Bensheim. Sieben neue Dreispitzahorne wurden entlang der Fabrikstraße in den letzten Tagen im Auftrag der Stadtverwaltung neu gepflanzt. Die Dreispitzahorne ( lateinisch acer buergerianum ) sind für ihre intensive hochrote Herbstfärbung bekannt. In Mitteleuropa werden die Bäume 10 bis 12 m groß. Auf dem Grünstreifen entlang der Fabrikstraße wird in den nächsten Wochen zudem die Einsaat für einen Blühstreifen erfolgen, sobald es die Bodentemperatur zulässt. Unsere Stadt braucht mehr grün und mehr Blühstreifen und Blühwiesen. Daran arbeiten wir weiter und bedanken uns bei 1. Stadtrat Helmut Sachwitz für die Umsetzung, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung der BfB-Stadtverordneten Franz Apfel und Dr. Ulrike Vogt-Saggau
Bensheim. „Wir sind das Volk“, meint Firmenchef Edbil Grote und wirbt seit dieser Zeit für die Vereinigung der „Mutigen Bürger“ („MB“), deren Logo ein Wolf ist. Bei ihrer Demonstration gegen den Abriß des Hauses am Markt kamen gerade mal 60 Teilnehmer, mit mehr Wolfsfahnen als Menschen zusammen, die allen Ernstes meinen, dass Sie „das Volk“ wären. Bei einer Schüler-Demonstration zum Weltklima an einem Freitag kamen in Bensheim über 200 Schüler zusammen. Und wenn im BA bei einer Umfrage zum Abriß des Hauses am Markt über die 10fache Zahl der Demonstrationsteilnehmer sich mit einer sehr großen Mehrheit für den Abriß des Gebäudes ausspricht, so kann auch diese Umfrage nicht in Anspruch nehmen, das dahinter „Wir sind das Volk“ steckt. „Wir halten es für wichtig, dass die Dimensionen deutlich gemacht werden damit der Anspruch dieser Gruppe im richtigen Licht erscheint. Niemand kann sich als „Wir sind das Volk“ bezeichnen, auch nicht die in einer Koalition regierenden Fraktionen von CDU, GLB und BfB. Aber die wurden wenigstens demokratisch gewählt“, darauf weist BfB-Stadtverordneter Franz Apfel hin.
In der jüngsten Sitzung der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) wurde über ein Schreiben der „Mutigen Bürger“, an die Stadtverordneten der Koalition in Bensheim beraten. Das Schreiben stand am 6. März 2019 im BA als Presse-Artikel der „MB“. Das Schreiben war allerdings nicht von den „MB“ sondern von Edbil Grote persönlich mit dem Firmen-Logo von HTV. Obwohl Edbil Grote als Zuschauer bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung teilnahm und das Abstimmungsergebnis mit Namen und Fraktionen im BA stand, wurde das Abstimmungsergebnis nicht wahrheitsgemäß wiederzugeben, meint BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.
In dem Schreiben heißt es u. a.: „…bei der kürzlichen Abstimmung bezüglich des Abrisses des Hauses am Markt, haben die Politiker der Fraktionen der CDU, Grünen und BfB alle für den Abriss gestimmt“. Ende des Zitats. Wie kann man sich einen solchen Fehler erlauben fragen sich die BfB-Stadtverordneten. Oder haben seine Mitstreiter bei den „MB“ das fehlerhafte Schreiben vorher gar nicht zu Gesicht bekommen ? Wundern würde uns das jedenfalls nicht.
Unser Anspruch ist klar benannt: unser Ziel ist eine Belebung des Bensheimer Marktplatzes um die dort bestehende Friedhofsruhe zu beenden. Mit dem bestehenden Haus am Markt wird keine anspruchsvolle Gastronomie den Marktplatz beleben. Mit dem Neubau des Hauses am Markt mit einer viel größeren Gastronomiefläche bekommt unser Marktplatz seine Bedeutung als Zentrum Bensheims zurück. Der Ankauf und die Entwicklung des ehemaligen Kaufhauses Krämer wird ebenso dazu beitragen, dass unser Stadtzentrum gestärkt wird. Gleichzeitig arbeitet die Verwaltung und der für das Marktwesen zuständige Vertreter im Magistrat, Andreas Born (BfB), an mehr Marktständen um auch in diesem Bereich den Marktplatz zu stärken, heißt es abschließend in der Mitteilung von Franz Apfel und Norbert Koller.
Bensheim. „Gärten im Klimawandel und das Thema „Kiesgärten“ ist das Thema auf einer Veranstaltung der Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) am Montag, den 8. April 2019 um 19.00 Uhr im Wappensaal des Dalberger Hofes, Dalberger Gasse 15.
„Wir haben Kurt Geitner, den Präsidenten der Gartenkulturfreunde
Deutschlands e. V. für diese Veranstaltung gewinnen können und laden
interessierte Bürgerinnen und Bürger zu dieser Veranstaltung herzlich ein“,
darauf weist BfB-Stadtverordneter Franz Apfel hin.
Spätestens seit dem letzten Sommer dürfte jedem klar geworden sein, dass der Klimawandel sich vollzieht und uns ungewöhnliche Wetterlagen bringt. Seit den Wetteraufzeichnungen der letzten 150 Jahre hatten wir 2018 den
trockensten Sommer unserer Geschichte. Bäume und Sträucher leiden weiter
unter den Folgen der Trockenheit ! Auf folgende Fragen gibt der Referent
praktische antworten: Welche Alternativen gibt es für alle Gartenfreunde ?
Welche trockenresistente Pflanzen können eingesetzt werden ? Bieten
sogenannte Kiesgärten, nicht zu verwechseln mit den „Schotterhaufen“, die
man immer mehr in Vorgärten sieht, eine Chance für blühende Gärten ?
Die BfB-Fraktion knüpft mit dieser Veranstaltung an ihre Aktionen im letzten
Jahr zum Thema „Lebendige (Vor-)Gärten – statt Schotter“ an. Die rasant
zunehmende Schotterung von (Vor-)Gärten ist alarmierend. Dieser Modetrend
zerstört den Lebensraum von Kleinstlebewesen, Insekten und Vögeln und ist
eine Gefahr für unser Stadtklima. „Deshalb setzen wir uns für naturnahe
Gärten ein“, betont BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.
Freuen Sie sich auf einen interessanten Abend, der Ihnen und Ihren Freunden
Antworten auf dringende Fragen im Gartenbereich gibt.
Ø Montag, 8. April 2019, 19.00 Uhr im Wappensaal des Dalberger Hofes:
„Gärten im Klimawandel und zum Thema Kiesgärten“ mit dem Präsidenten der
Gartenkulturfreunde Deutschland e. V., Kurt Geitner.
Bensheim. Zu einer Veranstaltung zum Thema „Gärten im Klimawandel und zum Thema „Kiesgärten“ lädt die Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) für Montag, den 8. April 2019 um 19.00 Uhr in den Wappensaal des Dalberger Hofes, Dalberger Gasse 15, ein. „Wir haben Kurt Geitner, den Präsidenten der Gartenkulturfreunde Deutschlands e. V. für diese Veranstaltung gewinnen können und laden interessierte Bürgerinnen und Bürger zu dieser Veranstaltung herzlich ein“, darauf weist BfB-Stadtverordneter Franz Apfel hin.
Spätestens seit dem letzten Sommer dürfte jedem klar geworden sein, dass der Klimawandel sich vollzieht und uns ungewöhnliche Wetterlagen bringt. Seit den Wetteraufzeichnungen der letzten 150 Jahre hatten wir 2018 den trockensten Sommer unserer Geschichte. Bäume und Sträucher leiden weiter unter den Folgen der Trockenheit ! Obwohl im Dezember der Regen einsetzte und die Flüsse wieder stiegen, ist dies kein Grund zur Entwarnung. Der „Regenspeicher Boden“ bleibt ungefüllt, informiert Kurt Geitner.
Auf folgende Fragen gibt der Referent praktische antworten: Welche Alternativen gibt es für alle Gartenfreunde ? Welche trockenresistente Pflanzen können eingesetzt werden ? Bieten sogenannte Kiesgärten, nicht zu verwechseln mit den „Schotterhaufen“, die man immer mehr in Vorgärten sieht, eine Chance für blühende Gärten ?
Die BfB-Fraktion knüpft mit dieser Veranstaltung an ihre Aktionen im letzten Jahr zum Thema „Lebendige (Vor-)Gärten – statt Schotter“ an. Die rasant zunehmende Schotterung von (Vor-)Gärten ist alarmierend. Dieser Modetrend zerstört den Lebensraum von Kleinstlebewesen, Insekten und Vögeln und ist eine Gefahr für unser Stadtklima. „Deshalb setzen wir uns für naturnahe Gärten ein“, betont BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.
Freuen Sie sich auf einen interessanten Abend, der Ihnen und Ihren Freunden Antworten auf dringende Fragen im Gartenbereich gibt.
Ø Montag, 8. April 2019, 19.00 Uhr im Wappensaal des Dalberger Hofes: „Gärten im Klimawandel und zum Thema Kiesgärten“ mit dem Präsidenten der Gartenkulturfreunde Deutschland e. V., Kurt Geitner.
Mit dem aktuellen Thema „Straßenbeiträge“ befasste sich die jüngste Koalitionsrunde der Fraktionen von CDU, GLB und BfB. „Wir wollen aus aktuellem Anlass den Magistrat beauftragen eine umfassende Prüfung vorzunehmen, welche Auswirkungen Alternativen zu Straßenbeiträge bei der
Beteiligung zur Finanzierung von Straßenbaumaßnahmen hätten. Diese sollen sowohl für den städtischen Haushalt als auch für die Bürgerinnen und Bürger aufgezeigt werden“, erläutern die drei Koalitionsfraktionen.
Bereits für die kommende Stadtverordnetenversammlung am 4. April haben CDU, GLB und BfB folgenden gemeinsamen Antrag eingereicht:
„Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen welche Auswirkungen Alternativen zu Straßenbeiträge bei der Beteiligung zur Finanzierung von Straßenbaumaßnahmen hätten. Diese sollen sowohl für den städtischen Haushalt
als auch für die Bürgerinnen und Bürger aufgezeigt werden. Hierzu ist eine umfassende Prüfung vorzunehmen.
Gegenstand der Prüfung soll einerseits die alternative Finanzierung durch die Umlegung auf die Grundsteuer (z.B. Modell Wetzlar) oder durch die Einführung von wiederkehrenden Straßenbeiträge sein.
Bei der Einführung der wiederkehrenden Straßenbeiträge sollen auch eine Aufwandsschätzung des Verwaltungsaufwandes und ein Vergleich mit der
derzeitigen Regelung zur Erhebung von Straßenbeiträge erfolgen. Hierbei ist unter anderem die vor kurzem neu eingeführte gesetzliche Stundungsregelung zu berücksichtigen.
Andererseits ist der ersatzlose Wegfall der Straßenbeiträge zu prüfen und die Auswirkungen auf den städtischen Haushalt darzustellen.
Die Prüfungsergebnisse sollen nach der diesjährigen Sommerpause im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt werden.“
Auf der Grundlage dieser umfassenden Informationen werden wir ergebnisoffen das Thema weiter behandeln“, heißt es abschließend in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Fraktionsvorsitzenden Markus Woißyk (CDU), Doris
Sterzelmaier (GLB) und Franz Apfel (BfB).
Bensheim. Die zunehmenden Blühstreifen und Blühwiesen in Bensheim sind für die Umwelt, die Insekten, die Vögel und letztlich für uns Menschen ganz wichtig. Viele Menschen freuen sich über die Blühstreifen und haben sich an der Bürgerbeteiligung der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB), weitere passende Standorte vorzuschlagen, beteiligt, informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.
Die Blühstreifen tragen zu einer Verschönerung des Ortsbildes bei. Die verwendeten Kultur- und Wildblumenarten sorgen für einen reichen Lebensraum für Insekten und Kleinstlebewesen. Das ist besonders wichtig, um den drastischen Rückgang von
Insekten vor Ort – und damit auch der Vögel – entgegenzuwirken, informiert
BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.
Auf Vorschlag der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB)
hat die Koalition aus CDU, GLB und BfB die Finanzmittel für die
Neuerrichtung von Blühstreifen im Haushalt der Stadt Bensheim um 10.000 Euro
auf insgesamt 25.000 Euro erhöht. Mit den Geldern sollen u. a. Blühstreifen
am Fuß- und Radweg nördlich der Fehlheimer Straße angelegt und die
vorhandene Wiesenfläche in der Grünanlage südlich des Bahnhofs neu eingesät
werden, darauf weist BfB-Stadtverordnete Ruth Wohland hin.
Als weitere Standorte für Blühstreifen und Blühwiesen wurden aus der Bürgerschaft folgende Stadtorte vorgeschlagen:
Ø Blühstreifen entlang des Radweges von Bensheim nach Lorsch – am Golfplatz entlang – anlegen;
Ø Blühstreifen entlang der neu sanierten B 3 am Ortseingang von Zwingenberg kommend zum Luftkurort Auerbach;
Ø Anlegung von Blühwiesen/Blühstreifen an der Schiller-Straße/Ecke Adalbert-Stifter-Straße in Auerbach;
Ø Blühstreifen in der „Bleiche“ in den Wiesenähnlichen Bereichen, z. B. östlich der Basketball-Anlage;
Ø In den Industriegebieten statt Rasen Blühwiesen/Blühstreifen in den Außenanlagen;
Ø Eckgrundstück nördlich der Einfahrt zum Neubaugebiet „Josef-Sartorius-Straße“ in Hochstädten mit Blühstreifen bepflanzen;
Ø Die beiden Hanggrundstücke nach der Untertunnelung an der Wormser Straße (Westseite) zum Bahndamm hoch als Blühwiese/Blühstreifen bepflanzen;
Ø Berliner Ring – auch südlich der Wormser Straße – mit Blühstreifen aufwerten;
Ø Berliner Ring in Auerbach – weitere Blühstreifen anlegen – die Blühstreifen an der Stadtgrenze zu Zwingenberg waren bereits ein guter Anfang;
Ø Gebiet zwischen B 3 und Bahngleise nach der Siemensunterführung (Südstadt) mit Blühwiesen/Blühstreifen auch mit ein/zwei Bänken als Naherholungsgebiet weiter aufwerten;
Ø Die Grünfläche bei dem Streuobstwiesenbereich neben und oberhalb der Kleingartenanlage in der Weststadt (Gegenüber der Feuerwehr) mit Bienenwiesen verschönern;
Ø Anlegung von Blühstreifen auf den Grünflächen am Bachlauf des Neugrabens ab Berliner Ring;
Die eingegangenen Vorschläge wurden von uns an den zuständigen Stadtrat Adil Oyan und Bürgermeister Richter, mitgeteilt.
„Die BfB-Wählergemeinschaft übt konstruktive Kritik und arbeitet an Lösungen. Das gefällt mir an dieser Wählergemeinschaft gut und deshalb will ich in Zukunft als neues Mitglied für die BfB aktiv werden“, berichtet Yvonne Dankwerth. Der Aufruf der BfB, weitere Standorte für Blühwiesen und Blühstreifen vorzuschlagen, war ein Erfolg unter Beteiligung der Bürger.
Bensheim. Zu einer Exkursion in den Niederwald lädt die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) interessierte Bürger ein. Der Rundgang startet am Freitag, den 15. März 2019 um 15.30 Uhr am Anglerheim am Niederwaldsee. Der Rundweg von knapp 3 km dauert ca. 2 bis 2,5 Stunden. Für die Wanderung wird festes Schuhwerk empfohlen. „Für den Rundweg konnten wir den zuständigen Revierförster Dirk Ruis-Eckhardt gewinnen, informiert BfB-Sprecherin Dr. Ulrike Vogt-Saggau.
Die Trockenheit insbesondere des vergangenen Sommers und neue Krankheiten machen dem Niederwald bei Fehlheim zu schaffen. Aus diesem Grunde werden umfangreiche Waldpflegemaßnahmen erforderlich, die auf den ersten Blick nicht immer nachvollziehbar sind und auf Kritik stießen. „Vor Ort wollen wir uns die Maßnahmen vom Revierförster erläutern lassen“, darauf weist BfB-Stadtverordneter Franz Apfel hin.
Der Niederwald ist für viele Bürger eine Oase der Erholung. Durch das neue Baugebiet in Fehlheim wird die Bedeutung des Niederwaldes als Naherholung weiter an Bedeutung gewinnen. Bei dem Rundgang geht es an einer neu entstehenden Eichenpflanzung vorbei. Ebenfalls wird eine Durchforstung vom Dezember/Januar und die bisher bereits aus der Waldbewirtschaftung herausgenommene Fläche von ca. 1,1 ha angesehen. Dort wird auch die dickste Eiche des Bensheimer Stadtwaldes mit Ihrer Bedeutung für viele verschiedene Käferarten thematisiert. „Unser politisches Ziel als BfB ist es, das weitere Teile des Niederwaldes aus der forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung herausgenommen werden. Wir wissen natürlich, dass dies eine politische Entscheidung der Koalition insgesamt ist“, erklärt Dr. Ulrike Vogt-Saggau.
Vertreter der Naturschutzverbände und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu dem informativen Rundgang herzlich eingeladen.
Ø Freitag, 15. März 2019, 15.30 Uhr Rundgang der BfB mit dem Revierförster im Niederwald. Treffpunkt am Anglerheim am Niederwaldsee.
Auerbach. „Unser Ziel ist die weitere Aufwertung des Bahnhofes in Auerbach. Die meisten Vorschläge des Ortsbeirates Auerbach werden von uns dabei mit unterstützt. Nach der Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Auerbacher Bahnhofes durch das Ehepaar Karine und Thierry Chevrier geht es als nächstes um eine bessere Aufenthaltsqualität auf dem Vorplatz des Bahnhofgebäudes“, stellt BfB-Stadtverordneter Norbert Koller fest.
„Mehr Sitzgelegenheiten und eine zusätzliche Hörstation mit Informationen zu den Sehenswürdigkeiten in Auerbach sowie eine Wegbeschreibung mit den in Auerbach anzusteuernden Zielen würden diesen Bereich weiter aufwerten. Der Magistrat könnte beispielweise die Behindertenwerkstätte anfragen wegen der Anfertigung von Sitzbänken und einen Baumstamm mit Hinweisschildern, schlägt BfB-Stadtverordnete Ruth Wohland vor.
„Eine Begrünung mit Blühstreifen und weiteren Bäumen täte dem Bahnhofsvorplatz in Auerbach gut. Ein Trinkwasserbrunnen würde den Bereich abrunden“, erklärt BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.
„Mit der zukünftig geplanten Anbindung des Auerbacher Bahnhofes an das S-Bahn-Netz wird es eine weitere Attraktivierung und Verbesserung geben. Dadurch wird der Auerbacher Bahnhof deutlich aufgewertet“, ist sich der in Auerbach wohnende Stadtrat Andreas Born (BfB) sicher.
Bensheim. Am 22.03.2018 hat die Stadtverordnetenversammlung auf Antrag der Fraktionen von CDU, GLB und BfB folgenden Beschluss gefasst: „Der Magistrat wird beauftragt, bei Neuabschluss und Verlängerung von Pachtverträgen in den jeweiligen neuen Vertrag eine Bedingung aufzunehmen, durch die der Pächter verpflichtet wird, auf den Einsatz von glyphosat- und von neonicotinoidhaltigen Pestiziden sowie mit Neonicotinoiden behandeltes Saatgut zu verzichten.“
„Für uns war es ein großes Anliegen, eine Trendwende bei der Bearbeitung der landwirtschaftlichen Böden als Schutz für die heimische Insektenwelt, zu erreichen“, informiert BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.
Gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern CDU und GLB hat die BfB die nachfolgende Anfrage an den Magistrat eingereicht, die in der Stadtverordnetenversammlung am 4. April 2019 beantwortet werden soll, informiert BfB-Stadtverordneter Helmut Reuter.
Wie erfolgt die Umsetzung ? Wie viele Verträge mit welchen Flächen wurden durch den Beschluss bisher umgestellt ?
Wie wird die Einhaltung der Vorgaben in den Pachtverträgen kontrolliert ?
Bürger für Bensheim Diskussionsrunde beschäftigte sich mit Freilauf für Vierbeiner in der Brut- und Setzzeit
Festplatz als Hundewiese?
Bensheim. Zu einem Informations- und Diskussionsabend zum Thema
„Hundespielwiese zur Brut- und Setzzeit“ hatte die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) eingeladen. Über 40 Bürger waren der Einladung gefolgt.
Zu Beginn der Veranstaltung gab Ulrike Vogt-Saggau einen Überblick über die
bisherigen Aktivitäten der BfB. „Das Thema Hundespielwiese in Bensheim ist
nicht neu. Schon seit fast drei Jahren bemühen wir uns darum. Leider bisher
ohne Erfolg.“
Im September 2016 wurde gemeinsam mit den Koalitionspartnern CDU und GLB ein entsprechender Antrag in den Ortsbeirat West gebracht. Diesem Antrag wurde einstimmig von allen Mitgliedern zugestimmt. Es habe ein Jahr gedauert, bis zwei Grundstücke von der Stadtverwaltung vorgeschlagen wurden. Diese mussten vom Ortsbeirat allerdings aufgrund der Lage – direkt neben einem Privatgrundstück und ohne Parkmöglichkeiten – als nicht akzeptabel abgelehnt werden.
Nach erneuter Rückfrage für weitere Vorschläge sei im April 2018 von Erstem
Stadtrat Helmut Sachwitz erläutert worden, dass die Stadt Bensheim keine
geeigneten Flächen für eine Hundespielwiese habe. Dies gab Anlass für rege
Diskussionen. „Warum gibt es in vielen anderen Städten Hundespielwiesen –
nur in Bensheim soll es nicht machbar sein?“
Letztendlich kristallisierten sich aus dem Publikum zwei Vorschläge für die
schnelle Einrichtung einer Hundespielwiese heraus: Zum einen sollte es
möglich sein, den Festplatz am Berliner Ring für den Zeitraum der Brut-und
Setzzeit zu öffnen. „Dieser Platz wird selten genutzt, ansonsten steht er
leer und außerdem ist er bereits eingezäunt“, fügte ein Teilnehmer hinzu.
Auch die Fläche des ehemaligen Containerdorfs wurde vorgeschlagen.
Vogt-Saggau sagte zu, diese Vorschläge an die Stadtverwaltung weiterzugeben.
Allerdings gab es beim Thema Hundespielwiese auch Befürchtungen, dass es mit einer Einrichtung zu einem ganzjährigen Leinenzwang in Bensheim kommen könnte. Das dürfe natürlich nicht sein, so die Anwesenden. Vorgeschlagen wurde außerdem, dass Hunde, die eine Hundebegleitprüfung erfolgreich abgelegt haben, vom Leinenzwang in der Brut- und Setzzeit befreit werden. Hierzu müsste allerdings geklärt werden, wie kontrolliert wird und mit
welchem Aufwand dies verbunden wäre.
BUND würde Lösung begrüßen
Im Laufe der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass es nicht die eine
Lösung für alle Hunde und Hundebesitzer geben wird. „Das Thema ist doch
komplexer und wir werden uns nochmals treffen, um Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten“, stellte Vogt-Saggau fest. Hierfür haben sich interessierte
Teilnehmer in eine Liste eingetragen.
Andreas Rossa, Vorstand des BUND Bensheim, begrüßte die Diskussion um eine zielgruppenorientierte Freilauf- oder Hundespielwiese. Die Versiegelung von Flächen schreitet voran, die Artenvielfalt ist in Gefahr. Eine eingezäunte Hundespielwiese sei ein erster Schritt, Hunden in dieser Zeit Platz zum Rennen und für soziale Kontakte mit Artgenossen zu geben.
Dadurch könnten Bodenbrüter und Tiere in der Brut-und Setzzeit ihre Brut und
Jungtiere ohne Störungen aufziehen.
Als Beispiel bedrohter Arten nannte er den Vogel des Jahres 2019, die
Feldlerche, die auf Wiesen und Feldern beim Niederwald brütet und mit ihrem
Gesang zur Kulturlandschaft gehört.
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