Bensheim. Die Fraktion der Wählergemeinschaft Bürgerinnenn und Bürger für
Bensheim (BfB) kommt am Dienstag, 17. März 2026, zu ihrer nächsten
Fraktionssitzung zusammen. Die Sitzung beginnt um 18.00 Uhr. Im Mittelpunkt
der Beratungen stehen die Wahlergebnisse für die Stadtverordnetenversammlung
sowie die Ort6sbeiräte. Die Fraktion wird die Ergebnisse analysieren und
erste Schlussfolgerungen für die weitere politische Arbeit ziehen,
informiert Stadtrat Andreas Born (BfB).
„Wir hoffen, dass das Wahlergebnis Spielraum für einen Nachtragshaushalt
2026 ermöglicht um die Grundsteuer B deutlich unter die bereits
beschlossenen 1000 Punkte Hebesatz abzusenken. Das ist unser Ziel, fasst
Harald Polotzek (BfB) zusammen. Dazu müssen einige Änderungs-Anträge der
BfB-Fraktion beschlossen werden.
„Bensheims Vereine brauchen mehr Tagungsmöglichkeiten zu erschwinglichen
Preisen. Da wollen wir etwas ändern. Die Clubräume im Bürgerhaus müssen
bezahlbar gebucht werden können. Das ist unser Ziel nach der Kommunalwahl“,
informiert Stefan Beckmann (BfB).
Eine weitere Möglichkeit als Tagungsort für Vereine sieht
BfB-Stadtverordneter Franz Apfel in der Nutzung der leerstehenden Räume in
dem Mehrfamilienhaus Ecke Wormser Straße/Moselstraße.
„Wir werden keinen Windkraftanlagen in den Flora-Fauna-Habitaten zustimmen.
Die Standorte oberhalb von Gronau – alte intakte Buchenwälder – und oberhalb
von Hochstädten sind für uns Tabu, darauf macht Marion Machalowski
aufmerksam. Wir unterscheiden uns hierbei klar von den Grünen.
Wir setzen uns für Photovoltaik-Anlagen mit Speichern auf Dächer und bereits
genutzten Flächen wie Parkplätzen ein. Das GGEW ist hier beispielgebend
vorangegangen. Die Nutzung von immer mehr landwirtschaftlichen Flächen für
Photovoltaik-Anlagen lehnen wir ab, stellt Annette Hennemann (BfB) klar.
Der geplante Flächenverbrauch der Koalitionäre in Bensheim ist maßlos. „Wir
hoffen, dass Mandat zu bekommen um Bensheim-Süd ( bis zu den Kleingärten ),
die Zeilbäume bis nach Zwingenberg und Stubenwald 3 verhindern zu können,
erklären die BfB-Stadtverordneten Barbara Ottofrickenstein-Ripper und Dr.
Ulrike Vogt-Saggau.
