Dorfladen und ÖPNV Hochstädten

Hochstädten. Neben Ortvorsteher Bernd Rettig und Dr. Anette Reil-Held vom Ortsbeirat Hochstädten konnte die BfB-Fraktion viele Hochstädter Bürger zur öffentlichen Fraktionssitzung der BfB in Hochstädten begrüßen. „Die BfB-Fraktion bedankt sich für das außergewöhnlich hohe Engagement der Hochstädter Bürger für Ihren Stadtteil und hofft auf einen dauerhaften Erfolg des Dorfladens mit Cafe im Hochstädter Haus. Der Dorfladen ist eine gute Antwort auf die älter werdende Gesellschaft und wir hoffen, dass das Modell von anderen Stadtteilen übernommen werden kann“, erklärt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Ortsvorsteher Bernd Rettig informierte über die Gründung des Dorfladens, der in Hochstädten stark verankert ist. Die Eröffnung des Dorfladens findet am Freitag, den 8. Juni 2018 im Hochstädter Haus statt. Zwei Laden-Leiterinnen und ca. 10 Aushilfen betreuen den Dorfladen. Am Hochstädter Haus selber muß noch das Dachgeschoss ausgebaut werden, das als Veranstaltungsraum für Hochstädter Vereine und sonstige Veranstaltungen genutzt werden kann. Ebenfalls sind noch die Außenanlagen fertigzustellen. Die Eröffnung des Hochstädter Hauses findet im Herbst, wahrscheinlich im Oktober statt.

Die Verbesserung der ÖPNV-Anbindung von Hochstädten nach Bensheim und zurück stand danach im Mittelpunkt der Sitzung der BfB-Fraktion. Die Anbindung der Hochstädter Schüllerinnen und Schüler an die Schulen in Bensheim funktioniert gut. Darüber hinaus besteht der Wunsch in Hochstädten nach mehr Direktverbindungen zwicshen Hochstädten und Bensheim, insbesondere an schulfreien Tagen, sowie eine bessere Abstimmung der Verbindungen mit den Abfahrts- und Ankunftszeiten der Züge in Bensheim und Bensheim-Auerbach. Insbesondere besteht der Wunsch nach einer fest getakteten Kleinbuslinie zwischen Bensheim und Hochstädten. Hier sieht Frau Reil-Held in der Ausweitung der bereits zwischen Bensheim-Bahnhof und Auerbach Schlossstraße verkehrenden Kleinbuslinie nach Hochstädten eine greifbare Möglichkeit, die Anbindung von Hochstädten deutlich zu verbessern.

Stadtrat Andreas Born (BfB), Vertreter im Magistrat mit der Zuständigkeit Verkehr hat die Vorschläge aus Hochstädten bereits an das Fachbüro weitergeleitet, dass in der zweiten Jahreshälfte seine Vorschläge für eine Optimierung im Ruftaxi-System vorlegen wird. Die Beratungen hierzu werden im Herbst abgeschlossen sein und zum Fahrplanwechsel im Dezember berücksichtigt. Die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung werden – wie bei der Ausschreibung der Linienbündel für den Stadtbus – in den Prozeß eingebunden. Hierzu waren die Fraktionen bereits aufgefordert Ihre Ideen einzubringen, informierte Stadtrat Andreas Born.

Treibhausgasbilanz der Stadt Bensheim – einige Fortschritte und ein ambitioniertes Ziel!

Bensheim. Die Treibhausgasbilanz der Stadt Bensheim für das Jahr 2016 stand im Mittelpunkt einer Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) zu der der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Bensheim, Herrn Steffen Hofmann eingeladen war.

Bensheim ist eine von 19 Modellkommunen für den Klimaschutz. Der 2014 erstellte und von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Masterplan 100 % Klimaschutz hat sich ein weitreichendes Ziel gesetzt: bis 2050 sollen die Treibhausgasemissionen um 95 % und der Endenergieverbrauch um 50 % gegenüber dem Jahr 1990 reduziert werden, informierte Steffen Hofmann die BfB-Kommunalpolitiker.

„Ein ambitioniertes Ziel das in die richtige Richtung geht aber nicht unbedingt in diesem Umfang erreichbar sein wird. Die Richtung stimmt und deshalb tragen wir den Masterplan 100 % Klimaschutz mit. Zusätzliche Maßnahmen werden für die nicht umsetzbaren Windräder ergriffen werden müssen um das Ziel des Masterplan erreichen zu können“, stellt BfB-Stadtverordnete Angela Manteuffel fest.

Im Basisjahr 1990 lagen die Treibhausgasemissionen der Stadt Bensheim bei rund 413.000 t CO2-Äquivalent. Bis zum Jahr 2012 erfolgte eine Reduzierung um 18,8 % auf rund 335.000 t CO2-Äquivalent. Bis zum Jahr 2016 erfolgte nur noch ein kleiner Rückgang um 1,4 % auf rund 331.000 t CO2-Äquivalent allerdings trotz steigender Einwohnerzahlen. „Um die Ziele aus dem Masterplan 100 % Klimaschutz erreichen zu können, muss die Höhe der jährlichen CO2-Reduktion aber noch weiter gesteigert werden“, betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.  

Zahlreiche Maßnahmen des Masterplan sind bereits begonnen worden oder befinden sich in der Umsetzungsphase. Beispielweise die Fortschreibung der Förderprogramme Klimaschutz, der Bezug von Ökostrom durch die Stadtverwaltung, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung, die Umrüstung des städtischen Fuhrparks, Schaffung verbesserter Rahmenbedingungen für die Elektromobilität etc.  Daneben gibt es zahlreiche weitere Maßnahmen im Masterplan, die noch nicht begonnen wurden, stellt Joachim Uhde, der die BfB im Magistrat vertritt, fest.   

Der im Masterplan vorgesehene Bau von Bürgerwindrädern beispielweise im Bereich des Kesselbergs kann in Bensheim nicht umgesetzt werden. „Dieser Standort liegt in einem geschützten FFH-Bereich (Flora-Fauna-Habitat) mit einem alten zusammenhängenden Buchenwald. Ein massiver Eingriff für den Bau von Windrädern war für uns nicht akzeptierbar“, betont BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Während es in anderen Bereichen Reduzierungen gibt zeigt sich im Verkehrssektor ein gegenteiliges Bild. Hier sind die Treibhausgasemissionen deutlich angestiegen. Von 2012 bis 2016 stiegen die THG-Emissionen bis 2016 um 6,3 %. Nicht zuletzt deshalb muß es weitere Verbesserungen im Verkehrsbereich geben. Maßnahmen im Stadtbusbereich und Ruftaxi-Bereich haben wir bereits vorgeschlagen. Der Bau eines Fahrradparkhauses am Bahnhof ist vorgesehen. Weitere Maßnahmen müssen folgen“, betont BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.   

„Wir unterstützen die Energiewende weg vom Atomstrom und wollen den Ausstieg aus der Kohle. Neben dem beschlossenen Maßnahmenpaket im Masterplan Klimaschutz setzen wir uns für den Ausbau der Solarenergie, für mehr städtisches Grün, die Anlegung von Biotopverbünden und Dachbegrünungsmaßnahmen ein. Begrünungsmaßnahmen werden mittlerweile ebenfalls durch das Förderprogramm Klimaschutz durch die Stadtverwaltung gefördert. Auf die Ergebnisse der nächsten Treibhausgasbilanz sind wir gespannt“, meint abschließend BfB-Stadtverordneter Helmut Reuter.

Sanierung des Bensheimer Bürgerhaus

Bensheim.  Die umfassende Sanierung des Bensheimer Bürgerhaus beginnt am 2. Mai 2018. Das ist für alle die eine gute Nachricht, die ein Bürgerhaus für größere Veranstaltungen als ein unbedingtes  „Muß“ ansehen. Das beschlossene Finanzierungskonzept mit rund 8,9 Mio Euro wird bisher trotz Zusatzkosten wegen der Fassadengestaltung, bei der die Denkmalbehörde ein wichtiges Wort mitzureden hat, eingehalten. Durch Landeszuschüsse und die Vorsteuerabzugsberechtigung der Marketing und Entwicklungsgesellschaft (MEGB)  verbleiben bei der städtischen  MEGB rund 5,4 Mio Euro,  betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

BfB-Stadtverordnete Angela Manteuffel weist darauf hin, dass das Bürgerhaus durch den Einbau von zwei Aufzugsanlagen barrierefrei saniert wird. Behindertengerechte WC-Anlagen werden ebenfalls eingebaut.  Endlich erreichen wir ein barrierefreies Bürgerhaus und sanieren zudem das Bürgerhaus energieeffizient. 

Nach etlicher Kritik am ersten vorgelegten Fassadenentwurf  wurde eine Variante entwickelt, die auch von der Denkmalschutzbehörde mitgetragen wird. An der neuen Fassadengestaltung wird derzeit weitergearbeitet und mit den zuständigen Behörden und dem Gestaltungsbeirat abgestimmt. Der aktuelle Vorschlag nimmt den Dialog mit der umliegenden Bebauung auf, betont die Wegebeziehung und wertet angemessen das Gebäude auf, darauf weist BfB-Stadtverordneter  Norbert Koller hin.  Die BfB hat sich von Anfang an für eine Bürgerhaus-Sanierung eingesetzt. Dieses Ziel erreichen wir nun zusammen mit unseren Koalitionspartnern CDU und GLB für die Bensheimer Bürger.  

Durch die umfassende Sanierung erhalten wir einen nachhaltigen Gewinn für die Bensheimer Bürgerschaft, für die Vereine, Schulen, Firmen und Initiativen, die dort ihre Veranstaltungen auch in den nächsten 25 Jahren durchführen wollen, informiert BfB-Stadtverordneter Helmut Reuter.    

Bereits über zwei Millionen Euro sind für die Sanierung bereits verausgabt bzw. beauftragt. „Wer jetzt auf Zeit spielt wird Mehrkosten verursachen ohne einer Lösung näher zu kommen: für uns ist das eine unverantwortliche Vorgehensweise. Bereits in den zurückliegenden Jahren wurden erhebliche Mehrkosten durch Zeitverzögerungen verursacht. Wir stehen als BfB zusammen an der Seite von Bürgermeister Rolf Richter für die Sanierung des Bürgerhauses“, betont Joachim Uhde, der die BfB im Magistrat vertritt.

Mit der Sanierung des Bürgerhauses setzen wir das Ergebnis des Bürgerentscheides um. Dieser war zwar ganz knapp gescheitert, von den gültigen Stimmen sprachen sich allerdings 7658 Stimmen für die Sanierung aus, das waren 67,7 %. Diesem klaren Votum fühlen wir uns aus guten inhaltlichen Gründen verpflichtet, betont BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau abschließend. 

Ohne Änderungen im Individualverkehr unserer Stadt werden wir die Verkehrsprobleme nicht in den Griff bekommen

Bensheim. „Ohne Änderungen im Individualverkehr der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt werden wir die Verkehrsprobleme nicht in den Griff bekommen. In Bensheim versuchen wir als BfB mit unseren Koalitionspartnern CDU und GLB bei den Radwegen, im Stadtbusverkehr und dem Ruftaxi-System Verbesserungen herbeizuführen. Die BfB-Fraktion hat ebenfalls vorgeschlagen, das Thema Verkehr zu einem der Hauptthemen in der diesjährigen Bürgerversammlung zu machen“, informiert Stadtverordneter Franz Apfel von der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB).

Für die Sanierung der Schwanheimer Straße mit breiteren Radfahrstreifen sind im Haushalt der Stadt 530.000 Euro für dieses Jahr eingestellt. Dadurch soll die die wichtige Verkehrsverbindung  für Radfahrer sichererer gemacht werden. Eine weitere wichtige Entscheidung für Radfahrer: 2020 werden 100.000 Euro Planungskosten für Radfahrstreifen in der Robert-Bosch-Straße vorgesehen. Die Umsetzung soll in den Jahren 2021 und 2022 erfolgen, erklärt BfB-Stadtverordneter Norbert Koller von der neugegründeten BfB-Arbeitsgruppe Verkehr.

Nachdem bereits für die Stadtbuslinien ein verbessertes Konzept beschlossen wurde arbeitet das Verkehrsdezernat nun am neuen Ruftaxikonzept. Die BfB-Fraktion schlägt vor, den Takt bei den Ruf-Taxen auf 30 Minuten zu halbieren und bei dem zuständigen Planungsbüro ein darauf aufbauendes Konzept in Auftrag zu geben um die dafür erforderlichen Kosten zu erfahren. Mit einer Halbierung des Taktes würde die Anbindung insbesondere der Stadtteile verbessert werden und auch vielen Jugendlichen besonders in den Abendstunden mehr Flexibilität geben, darauf weist BfB-Stadtverordnete Angela Manteuffel hin.

Auf den vor der Sommerpause 2018 vorliegenden Masterplan Luftreinhaltung zur Reduzierung des NO2-Ausstoßes sind wir gespannt. Die Reduzierung von gesundheitsschädlichen Feinstäuben muß unserer Auffassung nach ein wichtiger Punkt der Bensheimer Umweltpolitik werden. Dazu haben wir bereits viele Vorschläge gemacht, die alle zu mehr Lebensqualität und den Abbau gesundheitlicher Risiken beitragen würden, erklärt BfB-Stadtverordneter Helmut Reuter abschließend.

BfB-Fraktion lehnt Ausweisung von Industriegebiet im B-Plan Riedwiese Süd ab!

Bensheim. In einer ersten Beratung nach dem Ortstermin der Initiative gegen die Änderung des Bebauungs- und des Flächennutzungsplanes „An der Riedwiese Süd“ kommt die Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) zum Schluss, dass eine Ausweisung „An der Riedwiese Süd“ zum Teil als Industriegebiet von der BfB-Fraktion nicht unterstützt wird. Gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern CDU und GLB werden wir deshalb eine Änderung des Bebauungsplanes im weiteren Verfahren beschließen und in diesem wichtigen Punkt auf die Forderung der Bürgerinitiative und der Karl-Kübel-Schule eingehen, stellt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel, der am Ortstermin teilnahm, klar.

BfB-Stadtverordneter Norbert Koller, der die BfB im Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt vertritt, weist darauf hin, das in Industriegebieten vorwiegend die Unterbringung von Gewerbebetrieben zulässig sind, die in anderen Baugebieten unzulässig sind. Deshalb sind in Industriegebieten auch Lärm-Richtwerte von 70 dB (A) und zwar tags wie nachts zulässig. In Gewerbegebieten sind tagsüber 65 dB (A) und nachts von 50 dB (A) zulässig. Dies bedeutet eine deutliche Reduzierung, betont Norbert Koller der gleichzeitig darauf hinweist, dass durch das geplante Hochregal-Lager der Firma Reckeweg eine Reduzierung des Lärms durch die Autobahn A 5 bei den angrenzenden Wohngebieten östlich des Berliner Rings eintreten wird.

Die BfB-Fraktion schlägt vor, einen weiteren Ortstermin vor der endgültigen Entscheidung über die Änderungen in diesem Gebiet durchzuführen wobei wir bisher erst am Anfang des Verfahrens sind. Bis dahin sollte bekannt sein, ob die Firma Blechschmitt unter den neuen Bedingungen an den Plänen für eine Bauschutt-Aufbereitungsanlage festhält bzw. festhalten kann. Die konkreten Planungen dazu was konkret geplant ist, welches Material aufbereitet werden soll und welche Schutzmaßnahmen für Beschäftige und Anwohner vorgesehen werden, müssen bis dahin auf den Tisch damit alle wissen um was es konkret geht. Danach werden wir gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern CDU und GLB entscheiden, wie es in dem Gebiet weitergeht, erklärt BfB-Stadtverordneter Helmut Reuter abschließend. 

Ortstermin Lichtverschmutzung

Bensheim. Eine Veranstaltung des Naturschutzbundes (NABU) im Naturschutzzentrum zum Thema „Lichtverschmutzung“ und die schädliche Auswirkung von zu hellem Licht auf z. B. Nachtaktive Insekten nimmt die Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) zum Anlass, sich vor Ort in Bensheim bestimmte Straßen, Parkplätze und das Gewerbegebiet Stubenwald in Bezug auf die Beleuchtung anzusehen. „Wir werden dabei positive und negative Beispiele vorfinden.  Bei diesem Thema geht es auf keinen Fall darum Angsträume zu schaffen sondern Vorgaben in Bebauungsplänen für eine gute Beleuchtung zu machen und beispielweise an bestimmten Parkplätzen und Straßen die Beleuchtung nachts zu reduzieren, informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

„Der Sternenpark im Biosphärenreservat Rhön hat Beleuchtungsempfehlungen erarbeitet, die eine umweltverträgliche und optimierte Beleuchtung beinhalten. Zum einen wird die für nachtaktive Insekten sehr schädliche Lichtverschmutzung ( z. B. Abstrahlung des Lichts nach oben ) reduziert, zum anderen werden auch wir Menschen geschützt, den künstlcihes Licht bei Nacht kann schädliche Wirkuengen für unser Hormonsystem haben“, erklärt BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

„Wir machen uns ein eigenes Bild mit positiven und negativen Beispielen in Bensheim und machen eine Rundfahrt dazu am Sonntag, den 25. März 2018 um 21.00 Uhr (Sommerzeit !). Wer sich an der rund einstündigen Rundfahrt beteiligen will kann sich bei der BfB anmelden unter:   info@bfb-bensheim.de

Den Teilnehmern wird der Treffpunkt und die anzufahrenden Plätze, Straßen und Gebiete mitgeteilt. Für uns ist es wichtig uns ein eigenes konkretes Bild über die Situation vor Ort zu machen“, heißt es abschließend in der BfB-Mitteilung.   

Weinbergsrundgang mit Weinprobe

Bensheim. Zu einem Weinbergsrundgang mit Weinprobe konnte die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) Christa Guth gewinnen. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 15. Juni 2018 um 17.00 Uhr statt. Treffpunkt ist am Ende der Hemsbergstraße/Ecke Altengaßweg. Von dort geht es mit Christa Guth in die Weinberge.

Auf der Tour werden sechs Weine vorgestellt mit Brezeln bzw. Brötchen. Bei dieser Gelegenheit betrachten wir uns vor Ort auch die vorgesehene Flurbereinigung am Hemsberg, informiert BfB-Vorstandsmitglied Helmut Reuter.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu der Veranstaltung eingeladen. Anmeldungen bis spätestens 9. Juni 2018 werden angenommen: info@bfb-bensheim.de

Als Unkostenbeitrag für die Weinprobe mit Weinbergsrundgang fallen 15 Euro pro Kopf an.

Naturschutz auf städtischen Pachtflächen

Die Stadt Bensheim geht einen weiteren Schritt beim Insekten- und Bienenschutz:

Auf städtischen Pachtflächen sollen zukünftig kein Glyphosat und keine Neonicotinoide mehr angewendet werden.Mit einem Antrag zur nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung will die Koalition aus CDU, GLB und BfB erreichen, dass ein entsprechender Passus in alle neu abzuschließenden und zu verlängernden Pachtverträge für städtische Flächen aufgenommen wird.

„Der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ist eine wichtige Aufgabe, auch für die Gebietskörperschaften. Glyphosathaltige Pflanzenvernichtungsmittel sind dazu entwickelt, alle unerwünschten Pflanzen im Bereich ihrer Ausbringung zu vernichten. Dadurch wird nicht nur der Bestand von Wildpflanzen großflächig beeinträchtig, sondern auch die Lebensgrundlage einer Vielzahl von Kleinlebewesen insbesondere auch Bienen gefährdet. In Bensheim ist es unser Ziel blühende Ackerrandstreifen für Bienen und andere Insekten zu erhalten. Neonicotinoide sind Insektizide, die als Nervengifte Insekten töten, insbesondere Bienen so schädigen, dass sie den Orientierungssinn verlieren und in der Folge ihre Nachzucht nicht mehr ernähren können. Bienenvölker sterben aus. Daher ist der Ausschluss der Anwendung bienenschädlicher Pestizide auf landwirtschaftlich genutzten städtischen Flächen der logisch nächste Schritt, erläutert GLB-Stadtverordneter Wolfram Fendler.

Der Schutz von Flora und Fauna ist uns ein wichtiges Anliegen. Auch innerhalb der Wohnbereiche arbeiten wir daran, den Grünanteil zu erhöhen. Das verbessert das lokale Klima, senkt die Schadstoffbelastung und ist ein Beitrag zum Naturschutz.

„Seit einigen Jahren schon legt die Stadt Blühstreifen und Bienenweiden an. Bienen und Insekten sind für die biologische Vielfalt und ein funktionierendes Ökosystem essentiell – sie leisten einen wichtigen Beitrag um uns Menschen zu ernähren. Über 85 % unserer Nahrungsmittel ist von der Bestäubung durch Tiere wie Bienen, Falter und Insekten abhängig, darauf weist BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau hin.

„Wir hoffen, dass das Beispiel der Stadt Schule macht und auch private Grundstückseigentümer auf die Anwendung dieser Pestizide verzichten und Blühstreifen und Bienenweiden auf ihren Grundstücken anlegen. Das wäre nicht zuletzt auch ein Beitrag zur optischen Aufwertung der Kulturlandschaft“, heißt es abschließend in der gemeinsamen Pressemitteilung der Koalitionsfraktionen von CDU, Grüner Liste und Bürger für Bensheim.

Anlegen von weiteren Blühstreifen

Bensheim. Auf viel Zustimmung und Lob in der Bevölkerung stießen die gelungenen Bepflanzungen der Kreisel am Berliner Ring sowie die Anlegung von Blühstreifen einzelner Straßenabschnitte. „Diese Aktion wollen wir fortsetzen und ausweiten. Für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 22. März 2018 haben wir dazu einen gemeinsamen Antrag eingereicht“,  informieren die Fraktionsvorsitzenden  Markus Woißyk (CDU), Doris Sterzelmaier (GLB) und Franz Apfel (BfB).

„Wir schlagen vor, dass weitere Blühstreifen am Berliner Ring zwischen ATU und der Taunusanlage, in der Europa-Allee und im Bereich des Kreisels am Tegut angelegt werden. Die in den Kreiseln und auf Blühstreifen entlang des Berliner Rings verwendeten Kultur- und Wildblumenarten sorgen für ein buntes Farbenspiel und durch die Auswahl der Blumenarten für einen reichen Lebensraum für Insekten. Bensheim ist hier auf einem guten Weg, der fortgesetzt und ausgebaut werden soll“, heißt es abschließend in der gemeinsamen Mitteilung der Fraktionen von CDU, GLB und BfB.

  • Der Antrag der Koalition lautet:

„Der Magistrat wird beauftragt, den Kommunalverband Mittlere Bergstraße (KMB) mit der Anlegung weiterer nachhaltig realisierbarer Blühstreifen zu beauftragen.“

Die städtischen Gremien sind über die Umsetzung und die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen in der Stadtverordnetenversammlung am 8. November 2018 zu informieren.“ 

Masterplan zur Luftreinhaltung in Auftrag gegeben

Bensheim. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu möglichen  Fahrverboten für Diesel wird grundsätzlich von uns begrüßt. Die  Verhältnismöglichkeit der Mittel ist dabei ebenso zu beachten wie das  Gesundheits- und Umweltprobleme,“  betont BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.  

An der Meßstelle in der Nibelungenstraße wurden 2015, 2016 und 2017 Grenzwertüberschreitungen für Stickoxid festgestellt. In der  Stadtverordnetenversammlung am 15.02.2018 haben wir die Vergabe zur Erstellung eines Masterplans zur Reduzierung des NO2-Ausstoßes beschlossen.  Die Reduzierung von gesundheitsschädlichen Feinstäuben muß unserer Auffassung nach ein wichtiger Punkt der Umweltpolitik in Bensheim  werden, informiert BfB-Stadtverordneter Helmut Reuter.

Der Masterplan wird im Sommer 2018 vorliegen und dann in den kommunalen Gremien beraten. Zusammen mit unseren Koalitionspartnern CDU und GLB werden wir die vorgeschlagenen Maßnahmen bewerten und beraten welche Maßnahmen in Bensheim umgesetzt werden können. Darauf weist BfB-Stadtverordneter Franz Apfel hin.

Ob Stadtbäume, begrünte Fassaden oder bepflanzte Mooswände – sie tragen alle zu sauberer Luft,  mehr Lebensqualität und den Abbau gesundheitlicher Risiken bei. Darüber wird zu sprechen und zu entscheiden sein, fasst BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau abschließend zusammen.