Bensheim. Zu ihrer nächsten Sitzung trifft sich die Stadtverordnetenfraktion
der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) am Dienstag, den 20. Januar
2026 um 18.00 Uhr in der marokkanischen Kulturgemeinde auf dem
Guntrum-Gelände, informiert BfB-Sprecherin Yvonne Dankwerth.
Wir besprechen eine Antwort des Magistrats auf eine Anfrage der Fraktionen
von BfB und VuA zum Thema „Pflegeplätze, Betreutes Wohnen und Pflegeplan“
für Bensheim und den Kreis Bergstraße, informiert BfB-Stadtverordnete
Barbara Ottofrickenstein-Ripper.
Wir begrüßen, dass das SC Seniorencentrum GmbH einen Versorgungsvertrag ab
17. Oktober 2026 für die Seniorenresidenz Fürstenlager erhalten hat und neue
Bewohnerinnen und Bewohner aufnimmt. Dadurch schließt sich wieder eine
Lücke, die sich mit der Schließung der Seniorenresidenz Fürstenlager
aufgetan hatte, meint dazu Marion Machalowski.
Durch diese Situation ist deutlich geworden, dass es in Bensheim ein Defizit
an Pflegeplätzen und betreutem Wohnen gibt. Die beschlossenen Pläne zur
Erweiterung des AWO-Sozialzentrums sind mittlerweile hinfällig geworden.
Auch für die Senioren-Residenz Villa Medici gibt es derzeit keine
Erweiterungspläne. Unser Ziel sollte deshalb sein eine bestehende
Senioren-Residenz zu erweitern um den steigenden Bedarf besser abzudecken,
findet BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.
Auch die Plätze im betreuten Wohnen sind in Bensheim ausgebucht. Die Stadt
sollte deshalb aktiv auf Investoren und Betreiber zugehen um hier bereits
bestehenden Bedarf und in Zukunft zusätzlichen Bedarf abdecken zu können,
findet BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. Unabhängig von Pflege und betreutes
Wohnen vermissen wir in Bensheim auch Projekte des gemeinsamen Wohnens.
Die SPD-Fraktion ging in ihrem Presseartikel vom 13.1.2026 darauf ein, dass
zwei Fragen der BfB und der VuA vom Kreis Bergstraße nicht beantwortet
wurden. Wir werden auch darüber sprechen ob wir diese Fragen neu stellen. Es
geht dabei um die Heimaufsicht des Kreises Bergstraße, die
Wirtschaftlichkeit von Pflegeeinrichtungen und Einblicke in die
Geschäftsberichte. Wir fragten ob diese Möglichkeiten wahrgenommen werden.
Dazu gab es keine Antwort des Kreises Bergstraße, stellt Harald Polotzek
fest.
