Stadtspaziergang der BfB-Fraktion zu zwei wichtigen Punkten: Zugang zur Lauter im Bereich des Kleinkinderspielplatzes und wie geht es weiter am Marktplatz !

Bensheim. Zu einem Stadtspaziergang lädt die Fraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) für Dienstag, den 15. März 2022 um 17.00 Uhr an den Kleinkinderspielplatz im Bereich des Wambolder Hofes ein. Dort soll – nur wenige Meter vom Kleinkinderspielplatz – ein Zugang zur Lauter gebaut werden. Diesen Zugang lehnen wir aus Sicherheitsgründen ab, betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. Die Gründe werden wir vor Ort darlegen.

Gegen 17.30 Uhr werden wir dann am Marktplatz sein und wollen Stellung nehmen zum Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, der einen ergebnisoffenen städtebaulichen Ideen-Wettbewerb für die Gestaltung des Marktplatzes vorsieht. Diesen von der Bürgerinitiative „Bensheimer Marktplatz besser beleben!“ erreichte Beschluss wird von der BfB-Fraktion unterstützt. Wir wollen möglichst viele visualisierte Varianten einer Null-Bebauung, einer einstöckigen und einer zweistöckigen Bebauung erreichen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen den Bürgerinnen und Bürgern auf einer Versammlung vorgestellt werden bevor die kommunalen Gremien über das weitere Vorgehen entscheiden, fordert BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

Der ehemalige Stadtbaurat Theo Sartorius stellt vor Ort die Position der Bürgerinitiative Bensheimer Marktplatz besser beleben“ (BI-BMBB) vor. Er wird die Reißleinen-Vorgeschichte zum Marktplatz (31.08.2019), die schließlich im weiteren Verlauf zur Gründung der BI-BMBB im Februar 2020 führte, kurz erläutern. Als die Stadtspitze mit einem scheinheiligen Beschlussvorschlag im Februar 2020 einen ganz wesentlichen Teil des Bürgerdialog-Ergebnisses von 2019 auszuhebeln versuchte, bildete sich spontan die BI BMBB und erreichte mit großem Engagement und breiter Unterstützung aus der Bevölkerung ein sehr erfolgreiches Bürgerbegehren, das von den Stadtverordneten am 01.12.2020 mit großer Mehrheit übernommen wurde. Seitdem tut sich nichts Ernsthaftes. Die Stadtspitze tut so, als ob sie es nicht könnte. Dabei steckt in der Seite 25 des Schlitt-Berichtes schon die Grundformulierung.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu dem Stadtspaziergang der BfB herzlich eingeladen.

BfB unterstützt Aktionsbündnis Katastrophenhilfe Ukraine

Bensheim. Der militärische Überfall von Russland auf die Ukraine beschäftigte die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) auf ihrer jüngsten Sitzung. Auf Vorschlag von Stadtrat Andreas Born unterstützt die BfB das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe verschiedener caritativer Organisationen zur Linderung des Leids der Menschen in der Ukraine.

Die Mitgliedsorganisationen des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe – Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland – werden alles tun, um die Menschen, die vor den Kämpfen flüchten, in der Ukraine und in den Nachbarstaaten weiter zu unterstützen, ihnen Unterkünfte zur Verfügung zu stellen und sie mit Nahrungsmitteln, Kleidung und anderen Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen. Die Bündnisorganisationen können auf ein gutes Netzwerk in der Ukraine zurückgreifen.

„Wir haben deshalb als Wählergemeinschaft BfB den Betrag von 350,00 Euro an das Aktionsbündnis überwiesen“, informiert Andreas Born.

Die Mitgliedsorganisationen des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe – Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland – werden alles tun, um die Menschen, die vor den Kämpfen flüchten, in der Ukraine und in den Nachbarstaaten weiter zu unterstützen, ihnen Unterkünfte zur Verfügung zu stellen und sie mit Nahrungsmitteln, Kleidung und anderen Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen. Die Bündnisorganisationen können auf ein gutes Netzwerk in der Ukraine zurückgreifen.

Aktionsbündnis Katastrophenhilfe
IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600
BIC: COBADEFFXXX
Stichwort: ZDF Nothilfe Ukraine
Auf folgender Webseite können Sie aber auch online spenden: aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de

BfB: Weitere Waldflächen aus der Bewirtschaftung nehmen

Bensheim. Der Vorschlag für eine gemeinsame Antragstellung aller Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung um weitere Waldbereiche aus der Bewirtschaftung zu nehmen steht im Mittelpunkt der Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB), die am Dienstag, den 1. März 2022 ab 18.00 Uhr per Video-Konferenz tagt.

Auf Antrag der Fraktionen von BfB, Grünen und FWG mit Unterstützung der Koalition hatte die Stadtverordnetenversammlung am 20. Mai 2021 beschlossen, dass in Zusammenarbeit mit dem Revierförster zu prüfen ob weitere Waldflächen aus der Bewirtschaftung genommen werden können. In einer sehr ausführlichen Stellungnahme hat das städtische Team Grundstücksverkehr mit dem Revierförster eine Zusammenstellung von weiteren Waldflächen erarbeitet und begründet warum diese Flächen dafür besonders geeignet sind, informiert Stadtrat Andreas Born, der die BfB im Magistrat vertritt.

In einem zeitlichen Stufenplan könnten bis Ende 2023 12,61 ha, bis Ende 2026 weitere 10,79 ha und bis Ende 2029 weitere 13,71 ha aus der Bewirtschaftung genommen werden. Die Waldflächen liegen u. a. im Bereich Hochstädten, Zell, Gronau und in Bensheim. Die Begründung für diese Waldflächen ist sachlich nachvollziehbar und die Umsetzung ein Gewinn für unsere städtischen Wälder, meint dazu BfB-Sprecherin Barbara Ottofrickenstein-Ripper.

Die ausgewählten Waldflächen sollen eine gewisse Trittsteinfunktion erfüllen, indem sie, in Verbindung mit bereits bestehenden Stillegungsflächen, über der den gesamten Stadtwald verteilt ausgewählt wurden, darauf weist BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau hin. Die Gesamtfläche der bereits stillgelegten Waldflächen im Bensheimer Stadtwald beträgt derzeit 21,53 ha. Die BfB-Fraktion hatte sich in der letzten Wahlperiode besonders für die Herausnahme aus der Bewirtschaftung des Erlachwaldes (9,7 ha) und eines Teils des Schwanheimer Naturwaldes ( 1,33 ha) erfolgreich eingesetzt.

Über zwei Waldbereiche, die deutlich machen, warum diese vom Revierförster ausgewählt wurden informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel:

Erweiterung „Erlachbogen“ mit ca. 6,5 ha. Die Fläche liegt im Vogelschutzgebiet und Naturschutzgebiet „Hessische Altneckarschlingen“. Weichhölzer wie Weiden und Erlen bilden einen Biotopkomplex, der als Schutzgehölz dient.
„Mozenrech“ mit ca. 5,71 ha (Schönberger Wald). Ein artenreicher Laubwald mit hohen Totholzanteilen ist angepasst an trockene Standorte.
„Als BfB-Fraktion hoffen wir, dass es nach der Beantwortung der gemeinsamen Anfrage der Fraktionen nun zu einer gemeinsamen Antragstellung im Sinne der Vorschläge des Revierförsters kommt.

BfB befasst sich mit Antwort auf BfB-Anfrage ehemaliges CBM-Gelände

Bensheim. Mit der Antwort des Magistrats auf die Anfrage der BfB-Fraktion
zum umstrittenen Bebauungsplan für das ehemalige Gelände der
Christoffel-Blinden-Mission (CBM) befasste sich die BfB-Fraktion in ihrer
Fraktionssitzung.

Der Bebauungsplan erfährt starke Ablehnung sowohl von den Anliegern als auch
von den Naturschutzverbänden. Dies wurde bereits bei einem gutbesuchten
Ortstermin
der BfB-Fraktion, an dem auch Vertreter der FWG und der SPD teilnahmen,
sehr deutlich.

Wir begrüßen die Antwort des Magistrats aus denen klar wird, dass der B-Plan
nicht so einfach durchläuft sondern wie von uns gefordert, geändert wird,
stellt Dr. Ulrike Vogt-Saggau für die BfB-Fraktion fest. So wurden vom
Magistrat eine zusätzliche Verschattungsstudie beauftragt, eine Ergänzung
zur Verkehrsuntersuchung beauftragt und ebenfalls eine ergänzende
Untersuchung zum Risiko von Rutschungen im Baufeld 6 beauftragt.

Weiterhin rückt der Magistrat vom vereinfachten Verfahren bei diesem
Bebauungsplan ab. Dies ist insbesondere auch in Bezug auf einen
vollständigen Umweltbericht wichtig, darauf weist BfB-Stadtverordneter
Norbert Koller hin.

Wir bedauern aber, dass der Magistrat mit dem geänderten
Bebauungsplanentwurf nicht die Bürger vor Ort in Form einer
Bürgerinformationsveranstaltung einbindet, bevor es in die städtischen
Gremien geht. Dabei könnte noch die eine oder andere Anregung kommen, die in
den geänderten Entwurf gleich am Anfang mit einfließen könnte. Eine
3D-Darstellung, wie von vielen BürgerInnen gewünscht halten wir für zwingend
erforderlich, meint abschließend Yvonne Dankwerth, die die BfB im Ortsbeirat
Mitte vertritt.

BfB-Fraktion: Vereine müssen wieder Zugang zu schulischen Gebäuden erhalten

Bensheim. Die Bürgermeisterin, der Landrat, die Landtagsabgeordneten loben
immer die Vielfalt und das Engagement der Vereine. Mit Recht, denn ohne die
vielen Vereine würde unsere Gesellschaft in den verschiedensten Bereichen
sehr viel schlechter dastehen. Für uns ist es deshalb nicht akzeptabel warum
Vereine keine Räume mehr in den Schulen nutzen dürfen. Der Kreis versteckt
sich hier hinter den Corona-Vorschriften und stellt derzeit generell keine
schulischen Räume für Vereine zur Verfügung. Das muß sich schnellstens
ändern, fordert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel den Kreis Bergstraße zu
Änderungen im Interesse der Vereine auf.

Spätestens mit den beschlossenen Lockerungen der Corona-Vorschriften hat der
Kreis Bergstraße die Möglichkeit den Vereinen Räumlichkeiten zur Verfügung
zu stellen. Wenn der Kreis Bergstraße jetzt mit Reinigungsfragen,
Hausmeisterdiensten und Versicherungsfragen kommt dann gibt es dazu nur eine
Antwort: arbeitet an Lösungen im Interesse der Vereine schließlich bezahlen
die Kommunen viele Millionen Schulumlage an den Kreis Bergstraße, stellt
BfB-Stadtverordneter Norbert Koller fest.

An uns sind mehrere Vereine herangetreten denen kleine Übungs-Räume und
Abstellmöglichkeiten fehlen. Diese Anfragen haben wir aufgenommen und einen
Fragenkatalog an den Magistrat der Stadt Bensheim gerichtet. Bensheim
braucht mittelfristig ein Haus für Vereine. Die unter Denkmalschutz stehende
Sparkassen-Villa wäre gegebenenfalls ein geeignetes Objekt, dass die Stadt
Bensheim zusammen mit der Sparkasse dafür umsetzen könnte, findet die
BfB-Fraktion.

Zu klären ist auch ob die großen Kelleranlagen unter dem ehemaligen
städtischen Weingut am Ritterplatz für die Unterbringung von
Vereinsunterlagen geeignet sind. Die Stadt Bensheim hat für diesen Zweck auf
dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrdepots eine Halle bauen lassen.

Die Fragen der BfB an den Magistrat lauten:

  1. Trifft es zu, dass der Kreis Bergstraße an mehreren seiner Schulen
    in Bensheim die Nutzung der Schulgebäude für Vereinszwecke außerhalb der
    Schulzeiten nicht mehr erlaubt ? Welche Rückmeldungen bzw. Erfahrungen
    liegen der Stadtverwaltung diesbezüglich vor ?
  2. Hat der Magistrat beim Kreis Bergstraße deswegen nachgefragt ?
    Welche Antwort gab es dazu ?
  3. Wie stark genutzt ist die Vereinshalle auf dem ehemaligen Gelände
    des Bundeswehrdepots ? Nach welchen Kriterien wurden die dortigen
    Lagermöglichkeiten vergeben ?
  4. Sind im Keller des ehemaligen städtischen Weinguts am Ritterplatz
    ( Rieselkeller) Lagermöglichkeiten vorhanden ? Wie werden diese großen
    Kelleranlagen derzeit insgesamt genutzt ?
  5. Wäre die denkmalgeschützte Villa auf dem Sparkassengelände eine
    Möglichkeit in Kooperation mit der Sparkasse Räumlichkeiten für Vereine zu
    schaffen ?
  6. Wann ist die Sanierung der Villa vorgesehen bzw. könnte die Villa
    zunächst in einen Zustand versetzt werden dass dort Vereine tagen können
    bzw. Lager-Räume zur Verfügung gestellt werden könnten ?

BfB: Freiraum zwischen Auerbach und Zwingenberg erhalten

Bensheim. Die nächste Video-Konferenz der BfB-Fraktion findet am Dienstag,
den 22. Februar 2022 ab 18.00 Uhr statt. Wir beraten über die Antworten des
Magistrats zu verschiedenen Anfragen der Wählergemeinschaft BfB u. a. zur
Groß-Kita zwischen Schwanheim und Fehlheim, Antworten auf BfB-Fragen zum
Bebauungsplan zum ehemaligen CBM-Gelände und Fragen zur Erweiterung des
Hospiz in der Kalkgasse, informiert BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike
Vogt-Saggau.

Wir nehmen uns auch das Thema neuer Regionalplan Südhessen vor. Uns
interessiert hier insbesondere ob zwischen Auerbach und Zwingenberg weitere
Bebauungen geplant werden. „Wir lehnen eine weitere Bebauung im Anschluss an
das Neubaugebiet In den Zeilbäumen entschieden ab, betonen Andreas Born,
BfB-Vertreter im Magistrat und Barbara Ottofrickenstein-Ripper, die die BfB
im Ortsbeirat Auerbach vertritt.

Im März wird das vergrößerte Cafe im Hochstädter Haus wieder eröffnet. Von
dort kann man in kurzer Zeit zum Fürstenlager laufen. Da es dort genügend
Parkplätze gibt ist dies eine kleine Erleichterung in Bezug auf die
fehlenden Stellplätze am Fürstenlager, darauf weist BfB-Stadtverordneter
Franz Apfel hin.

Um 19.00 Uhr informiert Harry Hegenbarth über ein Projekt für Kinder und
Jugendliche, dass er verschiedenen Bensheimer Parteien vorstellen will. Wir
sind auf seine Ideen und Vorstellungen gespannt, betont die BfB-Fraktion.

BfB kritisiert 3 G-Regel beim Besuch des Rathauses

Bensheim. Die Einführung der 3 G-Regel beim Besuch im Rathaus und den
städtischen Einrichtungen stößt auf Kritik der BfB-Stadtverordnetenfraktion.
Diese neue Vorschrift, die ab 7. Februar gilt ist eine weitere Hürde für
Menschen, die sich – aus welchen Gründen auch immer – nicht gegen Covid
impfen lassen wollen. Ein Test um ins Rathaus bzw. in die städtischen
Einrichtungen zu kommen halten wir für unangemessen und eine Hürde. Aus
diesem Grunde haben wir auch an Bürgermeistein Christine Klein geschrieben
um diese Regel zu überdenken und zu korrigieren, informiert
BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Während überall Vorschriften zurückgefahren werden, wie beispielweise die 2
G-Regel in Ladengeschäften in Hessen und vielen weiteren Bundesländern, baut
Bensheim weitere Hürden auf. Das passt leider in die Denkweise, die sich
schon beim abholen der Weihnachtsbäume gezeigt hat. Alle Kommunen rings um
Bensheim herum haben eine Lösung gefunden…..bis auf Bensheim. Hier muß
sich dringend etwas ändern. In Bensheim muß der Service-Gedanke für die
Bürgerinnen und Bürger wieder in den Mittelpunkt gestellt werden, darauf
weist BfB-Stadtverordnete Dt. Ulrike Vogt-Saggau hin.

BfB lehnt Zugang zur Lauter im Bereich des Kleinkinderspielplatzes ab

Bensheim. Die nächste Video-Konferenz der BfB-Fraktion findet am Dienstag,
den 15. Februar 2022 um 18.00 Uhr statt.

Im Mittelpunkt des Video-Treffens stehen zwei Themen. Zum einen ist es unser
Ziel den Zugang zur Lauter im Bereich des Kleinkinderspielplatzes zu stoppen
und diese Gelder einzusparen. Wir sehen darin einen großen Gefahrenpunkt für
spielende Kleinkinder, darauf weist Yvonne Dankwerth hin, die die BfB im
Ortsbeirat Stadtmitte vertritt. Den geplanten Zugang zur Lauter im Bereich
der Gastwirtschaft Zum Ochs an der Mittelbrücke sehen wir dagegen als einen
Gewinn, die Lauter und die Innenstadt weiter aufzuwerten.

Als BfB hatten wir bereits 2020 einen Änderungs-Antrag gestellt damit diese

Maßnahme gestoppt wird. Es ist eine geradezu absurde Entwicklung, dass wir
wegen
solcher Projekte, die darüber hinaus noch einen nicht zu unterschätzenden
Gefahrenpunkt darstellen, die Grundsteuer B und die Gewerbesteuer kräftig
erhöht haben. In ihrer Genehmigung zum Haushaltsplan 2022 fordert die
Kommunalaufsicht die Stadt Bensheim zudem auf, das Investitionsniveau
nachhaltig zu reduzieren, macht BfB-Stadtverordneter Franz Apfel deutlich.
Deshalb schließen wir uns dem Vorschlag der FWG-Fraktion zu einer
gemeinsamen Antragsstellung an, den Zugang zur Lauter im Bereich des
Kleinkinderspielplatzes zu stoppen.

In einem zweiten Punkt sprechen die Kommunalpolitiker/innen der BfB über den
städtebaulichen Ideenwettbewerb für den Marktplatz.

Die widersprüchlichen Stellungnahmen der Denkmalpflegebehörde sollte baldmöglichst aufgeklärt werden, sodass der Stadtverordnetenbeschluss, der die Ziele des erfolgreichen Bürgerbegehrens der Bürgerinitiative „Bensheimer Marktplatz besser beleben!“ zur Umsetzung kommt.

Wir gehen davon aus, dass die Behörde den Bürgerwillen respektieren wird.

Danach gibt es keine Hinderungsgründe mehr, den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung endlich durchzuführen und den ergebnisoffenen Wettbewerb zu starten, erklärt BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

„In Bensheim fehlt ein Haus für die Vereine. Der Bedarf für Übungsräume und Abstellflächen für Vereine ist vorhanden. Wir sprechen am nächsten Dienstag über dieses Problem und über mögliche Lösungsansätze“, informiert BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

Anfrage der BfB-Fraktion bezüglich „ErgänzendenFragen zur KITA Fehlheim-Schwanheim“

BfB-Fraktion
Bensheim 07.02.2022

Frau

Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert

über das parlamentarische Büro

Sehr geehrte Frau Deppert,

wir bitten Sie nachfolgende Anfrage der BfB-Fraktion bezüglich „Ergänzende
Fragen zur KITA Fehlheim-Schwanheim“ am 17.2.2022 (ehemals vorgesehene STVV)
zu beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

BfB-Fraktion,

Franz Apfel

Vorbemerkung:

Ergänzend zu den Fragen der Fraktionen von CDU, SPD und FDP bitten wir um
Beantwortung folgender Fragen:

  1. Mit Stand Oktober 2020 gab es noch kein Bodengutachten für die
    Groß-KITA zwischen Fehlheim und Schwanheim. Wurde mittlerweile ein
    Bodengutachten erstellt? Wenn ja, mit welchen Aussagen in Bezug auf einen
    erhöhten Aufwand für Gründungsarbeiten?
  2. Die Verwaltung hat umfangreiche Erfahrungen mit Bauen im alten
    Neckarbett. Wir bitten deshalb um eine annähernde Einschätzung der
    Mehrkosten durch den Bau im alten Neckarbett zwischen Fehlheim und
    Schwanheim. Wir bitten auch um die Betrachtung in Bezug auf den Neubau am
    bestehenden Standort der KITA in Schwanheim.
  3. In Ergänzung zur Frage Nr. 5 der Koalition fragen wir: Trifft es zu,
    dass kirchliche Kindertagesstätten eine höhere Förderung erhalten als
    kommunale ? Wenn ja, wie wirkt sich das finanziell aus ?
  4. Die beiden Ortbeiräte von Fehlheim und Schwanheim, die
    Kirchengemeinden, die KITA-Leitungen und die Elternvertretungen haben sich
    für zwei kleinere KITAs, eine in Fehlheim und eine in Schwanheim,
    ausgesprochen. Alle werden das Kindeswohl an erster Stelle im Auge haben.
    Will der Magistrat ernsthaft eine 7zügige Groß-KITA gegen beide Stadtteile
    durchsetzen ? Diese Frage ist an den Magistrat und – zum darüber nachdenken an alle Stadtverordneten gerichtet.