BfB will Koalition an den Wahlversprechen der einzelnen Koalitionspartner messen

Bensheim. Die Bürger für Bensheim (BfB) nehmen den Koalitionsvertrag von CDU, SPD und FWG zur Kenntnis und kündigen eine sachliche, aber wachsame Oppositionsarbeit an. Für die BfB ist klar: Entscheidend ist nicht, was im Koalitionsvertrag allgemein formuliert wird, sondern was davon konkret, finanzierbar und nachvollziehbar umgesetzt wird.

„Wir respektieren die Mehrheitsbildung. Gleichzeitig werden wir sehr genau darauf achten, ob CDU, SPD und FWG ihre eigenen Wahlversprechen einhalten“, erklärt Stefan Beckmann, Fraktionsvorsitzender der BfB. Der Koalitionsvertrag enthalte viele richtige Überschriften: solide Finanzen, Innenentwicklung, bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz, Mobilität, Stadtteile und Bürgernähe. „Das alles klingt gut. Die entscheidende Frage ist aber: Was wird daraus konkret – und was kostet es?“

BfB-Stadtverordneter Franz Apfel berichtet, dass die CDU nach der Kommunalwahl alle Fraktionen zu Gesprächen über eine mögliche Mehrheitsbildung eingeladen hatte. Die Vertreterinnen und Vertreter der BfB hätten dabei den Vorschlag gemacht, die Haushaltsberatungen in enger Zusammenarbeit abzustimmen, ansonsten aber auf die Bildung einer festen Koalition zu verzichten. Stattdessen sollten alle anderen Themen parteiübergreifend beraten werden. Mehrheiten könnten sich dann jeweils an den Sachthemen bilden. Aus Sicht der BfB würde dies die Kommunalpolitik offener, lebendiger und für alle Fraktionen sowie für die Bürgerschaft nachvollziehbarer machen.

Aus Sicht der BfB ist der Koalitionsvertrag stark von der Handschrift der CDU geprägt. Finanzielle Konsolidierung, stabile Gewerbesteuer, schrittweise Entlastung bei der Grundsteuer, Innenstadtentwicklung, Bauturbo, Gewerbeflächen und Sicherheitsfragen greifen zentrale Punkte aus dem CDU-Wahlprogramm auf. Die SPD habe wichtige sozialpolitische Themen eingebracht, etwa das Ziel von 30 Prozent bezahlbarem und sozialem Wohnungsbau. Allerdings werde dieses Ziel im Koalitionsvertrag deutlich relativiert, weil die Machbarkeit jeweils einzeln bewertet werden soll.

„Gerade beim sozialen Wohnungsbau kommt es darauf an, dass aus einem Ziel keine unverbindliche Formel wird“, so Beckmann. Bensheim brauche bezahlbare Wohnungen, gerade für Familien, Auszubildende, Alleinstehende und ältere Menschen. Die BfB werde deshalb bei jedem größeren Wohnbauprojekt fragen, wie verbindlich der Anteil an bezahlbarem Wohnraum tatsächlich ist.

Kritisch sieht die BfB vor allem die Aussagen zur Flächenentwicklung. Zwar betone die Koalition an mehreren Stellen den Vorrang der Innenentwicklung und die Nutzung bestehender Flächen. Gleichzeitig solle das interkommunale Gewerbegebiet mit Lorsch weiterverfolgt werden. „Hier werden zwei Dinge gleichzeitig versprochen: Flächen sparen und neue Gewerbeflächen ausweisen. Genau an diesem Widerspruch wird sich zeigen, wie ernst es die Koalition mit Klimaschutz, Bodenschutz und nachhaltiger Stadtentwicklung meint“, erklärt Beckmann.

Besonders aufmerksam werde die BfB auch auf die Rolle der FWG schauen. Diese sei im Wahlkampf mit Bürgernähe, Unabhängigkeit, Transparenz und einer Begrenzung des Flächenverbrauchs aufgetreten. Noch kurz vor der Kommunalwahl habe die FWG zu einer Veranstaltung gegen das geplante Gewerbegebiet Stubenwald III eingeladen. Jetzt habe die FWG einen Koalitionsvertrag unterschrieben, in dem die Umsetzung des interkommunalen Gewerbegebiets mit Lorsch weiterverfolgt werden soll. Im Koalitionsvertrag verpflichten sich die drei Partner zudem zu gemeinsamer Willensbildung, gemeinsamer Antragstellung und abgestimmtem Abstimmungsverhalten. „Das ist politisch legitim, aber es verändert natürlich den Anspruch, unabhängig und frei von Koalitionszwängen zu handeln“, so Beckmann.

Beim Thema Regionalplan und Wachstum erwartet die BfB Klarheit. Für die BfB bleibt entscheidend, dass Bensheim nicht zur Entlastungskommune für Frankfurt wird. Wachstum müsse gesteuert werden und dürfe nicht zulasten von Landwirtschaft, Klima, Naherholung und Lebensqualität gehen.

Auch in der Finanzpolitik sieht die BfB offene Fragen. Die Koalition verspreche solide Finanzen und eine schrittweise Entlastung der Bürgerinnen und Bürger. „Das unterstützen wir grundsätzlich. Aber auch hier brauchen wir konkrete Zeitpläne. Wann soll die Grundsteuer sinken? Welche Ausgaben werden tatsächlich überprüft? Welche Investitionen haben Priorität?“, fragt Beckmann.

Die BfB kündigt an, konstruktiv mitzuarbeiten, gute Vorschläge zu unterstützen und eigene Akzente zu setzen. Dazu gehören aus Sicht der Fraktion insbesondere solide Finanzen, eine Senkung der Grundsteuer B, der Schutz landwirtschaftlicher Flächen, mehr bezahlbarer Wohnraum auf bereits vorhandenen Flächen, eine Stärkung der Stadtteile und echte Bürgerbeteiligung.

„Wir werden nicht Opposition um der Opposition willen machen“, betont Beckmann. „Aber wir werden genau hinschauen. Der Koalitionsvertrag darf kein Sammelbecken schöner Formulierungen bleiben. Die Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch darauf, dass Wahlversprechen überprüfbar bleiben.“

Die BfB sieht auch Chancen für sachbezogene Zusammenarbeit über feste politische Lager hinweg. „Gute Politik entsteht nicht allein im Koalitionsausschuss. Gute Politik entsteht durch offene Beratung, transparente Entscheidungen und die Bereitschaft, auch Argumente anderer Fraktionen ernst zu nehmen“, so Beckmann abschließend.

Vorbereitung der anstehenden Ausschusssitzungen, Ortsbeiratssitzungen und der Stadtverordnetenversammlung

Bensheim. Zu ihrer nächsten öffentlichen Fraktionssitzung trifft sich die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) am Dienstag, 9. Juni 2026, um 18.00 Uhr in der Kleingartenanlage Schloßblick.

Im Mittelpunkt der Sitzung steht die Vorbereitung der anstehenden Ausschusssitzungen, Ortsbeiratssitzungen und der Stadtverordnetenversammlung. Die BfB will die jeweiligen Tagesordnungen sowie die vorliegenden Anfragen, Anträge und Vorlagen der einzelnen Fraktionen beraten und ihr weiteres Vorgehen abstimmen. „Wir wollen uns gut auf die nächsten Sitzungen vorbereiten und die Themen sorgfältig besprechen“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.

Ein weiterer Punkt ist die Auswertung der bisherigen Arbeit in den Gremien der neuen Wahlperiode. Dabei geht es auch darum, politische Schwerpunkte für die kommenden Wochen festzulegen und zu prüfen, mit welchen eigenen Initiativen sich die BfB in die kommunalpolitische Arbeit einbringen kann.

Auch die Ortsbeiratssitzungen werden Thema des Abends sein. „Gerade auf der Ebene der Ortsbeiräte zeigt sich oft sehr konkret, welche Anliegen die Menschen in den Stadtteilen bewegen. Diese Hinweise nehmen wir ernst und beziehen sie in unsere weitere Arbeit ein“, betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Im Anschluss an die Fraktionssitzung findet um 19.00 Uhr die Jahreshauptversammlung der BfB mit Neuwahlen statt. In diesem Rahmen sollen auch zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Mitarbeit und ihr Engagement geehrt werden. Die BfB möchte damit zugleich ihren Dank für die geleistete Arbeit und die Unterstützung in den vergangenen Jahren zum Ausdruck bringen, berichtet Andreas Born, Sprecher der BfB.

„Wir wollen unsere politische Arbeit weiterhin sachlich, bürgernah und konstruktiv fortsetzen“, ergänzt BfB-Stadtverordnete Marion Machalowski.

Gemeinsame Fraktionssitzung mit Volt

Bensheim. Zu ihrer nächsten Fraktionssitzung trifft sich die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) am Dienstag, 26. Mai, zu einer gemeinsamen Sitzung mit Volt.

Im Mittelpunkt des Abends stehen das gegenseitige Kennenlernen sowie ein gemeinsamer Austausch über die politische Arbeit in den kommenden Jahren in der Stadtverordnetenversammlung. „Wir wollen die Gespräche mit Volt fortsetzen und ausloten, wo eine konstruktive Zusammenarbeit möglich ist“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann.

Ein weiteres Thema ist die Bürgermeisterwahl. Die BfB begrüßt, dass mit Harry Hegenbarth ein weiterer Kandidat für das Amt des Bürgermeisters antritt. „Jede Kandidatur belebt die demokratische Auseinandersetzung und gibt den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich ein umfassenderes Bild zu machen“, so Barbara Ottofrickenstein-Ripper.

Auch der Abbau des Unterstandes für obdachlose Menschen am Bahnhof wird an diesem Abend eine Rolle spielen. Nach Auffassung der BfB war der Glasunterstand ein Ort, der zumindest einen gewissen Schutz vor Regen und Kälte geboten hat. „Wir fragen uns, ob der Abbau dieses Unterstandes wirklich zu einer Verbesserung führt oder ob damit Probleme lediglich in andere Teile des Stadtgebietes verlagert werden“, erklärt Harald Polotzek.

„Gerade bei sozialen Themen braucht es nicht nur Ordnung, sondern auch Menschlichkeit und praktikable Lösungen“, betont Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Neuaufstellung der Fraktion der Bürgerinnen und Bürger von Bensheim (BfB)

Bensheim – Nach der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung hat sich die Fraktion der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) neu aufgestellt. Der Fraktion gehören künftig Marion Machalowski, Barbara Ottofrickenstein-Ripper, Franz Apfel und Stefan Beckmann an. Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Stefan Beckmann gewählt.

Die BfB sieht sich damit für die neue Wahlperiode breit aufgestellt. In der Fraktion arbeiten zwei erfahrene Stadtverordnete gemeinsam mit zwei Neuen.  Nach Auffassung der BfB ergänzt sich diese Mischung besonders gut, da kommunalpolitische Erfahrung und neue Impulse zusammengeführt werden.

„Wir wollen unsere Arbeit auch in der neuen Wahlperiode sachlich, bürgernah und mit klaren Positionen für Bensheim fortsetzen“, heißt es aus der Fraktion.

Inhaltlich will sich die BfB weiterhin insbesondere für eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung, den Schutz von Natur- und Freiflächen, eine solide Haushaltspolitik sowie für mehr Bürgernähe einsetzen. Dabei sollen sowohl die Erfahrungen aus der vergangenen Wahlperiode als auch neue Ideen und Perspektiven in die politische Arbeit einfließen.

Zugleich begrüßt die Wählergemeinschaft die Wahl von Andreas Born in den Magistrat. Damit bleibt die BfB auch weiterhin in diesem Gremium vertreten und kann ihre Positionen direkt in die Verwaltungsarbeit einbringen.

Darüber hinaus gratuliert die BfB Yvonne Dankwerth herzlich zu ihrer erneuten Wahl zur Vorsitzenden des Ausländerbeirats. Sie gehört dem Gremium seit dem 1. Dezember 2010 an und steht ihm seit dem 21. Dezember 2015 vor. Nach einer weiteren Amtszeit ab April 2021 wurde sie im März 2026 erneut für fünf Jahre bestätigt.

Der Ausländerbeirat vertritt die Interessen der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und setzt sich insbesondere für Toleranz, Gleichstellung, Integration sowie kulturelle und religiöse Freiheit ein.

BfB bereitet Gespräche mit den anderen Faktionen vor

Bensheim. Die Fraktion der Wählergemeinschaft Bürgerinnen und Bürger für
Bensheim (BfB) trifft sich zu ihrer nächsten Fraktionssitzung am Dienstag,
den 31. März 2026, ab 18:00 Uhr.

Im Mittelpunkt der Sitzung steht die Vorbereitung der Gespräche mit den
anderen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung nach der Kommunalwahl,
berichtet Stadtrat Andreas Born (BfB).

Das Treffen am 31. März ist zugleich die letzte Sitzung der bisherigen
Fraktionsmitglieder. Erstmals nehmen auch die ab April 2026 neu gewählten
Stadtverordneten sowie neue Mitglieder der BfB-Fraktion teil, informiert die
Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper.

„Wir sind den Wählerinnen und Wählern dankbar, dass sie unsere bisherige
Arbeit mit einem zusätzlichen Mandat honoriert haben. Statt bisher drei
stellen wir künftig vier Stadtverordnete – das wird unsere Arbeit
erleichtern“, erklärt der neu gewählte BfB-Fraktionsvorsitzende Stefan
Beckmann.

Neben der inhaltlichen Vorbereitung der anstehenden Gespräche mit anderen
Parteien wird sich die Fraktion auch mit den möglichen Auswirkungen des
Krieges gegen den Iran auf die heimische Wirtschaft befassen.
„Gegebenenfalls muss ein Nachtragshaushalt in Form eines Sparhaushalts
verabschiedet werden“, betont Harald Polotzek (BfB).

Stefan Beckmann neuer BfB-Fraktionsvorsitzender

Bensheim. Auf ihrer ersten Sitzung nach der Kommunalwahl wählte die Fraktion
der Wählergemeinschaft Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) ihren neuen
Fraktionsvorstand ab April 2026. Als Fraktionsvorsitzender wurde Stefan
Beckmann gewählt. Zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurden Barbara
Ottofrickenstein-Ripper und Franz Apfel gewählt. In der konstituierenden
Sitzung der BfB-Fraktion wurden auch die Vertreterinnen und Vertreter für
die drei Ausschüsse in der neuen Stadtverordnetenversammlung gewählt. 

Vertreter der BfB-Fraktion im Haupt- und Finanzausschuss und im MEGB-Beirat
soll Stefan Beckmann werden. Barbara Ottofrickenstein-Ripper geht für die
BfB in den Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss. I Sozial- und Sportausschuss
vertritt Franz Apfel die BfB. 

In der nächsten Sitzung der BfB-Fraktion am Dienstag, den 24. März 2026 tagt
die BfB-Fraktion um 18.00 Uhr und bespricht das weitere Vorgehen in der
neugewählten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung. 

BfB: Maßlosen Flächenverbrauch korrigieren.

Bensheim. Die Fraktion der Wählergemeinschaft Bürgerinnenn und Bürger für
Bensheim (BfB) kommt am Dienstag, 17. März 2026, zu ihrer nächsten
Fraktionssitzung zusammen. Die Sitzung beginnt um 18.00 Uhr. Im Mittelpunkt
der Beratungen stehen die Wahlergebnisse für die Stadtverordnetenversammlung
sowie die Ort6sbeiräte. Die Fraktion wird die Ergebnisse analysieren und
erste Schlussfolgerungen für die weitere politische Arbeit ziehen,
informiert Stadtrat Andreas Born (BfB).

„Wir hoffen, dass das Wahlergebnis Spielraum für einen Nachtragshaushalt
2026 ermöglicht um die Grundsteuer B deutlich unter die bereits
beschlossenen 1000 Punkte Hebesatz abzusenken. Das ist unser Ziel, fasst
Harald Polotzek (BfB) zusammen. Dazu müssen einige Änderungs-Anträge der
BfB-Fraktion beschlossen werden. 

„Bensheims Vereine brauchen mehr Tagungsmöglichkeiten zu erschwinglichen
Preisen. Da wollen wir etwas ändern. Die Clubräume im Bürgerhaus müssen
bezahlbar gebucht werden können. Das ist unser Ziel nach der Kommunalwahl“,
informiert Stefan Beckmann (BfB). 

Eine weitere Möglichkeit als Tagungsort für Vereine sieht
BfB-Stadtverordneter Franz Apfel in der Nutzung der leerstehenden Räume in
dem Mehrfamilienhaus Ecke Wormser Straße/Moselstraße. 

„Wir werden keinen Windkraftanlagen in den Flora-Fauna-Habitaten zustimmen.
Die Standorte oberhalb von Gronau – alte intakte Buchenwälder – und oberhalb
von Hochstädten sind für uns Tabu, darauf macht Marion Machalowski
aufmerksam. Wir unterscheiden uns hierbei klar von den Grünen. 

Wir setzen uns für Photovoltaik-Anlagen mit Speichern auf Dächer und bereits
genutzten Flächen wie Parkplätzen ein. Das GGEW ist hier beispielgebend
vorangegangen. Die Nutzung von immer mehr landwirtschaftlichen Flächen für
Photovoltaik-Anlagen lehnen wir ab, stellt Annette Hennemann (BfB) klar. 

Der geplante Flächenverbrauch der Koalitionäre in Bensheim ist maßlos. „Wir
hoffen, dass Mandat zu bekommen um Bensheim-Süd ( bis zu den Kleingärten ),
die Zeilbäume bis nach Zwingenberg und Stubenwald 3 verhindern zu können,
erklären die BfB-Stadtverordneten Barbara Ottofrickenstein-Ripper und Dr.
Ulrike Vogt-Saggau.

BfB fordert Nahversorger für die Innenstadt

Bensheim. Im Mittelpunkt der nächsten Fraktionssitzung der BfB-Fraktion
stehen die Themen Innenstadt und Pflegeeinrichtungen in Bensheim. Für die
Innenstadt wäre es wichtig einen Nahversorger zu bekommen. Dafür setzen wir
uns seit Jahren ein. Wir hoffen, nach der Kommunalwahl bessere
Voraussetzungen dafür zu bekommen. Der lehrstehende DM-Laden in der oberen
Fußgängerzone wäre ein idealer Standtort dafür, meint BfB-Sprecherin Yvonne
Dankwerth.

Das alte Hospital steht seit vielen Jahren leer. Der Standort wäre ideal für
ein Wohnprojekt mit den Schwerpunkten bezahlbares Wohnen,
Gemeinwohlorientiert, mehr-Generationen, Wohnen im Alter, meint
BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. 

Bis heute ist das Hoffart-Gelände mit Auflagen nicht verkauft. Die
CDU-geführte Koalition und ihre Baudezernentin haben unsere Vorschläge dazu
blockiert. Dort könnte längst ein Wohngebäude mit einem Teil Sozialwohnungen
stehen, meint hierzu Stadtrat Andreas Born (BfB). 

Baumpflanzungen auf der erhöhten Terrasse des Marktplatzes würden Schatten
spenden und aus einem sommerlichen Hitzehotspot eine lauschige Stadtoase in
Bensheims Mitte zaubern. Mit überschaubaren Mitteln und Fördergeldern vom
Bund wäre mit dieser Maßnahme der Marktplatz aufgewertet und der aktuelle
Stillstand in Bensheims Mitte  kreativ überwunden, ist Annette Hennemann
überzeugt.

Durch die vorübergehende Schließung der Seniorenresidenz Fürstenlager wurde
deutlich, dass in diesem Bereich eine Versorgungslücke in Bensheim besteht.
Wir begrüßen, dass das SC Seniorencentrum GmbH einen Versorgungsvertrag für
die Seniorenresidenz Fürstenlager erhalten hat und neue Bewohnerinnen und
Bewohner aufgenommen hat. Dadurch schließt sich wieder eine Lücke, die sich
mit der Schließung der Seniorenresidenz Fürstenlager aufgetan hatte, meint
dazu Marion Machalowski.

Durch diese Situation ist deutlich geworden, dass es in Bensheim ein Defizit
an Pflegeplätzen und betreutem Wohnen gibt. Die beschlossenen Pläne zur
Erweiterung des AWO-Sozialzentrums sind mittlerweile hinfällig geworden.
Auch für die Senioren-Residenz Villa Medici gibt es derzeit keine
Erweiterungspläne. Unser Ziel sollte deshalb sein eine bestehende
Senioren-Residenz zu erweitern um den steigenden Bedarf besser abzudecken,
findet Stefan Beckmann (BfB). 

Auch die Plätze im betreuten Wohnen sind in Bensheim ausgebucht. Die Stadt
sollte deshalb aktiv auf Investoren und Betreiber zugehen um hier bereits
bestehenden Bedarf und in Zukunft zusätzlichen Bedarf abdecken zu können,
findet Harald Polotzek (BfB).

Am Samstag, den 7. März 2026 findet der nächste Informationsstand der Wählergemeinschaft Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) statt.

Bensheim. Am Samstag, den 7. März 2026 findet der nächste Informationsstand der Wählergemeinschaft Bürgerinnen und Bürger für Bensheim (BfB) statt. Von 10.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr ist die BfB in der Fußgängerzone an der Mittelbrücke gegenüber Kaufhaus Ganz erreichbar. Wir stehen für Gespräche zu den Themen Flächenverbrauch in Bensheim, Haushaltspolitik mit Senkung der Grundsteuer B und Sozialer Wohnungsbau ohne Flächenverbrauch gerne zur Verfügung“, heißt es in der BfB-Mitteilung.

2. Info-Stand der BfB an der Mittelbrücke

Bensheim. Am kommenden Samstag ( 28. Februar 2026 ) findet der 2.
Informationsstand der Bürgerinnen und Bürger für Bensheim ( BfB) zur
Kommunalwahl von 10.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr an der Mittelbrücke gegenüber
dem Kaufhaus Ganz statt. Wir bedanken uns für die vielen Bürger und
Bürgerinnen, die bereits das Gespräch mit uns gesucht haben. Danke auch für
die vielen Anregungen, die wir in die Agenda unserer nächsten Sitzungen
aufnehmen und bearbeiten werden., heißt es in der BfB-Mitteilung. Wir werden
Sie weiterhin über die Schwerpunkte der BfB zur Kommunalwahl informieren:
Flächenverbrauch stoppen, Grundsteuer B reduzieren Wohnungen und
Sozialwohnungen auf bereits bebauten Flächen wie beispielweise altes
Sanner-Firmengelände, Gelände der ehemaligen Thermoplastik und am ehemaligen
Meerbachsportplatz.