BfB-Fraktion gegen Verdoppelung der Grundsteuer B und für Prüfung Verkauf von GGGW-Anteilen 

Bensheim. „Die gewaltige Erhöhung der Grundsteuer B um mehr als das Doppelte auf 1450 Punkte lehnt die BfB-Fraktion entschieden ab. Mit einem Steuersatz von 1450 Punkten wären wir an der Spitze der hessischen Kommunen bei der Grundsteuer B. Die Erhöhung würde bedeuten, dass die Miet-Nebenkosten sowohl für Eigentümer als auch Mieter weiter erhöht würden. Die Grundsteuer B wird von den Eigentümern auf die Mieter umgelegt. Aufgrund der hohen Mieten und der sehr hohen Nebenkosten in Bensheim schließen wir diesen Weg für uns als BfB-Fraktion ausdrücklich aus, betont BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau. 

Bensheim muß handeln um sein enormes Defizit bei der Gewerbesteuer von über 40 Millionen Euro auszugleichen und innerhalb von 5 Jahren einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Stattdessen schlagen wir u. a. den Verkauf von Anteilen des GGEWs vor. Bensheim sollte bis auf 50,1 % der GGEW-Anteile verkaufen. Das wollen wir geprüft sehen. Der Verkauf könnte an die andere Kommunen, die bereits Miteigentümer am GGEW sind, erfolgen oder an die Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB), die Bensheim schon einmal in einer schwierigen finanziellen Situation durch den Kauf des Abwassernetzes geholfen hat, daran erinnert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. 

Statt eines Kahlschlags der auch die Vereine, der soziale, sportliche, Umweltaktive und kulturelle Bereiche treffen wird, plädieren wir dafür, dass neben dem Verkauf von GGEW-Anteilen folgende Maßnahmen endlich angegangen werden:

1.        Beschluß über eine Stellenbesetzungssperre. Bei notwendigen Ausnahmen kann der Magistrat eine Besetzung begründet beschließen. Diese Maßnahme wurde in der Vergangenheit schon mal erfolgreich durchgeführt. Da war die Situation bei weitem nicht so belastet. 

2.        Verkauf einzelner Gebäude und Grundstücke, beispielweise Rodensteinstraße 8 und das Hoffart-Gelände. Die hauptamtlichen Dezernentinnen sollten die Fraktionsvorsitzenden einladen um über weitere Gebäude zu sprechen, die verkauft werden sollten. 

3.        Wir erwarten Projekte im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit, die zur Absenkung von Kosten führen. Beispielweise könnte die Stadtverwaltung Bensheim das Vergabeverfahren für Bau-, Liefer-, und Dienstleistungsaufträge kleinerer Kommunen übernehmen. Auch die Übernahme der Aufgaben des Bauamtes einer kleineren Kommune wäre denkbar. 

4.        Welche Arbeiten innerhalb der Stadtverwaltung können entfallen. Eine Aufgabenkritik halten wir für erforderlich. Dazu wird die Kompetenz der Teams innerhalb der Stadtverwaltung benötigt.

Wir werden einen Änderungs-Antrag stellen und die Verwaltungsvorlage mit der Erhöhung auf 1450 Punkte bei der Grundsteuer B von der Tagesordnung der Gremien im November 2024 zu nehmen. Unser Ziel ist es, dass mit den oben aufgeführten Punkten die extreme Erhöhung der Grundsteuer B entfällt, informiert die BfB-Fraktion. Der hauptamtliche Magistrat muß seine Hausaufgaben machen bevor an Steuererhöhungen zu denken ist.

BfB-Fraktion: Sparkasse wird für Belebung in Innenstadt sorgen – KITA in der Rheinstraße soll mehrgeschossig werden

Bensheim. Die nächste Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürger für
Bensheim (BfB) findet am Dienstag, den 29. Oktober 2024 um 18.00 Uhr per
Video-Konferenz statt. Im Mittelpunkt der Sitzung steht der enorme Einbruch
bei der Gewerbesteuer, der Nachtragshaushalt 2024 und weitere aktuelle
kommunale Themen, informiert Yvonne Dankwerth vom Vorstand der BfB. 

Die Eröffnung der sanierten Hauptstelle der Sparkasse am Bahnhof am Mittwoch, den 30.
Oktober 2024 (Weltspartag) ist ein positives Zeichen für die Innenstadt.
Nach vielen negativen Nachrichten ist die Eröffnung der
Sparkassenhauptstelle am Bahnhof und die Konzentration der Stadtbibliothek
auf die Alte Gerberei zwei gute Nachrichten, die für Belebung und Nachfrage
in der Innenstadt sorgen werden, ist BfB-Stadtverordneter Franz Apfel
sicher. Die BfB-Fraktion hat sich von Beginn der Diskussion für eine
Sanierung des markanten Sparkassengebäudes und gegen einen Neubau auf der
grünen Wiese ausgesprochen. 

Der Neubau einer weiteren Kindertagesstätte in der Rheinstraße ist ein
weiteres kommunales Thema das zur Entscheidung ansteht. Wir vermissen in der
Verwaltungsvorlage die Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der
Stadtverordnetenversammlung. Dieser Beschluss lautet u.a.: „Bevor eine
Projektvorlage erstellt und die Detailplanung beauftragt werden, sind der
Stadtverordnetenversammlung die Rahmenbedingungen – insbesondere betreffend
zwei- oder dreistöckige mehrstöckige Bauweise, energetische Standards,
Anforderung an Bauausführung, Ausstattung und Außengelände, sechs oder
sieben Gruppen, Raumprogramm, Ausschreibung bzw. Beauftragung der Planung –
zur Entscheidung vorzulegen.“  Mit einer mehrstöckigen Bauweise können auf
der Kindertagesstätte Wohnungen gebaut werden. Das würde zum Flächenschutz
einen wichtigen Beitrag leisten, meint dazu BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Bürger für Bensheim und Vernunft und Augenmaß bleiben am ThemaStadtbibliothek dran 

Bensheim. Mit dem Beschluß zum Umzug der Stadtbibliothek in die Alte
Gerberei sehen wir eine Stärkung der Innenstadt. Für uns ist es
entscheidend, daß die Stadt Bensheim aus dem Mietvertrag für das Gebäude
Schwanheimer Straße 151 herauskommt und wann endlich mit einer Eröffnung
der Stadtbibliothek in der Alten Gerberei zu rechnen ist. Wir bleiben am
Thema dran, stellen Yvonne Dankwerth für die Wählergemeinschaft BfB und Rolf
Kahnt für die Wählergemeinschaft VuA klar. 

In einer gemeinsamen Anfrage beider Fraktionen werden folgende Fragen an den
Magistrat gestellt:

1. In der Stadtverordnetenversammlung am 10.10.2024 wurde u. a.
beschlossen: „Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen, ob der Mietvertrag (
in der Schwanheimer Straße 151 ) aufgelöst werden kann. Wir bitten um eine
Information, ob eine Lösung hierzu gefunden wurde bzw. ob eine
Lösungsmöglichkeit aus Sicht des Magistrats vorhanden ist.
2. Insgesamt stehen für den Umzug der Stadtbibliothek in die Alte
Gerberei 450.000 Euro zur Verfügung. Da dies die Summe für die Alte Gerberei
und die Schwanheimer Straße 151 betraf, bitten wir um Information, in
welcher Höhe mit Einsparungen gerechnet werden kann, da nur in die Alte
Gerberei umgezogen wird. 
3. Wie bewertet der Magistrat einen Leserbrief vom 15.10.2024 im BA zum
Thema Oberflächenwasser und Feuchtigkeit in der Alten Gerberei. 
4. Wann ist mit der Eröffnung der Stadtbibliothek in der Alten Gerberei
zu rechnen ? 

BfB-Themen: Kaufhaus Krämer, Liberalisierung der Kennzeichen undWohnraumversorgung 

Bensheim. Die nächste Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürger für
Bensheim (BfB) findet am Dienstag, den 22. Oktober 2024 ab 18.00 Uhr als
Video-Konferenz statt. 

„Wir beraten u. a. wie es bei dem ehemaligen Kaufhaus Krämer in der
Fußgängerzone weitergehen könnte. Auch ein Verkauf desAreals mit den bisher
erbrachten Architektenleistungen ist dabei denkbar. Bisher sind an Kosten
immerhin schon 2.077.000 Euro angefallen, diese Information erbrachte eine
Anfrage der BfB-Fraktion, die vom Magistrat beantwortet wurde. Auf unsere
Frage „Wird an einen Verkauf des ehemaligen Kaufhauses Krämer an einen
Investor gedacht ?“, erfolgte die Antwort: „Etwaige Möglichkeiten werden
derzeit in Betracht gezogen“, informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. 

Das Thema „Kennzeichenliberalisierung“ ( der BA berichtete) wird in der
Fraktionssitzung ebenfalls angesprochen. Kommunen mit über 20.000 Einwohnern
können eine mehr lokale Verortung über die Ortskennung auf den
Nummernschildern praktizieren. Für Bensheim würde sich das Nummernschild BEN
anbieten, meint dazu Stadtrat Andreas Born (BfB): „Mit der Einführung dieser
Möglichkeit sehen wir darin ein kostenloses Stadtmarketing“.

Am nächsten Dienstag beraten wir über Möglichkeiten, Wohnraum zu schaffen,
der bezahlbar ist und dabei möglichst geringe Umwelteingriffe verursacht.
Wir denken dabei beispielweise an die Umnutzung leerstehender Büros, die
Aufstockung von Wohngebäuden und an die Aufstockung von Nicht-Wohngebäuden
mit Wohnraum z. B. von Einkaufsmärkten etc.“. BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike
Vogt-Saggau nahm an einem Seminar zu diesem Thema teil und wird berichten. 

BfB-Fraktion für Freigabe der Parkplätze auf dem Beauner Platz

Bensheim. Die nächste Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) findet am Dienstag, den 15. Oktober 2024 ab 18.00 Uhr in den Räumen des marokkanischen Kulturzentrums auf dem Guntrum-Gelände statt. Im Mittelpunkt steht das Thema Parken in der Innenstadt, die zurückliegende Stadtverordnetenversammlung und das Haushaltssicherungskonzept, kündigt BfB-Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper an.

Die fehlenden Parkplätze in der Bensheimer Innenstadt werden u. a. Thema sein. Nach der Schließung der Tiefgarage Beauner Platz wird auch das Parkhaus Guntrum-Gelände ab 1. November für länger anhaltende Sanierungsarbeiten geschlossen. Dadurch fehlen in der Innenstadt 460 Parkplätze in zentraler Lage. Wir setzen uns für die befristete Freigabe des Beauner Platzes zum Parken ab November ein, Informiert die BfB-Fraktion. 

Ab Ende November kommen viele Besucherinnen und Besucher nach Bensheim zum Weihnachtsmarkt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muß der Beauner Platz zum Parken freigegeben werden um problematische Parksuchverkehr in den Wohngebieten zu vermeiden, meint BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau. 

Die ursprünglich für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 10. Oktober 2024 vorgesehene Einbringung des Nachtragshaushaltes für das Jahr 2024 wird nun doch auf die Stadtverordnetenversammlung am 14. November 2024 verschoben. Das sehen wir deshalb kritisch da notwendinge Sparmaßnahmen der Fraktionen für das Jahr 2024 kaum noch zur Geltung kommen können, informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. Durch drastisch wegbrechende Gewerbesteuereinnahmen wird Bensheim eine „Zeitenwende“ im städtischen Haushalt erleben.

BfB – Frauenhaus muß viel zu viele Frauen und Kinder ablehnen – wo sind dieLösungsansätze ? 

Bensheim. Zu ihrer nächsten Fraktionssitzung trifft sich die
Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) am
Dienstag, den 8. Oktober 2024 um 17.00 Uhr. 

Wir besprechen die Besetzung von Seiten der BfB-Fraktion für die drei
Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung und wer bei uns das Amt des stv.
Fraktionsvorsitzenden übernimmt, darauf weist BfB-Stadtverordneter Franz
Apfel hin. Danach bereiten wir die aktuelle Stadtverordnetenversammlung vor.

Aus einem Bericht des Frauenhauses in Bensheim gehen erschreckende Zahlen
bezüglich Absagen von Frauen mit und ohne Kinder, die nach einem Platz im
Frauenhaus nachfragen, hervor. Von 79 Frauen mit 88 Kindern konnten nur 10
Frauen mit 9 Kindern aufgenommen werden. Demnach erhielten 69 Frauen mit 79
Kindern eine Absage und konnten nicht im Frauenhaus aufgenommen werden,
informiert BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau. 

Zu vermuten ist, dass der größte Teil nicht in einem anderen Frauenhaus
untergekommen ist, da es insgesamt gerade auch in Hessen zu wenige Plätze in
Frauenhäusern gibt. Es muß deshalb davon ausgegangen werden, dass von Gewalt
betroffene Frauen und ihre Kinder in der Gewaltsituation verbleiben müssen.
Wir sprechen deshalb am Dienstag über Lösungsansätze um diese Situation zu
verbessern, kündigt BfB-Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper an. 

Es sind dringend Gespräche seitens der Stadt mit dem Vorstand und den
Mitarbeiterinnen des Frauenhauses erforderlich. Welche Lösungsansätze sieht
das Frauenhaus? Welche Möglichkeiten gibt es seitens der Städte? 

Wir sehen zwei Lösungsansätze für diese Situation die unbedingt verbessert
werden muß: 1. Der Kreis Bergstraße benötigt ein weiteres Frauenhaus und 2.
Um die Situation zu verbessern sollte ein bestimmter Prozentsatz bei dem Bau
von Sozialwohnungen für Bewohnerinnen aus dem Frauenhaus mit und ohne Kinder
vorgesehen werden, informieren die BfB-Stadtverordneten Dr. Ulrike
Vogt-Saggau, Barbara Ottofrickenstein-Ripper und Franz Apfel 

BfB: bezahlbarer Wohnraum zu möglichst geringen Umwelteingriffen

Bensheim. Im Mittelpunkt der nächsten Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim am Dienstag, den 1. Oktober 2024 steht u. a. die Vorbereitung der nächsten Stadtverordnetenversammlung. . 

Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen zu bauen und ist damit krachend gescheitert. Zudem hat der klassische Neubau gravierende Nachteile: Er führt zu einem hohen Maß an Flächenversieglung, verursacht hohe Treibhausgasemissionen und führt häufig zu hohen Mieten, darauf weist BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike-Vogt-Saggau hin. 

Wir beraten deshalb am Dienstag über Möglichkeiten, Wohnraum zu schaffen, der bezahlbar ist und dabei möglichst geringe Umwelteingriffe verursacht. Wir denken dabei beispielweise an die Umnutzung leerstehender Büros, die Aufstockung von Wohngebäuden und an die Aufstockung von Nicht-Wohngebäuden mit Wohnraum z. B. von Einkaufsmärkten etc., informiert Andreas Born, der die BfB im Magistrat vertritt

Das Protokoll der Mitgliederversammlung des Frauenhaus haben wir mit Besorgnis zur Kenntnis genommen. Die Interventionsstelle ist aufgrund mangelnder Fördermittel geschlossen, im Frauenhaus mussten 69 hilfesuchende Frauen und Kinder abgewiesen werden. Wahrscheinlich sind es sogar deutlich mehr, weil eine ständige Rufbereitschaft mangels finanzieller Ressourcen nicht möglich ist.

„Wir werden dieses Thema besprechen und nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Diesen Frauen muss geholfen werden“, kommentiert Stadtverordnete Ottofrickenstein-Ripper.

Barbara Ottofrickenstein-Ripper übernimmt das Amt von Norbert Koller 

Bensheim. Nach dem Ausscheiden des langjährigen BfB-Stadtverordneten Norbert
Koller rückt für die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) Barbara
Ottofrickenstein-Ripper aus Auerbach in die Bensheimer
Stadtverordnetenversammlung nach. Mit Barbara Ottofrickenstein-Ripper rückt
kein Neuling in das Stadtparlament nach. Sie war bereits vom September 2020
bis März 2021Mitglied in der STVV und vertritt die BfB seit Januar 2017 im
Ortsbeirat Auerbach. Durch die neue Situation erhält der Stadtteil Auerbach
für die BfB-Arbeit mit Andreas Born (Vertreter im Magistrat) und Barbara
Ottofrickenstein-Ripper ein stärkeres Gewicht. 

Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir Norbert Koller für seine langjährige
und wichtige Arbeit als BfB-Stadtverordneter danken und auf wichtige
Projekte zurückschauen für die die BfB und Norbert Koller Verantwortung
übernommen hatte, heißt es in der BfB-Mitteilung.

BfB und VuA lehnen Windkraftanlagen oberhalb von Hochstädten ab 

Bensheim. In einer gemeinsamen Stellungnahme an die Bürgerinitiative „Keine
Windvorrangflächen am Teufelsberg“ oberhalb von Hochstädten nehmen die
Fraktionen der Wählergemeinschaften Bürger für Bensheim (BfB) und Vernunft
und Augenmaß (VuA) Stellung:

Sehr geehrte Frau Machalowski, sehr geehrte Damen und Herren, 

vielen Dank für Ihr Schreiben an den Verband Region Rhein-Neckar zur
Stellungnahme zum „Teilplan Windenergie“, Bensheim – OT Hochstädten
„Teufelsberg“ und der Weiterleitung an die Fraktionen in der Bensheimer
Stadtverordnetenversammlung. 

Das Vorranggebiet Teufelsberg liegt im FFH-Gebiet 6218-301. Das Gebiet ist
als Vorranggebiet für Forstwirtschaft, „Vorbehaltsgebiet für besondere
Klimafunktionen und „Vorbehaltsgebiet für den Grundwasserschutz“
ausgewiesen. Das Gebiet ist als Flora-Fauna-Habitat ausgewiesen. Für uns
kommen deshalb dort keine Windkraftanlagen in Betracht. 

FFH-Gebiete wurden eingerichtet, um Tiere (Fauna) und Pflanzen ( Flora)
sowie ihre Lebensräume (Habitate) zu erhalten. Diesem Ziel fühlen wir uns
verpflichtet.

Der Bau von Windkraftanlagen am Teufelsberg wäre mit dem Verlust von vielen
Bäumen, je WKA ca. 1 ha, verbunden. Weiterhin würden viele Bäume durch
notwendig werdende Zufahrtstraßen entfallen. Windkraftanlagen am Teufelsberg
würden den Siedlungsabstand von 1000 m nach Hochstädten unterschreiten. 

In den Wählergemeinschaften BfB und VuA gibt es differenziert vielfältige
Auffassungen zur Nutzung der Windkraft. Den Bau von Windkraftanlagen in
FFH-Gebieten lehnen wir entschieden ab. 

Deshalb haben wir uns zusammen mit der Wählergemeinschaft VuA auch eindeutig
gegen den Bau von Windkraftanlagen oberhalb von Gronau (
Kesselberg/Heiligenberg) ausgesprochen um den Schutz der alten Buchenwälder
des vorderen Odenwaldes zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen 

Franz Apfel, Rolf Kahnt,

BfB-Fraktionsvorsitzender VuA-Fraktionsvorsitzender 

Aktuelle Themen bei der BfB: Stadtbibliothek, kritischer Blick auf dieWindkraftanlagen und Wohngebiert auf dem Sanner-Firmengelände 

Bensheim. Zu ihrer nächsten Fraktionssitzung trifft sich die
Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) am Dienstag, den 24. September
2024 um 18.00 Uhr in den Räumen der marokkanischen Kulturgemeinde auf dem
Guntrum-Gelände. Die Vorbereitung der Ausschüsse der
Stadtverordnetenversammlung steht u.a. im Mittelpunkt der Sitzung, darauf
weist Yvonne Dankwerth vom Vorstand der BfB hin. 

Die Freigabe weiterer Mittel für den Umzug der Stadtbibliothek in die beiden
Standorte Alte Gerberei und Schwanheimer Straße 151 kann nur zu größeren
Diskussionen und Kritik führen. Im Haushalt 2024 stehen dafür 200.000 Euro
bereit. Weitere 250.000 Euro sollen nun als überplanmäßige Ausgabe genehmigt
werden. Wie kann das passieren, dass 200.000 Euro angemeldet wurden und
jetzt daraus 450.000 Euro werden ?, fragt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel
und „Wir sind auf die Entscheidung der Koalition in dieser Frage gespannt“.

Nachdem wir uns als Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) zusammen
mit der Fraktion VuA klar gegen Windkraftanlagen in dem Flora-Fauna-Habitat
(FFH-Gebiet) oberhalb von Gronau zum Schutz der Buchenwälder des vorderen
Odenwaldes ausgesprochen haben besprechen wir einen Brief der
Bürgerinitiative an alle Fraktionen in der Bensheimer
Stadtverordnetenversammlung, die sich gegen Windvorrangflächen am
Teufelsberg im Bereich von Hochstädten ausspricht. In dem Brief werden die
Einwände gegen Windkraftanlagen am Teufelsberg zusammengefasst. Die
BfB-Fraktion wird sich dazu nach der Sitzung am Dienstag äußern, teilt
BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau mit. 

„Der Umzug der Firma Sanner von Auerbach in das Bensheimer Gewerbegebiet ist
in vollem Gange. Dagegen stockt es mit der Planung dass Firmengeländes in
ein Wohngebiet umzuwandeln. Der „letter of intent“ (Absichtserklärung
zwischen der Stadt Bensheim und der Familie Sanner) sah aus gutem Grunde
vor, dass parallel zur Verlagerung des Unternehmens in das Gewerbegebiet das
Bebauungsplanverfahren für die Flächen in Auerbach anvisiert werde. Dadurch
entstehen enorme zeitliche Verzögerungen für dringend benötigten
Wohnraumbedarf und für weitere Sozialwohnungen, die in dem Gebiet ebenfalls
vorgesehen werden müssen. „Wer ist für die Verzögerungen verantwortlich“,
fragt Barbara Ottofrickenstein-Ripper, die die BfB im Ortsbeirat Auerbach
vertritt.