die Beratung einfließen. Die BfB will dabei prüfen, welche offenen Fragen aus den Ausschüssen noch in die Stadtverordnetenversammlung mitgenommen werden müssen und wo die Fraktion eigene Akzente setzen möchte.

Rückblickend zieht die BfB zudem ein positives Fazit zum Winzerfest. Viele Mitglieder nutzten die Gelegenheit, mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und Rückmeldungen zu aktuellen Themen aufzunehmen. „Das Winzerfest hat wieder gezeigt, wie wichtig solche Begegnungen sind. Kommunalpolitik lebt vom direkten Austausch, nicht nur von Sitzungsunterlagen“, so Franz Apfel. Die BfB dankt den Organisatorinnen und Organisatoren, den Vereinen, Helferinnen und Helfern sowie allen Beteiligten, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

BfB bereitet Stadtverordnetenversammlung vor und besucht das Winzerfest

Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) treffen sich am Dienstag, 8. September, um 18 Uhr zu einer digitalen Fraktionssitzung. Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung der nächsten Stadtverordnetenversammlung.

Die Fraktion wird dabei die Beratungen aus den vergangenen Ausschusssitzungen auswerten – beginnend mit dem Sozial-, Sport- und Kulturausschuss, anschließend dem Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss und zuletzt dem Haupt- und Finanzausschuss. Außerdem befasst sich die BfB mit den vorliegenden Beschlussvorlagen sowie den Anträgen und Anfragen der übrigen Fraktionen.

Zu den Themen gehören unter anderem die Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus, die Zukunft des Basinusbades und der Schwimmvereine, die kommunale Wärmeplanung, Fragen der Mobilität, Innenstadtentwicklung sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Fördermitteln und städtischen Finanzen.

„Uns ist wichtig, die Vorlagen nicht nur formal abzuarbeiten, sondern sie in ihren Auswirkungen für die Menschen in Bensheim zu bewerten“, erklärt Marion Machalowski. „Gerade bei Wohnen, Vereinen, Mobilität und sozialer Infrastruktur geht es immer auch darum, ob politische Entscheidungen im Alltag wirklich ankommen.“

Nach der Fraktionssitzung treffen sich die BfB-Mitglieder ab 19 Uhr auf dem Winzerfest. Treffpunkt ist die Bucht des Blauen Affen, auf der rechten Seite am Ende der Tanzfläche. Dort möchte die Fraktion den Abend nutzen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Eindrücke vom Winzerfest aufzunehmen und sich mit Bürgerinnen und Bürgern auszutauschen. Wir freuen uns deshalb besonders über Gäste.

„Kommunalpolitik findet nicht nur im Sitzungssaal statt“, betont Stefan Beckmann, Fraktionsvorsitzender der BfB. „Das Winzerfest ist eine gute Gelegenheit, zuzuhören, ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, was die Menschen in Bensheim bewegt.“

Auch Franz Apfel sieht darin einen wichtigen Teil der politischen Arbeit: „Gute Entscheidungen entstehen nicht allein aus Aktenlagen. Sie brauchen den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern und den Blick dafür, was vor Ort wirklich gebraucht wird.“

Für die BfB verbindet der Abend damit beides: die sachliche Vorbereitung der Stadtverordnetenversammlung und den direkten Kontakt zu den Menschen in Bensheim.

BfB – Fraktionssitzung am 1.9.26

Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) treffen sich am Dienstag, 1. September, um 18 Uhr bei der Wohnbau, um sich vor Ort einen Überblick über aktuelle Fragen des Wohnungsbestandes, der Wohnraumentwicklung und des sozialen Wohnungsbaus zu verschaffen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen bezahlbarer Wohnraum, die Entwicklung bestehender Wohnanlagen, Sanierungen, Barrierefreiheit sowie die Frage, wie kommunal geprägter Wohnungsbau in Bensheim langfristig gestärkt werden kann. Die BfB möchte sich dabei nicht nur allgemein informieren, sondern konkrete Fragen zur Situation in Bensheim, zu künftigen Herausforderungen und zu möglichen Handlungsspielräumen stellen.

„Bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Stadt. Deshalb ist es wichtig, mit den Akteuren direkt ins Gespräch zu kommen und die Lage nicht nur aus der Ferne zu bewerten“, erklärt die BfB.

Im Anschluss kommt die BfB-Fraktion ab 19:30 Uhr in der Kleingartenanlage Schloßblick zu ihrer Fraktionssitzung zusammen. Dort werden die Beratungen der vergangenen Ausschusssitzungen ausgewertet: zunächst aus dem Sozial-, Sport- und Kulturausschuss, anschließend aus dem Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss und zuletzt aus dem Haupt- und Finanzausschuss.

Außerdem bereitet die Fraktion die anstehende Stadtverordnetenversammlung vor. Dabei befasst sie sich mit den vorliegenden Beschlussvorlagen sowie mit Anträgen und Anfragen der übrigen Fraktionen.

Für die BfB geht es darum, soziale Verantwortung, solide Finanzen, Klimaschutz, Vereinsförderung, Stadtentwicklung und bezahlbares Wohnen zusammenzudenken.

BfB begrüßt Entwicklung der „Alten Stobbefabrik“ – weitere Planung aufmerksam begleiten

BENSHEIM-AUERBACH. Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) stehen den grundsätzlichen Zielen der geplanten Entwicklung des Areals „Alte Stobbefabrik“ in Bensheim-Auerbach positiv gegenüber. Die Umwandlung einer bislang gewerblich genutzten und teilweise brachliegenden innerstädtischen Fläche in ein neues Wohnquartier bietet aus Sicht der BfB eine große Chance für Auerbach.

Insbesondere die Schaffung dringend benötigten Wohnraums, eine soziale Durchmischung sowie die Berücksichtigung unterschiedlicher Alters- und Lebensformen sind wichtige Ansätze. Positiv bewertet die BfB, dass sozial geförderter Wohnraum vorgesehen ist. Der derzeitige Planungsstand sieht einen Anteil von 25 Prozent vor. Die BfB hält einen Anteil von mindestens 30 Prozent für angemessen und hat hierzu einen entsprechenden Antrag eingebracht. Geplant sind außerdem rund 80 betreute Seniorenwohnungen sowie eine Kindertagesstätte.

Auch der Grundgedanke einer flächenschonenden Innenentwicklung wird ausdrücklich begrüßt. Anstatt zusätzliche Flächen am Siedlungsrand in Anspruch zu nehmen, soll ein bereits erschlossenes ehemaliges Gewerbeareal einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die vorgesehene Grünachse und der Anspruch einer hohen Freiraumqualität sind wichtige Bestandteile des Konzeptes.

Die Beratungen im Ortsbeirat Auerbach sollen ebenfalls in die weitere Bewertung des Projekts einfließen. BfB-Ortsbeiratsmitglied Barbara Ottofrickenstein-Ripper berichtet der Fraktion über die dort diskutierten Punkte und bringt diese in die weiteren Beratungen zur „Alten Stobbefabrik“ ein.

Gleichzeitig ist für die BfB klar: Eine grundsätzliche Zustimmung zur Entwicklung des Areals ist kein Freibrief für jede einzelne Ausgestaltung der weiteren Planung. Bei einem Vorhaben mit mehreren hundert Wohnungen müssen die Details sorgfältig geprüft und die politischen Steuerungsmöglichkeiten genutzt werden.

Der aktuelle Planungsstand sieht rund 365 Wohnungen und zusätzlich bis zu 80 betreute Seniorenwohnungen vor. Die Entwicklung des Quartiers soll sich voraussichtlich über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren erstrecken. Da verschiedene Grundstückseigentümer und Bauträger an der Umsetzung beteiligt sein können, kommt den verbindlichen Regelungen im Bebauungsplan und in den städtebaulichen Vereinbarungen besondere Bedeutung zu.

„Entscheidend ist für uns, dass die heute formulierten Ziele nicht im Laufe der Umsetzung aus dem Blick geraten. Was jetzt für sozialen Wohnraum, Grün, Klimaschutz, Mobilität und die Qualität des Wohnumfeldes vereinbart wird, muss auch in späteren Bauabschnitten Bestand haben“, betont BfB-Stadtverordnete Marion Machalowski.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen aus Sicht der BfB die Themen Verkehr und Parkraum, Klima und Grünflächen, Lärmschutz, soziale Infrastruktur, Wärmeversorgung, Barrierefreiheit sowie die tatsächliche Qualität des späteren Wohnumfeldes. Ebenso müsse gewährleistet werden, dass die angestrebte soziale Mischung nicht nur ein Planungsziel bleibe, sondern tatsächlich umgesetzt werde.

Auch Umwelt- und Bodenfragen dürfen während der weiteren Entwicklung nicht aus dem Blick geraten. Nach den bisherigen Untersuchungen liegen derzeit im Wesentlichen keine Hinweise vor, die einer vorgesehenen Wohnnutzung grundsätzlich entgegenstehen. Gleichzeitig sind weitere Untersuchungen beziehungsweise eine umwelttechnische Begleitung bei Rückbau und Entwicklung vorgesehen.

Besondere Bedeutung hat dabei auch die Frage, wie der Rückbau der bestehenden Gebäude und Betonflächen erfolgen soll. Sollte eine mobile Brechanlage auf dem Gelände eingesetzt werden, müssen mögliche Belastungen durch Lärm und Staub für die Anwohner genau betrachtet werden. Gleichzeitig würde ein vollständiger Abtransport des Materials zu einer bestehenden Recyclinganlage zusätzliche Lkw-Fahrten durch Bensheim und Auerbach verursachen.

Die BfB spricht sich deshalb dafür aus, die unterschiedlichen Varianten nachvollziehbar miteinander zu vergleichen. Maßstab müsse sein, welche Lösung unter Berücksichtigung von Lärm, Staub, Baustellenverkehr, Klimawirkung und Belastungen der Nachbarschaft insgesamt am verträglichsten ist.

„Unser Grundsatz lautet deshalb: Zustimmung zu einer sinnvollen Innenentwicklung – aber mit einem wachsamen Blick auf die konkrete Umsetzung“, betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Dabei müsse besonders berücksichtigt werden, dass eine Entwicklungszeit von rund zehn Jahren für die unmittelbaren Anwohner eine lange Phase mit Baustellenverkehr und möglichen weiteren Beeinträchtigungen bedeute. Umso wichtiger seien ein gut abgestimmtes Bauablaufkonzept und Maßnahmen, mit denen Belastungen bereits während der einzelnen Bauabschnitte möglichst gering gehalten werden.

Mit Blick auf das weitere Verfahren begrüßt die BfB ausdrücklich die gesetzlich vorgesehene Beteiligung der Öffentlichkeit. Nach Auffassung der Fraktion sollte es damit jedoch nicht getan sein. Die BfB hat deshalb beantragt, nach Auswertung der förmlichen Öffentlichkeitsbeteiligung und noch vor dem abschließenden Satzungsbeschluss eine weitere öffentliche Informations- und Dialogveranstaltung in Auerbach durchzuführen.

Dabei soll nachvollziehbar dargestellt werden, welche Anregungen aus der bisherigen Beteiligung und der Offenlage aufgegriffen wurden, welche Änderungen daraus entstanden sind und welche Vorschläge nicht berücksichtigt werden konnten.

„Bei einem Projekt dieser Größenordnung reicht es nicht aus, die Bürgerinnen und Bürger einmal nach ihrer Meinung zu fragen. Sie sollten auch nachvollziehen können, was aus ihren Hinweisen geworden ist. Transparenz und Beteiligung tragen dazu bei, dass am Ende ein Quartier entsteht, das von möglichst vielen Menschen mitgetragen werden kann“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.

Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim sagen daher grundsätzlich Ja zur Entwicklung der „Alten Stobbefabrik“ – verbunden mit der klaren Erwartung, dass bei jedem weiteren Schritt auf Qualität, soziale Ausgewogenheit, Umweltverträglichkeit und die Interessen der Menschen vor Ort geachtet wird.

BfB berät über „Alte Stobbefabrik“ und kommende Ausschusssitzungen

BENSHEIM. Die BfB – Bürgerinnen und Bürger für Bensheim lädt für Dienstag, 25. August, um 18 Uhr zu ihrer nächsten öffentlichen Fraktionssitzung in die Kleingartenanlage Schloßblick in Bensheim-Auerbach ein.

Im Mittelpunkt stehen die Tagesordnungen der bevorstehenden Sitzungen des Ortsbeirats Auerbach, des Haushalts- und Finanzausschusses, des Bau-, Umwelt- und Planungsausschusses sowie des Sozialausschusses. Die BfB will die einzelnen Tagesordnungspunkte beraten und prüfen, an welchen Stellen Ergänzungen, Anträge oder Anfragen für die Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung notwendig sind.

Ein Schwerpunkt wird dabei der Bebauungsplan BA 58 „Alte Stobbefabrik“ auf dem ehemaligen Sanner-Gelände in Auerbach sein. Für das Gelände ist ein neues Wohnquartier mit mehreren hundert Wohnungen, betreutem Seniorenwohnen, einer Kindertagesstätte und weiteren Nutzungen vorgesehen.

Zur Vorbereitung hatte die BfB bereits am Freitagabend, 21. August, zu einem gemeinsamen Spaziergang entlang des ehemaligen Sanner-Geländes eingeladen. Ca. 20 Interessiertenahmen daran teil. Vor Ort konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Eindruck von der Größe des Areals, den vorgesehenen Bauflächen und den Beziehungen zur bestehenden Bebauung sowie zum Bahnhof Auerbach verschaffen.

„Der Rundgang hat gezeigt, wie wichtig es ist, einen solchen Bebauungsplan nicht nur auf Papier zu betrachten. Vor Ort werden die Dimensionen, mögliche Gebäudehöhen, Wegebeziehungen und die Auswirkungen auf das bestehende Umfeld viel verständlicher“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.

Diskutiert wurden unter anderem die geplanten Gebäudehöhen, der Anteil sozial geförderter Wohnungen, die künftige Wärmeversorgung, die barrierefreie Anbindung an den Bahnhof, das betreute Seniorenwohnen sowie die weitere Bürgerbeteiligung. Die BfB hat zu mehreren dieser Themen bereits Anträge und Anfragen vorbereitet.

Während des Rundgangs ergab sich außerdem spontan die Möglichkeit, mit einem Vertreter der Projektseite ins Gespräch zu kommen. Dieser erläuterte einzelne Aspekte des aktuellen Bebauungsplans und beantwortete Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die BfB bedankt sich ausdrücklich bei den Initiatoren und Projektverantwortlichen der „Alten Stobbefabrik“ für die Bereitschaft, sich vor Ort der Diskussion zu stellen und zusätzliche Erläuterungen zur Planung zu geben.

Für BfB-Stadtverordneten Franz Apfel ist entscheidend, offene Punkte frühzeitig zu klären: „Wir wollen die Entwicklung dieses ehemaligen Gewerbestandortes konstruktiv begleiten. Gerade deshalb müssen wir genau hinschauen, wo die Planung noch verbessert werden kann und welche Punkte vor einer endgültigen Entscheidung geklärt werden müssen. Die vorgesehene Entwicklung des Quartiers über einen Zeitraum von rund zehn Jahren bedeutet für die Anwohner eine lange Phase mit Baustellenverkehr, Lärm und weiteren Belastungen. Sollte sich der Zeitraum durch zusätzliche Grundstücke noch verlängern, muss dies bei der weiteren Planung besonders berücksichtigt werden. Auch eine mögliche Betonbrechanlage auf dem Gelände muss deshalb sorgfältig geprüft werden. Dabei geht es für uns nicht um eine pauschale Ablehnung einer solchen Anlage. Entscheidend ist, welche Lösung insgesamt die geringsten Belastungen für die Nachbarschaft verursacht. Neben Lärm und Staub einer Brechanlage müssen ebenso zusätzliche Lkw-Fahrten berücksichtigt werden, die entstehen würden, wenn Betonmaterial abtransportiert und andernorts aufbereitet wird. Wir halten deshalb einen nachvollziehbaren Vergleich der Varianten für sinnvoll – einschließlich der Möglichkeit, eine bereits bestehende Recyclinganlage in Bensheim zu nutzen.“

Auch BfB-Stadtverordnete Marion Machalowski sieht die weitere Beteiligung als wichtigen Bestandteil des Verfahrens: „Bei einem Quartier dieser Größenordnung müssen die Menschen in Auerbach nachvollziehen können, was geplant ist und wie ihre Anregungen berücksichtigt werden. Bürgerbeteiligung sollte deshalb während des weiteren Verfahrens fortgesetzt werden.“

Die BfB sieht grundsätzlich Chancen darin, das ehemalige Gewerbeareal für neue Wohnnutzungen zu entwickeln. Gleichzeitig müsse bei einem Projekt dieser Größenordnung frühzeitig über bezahlbaren Wohnraum, Klimaschutz und Wärmeversorgung, Grün- und Freiflächen, Barrierefreiheit, Verkehr und die Einbindung des Quartiers in Auerbachgesprochen werden.

„Am Dienstag wollen wir die Unterlagen und die Erkenntnisse aus unserem Rundgang gemeinsam auswerten und anschließend entscheiden, welche Punkte wir in den politischen Beratungen konkret einbringen“, so BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.

Die Fraktionssitzung ist öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen. Um eine kurze Anmeldung unter info@bfb-bensheim.de wird gebeten.

BfB lädt zum Spaziergang an der „Alten Stobbefabrik“

Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) wollen geplantes Wohnquartier gemeinsam vor Ort einordnen

Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) laden interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem kurzen Spaziergang entlang des ehemaligen Sanner-Geländes, der „Alten Stobbefabrik“, in Auerbach ein.

Treffpunkt ist am Freitag, 21. August 2026, um 19.30 Uhr vor dem langen Geländer am ehemaligen Sanner-Gelände.

Anlass ist der derzeit diskutierte Bebauungsplan BA 58 „Alte Stobbefabrik“. Auf dem früheren Gewerbegelände soll in den kommenden Jahren ein neues Wohnquartier mit mehreren hundert Wohnungen, Seniorenwohnen, einer Kindertagesstätte und Grünflächen entstehen.

„Pläne und Zahlen sind das eine – vor Ort bekommt man einen ganz anderen Eindruck von der Größe des Geländes und davon, wie sich die geplante Bebauung in Auerbach einfügen könnte“, erklärt die BfB.

Bei dem Spaziergang soll unter anderem betrachtet werden, wo die geplanten Gebäude entstehen sollen, welche Gebäudehöhen vorgesehen sind und wie sich das neue Quartier zur Schillerstraße, zur bestehenden Wohnbebauung und zum Bahnhof Auerbach orientiert. Auch Themen wie Grünflächen, Klimaanpassung, Verkehr und die direkte Anbindung an den Bahnhof sollen angesprochen werden.

Die BfB begrüßt grundsätzlich die Entwicklung bereits genutzter innerstädtischer Flächen für neuen Wohnraum. Gleichzeitig möchte sie sich gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein Bild davon machen, wie Dichte, Gebäudehöhen und Freiflächen an diesem konkreten Standort wirken.

Der Spaziergang soll bewusst kurz und unkompliziert bleiben. Im Mittelpunkt stehen der Eindruck vor Ort, Fragen und der gemeinsame Austausch.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Freitag um 19.30 Uhr mitzulaufen und sich selbst ein Bild von der geplanten Entwicklung der „Alten Stobbefabrik“ zu machen.