Finanzmittel im Haushalt der Stadt auch für den Erwerb von ausgelaufenen Belegungsrechten bei Sozialwohnungen nutzen !

Bensheim. Ein wichtiger Tagesordnungs-Punkt in der nächsten Sitzung des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses am 20. März 2019 ist das Thema Sozialer Wohnungsbau. Bürgermeister Rolf Richter wird in dieser Sitzung die Fragen aller Fraktionen zu diesem Thema beantworten.

Die BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau hat diesbezüglich folgende Fragen an die Ausschussvorsitzende, Sibylle Becker, übergeben:

Ø Welche Wohnungsbaugesellschaften besitzen in Bensheim Sozialwohnungen mit Angabe der Anzahl und wann laufen die Belegungsrechte dieser Sozialwohnungen aus ?

Ø Wird der Erwerb von Belegungsrechten durch das Land Hessen gefördert, gegebenenfalls über eine Antragstellung durch den Kreisausschuss des Landkreises Bergstraße ?

Ø Was hat der Magistrat unternommen bzw. wird er noch unternehmen um den Erwerb von Belegungsrechten von Sozialwohnungen zu erreichen.

Auf Antrag der Koalition aus CDU, GLB und Bürger für Bensheim (BfB) wurden im Haushaltsplan der Stadt Bensheim 2019, 2020 und 2021 weitere Mittel für den sozialen Wohnungsbau bereitgestellt, die auch für den Erwerb von Belegungsrechten in Sozialwohnungen verwendet werden können.

BfB für Nahversorger in der Innenstadt !

Bensheim. „Viele Bürger haben sich im Rahmen der Zukunftswerkstatt Innenstadtdialog Bensheim 2030 für einen Nahversorger ausgesprochen. Ein Nahversorger für die Innenstadt ist und bleibt für uns ein wichtiges Ziel für die Innenstadt betont die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB). In der Innenstadt wohnen auch viele ältere Menschen insofern können wir die Kritik der FWG an einem Nahversorger für die Innenstadt weder sachlich noch menschlich nachvollziehen, betonen Ingrid Bader, BfB-Ortsbeiratsmitglied der Innenstadt und BfB-Stadtverordnete Ruth Wohland.
„Wir unterstützen die Gespräche unseres Bürgermeisters Rolf Richter mit dem Eigentümer des Neumarktes, die auch einen Nahversorger zum Ziel haben. Davon würden die Bewohner der Innenstadt profitieren. Der weitere Ausbau der Verkaufsstände am Marktplatz ist ein weiteres Ziel der BfB, um Bensheims Innenstadt zu stärken“, betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel

BfB: Für die Belebung des Marktplatzes

Bensheim. Die Gretchenfrage zum Haus am Markt heißt: „Stillstand und
Akzeptanz des desolaten Zustandes am Marktplatz oder Belebung mit einem
Konzept, das wirtschaftlich trägt und den Marktplatz wieder die zentrale
Bedeutung in der Innenstadt zurückgibt“. Jede politische Mehrheit steht in
der Pflicht, die Situation am Marktplatz grundlegend zu verbessern. Die
Entscheidung für einen Neubau des Hauses am Markt bietet die Chance, den
Marktplatz zu beleben und kann positive Auswirkungen auf weitere anstehende
Investitionsentscheidungen, auch von privater Seite, haben, findet Franz
Apfel, Stadtverordneter der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB).

Der Bensheimer Marktplatz bleibt bisher weit unter seinen Möglichkeiten um
zur Stärkung der Innenstadt beizutragen. Das bestehende Haus am Markt wurde
für die damalige Stadtbibliothek gebaut, ist alles andere als barrierefrei,
steht überwiegend leer und hat einen hohen Umbau- und Sanierungsbedarf,
einschließlich einer Asbestsanierung. Die Sanierungskosten wären bedeutend
und würden letztlich im Gastronomiebereich nicht zu einer grundlegenden
Verbesserung führen. Wegen dieser Argumente haben wir uns für einen Neubau
des Hauses am Markt entschieden, darauf weist BfB-Stadtverordneter Norbert
Koller hin.

Die gastronomische Nutzung durch die in anderen Städten bewährte
Restaurantkette „Cafe Extrablatt“ mit 250 qm Gastronomiefläche und ca. 355
qm Nebenflächen finden wir eine sehr gute Lösung, die zur Belebung des
Marktplatzes, auch in den Abendstunden, beitragen wird. Das Familientrum
Bensheim e. V. und der Hospizverein Bergstraße e. V. sind ebenfalls
willkommene Nutzungen, die den beiden Vereinen weiter aufbauende gute
Perspektiven geben wird, stellt BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau
fest.

„Eine Verschiebung der Entscheidung werden wir nicht unterstützen. Die
Verschiebung der Entscheidung bei der Sanierung des Bürgerhauses in der
letzten Wahlperiode hat uns einen siebenstelligen Betrag an
Kostensteigerungen durch die angezogene Baukonjunktur beschert. Das war ein
schwerer Fehler, den wir als BfB, bei der Entscheidung zum Neubau des Hauses
am Markt nicht unterstützen. Das Thema ist ausdiskutiert und
entscheidungsreif“, erklärt Joachim Uhde, der die BfB im Magistrat vertritt.

„Wir begrüßen, dass der Magistrat bei den Gesprächen zum Abriß des Hauses am
Markt auch die Denkmalschutzbehörde gleich mit einbezogen hat. Bei einem
Abriß besteht die Denkmalschutzbehörde darauf, dass ein Neubau dort
entsteht, der in vergleichbarer Größe, Gestaltung, Farb- und Materialwahl
die Anforderungen an eine Einfügung in das historische Ensemble erfüllt.
Diese Information ist vor allem auch für die wichtig, die einen Abriß aber
keinen Neubau wollen. Das geht gar nicht. Rund 500 Jahre stand an dieser
Stelle ein bedeutendes und großes Gebäude und das bleibt so“, informiert
BfB-Stadtverordneter Helmut Reuter.

„Die Pläne für den Neubau gefallen mir. Die gastronomische Nutzung wird zu
einer Belebung des Marktplatzes beitragen und damit der ganzen Innenstadt
gut tun. Der im neuen Haus am Markt vorgesehene Mehrzweckraum wird auch
wieder für Veranstaltungen und Vereine nutzbar sein. Alle drei Mieter haben
nach der Magistrats-Information langfristige Mietvereinbarungen
unterschrieben. Die Entscheidung für den Neubau sollte jetzt ohne weitere
zeitliche Verzögerung getroffen werden“, fasst BfB-Stadtverordnete Ruth
Wohland die Argumente zusammen.

Jahreshauptversammlung der BfB mit Ausblick auf aktuelle Themen

Bensheim. Zur Jahreshauptversammlung lädt die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) für Freitag, den 15. Februar 2019 um 18.30 Uhr in das Hotel Felix in der Dammstraße ein, informieren die BfB-Sprecher Franz Apfel, Ingrid Bader, Norbert Koller und Joachim Uhde.

Im Mittelpunkt der Versammlung steht der Bericht der Sprecher und der BfB-Fraktion über das vergangene Jahr und ein Ausblick auf aktuelle Themen der Bensheimer Kommunalpolitik. Dabei werden den Themen Bürgerhaussanierung, Neubau des Hauses am Markt, Zukunftswerkstatt, Nahversorger für die Innenstadt, der soziale Wohnungsbau und das Thema Blühwiesen/Blühstreifen und unsere Bemühungen für mehr städtisches Grün einen besonderen Stellenwert eingeräumt.

Auf der BfB-Sitzung steht der gesamte Vorstand der BfB zur Neuwahl an. Danach werden die nächsten Termine und Arbeitsschwerpunkte der BfB und der BfB-Fraktion besprochen. Interessierte Gäste sind zur JHV der BfB eingeladen, heißt es abschließend in der Mitteilung.

BfB im Ortsbeirat der Weststadt: Naherholungsbiet Badeseerundweg

Bensheim. „Wir wollen eine Stärkung des Naherholungsgebietes um den Badesee erreichen. Zwischen dem Badeseerundweg und der Autobahn wurde zu viel Grün weggeschnitten. Dadurch wird die wichtige Funktion dieses Bereiches als Naherholungsgebiet beeinträchtigt. Die Vertreter der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) im Ortsbeirat der Weststadt schlagen einen Ortstermin des Gremiums vor um sich vor Ort ein Bild zu machen und über Möglichkeiten zu sprechen, wie dieser Bereich aufgewertet werden kann“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Dr. Ulrike Vogt-Saggau und Franz Apfel

 

BfB: Innenstadt braucht Nahversorger und den attraktiven Wochenmarkt weiter verbessern !

Bensheim. Die Vorbereitung der drei Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung steht im Mittelpunkt der nächsten Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) am Dienstag, den 29. Januar 2019 ab 19.00 Uhr im Hotel Felix. Dabei spielen die beiden Bebauungspläne für Fehlheim und nördlich der Schwanheimer Straße im Mittepunkt der Betrachtung, darauf weist Stadtrat Joachim Uhde hin, der die BfB im Magistrat vertritt.

Ab 19.45 Uhr treffen sich die Mitglieder der BfB ebenfalls im Hotel Felix. „Wir beraten die Situation in der Bensheimer Fußgängerzone, sprechen über Leerstände in Geschäftsflächen, die Bedeutung des früheren Kaufmannsstammtisch im Stadtgeschehen und sprechen über notwendige Änderungen in der Stadt um die Innenstadt wieder attraktiver zu machen. Auch die Frage welche Geschäfte in Bensheim vermisst werden, werden wir behandeln“, informiert BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Ein Nahversorger für die Innenstadt ist dabei von entscheidender Bedeutung für die Bewohner der Innenstadt. Der Wochenmarkt ist attraktiver geworden: es gibt mehr Verkaufsstände. Diese Entwicklung soll auf jeden Fall fortgesetzt werden. Meint dazu die neue BfB-Stadtverordnete Ruth Wohland.

Wir werfen auch einen Blick auf unsere Nachbarstadt Zwingenberg, der es gelungen ist mit dem Abend-Markt eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die rundum gelungen ist, informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. Interessierte Gäste sind ab 19.45 Uhr bei der BfB eingeladen.

Ruth Wohland neues Mitglied der BfB-Stadtverordnetenfraktion

Bensheim. Als neues Mitglied der Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim wurde am letzten Dienstag Ruth Wohland in der BfB-Fraktion begrüßt. 1967 ist Ruth Wohland nach Bensheim gezogen. Sie hat zwei Söhne und ist Rentnerin. Von 1969 bis 1989 war Sie Pächterin des Cafes am Markt und hat aus dieser Zeit viele Kontakte.

Im Jahre 2016 wurde Ruth Wohland Mitglied der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim. „Eines meiner Ziele ist es, dass wir noch in dieser Wahlperiode einen Nahversorger für die Innenstadt auf den Weg bringen. Das ist sehr wichtig für die Menschen, die in der Innenstadt wohnen, dafür setzte ich mich ein“, erklärt die neu in die BfB-Fraktion nachgerückte Stadtverordnete Ruth Wohland.

Auf dem Bild zu sehen sind von links: Die Stadtverordneten Dr. Ulrike Vogt-Saggau, Helmut Reuter, Franz Apfel, Ruth Wohland, Norbert Koller und BfB-Sprecherin Ingrid Bader. Auf dem Bild fehlen die beiden Vertreter der BfB im Magistrat: Andreas Born und Joachim Uhde.

BfB ruft zur Bürgerbeteiligung bei Standortsuche Blühstreifen auf

Bensheim. Auf Vorschlag der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB)
hat die Koalition aus CDU, GLB und BfB die Finanzmittel für die
Neuerrichtung von Blühstreifen im Haushalt der Stadt Bensheim um 10.000 Euro
auf insgesamt 25.000 Euro erhöht. Mit den Geldern sollen u. a. Blühstreifen
am Fuß- und Radweg nördlich der Fehlheimer Straße angelegt werden und die
vorhandene Wiesenfläche in der Grünanlage südlich des Bahnhofs neu eingesät
werden, darauf weist BfB-Stadtverordneter Franz Apfel hin. Wir haben weitere
Vorschläge für die Anlegung von Blühstreifen, die wir an den zuständigen
Stadtrat Adil Oyan weiterleiten werden.

Wir möchten gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger in Bensheim dazu
aufrufen uns Vorschläge für weitere Standorte für die Anlegung von
Blühstreifen und Blühwiesen auch in den Stadtteilen mitzuteilen:
info@bfb-bensheim.de Bürgerbeteiligung ist auch bei diesem Projekt ein
Schwerpunkt für die BfB, informiert BfB-Stadtverordneter Helmut Reuter.

Die Blühstreifen tragen zum einen zu einer Verschönerung des Ortsbildes bei.
Es ist Nahrung für unsere Seele: Die verwendeten Kultur- und Wildblumenarten
sorgen zum anderen auch für einen reichen Lebensraum für Insekten und
Kleinstlebewesen. Das ist besonders wichtig, um den drastischen Rückgang von
Insekten vor Ort – und damit auch der Vögel – entgegenzuwirken, informiert
BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

„Wir meckern nicht nur, wir arbeiten vor Ort an Lösungen. Deshalb haben wir
zusammen mit unseren Koalitionspartnern einen Antrag in der
Stadtverordnetenversammlung am 22. März 2018 beschlossen, das bei
Neuabschluss und Verlängerung von städtischen landwirtschaftlichen Flächen,
in die Pachtverträge eine Bedingung aufzunehmen ist, durch die der Pächter
verpflichtet wird, auf den Einsatz von glyphosat- und von
neonicotinoidhaltigen Pestiziden sowie Neonicotinoiden behandeltes Saatgut
zu verzichten. Wir arbeiten als BfB an weiteren Verbesserungen für die
Umwelt, Vogel- und Insektenwelt, informiert die BfB-Fraktion abschließend.

Wir bedanken uns bei Angela Manteuffel für ihr jahrelanges kommunalpolitisches Engagement für unsere Stadt !

Bensheim. Angela Manteuffel hat Ihr Amt als Stadtverordnete aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. „Wir bedauern diese Entwicklung die letztlich zum Ausscheiden aus der Stadtverordnetenversammlung geführt hat. Angela Manteuffel hat der Fraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim ( BfB ) wichtige Impulse im sozialen Bereich gegeben. Ihr Einsatz für bezahlbaren Wohnraum und für den sozialen Wohnungsbau hat zu einigen bedeutenden Anträgen der Koalition von Bürger für Bensheim (BfB), CDU und GLB in der Stadtverordnetenversammlung geführt“, darauf weist BfB-Fraktionsvorsitzender Franz Apfel hin.

Angela Manteuffel war seit April 2006 Mitglied der Bensheimer Stadtverordnetenversammlung und trat zum 1. März 2015 der BfB-Fraktion bei. Sie war lange Zeit Mitglied des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses und für kurze Zeit auch die Vorsitzende dieses Ausschusses, den Sie dann aus gesundheitlichen Gründen niederlegen mußte. Über viereinhalb Jahre übte Sie das Amt der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteherin aus und war auch Mitglied des Haupt-, und Finanzausschusses sowie Beiratsmitglied der MEGB und verschiedener Kommissionen wie der Sozial-, Sicherheits- und der Eigenbetriebskommission Stadtkultur.

„Wir sagen Danke für Ihre vielfältige ehrenamtliche kommunalpolitische Arbeit und hoffen, dass es Ihr bald gesundheitlich wieder besser geht und sie uns weiterhin tatkräftig bei unserer Fraktionsarbeit unterstützt“, erklärt BfB-Sprecher Norbert Koller abschließend.

BfB geht sachlich mit der Kritik einiger Ortsbeiräte um !

Bensheim. Ausführlich befassten sich Stadtverordnete und Ortsbeiratsmitglieder der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) mit der Kritik einzelner Ortsbeiratsmitglieder von FDP und SPD aus Bensheim-Mitte und von FDP und FWG aus dem Ortsbeirat West. „Wir verstehen die Kritik unserer Kollegen aus dem Ortsbeirat West wenn es um zusätzliche Sitzungen geht. Das belastet uns alle. Wir sehen aber auch die Notwendigkeit, dass dann zusätzliche Sitzungen anberaumt werden müssen, wenn es um ein wichtiges Vorhaben geht, das den Stadtteil betrifft. Wir stellen uns hinter unsere Ortsvorsteherin Ingrid Schich-Kiefer, die eine gemeinsame Sitzung des Ortsbeirates West mit dem Bau-, Umwelt- und Planungsausschusses anberaumt hat, damit die Mitglieder des Ortsbeirates West ebenfalls die Möglichkeit erhielten, Fragen an den städtischen Fach-Anwalt zum Bebauungs-Plan „An der Riedwiese-Süd“ und zur Verhinderung der Brecher-Anlage zu stellen. Diese Möglichkeit zu eröffnen war richtig und wichtig auch wenn wir selber nicht vollzählig an dieser Sitzung teilnehmen konnten“, stellt Dr. Ulrike Vogt-Saggau für die BfB-Mitglieder im Ortsbeirat West fest.

„Im Übrigen ist es so, dass wir als Ortsbeiräte in der Weststadt ebenfalls schon für zusätzliche Sitzungen gesorgt haben. Diese Feststellung wollen wir ausdrücklich nicht als Kritik an zusätzlichen Sitzungen verstanden wissen. Ganz im Gegenteil: zusätzliche Sitzungen sind manchmal notwendig um gezielter über einen Sachverhalt zu beraten oder sich eine Situation bei einem Ortstermin vor Ort anzusehen. „Wir können somit die Kritik zwar nachvollziehen. Das Problem lässt sich aber nicht durch weniger Sitzungen lösen“, betont Franz Apfel, der ebenfalls die BfB im Ortsbeirat West vertritt.

Anders verhält es sich bei der Kritik der Kollegen aus dem Ortsbeirat Mitte. Dort wird von Michael Horschler kritisiert, dass „innerhalb von vier Tagen hätte man 300 Seiten als Unterlagen bis zur Sitzung durcharbeiten müssen“. Fakt ist, dass der Ortsbeirat genau auf diese Schwierigkeit eingegangen ist und die Entscheidung über die Seniorenanlage der Caritas um eine Woche verschob, darauf weist Ingrid Bader als BfB-Vertreterin im Ortsbeirat Mitte hin.

Nachdem die Verwaltung drei Änderungen zum Seniorenzentrum, die im Ortsbeirat Mitte angesprochen wurden, in die Verwaltungsvorlage einarbeiteten, gab es für dieses sinnvolle Vorhaben im Übrigen keine einzige Gegenstimme in der Stadtverordnetenversammlung weder von der Opposition noch von der Koalition, darauf weist BfB-Stadtverordneter Norbert Koller hin. Vor diesem Hintergrund können wir die Kritik von Ortsbeiratsmitglied Thorsten Eschborn (FDP) schon gar nicht mehr verstehen, der meinte, „wenn es weiter so läuft, muss man schon sagen, dass man die Ortsbeiräte nicht mehr braucht.“

An einzelnen Punkten ist die Kritik einiger Ortsbeiräte nachvollziehbar an anderen Punkten ist diese völlig überzogen. Die Ortsbeiräte sind wichtige beratende Gremien, deren Arbeit wir alle respektieren. Das bedeutet nicht, dass wir alles was ein Ortsbeirat beschließt eins zu eins übernehmen. Die Stadtverordnetenversammlung als oberstes Organ entscheidet letztlich und ist auch genau dafür gewählt.

Wie stark letztlich die Arbeit der Ortsbeiräte in die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung einfließt, lässt sich am Beispiel des Bebauungsplanes „An der Riedwiese-Süd“ sehr gut nachvollziehen. Eine engagierte Bürgerinitiative, die auch das Forum der Bürgerbeteiligung vor der Ortsbeiratssitzung nutzte, ein Ortsbeirat West, der mit Mehrheit die Verwaltungsvorlage ablehnte, ein öffentlicher Ortstermin unserer Wählergemeinschaft an einer Brecher-Anlage, all das führte letztlich dazu, dass eine Brecher-Anlage im Bebauungsplan „An der Riedwiese-Süd“ ausgeschlossen wird.

„Die Ortsbeiräte sind und bleiben für uns wichtige Gremien, deren Stellungnahmen gehört und geschätzt werden. Auch die den Ortsbeiratssitzungen vorgeschaltete Bürgerbeteiligung ist ein wichtiges Instrument um betroffenen Bürgern die Möglichkeit einer Stellungnahme zu geben. Wir erteilen allen Überlegungen zur Abschaffung der Ortsbeiräte Mitte und West eine klare Absage. Die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die politischen Entscheidungsprozesse ist für uns als BfB sehr wichtig. Die letzte Entscheidung trifft die Stadtverordnetenversammlung. Und auch dort gilt: „Wir wollen nur das Beste für Bensheim.“ Das können nicht nur einige wenige Ortsbeiratsmitglieder aus Mitte und West für sich alleine in Anspruch nehmen, meint dazu abschließend BfB-Ortsbeiratsmitglied Ingrid Bader.