BürgerSolarBeratung – demnächst auch in Bensheim ?

Bensheim. Auf einer Veranstaltung der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) mit der „BürgerSolarBeratung“ wurden die Ziele der BürgerSolarBeratung vorgestellt. Die BürgerSolarBeratung, die bisher bereits in mehreren Kommunen im Kreis Bergstraße aktiv ist und schon mehr als 80 kostenlose und unabhängige Beratungen durchgeführt hat, will ihr Beratungsangebot auf das sonnenverwöhnte Bensheim ausdehnen. Dieses Vorhaben wollen wir unterstützen und dort wo wir können, Hilfestellung leisten, betont BfB-Stadtverordneter Norbert Koller und verweist darauf, dass die BfB schon lange Mitglied von Metropolsolar ist.

„Viele Menschen interessieren sich für die Installation einer PV-Anlage und wollen damit auch einen Beitrag zur Energiewende leisten. Sie wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen und was sie alles beachten müssen. Genau an dieser Stelle bieten die BürgerSolarBerater mit technischer Beratung und wirtschaftlichen Prognosen die notwendige Unterstützung. Die BürgerSolarBerater sind erfahrene Macher mit eigener Photovoltaik-Anlage, kommen aus der Region und stehen im gesamten Projektverlauf mit wertvollen Ratschlägen zur Seite, “ berichtete Hans-Peter Dieter von der BürgerSolarBeratung Weschnitztal. Dort liegt die Keimzelle der Initiative, die unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins MetropolSolar Rhein-Neckar entwickelt wurde.

„Das Fachwissen und das Engagement der BürgerSolarBeratung sollten wir für die Bensheimer Bürgerinnen und Bürger nutzen, um mehr Photovoltaik-Anlagen auf die Dächer zu bringen,“ meint BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. Erste Treffen bei der Stadt Bensheim zum Aufbau einer Bensheimer BürgerSolarBeratung, die vom Vorstand von MetropolSolar Daniel Bannasch moderiert wurden, gab es bereits. „Wir würden uns freuen, wenn das wieder aufgegriffen wird und es gelingt eine eigene kleine BürgerSolarBerater-Gruppe in Bensheim aufzubauen. Als BfB wollen wir das ausdrücklich unterstützen“, betont die BfB-Fraktion.

Zwei ernsthafte neue Interessenten, die sich am Aufbau einer BürgerSolarBerater-Gruppe in Bensheim beteiligen wollen, gab es bei der Veranstaltung der Bürger für Bensheim schon. Als Ansprechpartner für erste Beratungen in Bensheim steht Tobias Bucher aus Lorsch schon mal vorab zur Verfügung. Er hat in Lorsch ein Fachwerkhaus energetisch saniert und nutzt die Energie der Sonne für Strom und Wärme. Dafür wurde er mehrfach ausgezeichnet und 2007 zum Energiesparmeister ernannt. Seit Sommer 2018 ist er bei CO2online und BMU als Klimabotschafter unterwegs.

Die BürgerSolarBerater sind unter der Mailadresse BuergerSolarBeratung@gmail.com und der Telefonnumer 06209-3000 zu erreichen. Die BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau wies darauf hin, dass Bensheim Klimaschutzmaßnahmen durch ein Förderprogramm unterstützt. Dabei werden u.a. auch solarthermische Anlagen und Photovoltaik-Anlagen fördert. Nähere Informationen dazu gibt es beim Bensheimer Energiebeauftragten Max Thiel, Tel: 06251-14-293, klimaschutz@bensheim.de

BfB: Neue Blühstreifen in Auerbach und Fehlheim !

Auerbach/Fehlheim. Bisher schon stieß die gelungene Bepflanzung der Kreisel am Berliner Ring sowie die Anlegung von Blühstreifen einzelner Straßenabschnitte auf viel Zustimmung und Lob in der Bevölkerung. In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 22. März 2018 beauftragten die Koalitionsfraktionen Bürger für Bensheim (BfB), CDU und GLB den Magistrat, den Kommunalverband Mittlere Bergstraße (KMB) mit der Anlage weiterer nachhaltig realisierbarer Blühstreifen, darauf weist die BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau hin.

Mittlerweile wurden an weiteren Straßenabschnitte in Auerbach und Felheim Blühstreifen angelegt. „Wir freuen uns, dass nun auch am Berliner Ring in Auerbach Nord Richtung Zwingenberg weitere Blühstreifen angelegt wurden“, erklärt Barbara Ottofrickenstein-Ripper, die die BfB im Ortsbeirat Auerbach vertritt.

„Auch die großen Blühstreifen an der K 67 in Fehlheim tragen zu einer Verschönerung des Ortsbildes bei. Die verwendeten Kultur- und Wildblumenarten sorgen für ein buntes Farbenspiel und durch die Auswahl der Blumenarten für einen reichen Lebensraum für Insekten“, erklärt BfB-Stadtverordneter Helmut Reuter.

„Wir bedanken uns beim Baudezernat und dem KMB für die gute Umsetzung, sowie bei unseren Koalitionspartnern von CDU und GLB für die gute Zusammenarbeit bei diesem Thema und hoffen, dass diese Aktion im Sinne der Umwelt und der Insektenvielfalt auch 2019 weiter fortgesetzt wird“, erklärt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Wiederwahl von Franz Apfel zum Fraktionsvorsitzenden der BfB

Bensheim.  In der jüngsten Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürgerfür Bensheim (BfB) wurde der langjährige Fraktionsvorsitzende der BfB, Franz Apfel, in geheimer Wahl einstimmig von den Fraktionsmitgliedern für die zweite Hälfte der Wahlperiode wiedergewählt.  Vor der Wahl wurde in einer Diskussionsrunde jedem Mitglied die Möglichkeit gegeben, zu der anstehenden Wahl Stellung zu nehmen.

Alle Mitglieder waren sich einig, dass Franz Apfel die Wählergemeinschaft BfB souverän und mit Leidenschaft führt.

„Auch auf seine langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik können und wollen wir nicht verzichten. Er ist offen für alle Vorschläge und Themen, die von den Fraktionsmitgliedern eingebracht werden. Auch kontroverse Themen werden sachbezogen und offen diskutiert. Dies hat er nicht nur viele Jahre in der Opposition gezeigt, sondern auch aktuell in der Koalition mit der CDU und GLB“, betont die stellvertretende BfB-Fraktionsvorsitzende Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Franz Apfel nahm die Wahl an und versprach engagiert das Amt weiter zu führen.  „In einer Zeit, in der die früher großen Parteien so klein geworden sind, dass Sie zusammen keine Koalition mehr bilden können,  ist es wichtig, dass eine verlässliche  Kraft sich um die Themen Sozialer Wohnungsbau, Bürgerhaussanierung, Attraktivierung des Marktplatzes, den Ausschluss der Brecher-Anlage im Gewerbegebiet „An der Riedwiese Süd“, einen Nahversorger für die Innenstadt und besonders um eine ökologische Umwelt- und Naturpolitik kümmert. Genau das tun wir als Team innerhalb der BfB-Fraktion“, erklärt Franz Apfel abschließend.

BfB zum Masterplan zur Luftreinhaltung

Bensheim. Im Mittelpunkt der jüngsten Fraktionssitzung der
Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) stand der Masterplan
„Nachhaltige Mobilität – Green City Masterplan“ für Bensheim. An der
Meßstelle in der Nibelungenstraße wurden 2015, 2016 und 2017
Grenzwertüberschreitungen für Stickoxid festgestellt. In der
Stadtverordnetenversammlung am 15.02.2018 wurde die Vergabe zur Erstellung
eines Masterplans zur Reduzierung des NO2-Ausstoßes beschlossen, der nun zur
Beratung in den kommunalen Gremien vorliegt, informiert BfB-Stadtverordneter
Franz Apfel.

Der rund zweihundert Seiten umfassende Masterplan wird von uns in mehreren
Fraktionssitzungen mit verschiedenen Schwerpunkten aus der Untersuchung
behandelt. Für uns als BfB-Fraktion ist es wichtig, dass die vielen
Handlungsempfehlungen ernsthaft beraten und auf ihre Umsetzbarkeit für
Bensheim untersucht werden, betont BfB-Stadtverordneter Helmut Reuter.

Für uns als BfB-Fraktion war bereits vor der Erstellung des Masterplans
klar, dass die Reduzierung von gesundheitsschädlichen Feinstäuben ein
wichtiger Punkt der Umweltpolitik in Bensheim werden muß. Hier wollen wir
Punkt für Punkt vorankommen und Maßnahmen mit unseren Koalitionspartnern CDU
und GLB ergreifen, damit die gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxid in
Bensheim in Zukunft eingehalten werden, informiert BfB-Stadtverordneter
Norbert Koller.

Für den Bereich Verbesserung der Luftqualität durch Grünmaßnahmen sehen wir
u.a. als wichtige und umsetzbare Empfehlungen die Ergänzung von Baumreihen
und Alleen, der Ausbau der Fassadenbegrünung und die Ausschöpfung des
Potentials der Dachbegrünungen. An diesen Themen arbeiten wir ohnehin schon.
Auf Vorschlag der BfB-Fraktion fördert die Stadt Bensheim seit 2017 im
Rahmen des „Förderprogramms Klimaschutz“ diverse Begrünungsmaßnahmen mit
maximal 2.000 Euro pro Objekt. Der Masterplan unterstützt unseren
Politikansatz, betont BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

„Unser Ziel ist es, durch konkrete Maßnahmen mehr Lebensqualität, saubere
Luft und den Abbau gesundheitlicher Risiken zu erreichen. In unserer
nächsten Fraktionssitzung besprechen wir die zusammengefassten
Handlungsempfehlungen des Masterplans“ , darauf weist Ulrich Grom
abschließend hin.

Mehr Sonnenenergie nutzen – Info-Veranstaltung der BfB mit der „BürgerSolarBeratung Bergstraße“

Bensheim. Zu einer Informationsveranstaltung für die stärkere Nutzung der
Sonnenenergie lädt die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) für
Dienstag, den 30. Oktober 2018 um 19.45 Uhr in das Hotel Felix in der
Dammstraße ein. An diesem Abend stellt sich die „BürgerSolarBeratung
Bergstraße“ mit ihren Zielen vor. Die BürgerSolarBeratung Bergstraße hat
sich unter dem Dach von MetropolSolar organisiert. Die BfB ist ebenfalls
Mitglied bei MetropolSolar, informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Die BürgerSolarBeratung ist eine Beratung von Bürger für Bürger. Erfahrene
Macher mit eigener Photovoltaikanlage beraten kostenlos und unabhängig auf
dem Weg zur eigenen Solaranlage, informiert Tobias Bucher aus Lorsch.

Die Berater kommen aus der Region und beraten individuell an ihrem Eigenheim
vor Ort. Wir wollen mehr Nutzer an der Bergstraße für die Sonnenenergie
gewinnen, darauf weist Gerhard Stein von der BürgerSolarBeratung Bergstraße
hin.

Interessierte Gäste sind zu der Veranstaltung der BfB herzlich eingeladen,
heißt es abschließend in der Mitteilung.

BfB zieht positive Halbzeitbilanz !

Bensheim. In einer gemeinsamen Sitzung der Fraktion, Magistratsvertreter, Ortsbeiräte und Vorstand der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim bewertete die BfB die Zusammenarbeit mit den beiden Koalitionspartnern CDU und GLB zur Halbzeit der Wahlperiode.

Allgemeiner Tenor der ehrenamtlichen BfB-Kommunalpolitiker war: die Koalition einzugehen und Verantwortung für Bensheim mit zu übernehmen war eine richtige Entscheidung. Wir haben wichtige Punkte im sozialen Bereich, Umweltbereich, der Stadtentwicklung und im Verkehrsbereich auf den Weg gebracht, fasst BfB-Stadtverordneter Franz Apfel das Ergebnis der Sitzung zusammen.

Im sozialen Bereich gab es eine richtige Kehrtwende. Sozialer Wohnungsbau und die Schaffung preiswerter Mietwohnungen sind ein wichtiger Schwerpunkt der Bensheimer Stadtpolitik geworden. Daran haben wir einen wichtigen Anteil. Für die Sozialwohnungen und preiswerten Wohnungen auf dem Meerbachsportplatz auf dem ehemaligen EKZ-Gelände, in der Dammstraße und auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrdepots sind die Grundsatzentscheidungen gefallen. Hier tut sich in dieser Wahlperiode richtig viel für die Menschen in unserer Stadt, betont BfB-Stadtverordnete Angela Manteuffel.

Auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrdepots nimmt das von der BfB vorgeschlagene Sozialzentrum immer konkretere Formen an. Neben der Bensheimer Tafel, dem DRK, der Kleiderkammer geht es auch mit der Halle für die Utensilien der Vereine weiter, informiert Joachim Uhde, der die BfB im Magistrat vertritt.

Die Grundsatzbeschlüsse zur Sanierung des Bürgerhauses sind gefallen. Die Entkernungsarbeiten laufen bereits. Ein für uns entscheidende Frage um den Bürgerwillen umzusetzen. Auch der Grundsatzbeschluss, die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude Marktplatz 2 und 3 anzukaufen, ist von Seiten der Stadtverordnetenversammlung getroffen worden. Der vernachlässigte Marktplatz wird in den Mittelpunkt rücken. Das unterstützen wir und bringen das Thema zusammen mit unseren Koalitionspartnern weiter voran, betont BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

Im Umweltbereich haben wir vieles auf den Weg gebracht: Herausnahme des Erlache-Wäldchens aus der Bewirtschaftung, die Vermarktung im Gewerbegebiet Stubenwald II wird auf 80 % der ausgewiesenen Fläche in dieser Wahlperiode begrenzt. Weitere Blühstreifen und Bienenweiden wurden angelegt. Für die städtischen Flächen gelten Verbote für Glyphosat und neonicotionidhaltigen Pestiziden. Eine weitere Benjes-Hecke wird aufgebaut. Verhinderung der in der Diskussion gestandenen Windkraftanlagen im FFH-Gebiet ( alte Buchenwälder ) oberhalb von Gronau. Insgesamt eine Halbzeitbilanz, die sich sehen lassen kann, erklärt BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Eine lange bestehende Forderung, die Einführung einer Einbahnstraßenregelung in Schwanheim, hat zu einer Entlastung der Straße Am Junkergarten geführt. Verbesserungen gibt es bei den Busfahrplänen und beim Ruftaxi-System. Der wichtige Verkehrsentwicklungsplan für Bensheim wird neu beauftragt. Mit der Arbeit des ehrenamtlichen BfB-Dezernenten Stadtrat Andreas Born, der auch im Lenkungskreis der hessischen Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität vertreten ist, sind wir sehr zufrieden, informiert BfB-Stadtverordneter Helmut Reuter.

Unsere nächsten Ziele innerhalb der Koalition sind: rechtssicherer Ausschluss der Brecheranlage im Gewerbegebiet An der Riedwiese Süd, einen Nahversorger für die Innenstadt, Fortschritte im Bereich des innerstädtischen Grüns und Umsetzung der Beschlüsse zu den Vorhaben Meerbachsportplatz und ehemaliges EKZ. Daran werden wir als Team innerhalb der Koalition weiter arbeiten, heißt es abschließend in der Mitteilung.

BfB-Fraktion setzt sich erfolgreich für Defibrillator im Kronepark Auerbach ein

Auerbach. Die Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für
Bensheim (BfB) schlug bei den Haushaltsberatungen für das Jahr 2018 die
Anbringung eines Defibrillators im Bürgerhaus Auerbach vor. Die Koalition
aus BfB, CDU und GLB reichte einen Antrag dazu ein.

Manchmal entscheiden Minuten über Leben und Tod beim plötzlichen „Herztod“
bzw. bei anderen lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen. Am plötzlichen
Herztod versterben in Deutschland jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen. Bei
dem Einsatz eines Defibrillators hat das Herz die Chance, wieder einen
geordneten Herzschlag zu beginnen.

Auf nachfragen der BfB-Fraktion wurde durch die Stadtverwaltung der Ankauf
eines Defibrillators „Zoll AED Plus“ vorgenommen. Das Gerät wird in den
nächsten Tagen im Bürgerhaus Kronepark zur Verfügung stehen, freut sich
Barbara Ottofrickenstein-Ripper, die die BfB im Ortsbeirat Auerbach
vertritt, über diese Nachricht.

Vor-Ort-Termin auf dem ehemaligen EKZ-Gelände

Bensheim. Zu einem weiteren Vor-Ort-Termin auf dem ehemaligen EKZ-Gelände an
der Wormser Straße lädt die Stadtverordnetenfraktion und die
Magistratsvertreter der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) für
Freitag, den 14. September 2018 um 17.00 Uhr ein. Treffpunkt ist am Gelände
im Bereich der Moselstraße.

Bereits am 8. Dezember letzten Jahres informierte die BfB-Fraktion mit dem
Projektenwickler BPD Immobilienentwicklung GmbH vor Ort über die geplante
Bebauung dieser Innenstadtnahen Fläche. Wegen dem großen Interesse, sagten
wir einen weiteren Ortstermin zu, wenn die Planungen weiter gehen,
informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

In der Stadtverordnetenversammlung am 27. September 2018 soll u. a. über den
vorhabenbezogenen Bebauungsplan abgestimmt werden. Danach wird der Beschluss
öffentlich ausgelegt und die Anwohner, die Behörden und die Träger
öffentlicher Belange können Vorschläge und Anregungen einreichen, darauf
weist Joachim Uhde hin, der die BfB im Magistrat vertritt.

Auf dem ehemaligen EKZ-Gelände werden 125 neue Wohneinheiten davon 25 als
Sozialwohnungen entstehen. Ein für die BfB-Fraktion wichtiges Projekt,
erklärt BfB-Stadtverordnete Angela Manteuffel.

Der Grünflächenanteil wird sich aufgrund der deutlich geringeren
Bodenversiegelung und der begrünten Dachflächen deutlich erhöhen, informiert
BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Zu dem Vor-Ort-Termin der BfB-Fraktion sind interessierte Gäste und Nachbarn
herzlich eingeladen. Der Projektenwickler BPD hat das Grundstück
mittlerweile gekauft und wird auch diesmal bei dem Ortstermin durch
BPD-Projektentwickler Tobias Pommerening vertreten sein und Fragen
beantworten.

Ø Vor-Ort-Termin der BfB-Fraktion am Freitag, 14. September 2018 um 17.00
Uhr auf dem ehemaligen EKZ-Gelände an der Wormser Straße.

NABU Bensheim/Zwingenberg begrüßt Naturwaldbeschluss für den Erlachwald durch den Magistrat der Stadt Bensheim

Sehr zufrieden äußert sich der Bensheim/Zwingenberger NABU zum Beschluss des Magistrats, auf die forstliche Bewirtschaftung des Erlachwäldchens zu verzichten. Damit wurde ein Beispiel aktiver Naturschutzpolitik gegeben, deren Wert sicher erst in der Zukunft ganz erkannt wird. Durch die Stillegung kann sich hier eine Waldfläche in natürlicher Weise entwickeln. Das kommt vielen Pflanzen und Tierarten zugute, deren Bestand heute bedroht ist, weil ihnen der Lebensraum fehlt. Es handelt sich im Erlachbogen um einen typischen Niederungswald feuchter Standorte mit Pappeln und Erlen, wobei die sog. Hybridpappeln einmal vor Jahrzehnten angepflanzt wurden. In ihrem ausgewachsenen Stadium sind sie heute besonders wertvoll als Horst- und Höhlenbäume.

Mehr und mehr haben sie sich im Lauf der Jahre die Erlen auf den wechselfeuchten Böden durchgesetzt, zumal vom Forst kaum eingegriffen wurde. Eine größere Holzentnahme gab es nur vor wenigen Jahren. Das rief dann die Naturschützer auf den Plan. Sie fürchteten weitere Eingriffe in die naturnahe Entwicklung des Gebietes und den Verlust seltener Vogelarten, die in diesem abgelegenen und weglosen Gelände nisten. Dazu zählen Rotmilan, Schwarzmilan, Pirol, Grau- und Grünspecht, Graureiher. Hinzu kommen so seltene Arten wie Baumfalke, Kleinspecht, Kuckuck, Schwanzmeise. Im Herbst und Winter fallen hier große Schwärme Wacholder- und Singdrosseln ein, dazu starke Flüge von Erlenzeisigen.

Am 24. Januar 2017 stellte der NABU – Stadtverband Bensheim/Zwingenberg beim Magistrat der Stadt Bensheim den Antrag, das Erlachwäldchen aus der forstlichen Nutzung zu nehmen, auf weitere Eingriffe zu verzichten und es der natürlichen Entwicklung zu überlassen. Das bot sich schon deshalb an, weil keine öffentlichen Wege betroffen sind, die Böden stark vernässt sind und das Ganze bereits den Status eines Naturschutzgebietes und Vogelschutzgebiet hat.

Der Weg aber bis zum jüngsten Magistratsbeschluss war dennoch weit. Die NABU – Vertreter, die zunächst das Gespräch im Rathaus gesucht hatten, mussten später eine Ablehnung ihres Antrages zur Kenntnis nehmen. Eine Chance bot sich dann, als die Parlamentarier der Fraktion „Bürger für Bensheim“ mit Franz Apfel an der Spitze sich für das Thema interessierten und den NABU zu einem Ortstermin am 03.11.2017 in die Erlache baten. Dabei kam nicht nur der Artenschutz und der landschaftsprägende Wert dieses Waldes zur Sprache, sondern auch die räumliche Nähe zum Lernort Naturschutzzentrum und die Kosten – Nutzen – Frage bei einer weiteren forstlichen Bewirtschaftung. Durch den Ortstermin mit der BfB konnte die Sache auf den parlamentarischen Weg gebracht werden und wurde Gegenstand der Koalitionsrunde. Das führte wohl zusammen mit einer Neubewertung des Sachverhaltes im Magistrat zur Erarbeitung einer Verwaltungsvorlage durch den Ersten Stadtrat Helmut Sachwitz und schließlich zum Magistratsbeschluss.

Mit dem Buchenwald am Kleinen Felsenmeer (ca. 9 ha) und einem kleinen Flecken im Niederwald sind damit 19 ha oder 2 % derr Bensheimer Wälder auf dem Weg zu sog. Naturwäldern, wo die Bäume unbeeinflusst von außen aufwachsen und als Totholz vergehen können und so einen wertvollen Beitrag zur der Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten.

Bensheim, 20. August 2018

Stephan Schäfer, Vorsitzender

Erlenbruchwald jetzt Naturwald

Im Januar 2017 stellte der Stadtverband Bensheim-Zwingenberg des Naturschutzverbandes ( NABU ) einen Antrag auf Entlastung des Pappel- und Erlenbruchwaldes an der Erlache aus der forstwirtschaftlichen Nutzung zu nehmen.

Am 3. November letzten Jahres lud die Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) den Vorstand des Naturschutzverbandes zu einer Begehung vor Ort an der Erlache ein, informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

In Verbindung mit der Biotopzone des Erlachsees stellt der naturnahe Erlenbruchwald im alten Neckarbett des Erlachebogens einen wertvollen Teil des Naturschutzgebietes „Erlache von Bensheim“ und des EU-Vogelschutzgebietes „Hessische Altneckarschlingen“ dar. Die regelmäßige Brut mehrerer nach EU-Vogelschutzrichtlinie geschützter Vogelarten unterstreicht die Schutzwürdigkeit des Gebietes. Diese Begründung vor Ort war für uns nachvollziehbar und wir unterstützten den Antrag des Naturschutzverbandes, so BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

„Wir haben das Vorhaben unseren Koalitionspartnern dargestellt und umso mehr freut uns nun die Pressemitteilung des Magistrats, dass dem Vorhaben entsprochen wurde und nun 9,7 Hektar an der Erlache aus der forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung herausgenommen werden, so BfB-Stadtverordneter Norbert Koller abschließend.