BfB hinterfragt Finanzierung der Groß-KITA und bringt Argumente

Bensheim. Zu ihrer nächsten Fraktionssitzung per Video-Konferenz trifft sich die BfB-Fraktion am Dienstag, den 5. Oktober 2021 um 18.00 Uhr. Im Mittelpunkt der Sitzung stehen Argumente gegen die geplante 7-zügige Kindertagestätte (Groß-KITA) zwischen Fehlheim und Schwanheim im regionalen Grüngürtel.

„Wir wollen uns insbesondere die Argumente der 1. Stadträtin Rauber-Jung näher ansehen, die ohne Zahlen zu haben behauptet, dass eine Groß-KITA kostengünstiger wäre als zwei KITAs, je eine in Fehlheim und in Schwanheim, wie es die beiden Ortsbeiräte wünschen. Diese Behauptung stellen wir in Frage und weisen gleich auf mehrere Sachpunkte hin, die dieses Argument als sehr fraglich erscheinen lassen“, betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Das Gelände im regionalen Grünzug ist moorig, es befindet sich in einer alten Neckarschleife. Das bedeutet, dass erhebliche Mehrkosten wegen zusätzlicher Stützpfeiler entstehen können, darauf weist BfB-Stadtverordneter Norbert Koller hin.

Beide Kirchengemeinden sind bei einer 7zügigen Groß-KITA als Träger nicht dabei. Dies bedeutet, dass die jährlichen Zuschüsse dauerhaft entfallen. Bisher zahlten die beiden Kirchengemeinden in Fehlheim (katholisch) und Schwanheim (evangelisch) insgesamt rund 95.000 jährlich an Zuschüssen. In 5 Jahren ist das eine halbe Million Euro, die der Stadt Bensheim verloren gehen, darauf weist BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau hin.

Interessant ist auch die Aussage, des neuen SPD-Fraktionsvorsitzenden, Jürgen Kaltwasser, der auf der Veranstaltung der beiden Ortsbeiräte in Fehlheim und Schwanheim darauf hinwies, dass die kirchlichen Träger höhere Zuschüsse vom Land bekommen als die kommunalen Träger. Als BfB-Fraktion sind wir der Auffassung, dass auf der angekündigten Informationsveranstaltung des Magistrats auch die Standorte einer Lösung von zwei kirchlichen KITAs in Fehlheim und Schwanheim vorgestellt werden. Dies forderte ein Teilnehmer einer Veranstaltung beider Ortsbeiräte unter großem Beifall, informiert Yvonne Dankwerth vom Vorstand der BfB.

Änderungs-Antrag der BfB-Fraktion zum Thema „Antrag von CDU, SPD und FWG zum Hochwasserrückhalt in Gronau“

BfB-Fraktion 28. September 2021

Frau

Stadtverordnetenvorsteherin

Christine Deppert

über parlamentarisches Büro

Sehr geehrte Frau Deppert,

bitte nehmen Sie den Änderungs-Antrag der BfB-Fraktion zum Thema „Antrag von CDU, SPD und FWG zum Hochwasserrückhalt in Gronau“ die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 7. Oktober 2021.

Mit freundlichen Grüßen

BfB-Fraktion

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

„Der Magistrat wird beauftragt, einen Ortstermin mit dem Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss, den beiden Ortsbeiräten in Gronau und Zell, dem KMB und dem Gewässerverband Bergstraße zum beigefügten Antrag der FWG-Zell zum Hochwasserschutz zu organisieren.“

Kurzbegründung:

Der Antrag der FWG-Zell ist in der Anlage beigefügt. Wir bitten unseren Änderungs-Antrag als Ergänzung zum Antrag von CDU, SPD und FDP zu verstehen.

ANTRAG DER FWG-ZELL FÜR DIE ORSTSBEIRATSSITZUNG VOM 30. SEPTEMBER 2021

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Die Stadt Bensheim wird aufgefordert, schnellstmöglich Maßnahmen zur Verbesserung des Hoch-wasserschutzes im Meerbachtal zu ergreifen. Dazu sind u. a. folgende Schritte in Angriff zu neh-men:

  • Schaffung einer Rückstaufläche geeigneter Größe östlich von Gronau. Die entsprechenden For-derungen der UWG Gronau werden vom Ortsbeirat Bensheim-Zell nachdrücklich unterstützt.
  • Schaffung einer zusätzlichen Rückstaufläche in den sogenannten „Zeller Wiesen“ zwischen Zellund Gronau!

Beide Maßnehmen werden als dringend notwendig angesehen!

  • Erstellung einer Hochwassergefahrenkarte für den Meerbach
  • Schaffung eines größeren Rückhaltebeckens im Bereich „Im Gehren“, Ausbaggerung des dortvorhandenen Beckens, Vergrößerung des Straßeneinlaufs „Im Gehren / Gronauer Straße“
  • Häufigere Reinigung der Wasserlöcher und Straßeneinläufe „Feldwege – Dorfstraßen“ im Orts-gebiet (Im Gehren, Steiniger Weg, Hohle Gasse, Hemsberg, Hemsbergeweg, Kapellgrund)
  • Prüfung, inwieweit Anlandungen am Meerbach entfernt werden müssen, um einen geeignetenBachquerschnitt sicherzustellen (ohne kanalartige Ausbaggerung des Baches); Sicherstellung,dass Einläufe in den Meerbach frei von Anlandungen sind
  • Freihalten des Bachlaufes im Unterdorf; hier haben sich an den Störsteinen schon Bäume ange-siedelt, die im Hochwasserfall eine Gefahr darstellen könnten.

Begründung:

In seiner Sitzung am 29. Juni 2016 bat der Ortsbeirat Bensheim-Zell in Anbetracht der durch Stark-regen in verschiedenen Gegenden Deutschlands aufgetretenen Schäden um die Bereitstellung fi-nanzieller Mittel zur Begutachtung der Situation im Meerbachtal im Hinblick auf mögliche Gefah-ren durch Starkregen und Hochwasser für das Haushaltsjahr 2017. Die entsprechende Analysewurde dem Magistrat am 22.08.2018 und den Ortsbeiräten Zell und Gronau am 22.05.2019 (nachdrei Jahren) vorgestellt. Passiert ist seitdem nichts. Der Ortsbeirat Bensheim-Zell hat trotz Nach-frage nach dem gegenwärtigen Sachstand keine Informationen darüber erhalten, welche konkre-ten Schlüsse die Verwaltung aus dem inzwischen seit über zwei Jahren vorliegenden Gutachtenzieht.

Mit unserem Antrag zielen wir auf schnellstmögliche Umsetzung konkreter Maßnahmen ab. DieHochwasserereignisse im Ahrtal machen Dringlichkeit unseres Anliegens deutlich und erübrigen je-de weitere Erläuterung.

Bensheim-Zell, den 15. September 2021

Anfrage der BfB-Fraktion bezüglich „Mietkosten der Räume im neusanierten Bürgerhaus“

BfB-Fraktion Bensheim, 23. September 2021

Frau
Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert
über das parlamentarische Büro

Sehr geehrte Frau Deppert,

wir bitten Sie nachfolgende Anfrage der BfB-Fraktion bezüglich „Mietkosten der Räume im neusanierten Bürgerhaus“ auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am 07.10.2021 zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen

BfB-Fraktion,
Franz Apfel

Vorbemerkung:

Für Anfang Oktober 2021 ist die Eröffnung des grundlegend sanierten Bürgerhauses vorgesehen. Für die Vereine und Bürgerinnen/Bürger unserer Stadt ist es wichtig, dass es bezahlbare Mietkosten für die Räume im Bürgerhaus gibt.

Wir fragen den Magistrat:

  1. Welche Mietkosten sind für die einzelnen Räume im Bürgerhaus vorgesehen ? Wir bitten um Angabe der Mietkosten für jeden Raum. Wir bitten um eine Gegenüberstellung der früheren und der jetzigen Mietkosten.
  2. Welche Rückmeldungen zu der Höhe der Mietkosten gibt es innerhalb des Magistrats/der Verwaltung ?
  3. Hält der Magistrat die Höhe der Mietkosten für angemessen bzw. was wird der Magistrat in Bezug auf die Höhe der Mietkosten unternehmen ?

Kalkgasse: Thema bei der BfB

Bensheim. Die nächste Video-Konferenz der BfB-Fraktion am Dienstag, den 28. September 2021 um 18.00 Uhr befasst sich mit der Vorbereitung der Stadtverordnetenversammlung.

Wir befassen uns mit dem Hochwasserschutz im Meerbachtal und betrachten uns dazu auch einen Antrag, den der Ortsbeirat Zell in seiner nächsten Sitzung auf der Tagesordnung hat, informiert BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Ein weiteres Thema ist der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan in der Kalkgasse. Wie können wir gewährleisten, dass der Bebauungsplan, der später vorgelegt werden soll, keine weitere Bebauung in diesem hochsensiblen Bereich zulässt, fragt dazu Yvonne Dankwerth, die die BfB im Ortsbeirat Mitte vertritt.

In diesem Zusammenhang wollen wir auch darüber sprechen, dass bei einer Erweiterung des Hospizes, wenn diese notwendig werden sollte, ob dann nicht das bestehende Gebäude der Maria-Ward-Schwestern dafür genutzt werden könnte, stellt BfB-Stadtverordneter Norbert Koller fest.

Natürlich werden wir am Ende der Sitzung auch über den Ausgang der Bundestagswahl und die sich daraus ergebenden Koalitionsmöglichkeiten sprechen, informiert Franz Apfel abschließend.

Anfrage der BfB-Fraktion bezüglich „Aufstellungsbeschluss Kalkgasse“

BfB-Fraktion
Bensheim, 26.09.2021

Frau

Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert

über das parlamentarische Büro

Sehr geehrte Frau Deppert,

wir bitten Sie nachfolgende Anfrage der BfB-Fraktion bezüglich
„Aufstellungsbeschluss Kalkgasse“ auf die Tagesordnung der
Stadtverordnetenversammlung am 07. Oktober 2021 zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen

BfB-Fraktion,

Franz Apfel

Vorbemerkung:

In der Verwaltungsvorlage steht u. a.: folgendes zur Begründung des
Aufstellungsbeschlusses: „Um sicherzustellen, dass im Übergangsgebiet zum
Außenbereich keine zu großflächige Bebauung entsteht und um die Bebauung der
Grundstücke in diesem Bereich zu lenken, soll ein Bebauungsplan aufgestellt
werden.“

Und weiter:

„Neben der Wohnnutzung soll der Fokus auch auf die Nutzung der Grundstücke
für den sozialen Zweck gelegt werden. Für beide bereits vorhandenen
Nutzungen soll eine an den sensiblen Standort im Übergang zum Außenbereich
angepasste Bebauung möglich sein.“

Wir fragen den Magistrat:

  1. Um den Flächenverbrauch tatsächlich einzudämmen: Wenn das Hospiz
    gegebenenfalls erweitert werden soll, ist es dann nicht sinnvoll das Gebäude
    der Maria-Ward-Schwestern mit zu nutzen bzw. dafür vorzusehen ?
  2. Aus welchen Gründen werden die Grundstücke 1039/1 und 1035/9 nicht in
    den Aufstellungsbeschluss einbezogen ?

BfB: Handlungsbedarf bei der Feuerwehr Auerbach

Auerbach. Mit dem auf 5 Jahre ausgelegten Bedarfs- und Entwicklungsplan für den Bandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz in Bezug auf den Stadtteil Auerbach befasste sich die BfB-Fraktion.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Feuerwehrhaus in der Auerbacher Bachgasse am dortigen Standort nicht zukunftsfähig ist. Der Technische Prüfdienst hat bei seiner letzten Revision im August 2020 festgestellt, dass die Stellplatzgröße nicht ausreicht. Dadurch entstehen Unfallgefahren. Konstruktionsbedingt befinden sich Stützen und Wände in der Halle, welche unfallträchtige Engstellen bilden. Landeszuschüsse für Neufahrzeuge sind, aufgrund der Platzproblematik, in Gefahr. Insgesamt ist der jetzige Standort der Feuerwehr Auerbach nicht im nötigen Maße erweiterbar und damit nicht zukunftsfähig. „Wir sehen hier Handlungsbedarf und schließen uns der Aussage im Bedarfs- und Entwicklungsplan an“, erklärt Andreas Born, der die BfB im Magistrat vertritt.

Eine mittelfristige Verlegung des Feuerwehrhauses an einen günstigen Standort ist anzustreben. Die Verwaltung prüft bei freiwerdenden Grundstücken im Bereich Auerbach, ob diese als Feuerwehrstandort geeignet und zu erwerben sind. Für einen Neubau nach den geltenden Vorschriften ist eine Grundstücksgröße von mindestens 2.138 qm erforderlich, diese Vorgehensweise unterstützen wir, stellt Barbara Ottofrickenstein-Ripper, die die BfB im Ortsbeirat Auerbach vertritt, fest.

Der Bedarfs- und Entwicklungsplan enthält viele sachlich fundierte Aussagen auf hohem Niveau und macht deutlich, dass Umwelt ein wichtiges Thema für die Feuerwehr ist. Dies zeigt sich beispielweise bei dem Thema Schaummittel. Die Feuerwehrmänner und Frauen müssen wir auch besser vor Gefahren im Einsatz schützen. Dies wird bei den Themen Feuerwehreinsatzjacken, Chemikalienschutzanzüge, den Atemschutzgeräten und der Einsatzstellenhygiene Im Bericht deutlich, darauf weist BfB-Stadtverordneter Franz Apfel hin.

Große Bebaung in der Kalkgasse verhindern !

Bensheim. Zu ihrer nächsten Video-Konferenz trifft sich die BfB-Fraktion am

Dienstag, den 21. September 2021 ab 18.00 Uhr. Im Mittelpunkt steht die

Beratung der Verwaltungsvorlagen, die in den drei Ausschüssen der

Stadtverordnetenversammlung auf der Tagesordnung stehen.

Das Bürgerhaus Bensheim steht kurz vor der Eröffnung. Das sanierte und

barrierearme Bürgerhaus halten wir insgesamt für ein gelungenes Gebäude.

Doch wie sieht es mit der Vermietung der Räumlichkeiten an die Bensheimer

Vereine aus ? Als Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) erwarten wir,
dass die Bensheimer Vereine akzeptable Mietkonditionen in „ihrem“ Bürgerhaus
erhalten, dafür werden wir uns jedenfalls einsetzen, erklärt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.
Ein weiteres Thema mit Brisanz steht auf der Tagesordnung der BfB-Fraktion:

der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan BO 61 „Kalkgasse“. Gegen

den Willen der Stadt Bensheim wurde per Gerichtsbeschluss dort ein völlig

überdimensioniertes Gebäude zugelassen. In der Begründung der Verwaltung zum
Aufstellungsbeschluss heißt es u. a.: „Aufgrund der großzügig

dimensionierten Bestandsgebäude im dargestellten Geltungsbereich wäre eine

großflächige Bebauung der angrenzenden Grundstücke im Hinblick auf die

Kriterien des § 34 Baugesetzbuches möglich. Um sicherzustellen, dass im

Übergangsgebiet zum Außenbereich keine zu großflächige Bebauung entsteht und
um die Bebauung der Grundstücke in diesem Bereich zu lenken, soll ein

Bebauungsplan aufgestellt werden.“ Der Aufstellungsbeschluss wird notwendig

sein um hier weitere Bausünden zu verhindern, stellt BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau fest.

Zu dem Aufstellungsbeschluss haben wir allerdings mehrere Sachfragen, z. B.

ist die verkehrliche Erschließung völlig unzureichend und unklar. Wir bitten
deshalb des Magistrat darum, die Fraktionen und den Ortsbeirat Mitte zu informieren,
welche Möglichkeiten dazu überhaupt bestehen, erklärt Yvonne Dankwerth, die die BfB
im Ortsbeirat Mitte vertritt.

Auch die Frage, wie bestimmte Grundstücke, die innerhalb des Bebauungsplanes liegen,
vor einer Bebauung geschützt werden können ist bei der weiteren Beratung für uns von
einer entscheidenden Bedeutung, stellt die BfB-Fraktion abschließend klar.

7zügige Groß-KITA wird in Fehlheim und Schwanheim abgelehnt !

Bensheim. Zu ihrer nächsten Video-Konferenz trifft sich die
Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) am
Dienstag, den 14. September 2021 um 18.00 Uhr. Im Mittelpunkt des Treffens
stehen die Verwaltungsvorlagen für die anstehende Sitzungsrunde, informiert
die BfB-Fraktion.

Nach der Informationsveranstaltung der beiden Ortsbeiräte Fehlheim und
Schwanheim zur Groß-KITA rückt dieses Thema wieder in den Mittelpunkt. Beide
Ortsbeiräte und die Naturschutzverbände lehnen die Groß-KITA im regionalen
Grüngürtel zwischen beiden Stadtteilen ab. Alle Äußerungen auf einer
Informationsveranstaltung beider Ortsbeiräte sprachen sich für Lösung für
zwei KITAs eine in Fehlheim und eine in Schwanheim aus. Von einem Teilnehmer
wurde vorgeschlagen, dass die beiden Alternativ-Standorte der 7zügigen KITA
gegenübergestellt werden sollen. Ein konstruktiver Vorschlag, der die
aufgerissenen Gräben wieder zuschütten könnte, findet BfB-Stadtverordneter
Franz Apfel.

Die notwendige deutliche Korrektur des Bebauungsplanes Seegenberg (früheres
Gelände der Christoffel-Blinden-Mission) ist ein weiteres Thema mit dem wir
uns vor der nächsten Sitzung des Bau-, Umwelt- und Planungsausschusses
befassen. Nach unserem Ortstermin mit vielen Anwohnern und Vertretern der
FWG und der SPD hat sich einiges getan. Die beiden Ortsbeiräte von
Bensheim-Mitte und Schönberg, die Anwohner und die Naturschutzverbände, die
sachlich gut begründete Argumente gegen den Bebauungsplan eingereicht haben,
müssen im weiteren Verfahren stärker berücksichtigt werden, findet Yvonne
Dankwerth, die die BfB im Ortsbeirat Bensheim-Mitte vertritt.

BfB: Mit dem Aussperren der Fahrrad-Fahrer im Weiherhaus-Stadion werden auch die Rollstuhlfahrer ausgesperrt

Bensheim. Die nächste Fraktionssitzung der Bürger für Bensheim (BfB) findet
ausnahmsweise am Mittwoch, den 8. September 2021 ab 17.00 Uhr statt. Am
Dienstag sind wir auf dem Marktplatz auf der Bensheimer Winzerwoche,
informiert Stadtrat Andreas Born (BfB).

„Die Schließung des Weiherhausstadions für Fahrräder muß wieder aufgehoben
werden. Wir bekommen deutliche Rückmeldungen von Familien und Sportreibenden
gegen diese Aktion der Bürgermeisterin, die ohne vorherige Kommunikation das
Fahrradverbot im Weiherhaus-Stadion erlassen hat. Das ist ein schwerer
Schlag für viele Sporttreibende Kinder und Jugendliche und Erwachsene“,
stellt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel fest.

„Viele Sporttreibende Jugendliche und Erwachsene, die mit dem Fahrrad zum Weiherhaus-Stadion kommen, wollen ihre Fahrräder mit zum Sport nehmen. Es gibt Befürchtungen über
Diebstahl und Beschädigungen“, darauf macht BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau aufmerksam.

Mit der Anbringung der Drehtüren im Süden und Norden der Eingänge zum
Weiherhaus-Stadion werden auch RollstuhlfahrerInnen ausgegrenzt. Das geht gar nicht.
Warum schaltet sich nicht die neue Behindertenbeauftragte der Stadt Bensheim
ein ?, fragt Barbara Ottofrickenstein-Ripper, die die BfB im Ortsbeirat Auerbach vertritt.

Abschließend wollen wir festhalten: es gibt noch nicht einmal genügend
Fahrradabstellanlagen an den Ein- und Ausgängen des Weiherhaus-Stadions,
meint dazu BfB-Vorstandsmitglied Helmut Reuter und fragt: Was war denn das für eine Aktion ?

BfB: Festplatz als große Veranstaltungsfläche erhalten !

Bensheim. Die Petition des Musiktheaters Rex den Bensheimer Festplatz am
Berliner Ring als einzige große Veranstaltungsfläche für Konzerte und große
Feste und Veranstaltungen in Bensheim zu erhalten wird von der
Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB)
unterstützt, darauf weist die BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau
hin.

„Wir rufen die Bensheimerinnen und Bensheimer auf, die Petition aktiv mit
ihrer Unterschrift zu unterstützen. Der Festplatz wird auch in der Zukunft
in seiner Gesamtheit benötigt. Wir denken an Kulturveranstaltungen und an
Flohmärkte und weisen darauf hin, dass dieser Platz für den Hessentag, für
das Landesturnfest und andere Groß-Veranstaltungen dringend benötigt wurde,
erklärt BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung für einen Wohnmobilstandort
auf dem Festplatzgelände sollte dahingehend geändert werden, dass ein
anderer möglicher Standort gefunden wird. Es gibt Alternativen zum
Festplatz, stellt dazu BfB-Stadtverordneter Franz Apfel fest.