Bürgerinnen und Bürger für Bensheim: landwirtschaftliche Nutzflächen undGrünflächen erhalten – Lebensqualität sichern

Bensheim. Zu ihrer nächsten Fraktionssitzung trifft sich die
Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürgerinnen und Bürger für
Bensheim (BfB) am Dienstag, den 24. Februar 2026 um 18.00 Uhr. 

„Wir begrüßen den Kauf und die Sanierungsabsichten für das denkmalgeschützte
ehemalige Schuhhaus Weikert am Marktplatz 3. Der neue Eigentümer will dort
ein Bistro und eine Weinbar integrieren. Das würde den Markplatz beleben.
Wir wünschen dem Investor viel Erfolg, fasst BfB-Sprecherin Yvonne Dankwerth
die Meinung der BfB zu dem Vorhaben zusammen.

Gegen Ende des Jahres kommen 97 Sozialwohnungen auf dem Meerbachsportplatz
hinzu. Wir setzen uns für weitere Sozialwohnungen auf dem alten
Sanner-Gelände in Auerbach ein und im Bereich der Thermoplastik. Alle
Gelände sind bereits genutzt. Dafür muß keine landwirtschaftliche Fläche
verbraucht werden, darauf weist BfB-Stadtverordnete Barbara
Ottofrickenstein-Ripper hin. 

Die Koalition aus CDU, SPD und FDP plant immer mehr Flächen für die
Wohnbebauung und Gewerbeflächen. Dabei hat Bensheim bereits jetzt die mit
Abstand meisten Gewerbeflächen im Kreis Bergstraße. Das geht alles auf
Kosten der Lebensqualität der hier wohnenden Menschen. Immer mehr
landwirtschaftliche Flächen und Grünflächen gehen verloren. Dass wollen wir
verhindern, macht Andreas Born für die BfB deutlich.

Diese Koalition will Bensheim Süd bis zu den Kleingartenanlage bebauen, 21
ha gewerbeflächen im Bereich Stubenwald 3 zusammen mit Lorsch bebauen, die
Wohnbebauung In den Zeilbäumen Richtung Zwingenberg erweitern und an vielen
weiteren Stellen weitere Bebauung vorsehen. Wir stehen für den Erhalt der
landwirtschaftlichen Nutzflächen, der Naherholungsgebiete und der
Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger, darauf weist
BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau hin.

19.2.2026 STVV „Interkommunales Gewerbegebiet mit der Stadt Lorsch“, Dr. U. Vogt-Saggau

Frau Stadtverordnetenvorsteherin,                                  

meine Damen und Herren, sehr geehrte Gäste

wie wird sich Bensheim in den nächsten 20 Jahren entwickeln?

Bereits die Offenlage des Regionalplans Südhessen hat darauf eine klare Antwort gegeben:

  • Es soll gebaut werden. Bensheim soll wachsen.

Doch wir müssen uns fragen: Um welchen Preis?

Heute stimmen wir über ein weiteres Gewerbegebiet ab – offiziell trägt es den Namen „Interkommunales Gewerbegebiet mit der Stadt Lorsch“.

Interkommunale Zusammenarbeit klingt zunächst positiv. Doch faktisch handelt es sich um Stubenwald III.

Geplant ist die Versiegelung von rund 21 Hektar Fläche – 11 Hektar auf Bensheimer, 10 Hektar auf Lorscher Gemarkung.

Das bedeutet: 21 Hektar Boden, die dauerhaft unter Asphalt, Beton und Hallen verschwinden sollen.

  • Die BfB sagt nein zu Stubenwald III !

Warum?

Diese zu bebauenden Flächen sind keine Schotterflächen, sondern wertvoller Boden. Es sind Vorranggebiete:

  • für Boden, Wasser, Klima, Luftqualität und Landwirtschaft.

Diese Bebauung zerstört unsere natürlichen Lebensgrundlagen!

Boden ist nicht vermehrbar. Ist er einmal versiegelt, ist er für die folgende Generationen verloren.

Mit der Versiegelung dieser Fläche verlieren wir:

  • fruchtbaren Boden zur Lebensmittelproduktion,
  • Flächen zur Grundwasserneubildung, Hochwasserschutz etc.
  • Es betrifft Kaltluftentstehungsgebiete für ein gesundes Stadtklima – unsere natürlichen Puffer gegen Hitze, Starkregen und Dürre.
  • Das Gebiet liegt im Regionalen Grünzug und innerhalb der Altneckarschlingen und damit werden wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen für immer zerstört.
  • Und nicht zu vergessen: dieses Gebiet ist eines der letzten großen Naherholungsgebiete für die Bensheimer Bürgerinnen und Bürger!

Es gibt noch keine Informationen zu den Ausgleichsmaßnahmen. Doch selbst Ausgleich kann diesen verlorenen Boden nicht zurückbringen. Versiegelter Boden bleibt versiegelt.

Warum wurde eine Klimaanalysekarte mit finanziellem Aufwand erstellt, wenn wir ihre Erkenntnisse bei konkreten Entscheidungen nicht berücksichtigen – weil sie nicht in den Bebauungsplan passen?

Besonders dramatisch sehen wir in der BfB den Verlust landwirtschaftlicher Flächen.

Die betroffene Fläche wird derzeit überwiegend landwirtschaftlich genutzt: als Ackerland und Grünland. Das bedeutet, dass 21 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche verloren gehen.

Nicht zu vergessen:

Bereits durch die Gewerbegebiete Stubenwald I und II sind rund 18 Hektar landwirtschaftlicher Flächen verloren gegangen. Zusammen sprechen wir also von fast 40 Hektar.

  • 40 Hektar Boden, auf denen Lebensmittel produziert werden oder in Zukunft produziert werden könnten.

Ist das zu verantworten – besonders auch im Hinblick auf die zukünftigen Generationen?

Lebensmittel sind „Mittel zum Leben“. Wie der Name sagt: wir können ohne Lebensmittel nicht leben!

Landwirtschaftliche Flächen sichern unsere Ernährung.

Deutschland kann seine Bevölkerung schon heute nicht mehr vollständig aus eigener Produktion versorgen. Der Selbstversorgungsgrad liegt bei Gemüse bei etwa 40 Prozent, bei Obst sogar nur bei rund 20 Prozent, bei Getreide erreichen wir nur knapp eine ausgeglichene Bilanz.

Mit jedem weiteren Hektar, der verloren geht, geraten wir weiter in die roten Zahlen.

  • Wir verlieren unsere regionale Versorgung mit Lebensmitteln und geraten weiter in Abhängigkeit – und:  
  • Wir gefährden die Existenzgrundlage unserer Landwirte!

An dieser Stelle möchte ich allen Landwirten danken, dass sie trotz dieser widrigen Umstände weiter für uns Lebensmittel anbauen!

Neue Gewerbegebiete garantieren zeitnah keine sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen.

  • Unternehmen zahlen häufig erst nach Jahren nennenswerte Steuern.
  • Die Infrastrukturkosten hingegen entstehen sofort – Straßenbau, Entwässerung oder auch der Bau neuer Kitas etc.

Und das bei knappen Kassen in Bensheim!

Schon 2021 wurde der enorme Flächenverbrauch im Bereich Stubenwald kritisiert. Damals wurde von Naturschutzverbänden klar formuliert:

„Lorsch wächst mit Bensheim zusammen. Wo bleibt der Raum für die Menschen und die Natur?“

Diese Frage ist heute aktueller denn je.

Wirtschaftliche Entwicklung ist wichtig – aber sie darf nicht auf Kosten unserer natürlichen Lebensgrundlagen erfolgen.

Wenn wir Boden, Wasser und Stadtklima dauerhaft schädigen, sägen wir an dem Ast, auf dem wir sitzen und das ist unverantwortlich für zukünftige Generationen.

Vielen Dank.

19.2.26 STVV Haushalt 2026, Franz Apfel

Franz Apfel, BfB-Fraktion, es gilt das gesprochene Wort;                 19.02.2026 

Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert,

meine Damen und Herren, liebe Gäste,

als erstes bedanken wir uns bei erstem Stadtrat Frank Daum für die zügige 

Beantwortung unserer Fragen zum Haushaltsentwurf 2026.

Der Haushalt der Stadt Bensheim schließt mit einem Defizit im ordentlichen 

Ergebnis von 15.490.171,- Euro ab. Im Finanzergebnis haben wir einen 

Zahlungsmittelbedarf in Höhe von 25.572.096,- Euro. 

Das ist auf der einen Seite völlig unbefriedigend und auf der anderen Seite ein 

kleiner Lichtblick. 2025 beschlossen wir den HH 2025 mit einem Defizit 

im ordentlichen Ergebnis von immerhin 25,5 Millionen Euro. 

Wir sehen hier vor allem auch Verbesserungen bei der Gewerbesteuer. 

Positiv sehen wir ebenfalls, dass wir mehr Darlehen zurückzahlen als wir 

aufnehmen. 

Meine Damen und Herren,

die KOA aus CDU, SPD und FDP hat keinen einzigen Ä-Antrag zum HH-Entwurf 

2026 gestellt. Das dürfte einmalig in der Geschichte der STVV sein. So 

inhaltlich schwach war die CDU noch nie. 

Apropos Koalition. Kennen sie eine Koalition, die sich dauernd in ihrer 

Zusammenarbeit lobt und dann ein Koalitionspartner die wichtigste 

Entscheidung, den HH 2026, nicht mitträgt? Das kenne ich nicht und ich bin 

jetzt sage und schreibe 41 Jahre in der Kommunalpolitik. Gemeint ist die FDP, 

die kurz vor der Kommunalwahl aussteigt und nicht mit der Erhöhung der 

Grundsteuer B in Verbindung gebracht werden will. Die FDP setzt dabei 

darauf, dass die Wählerinnen und Wähler vergessen haben, dass die FDP 

die Grundsteuer B 2022 deutlich angehoben hat. Da gab es keine 

Gewerbesteuerrückzahlungen in zweistelliger Millionenhöhe. Das war ein 

halbes Jahr nach der Koalitionsvereinbarung von CDU, SPD und FDP. Das 

sollte niemand vergessen. 

Positiv sehen wir als BfB die Jahresabschlüsse 2024 und 2025 die sehr 

deutliche Verbesserungen in Bezug auf die beschlossenen Haushalte 

aufzeigen. Einmal 8,5 Mio Euro besser und dann 2024 ein deutlich 

zweistelliger Millionenbetrag besser als der Haushaltsbeschluss.

Meine Damen und Herren,

wir hätten heute die Chance die Grundsteuer B als wichtiges Signal an die 

Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu senken. Die Änderungs-Anträge der 

Fraktion Bürgerinnen und Bürger für Bensheim zeigen diese Möglichkeit auf. 

Die 1000 Punkte Grundsteuer B trifft Eigentümer, Mieterinnen und Mieter 

und Unternehmen gleichermaßen. Diese Grundsteuer B sorgt dafür, dass die 

ohnehin hohen Miet- und Mietnebenkosten an der Bergstraße weiter steigen. 

Das kann nicht in unserem Interesse sein. Aber diese Koalition verhindert 

heute das Abschmelzen. 

Meine Damen und Herren,

ich gehe jetzt nochmal auf sechs Änderungs-Anträge der BfB-Fraktion konkret 

ein. 

Die BfB beantragt die Personalaufwendungen im Jahr 2026 um 1,5 Millionen 

Euro zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen wird eine Stellenbesetzungs-

sperre für 6 Monate festgesetzt. Dazu soll es Ausnahmen geben, die durch 

den Magistrat festgesetzt werden. Im Haushaltssicherungskonzept werden 

jeweils 1,5 Millionen Euro Personalaufwendungen für die Jahre 2027 und 

folgende reduziert.“

Die Begründung dazu: 

Die Verwaltung hat im Jahr 2024 eine Million Euro durch verspätete 

Besetzungszeiten, Wegfall von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (Übernahme 

durch Krankenkasse) etc. eingespart. 

In früheren Jahren wurden Stellenbesetzungssperren (mit Ausnahmen) 

erfolgreich angewandt. In diesen Jahren war die finanzielle Situation bei 

weitem nicht so katastrophal. Das ist also ein gangbarer Weg. 

Die BfB beantragt weiterhin Die Aufwendungen für Sach- und 

Dienstleistungen werden im Jahr 2026 um 1,5 Millionen Euro reduziert. Im 

Haushaltssicherungskonzept werden jeweils 2,5 Millionen Euro 

Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen für die Jahre 2027 und 

folgende reduziert.

Wir stellen folgenden Antrag: Die Gewerbesteuer wird um 10 Punkte auf 400 

Punkte erhöht. Das sind nur 10 Punkte, die uns aber helfen werden die 

Grundsteuer B zu reduzieren. Ein Hebesatz bei der Gewerbesteuer von bis zu 

400 Punkten belastet Einzelunternehmer und Personengesellschaften nicht. 

Die Kommunalberatung hat uns extra auf diesen Umstand hingewiesen. Ab 

2027 sind ohnehin 400 Punkte Gewerbesteuer vorgesehen. 

Die BfB-Fraktion beantragt weiterhin: Die Stadtverordnetenversammlung der 

Stadt Bensheim fordert die oberste Kommunalaufsicht in Hessen auf, den 

Konsolidierungszeitraum für die Bensheimer Finanzsituation auf 10 Jahre 

festzulegen. Durch eine Verlängerung des Konsolidierungszeitraumes für die 

Lösung der Bensheimer Finanzsituation könnte die Sanierung der Bensheimer 

Finanzen sehr viel sozialverträglicher stattfinden und die Grundsteuer B 

könnte zügiger reduziert werden.  

Wir beantragen ferner den Realisierungswettbewerb Marktplatz der Zukunft 

in Höhe von 200.000 Euro bis auf weiteres zu streichen. Die finanzielle 

Situation der Stadt Bensheim lässt auf absehbare Zeit keine Umsetzung des 

Realisierungswettbewerbes zu. Aus diesem Grunde soll der 

Realisierungswettbewerb im Haushalt 2026 gestrichen werden. 

Dem nachgereichten Ä-Antrag der FDP-Fraktion werden wir zustimmen. Er 

geht in eine ähnliche Richtung wie unsere Ä-Anträge. 

Mit unseren Ä-Anträgen zeigen wir realistische Sparvorschläge auf die dafür 

sorgen, dass wir die Grundsteuer B 2026 von 1000 Punkten auf 900 Punkte 

absenken können. Und das beantragen wir heute. Wir sehen Spielraum für 

die Senkung der Grundsteuer B als wichtiges Signal an unsere Bürgerschaft. 

Wir wollen sparen und wir können sparen und wir wollen zurück auf den 

Grundsteuer B Satz vor der Erhöhung. Natürlich geht das nur Schritt für 

Schritt aber den ersten Schritt könnten wir heute tun.

Meine Damen und Herren,

im Haushaltssicherungskonzept für die nächsten Jahre steht kein einziger 

Verkauf von Grundstücken und Gebäuden drin, wie beispielweise 

Rodensteinstraße 8 oder das Hoffart-Gelände. Das ist unbefriedigend. 

Stattdessen stehen dort die Anhebung der Grundsteuer B ab 2027 auf sage 

und schreibe 1660 Punkte. Das lehnen wir ab. 

Meine Damen und Herren,

wir werden heute den Haushaltsentwurf, den Stellenplan und das HH-

Sicherungskonzept ablehnen.

Zwei Gründe sind dafür verantwortlich. Zum einen die Ablehnung unserer 

Änderungs-Anträge, die es ermöglicht hätten in die Senkung der Grundsteuer 

B einzusteigen. 

Der zweite Grund ist: wir unterstützen ihre Politik des maßlosen 

Flächenverbrauchs nicht. Das ist ebenfalls ein ganz wichtiger Punkt !

Ihre Bilanz nach 5 Jahren: es sind fünf verlorene Jahre für Bensheim ! Schauen 

Sie in ihren Koalitionsvertrag was Sie tatsächlich umgesetzt haben. 5 

verlorene Jahre ! Und: Sie haben die Stellschrauben beschloßen für einen 

maßlosen Flächenverbrauch. Nur die Wählerinnen und Wähler können Ihnen 

Einhalt gebieten und dafür setzen wir uns als Bürgerinnen und Bürger für 

Bensheim ein.

BfB ruft zur Teilnahme am Ortstermin der Naturschutzverbände gegenStubenwald III auf

Bensheim. Die BfB plante ursprünglich für den 14.2.26 einen Ortstermin um
über die Auswirkungen der Versiegelung von wertvollen Flächen zum
Gewerbegebiet „Stubenwald III“ zu informieren. Wir sagen diesen Termin ab.
Der Grund: die beiden Naturschutzverbände Bund für
Umwelt und Naturschutz (BUND) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben
für Sonntag, den 22. Februar 2026 eine Veranstaltung unter dem Motto „BUND
und NABU sagen „Nein“ zu Stubenwald III“ angekündigt. Diesem Ortstermin
schließen wir uns gerne an um in einem noch größeren Rahmen auf diese
problematische Bebauung hinzuweisen. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr vor dem
Neubau des Sannergeländes Berta-Benz-Straße. Zur Teilnahme an dieser
Veranstaltung rufen wir die Bensheimer Bürgerinnen und Bürger auf,
informiert BfB-Sprecherin Barbara Ottofrickenstein-Ripper. 

Die Planung sieht einen Gewerbeflächenzuwachs von 21 ha vor wobei 11 ha auf
Bensheim entfallen. Diese Gebiete gelten bisher als Vorranggebiet für den
regionalen Grünzug sowie für die Landwirtschaft zusätzlich als Vorranggebiet
für besondere Klimafunktion und Grundwasserschutz, darauf macht die
BfB-Fraktion aufmerksam.

Als BfB stellen wir klar, dass Bensheim bisher schon mit großem Abstand die
meisten Gewerbeflächen im Kreis Bergstraße ausgewiesen hat. Dies hat uns
nicht vor dem extremen Einbruch bei der Gewerbesteuer bewahrt sondern im
Gegenteil. Wer meint über weitere Gewerbeflächen den Bensheimer Haushalt zu
retten, der macht eine „Milchmädchenrechnung“ auf. Neue Strukturen müssen
gebaut, Kita-Plätze zur Verfügung gestellt und Personal eingestellt werden,
da kommen enorme Kosten zusammen, stellt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel
fest.

„Als BfB wollen wir den regionalen Grünzug und die landwirtschaftlichen
Flächen erhalten. Die Selbstversorgung mit Obst und Gemüse liegt derzeit in
Deutschland unter 50 %. Wir lehnen diese verantwortungslose Planung strikt
ab, betont BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau abschließend.

BfB lehnt Haushaltsplan 2026 ab – Spielräume zur Senkung der Grundsteuer B werden nicht genutzt !

Bensheim. Zu ihrer nächsten Fraktionssitzung trifft sich die BfB-Fraktion am Dienstag, den 17. Februar 2026 um 18.00 Uhr in den Räumen des marokkanischen Kulturzentrums auf dem Guntrum-Gelände. Im Mittelpunkt der Sitzung steht die Vorbereitung der letzten Stadtverordnetenversammlung in dieser Wahlperiode, darauf weist BfB-Sprecherin Yvonne Dankwerth hin.

Dem Haushaltsplan der Stadt Bensheim stimmt die BfB-Fraktion nicht zu. Unsere Änderungs-Anträge u. a. zur Einsparung der Personal- und Sachkosten wurden abgelehnt. Im Haushaltsplan wären dadurch Spielräume zur Senkung der Grundsteuer B entstanden. Das wäre ein wichtiges Signal in die Bürgerschaft gewesen, dass wir uns ernsthaft um Sparvorschläge bemühen und dadurch Spielräume für eine Senkung der Grundsteuer B bekommen, erläutert Harald Polotzek.

In der nächsten Wahlperiode wird es wieder um Standorte für die Windkraft in Bensheim gehen. Die BfB lehnt Standorte in den Flora Fauna Habitate (FFH) in den Buchenwäldern oberhalb von Gronau und oberhalb von Hochstädten ab. Hier unterscheiden wir uns klar von den Grünen, stellt Marion Machalowski fest. 

Die Deutschlandkoalition in Bensheim aus CDU, SPD und FDP wird in der nächsten Wahlperiode die Voraussetzungen zur Bebauung von Stubenwald III und zur Bebauung der Südstadt schaffen. Dies können nur die Wählerinnen und Wählern bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 verhindern, informiert Stefan Beckmann.

BfB berät über den Entwurf des Haushaltsplanes 2026

Bensheim. Zur nächsten Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürgerinnen
und Bürger für Bensheim trifft sich die BfB am Dienstag, den 10. Februar
2026 um 18.00 Uhr. Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung der letzten
Stadtverordnetenversammlung in dieser Wahlperiode. „Wir beraten abschließend
den Haushaltsplan der Stadt Bensheim für das Jahr 2026 und hoffen, dass
durch weitere Einsparungen der Grundsteuer B-Satz gesenkt werden kann“,
berichtet Stadtrat Andreas Born (BfB).

Im sozialen Wohnungsbau wird dieses Jahr einiges positives in Bensheim
passieren. „Wir erinnern an die rund 100 Sozialwohnungen auf dem ehemaligen
Meerbachsportplatz die dieses Jahr belegt werden. Der Beschluß dazu viel
unter Beteiligung der BfB. Wir hoffen, dass dabei auch einige Frauen aus dem
Frauenhaus berücksichtigt werden“ erinnert BfB-Stadtverordnete Barbara
Ottofrickenstein-Ripper. 

Der Realisierungswettbewerb für den Marktplatz muß verschoben werden. Die
BfB-Fraktion hat einen Änderungs-Antrag eingereicht um die dafür
vorgesehenen 200.000 Euro im Haushalt 2026 zu streichen. Erst muß der
Haushalt in Ordnung gebracht werden und die Steuerlast sinken, macht Harald
Polotzek auf diese Prioritäten aufmerksam.

Bürgerinnen und Bürger für Bensheim lehnen interkommunales Gewerbegebiet ab !

Bensheim. Zu einem Vor-Ort-Termin lädt die Wählergemeinschaft Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) am Samstag, den 14. Februar 2026 um 14.00 Uhr ein. Treffpunkt ist die Bertha-Benz-Straße/Sophie-Opel Straße in Bensheim im Gewerbegebiet Stubenwald ein. Bei einem gemeinsamen Spaziergang stellen wir Ihnen die Flächen in Bensheim-West vor, die im Rahmen der Planung der Stadt Bensheim und der Stadt Lorsch als Interkommunales Gewerbegebiet Bensheim-Lorsch vorgesehen sind, informiert BfB-Sprecher Andreas Born.

Die Planung sieht einen flächenmäßigen Gewerbezuwachs von ca. 21 Hektar vor, wobei ca. 11 Hektar Nettobauland auf die Gemarkung Bensheim und ca. 10 Hektar Nettobauland auf die Gemarkung Lorsch entfallen. Hierzu soll in beiden Gemeinden ein Grundsatzbeschluss gefasst werden, für die Ausweisung von gemeinsamen Gewerbeflächen, um die anhaltende Nachfrage nach gewerblichem Bauland zu decken, darauf weist Stefan Beckmann hin. 

Diese Gebiete sind bisher als Vorranggebiete für den Regionalen Grünzug
sowie Landwirtschaft ausgewiesen. Sie gelten gleichzeitig als Vorbehaltsgebiete
für besondere Klimafunktion und Grundwasserschutz. Es sind wichtige Gründe für unsere Ablehnung einer Versiegelung dieser Flächen. Wir als BfB wollen den regionalen Grünzug und vor allem landwirtschaftlichen Flächen erhalten. Die Selbstversorgung mit Obst und Gemüse liegt derzeit in Deutschland bei unter 50 %, bei Honig unter 30 % – bei fallender Tendenz. Wir lehnen diese verantwortungslose Planung strikt ab, macht BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt Saggau deutlich.

Wahlinfostand in Auerbach: Bürgerinnen und Bürger für Bensheim im Dialog vorOrt

Auerbach, Unter dem Leitbild „Lebensqualität bewahren – Natur schützen –
Zukunft gestalten“ laden die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim ( BfB) alle
Interessierten herzlich zu einem Wahlinfostand in Auerbach ein. Der
Wahlinfostand findet am Samstag, den 14. Februar 2026, von 10 bis 12 Uhr vor
dem Edeka Merz in Bensheim-Auerbach statt, informiert BfB-Sprecher Andreas
Born. 

Im Mittelpunkt stehen die Themen nachhaltige Stadtentwicklung, Umwelt- und
Naturschutz sowie eine soziale und klimafreundliche Mobilität. Ziel ist es,
mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, Fragen zu
beantworten und Anregungen für die zukünftige Entwicklung Auerbachs
aufzunehmen, betont Harald Polotzek. 

Ein besonderer Schwerpunkt ist der verantwortungsvolle Umgang mit Flächen.
Die Bürgerinnen und Bürger für Bensheim sprechen sich klar gegen eine
Erweiterung des Baugebiets „In den Zeilbäumen“ in Richtung Zwingenberg sowie
gegen eine neue Wohnbebauung östlich des Berliner Rings aus. Statt weiterer
Bodenversiegelung soll zusätzlicher Wohnraum durch Nachverdichtung und die
Nutzung bereits versiegelter Flächen geschaffen werden, darauf weist Stefan
Beckmann hin. 

Auch der Schutz von Umwelt und Natur ist ein zentrales Anliegen. Vorgesehen
sind unter anderem die Vernetzung bestehender Biotope, der Erhalt von
Kaltluftschneisen, mehr Blühwiesen und Blühstreifen sowie die Anlage von
Benjes-Hecken am Siedlungsrand zur Förderung der Artenvielfalt. Ein
besonderer Schwerpunkt unserer Politik ist der Erhalt landwirtschaftlicher
Flächen, informiert BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau. 

Im Bereich Verkehr und Mobilität setzen sich die Bürgerinnen und Bürger für
Bensheim für eine Verkehrspolitik ein, die Mobilität für alle ermöglicht.
Dazu gehören der Ausbau von Rad- und Fußwegen, bessere Angebote im
öffentlichen Nahverkehr, eine Entlastung der Verkehrssituation am Brückweg
und in der Bachgasse sowie mehr Barrierefreiheit – unter anderem durch einen
zusätzlichen Aufzug am Bahnhof Auerbach (Westausgang). Eine neue Straße von
Auerbach nach Fehlheim wird abgelehnt, informiert Barbara
Ottofrickenstein-Ripper. 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, den Wahlinfostand zu
besuchen, sich zu informieren und ihre Anliegen und Ideen einzubringen.

BfB bespricht den Haushaltsentwurf 2026 mit erstem Stadtrat Frank Daum

Bensheim. In der nächsten Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft
Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) steht das Thema Haushaltsentwurf
der Stadt Bensheim 2026 im Mittelpunkt der Sitzung. Wir treffen uns am
Dienstag, den 3. Februar 2026 um 18.00 Uhr in der Geschäftsstelle des KMB Am
Schlachthof 4 in Bensheim. Mit dem Ersten Stadtrat Frank Daum besprechen wir
offenen Fragen zum Haushalt. Unser Ziel ist es, die Grundsteuer B von bisher
1000 Punkten durch Einsparungen und Verkäufe einzelner Gebäude zu
reduzieren, informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Im Anschluß daran besprechen wir die Verwaltungsvorlagen für die nächste
Stadtverordnetenversammlung und bereiten die drei Ausschüsse des
Stadtparlaments vor. Das interkommunale Gewerbegebiet mit der Stadt Lorsch
mit zusammen 21 ha weiterer Gewerbefläche lehnen wir klar ab. Die Aufteilung
soll sein 11 ha für Bensheim und 10 ha für Lorsch. Wir setzen uns für den
Erhalt der landwirtschaftlichen Nutzflächen und der Grünflächen ein, betont
BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Bereits jetzt hat Bensheim mit großem Abstand die meisten Gewerbeflächen im
Kreis Bergstraße. Das hat uns nicht vor dem katastrophalen Einbruch bei der
Gewerbesteuer bewahrt, darauf weist BfB-Sprecherin Yvonne  Dankwerth hin.

Änderungs-Antrag der BfB-Fraktion „Reduzierungdes Liquiditätskredites und der Zinsaufwendungen“

BfB-Fraktion
27. Januar 2026 

Frau

Stadtverordnetenvorsteherin

Christine Deppert

Herr Ausschussvorsitzender

Werner Bauer

über parlamentarisches Büro

Sehr geehrte Frau Deppert und sehr geehrter Herr Bauer,

wir bitten Sie, nachfolgenden Änderungs-Antrag der BfB-Fraktion „Reduzierung
des Liquiditätskredites und der Zinsaufwendungen“ auf die Tagesordnung des
Haupt- und Finanzausschusses am 9. Februar 2026 und der
Stadtverordnetenversammlung am 19. Februar 2026 zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

BfB-Fraktion 

Der Haupt- und Finanzausschuss und die Stadtverordnetenversammlung mögen
beschließen:

„1. Der Liquiditätskredit wird von 25 Millionen Euro auf 15 Millionen Euro
reduziert. 

2. Die dadurch nicht anfallenden Zinsaufwendungen werden im Ergebnishaushalt
reduziert.  

Kurzbegründung:

Durch zusätzliche Einnahmen kann der Liquiditätskredit reduziert werden. Wir
verweisen auf die Antwort des Magistrats auf eine Anfrage der Grünen zum
Thema Kassenkredit 2025. Im Jahr 2025 mußte demnach kein Kassenkredit
aufgenommen werden obwohl die Situation, die zur Aufnahme des Kassenkredites
2025 führte als sehr dramatisch dargestellt wurde.