BfB – Bürgerhaus und Dalberger Hof im Mittelpunkt 

Bensheim. Das nächste Treffen der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim
(BfB) findet als Präsenzsitzung am Dienstag, den 6. Juni 2023 ausnahmsweise
bereits um 17.00 Uhr in den Räumen der marokkanischen Kulturgemeinde,
Nibelungenstr, 24 (Guntrum-Gelände) statt. Wir sprechen u. a. über den
Dalberger Hof und das Bürgerhaus, informiert Andreas Born, der die
BfB-Fraktion im Magistrat vertritt. 

„Wir fordern Nachbesserungen bei dem Pachtvertrag für das Bensheimer
Bürgerhaus. Niemand in der Stadtverordnetenversammlung hat eine umfassende
Sanierung des Bürgerhauses für rund 13 Millionen Euro zugestimmt um
anschließend zu erfahren, dass der Pächter Mietpreise aufruft, die kein
normaler Verein zu bezahlen imstande ist. Hier muß sich etwas grundlegend
ändern, findet BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. 

Mit einer Anfrage für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung
wollen wir grundsätzlich klären ob der Pächter seinen vertraglichen
Zahlungen für das Bürgerhaus und desn Dalberger Hof nachkommt, warum der
Dalberher Hof schon wieder keinen regulären Restaurantbetrieb anbietet und
welches Konsequenzen der Magistrat und die MEGB aus diesem Vertragswidrigen
Verhalten zieht, informiert BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

Die Wählergemeinschaft BfB begrüßt ausdrücklich, dass die FDP – wie die BfB
– das Scheitern des „Bensheimer Weges“ erklärt. Die Einschätzung der FDP zum
„Bensheimer Weg“ können wir nur unterstützen: „Der Bensheimer Weg hat nur
finanzielle und personelle Ressourcen verbraucht, die an anderer Stelle
hätten besser eingesetzt werden können“. Umso mehr wundern wir uns, dass die
FDP den Antrag der BfB-Fraktion auf Streichung der Mittel für die Evaluation
des Bensheimer Weges noch im Dezember 2022 abgelehnt hat“, meint dazu Yvonne
Dankwerth vom Vorstand der BfB. 

Photovoltaik-Anlagen, Klimaangepasstes Waldmanagement und Haushaltskonsolidierung sind die Themen auf der nächsten BfB-Sitzung

Bensheim. Die nächste Sitzung der Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) findet am Dienstag, den 30. Mai 2023 ab 18.00 Uhr als Präsenzsitzung in den in den Räumen der marokkanischen Kulturgemeinde, NibelungenStraße 24(Guntrum-Gelände) statt, informiert Yvonne Dankwerth vom Vorstand der BfB. 

„Wir besprechen unsere Vorstellungen zum Thema Photovoltaik-Anlagen auf Acker- und Wiesenflächen. Naturschutz und Energiewende dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir lehnen deshalb Photovoltaik-Anlagen auf Acker- und Wiesenflächen ab und setzen uns für Photovoltaik-Anlagen auf möglichst vielen Dachflächen und bereits baulich genutzten Flächen wie beispielweise Parkplätzen ein“, informiert BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

In der letzten Wahlperiode ist es uns gelungen mehrere Waldgebiete aus der wirtschaftlichen Nutzung durch die Stadt Bensheim herausnehmen zu lassen. „Wir sprechen am Dienstag über weitere Möglichkeiten und sehen uns dabei das Angebot der Wohlleben-Waldstiftung genauso an wie Klimaangepasstes Waldmanagement und die Kriterien nach der FSC-Zertifizierung, darauf weist BfB-Stadtverordneter Norbert Koller hin.

Als weiteres Thema steht die notwendige Haushaltskonsolidierung der Finanzen der Stadt Bensheim auf der Tagesordnung. Bensheim ist bei der Grundsteuer B bereits in Richtung Spitzengruppe im Kreis Bergstraße unterwegs. Die weitere geplante Anhebung ab 2024 wollen wir verhindern und besprechen weitere Vorschläge zum Haushalt, erklärt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

STVV 23.5.2023 „Einladung Herr Becker“, Franz Apfel

Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert,                    25. Mai 2023 

meine Damen und Herren, sehr geehrte Gäste, 

wenn der zentrale Platz am Marktplatz bis zur Realisierung des 

Wettbewerbes weiter ungenutzt bleibt, dann vergeben wir uns eine Chance 

an zentraler Stelle das Thema Kultur sehr viel stärker zu präsentieren. 

Ich schätze, dass wir diesen Sommer und Herbst und nächsten Sommer und 

Herbst unseren Marktplatz kulturell gut nutzen könnten. Das wäre sicher im 

Interesse unserer Bevölkerung. 

Das ist der Grund, warum wir als BfB-Fraktion gemeinsam mit der Fraktion 

Vernunft und Augenmaß den gemeinsamen Antrag stellen, Klaus Peter 

Becker als professioneller Kulturschaffender und Kulturunternehmer in 

Bensheim in eine gemeinsame Sitzung aller drei Ausschüsse der 

Stadtverordnetenversammlung einzuladen. 

Klaus Peter Becker hat Notizen zum Bensheimer Marktplatz in der Breite 

Kultur, Gastronomie, Grün, Aufenthaltsqualität, kommunikativer Treff, 

Multifunktionsfläche in vielen Ideen und Vorschlägen zusammengefasst. 

Unser Marktplatz ist es Wert diese Vorschläge anzuhören und mit Klaus Peter 

Becker zu diskutieren. Viele neue 

Aspekte: „Klaus Peter Becker hat kulturell einfach viel auf dem Kasten.“ 

Die BfB-Fraktion hat ihre Positionen zum Marktplatz im Übrigen nicht 

geändert:

Wir sind für den ergebnisoffenen Wettbewerb, dann muß eine 

Bürgerinformationsveranstaltung folgen und danach entscheiden die 

städtischen Gremien. 

Im BA konnte man schon lesen, dass das Stadtmarketing mit Veranstaltungen 

überfordert wäre – das ist wie auf dem Hoffahrt-Gelände: dort waren „keine 

Kapazitäten“ frei. Im Grunde ist es so: diese STVV in ihrer Mehrheit versteht 

sich als verlängerter Arm des hauptamtlichen Magistrats und der will eine 

offene Herangehensweise nicht. Dem muß „man“ aber nicht folgen. Für uns 

als BfB-Fraktion und sicherlich für viele Bensheimer Bürgerinen und Bürger ist 

es interessant zu hören was dort möglich wäre und Klaus Peter Becker ist 

kompetent kann begeistern. Ich appelliere an Sie auf Zustimmung, damit ist 

nichts entschieden – wir können aber alle unseren Horizont erweitern und 

dafür plädieren wir.

Wenn unser Antrag abgelehnt wird, dann werden wir versuchen eine 

Veranstaltung mit Klaus Peter Becker zum Thema kulturelle Chancen auf dem 

Bensheimer Marktplatz. Wir finden Wege an und für die Öffentlichkeit.

STVV 25.5.2023 “ Sportplatz FC Italia“, Franz Apfel

Frau Stadtverordnetenvorsteherin,                                                      25. Mai 2023

meine Damen und Herren,

was lief bei dem Umzug vom FC-Italia an den Berliner Ring gut? Was lief bei 

dem Thema Meerbachsportplatz mit den dringend notwendigen überwiegend 

Sozialwohnungen gut ? Beantworten Sie die Frage bitte für sich selber. 

Spätestens nach Vorlage, des von der BfB-Fraktion beantragten Sachstands-

bericht zum FC-Italia-Platz am Berliner Ring und der Zusammenarbeit mit 

anderen Vereinen hätte der Magistrat handeln müssen. 

Der Bericht ist in der Sitzung des HFA am 6. Dezember 2021 vorgelegt und 

diskutiert worden. Schon damals ein einziges Trauerspiel und Vorspiel zur 

heutigen Situation. 

Die guten Zeiten des FC-Italia sind seit langem vorbei. 30 Jahre lang war 

Giovanni Torre Vorsitzender – das waren die guten Zeiten. Danach ging es 

schrittweise bergab und derzeit geht es mit Karacho den Berg runter, anders 

ist die zurückgezogene Verwaltungsvorlage nicht zu lesen. 

Ich zitiere: „Seit Beginn des Projekts 2016 hat sich der FC Italia als überaus 

unzuverlässiger Partner herausgestellt.“

Und aus der Vorlage ist sehr fraglich, wie der FC Italia die anfallenden 

Betriebskosten/Instandhaltung des Gebäudes und der gesamten Sportanlage 

stemmen will. Überhaupt gäbe es nur ganze zwei Aktive im Verein. 

Meine Damen und Herren,

bei den anstehenden Gesprächen, darf jetzt auf keinen Fall herauskommen, 

dass die Stadt Bensheim den offenstehenden Fehlbedarf von 170.000 Euro für 

das Vereinsheim/Sportfunktionsgebäude übernimmt. Die Nutznießer müssen 

hier die Kosten übernehmen, die Stadt die Kosten laut Vertrag.

Ein Ergebnis im Interesse der Stadt und unter Berücksichtigung unserer 

Haushaltssituation kann nur in vertraulichen Verhandlungen erzielt werden. 

Nicht aber wenn vier Vereinsvorsitzende im Ausschuss aufschlagen und ihre 

Forderungen vortragen. Da ist der Magistrat gefordert !

Und jetzt komme ich zum Antrag der Koalition: wir als Stadtverordnete sollen 

also die Umzäunung des Sportplatzgeländes – insbesondere des Fußballfeldes 

– auf den Weg bringen und zwar abweichend von der vereinbarten Reihen-

folge der Projektbausteine. Mein Fraktionsvorsitzender Norbert Koller hat es 

bereits an die KollegInnen Fraktionsvorsitzende gemailt: wir haben da großes 

Bauchweh, dass wir da jetzt vom vereinbarten Weg abweichen. Das 

nächste wird dann sein, dass wir die Finanzierunglücke von 170.000 Euro mit 

schließen helfen und gleichzeitig noch auf den Baukostenzuschuss der 

Vereine TSV-Auerbach und FSG Bensheim-West verzichten. Das alles passt gar 

nicht in unsere finanzielle Landschaft. Deshalb erwarten wir eine Verwal-

tungsvorlage des Magistrats, den Antrag lehnen wir ab. Erst müssen die 

Hausaufgaben des Magistrats und der Vereine gemacht werden und dann 

muß eine abstimmungsfähige Vorlage eingebracht und beraten werden. 

Die BfB-Fraktion lehnt den Antrag der Koalition ab.

STVV 25.5.2023 „Erstellung einer Klimaanalysekarte“, Dr. Ulrike Vogt-Saggau

Frau Stadtverordnetenvorsteherin

meine Damen und Herren, sehr geehrte Gäste

Mit unserem Antrag zur Erstellung einer aktuellen Klimaanalysekarte möchten wir, dass Bensheim für den Klimawandel gerüstet ist.

Um eine nachhaltige Stadtentwicklung zu gewährleisten, sind wirksame Maßnahmen notwendig, welche die stadtklimatischen Auswirkungen begrenzen. Im Sommer sorgen langanhaltende extreme Wetterlagen im dicht bebauten Bensheim für Hitzestress, die Zahl der Wärmeinseln steigt stetig.

Damit Gesundheit und das Wohlbefinden der Bürger und Bürgerinnen in Bensheim gesichert bleibt, müssen städtebauliche Planungen so optimiert werden, dass die thermischen Belastungen auch unter extremen Hitzebedingungen erträglich sind.

Was heißt das?

Im städtischen Bereich geht es darum, die steigenden Lufttemperaturen durch geeignete Maßnahmen zu kompensieren. Von entscheidender Bedeutung sind Luftleitbahnen bzw. die Frischluftzufuhr und die Vegetation.

Die Abkühlung und Versorgung der Städte mit Frischluft geschieht durch lokale Windsysteme, die sich ihren Weg über Schneisen in den besiedelten Raum suchen. Diese Luftleitbahnen müssen erkannt und im nächsten Schritt freigehalten werden.

Wie erstellt man Klimaanalysekarten?

Hierfür wird das Gebiet auf verschiedene Eigenschaften hin untersucht:

  • Aspekte, die die Erwärmung beeinflussen (z.B. Landnutzung, Gebäudedichte, Vegetation)
  • Aspekte, die die Kalt- und Frischluftzufuhr beeinflussen (z.B. Hangneigung, Belüftungsbahnen, Windstatistik)

Durch Kombination dieser Erkenntnisse lassen sich sog. Klimatope identifizieren, d.h. räumliche Einheiten, in denen das Mikroklima relativ homogen ist. Diese werden in der Klimaanalysekarte (Klimafunktionskarte) dargestellt.

Klimatope sind z.B.

  • Frisch- und Kaltluftentstehungsgebiete = Freilandklima und das Waldklima
  • Misch- und Übergangsklima = Klima innerstädtischer Grünflächen
  • Bis hin zum Innenstadtklima mit starker Überwärmung

Mit diesen ermittelten Informationen ist es möglich konkrete Planungsempfehlungen zu geben:

  • welche Flächen sind schützenswert und
  • wie empfindlich reagiert das Klima gegenüber Nutzungsänderungen

Zudem werden auch sanierungsbedürftige Flächen erkannt, auf denen Verbesserungen des Mikroklimas unternommen werden sollten.

Das könnte durch eine vermehrte Begrünung (Boden, Dächer, Fassaden) und einer Entsiegelung erreicht werden.

  • Begrünte Dächer und Fassaden zeigen einen Abkühlungseffekt
  • Genauso Bäume und Grünflächen
  • Bäume können auch kleinräumig eingesetzt werden und das Mikroklima eines eng umrissenen Areals positiv beeinflussen. Durch den Schattenwurf und den Verdunstungseffekt kann die Temperatur direkt unter Bäumen bis zu 10 Grad niedriger liegen als in der weiteren Umgebung.
  • Die Grünflächen sollten idealerweise miteinander verbunden sein um einen hinreichenden Luftaustausch zu garantieren.
  • Ganz wichtig sind die Wälder, die essentielle Frischluftentstehungsgebiete sind!

Ideal wäre es, wenn diese Karten in Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden zu erstellt werden. Wir alle erkennen, dass die Städte so ganz allmählich zusammenwachsen und die sowieso begrenzten Naturressourcen werden noch weiter reduziert.

Oft gibt es finanzielle Förderungen um die interkommunale Zusammenarbeit auszubauen.

Was kostet uns das?

Das Team Klima, Umwelt und Energie gibt ca. 60 000 € an. Das ist eine Menge Geld, gerade jetzt im Rahmen der Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen. Seit 2019 wurden die Mittel immer wieder gestrichen – weil so viel anderes wichtiger war.

Jetzt ist aktuell geplant, die Mittel für das Jahr 2024 bereitzustellen. Mit diesem Antrag möchten wir dem Nachdruck verleihen.

Dieses Geld ist gut investiert ist, denn es geht um die Zukunft unserer Stadt, um die Lebensbedingungen und die Lebensqualität der Bürger und Bürgerinnen in Bensheim.

STVV 25.5.2023 „Radstreifen Rheinstraße“, Norbert Koller

Sehr geehrte Frau Deppert,  

sehr geehrte Damen und Herren,

werte Gäste,

Die Grünen haben einen Antrag gestellt, im Bereich der Rheinstraße ab Höhe Moselstraße beidseitige Radstreifen anzuordnen.

Der Satz „die Parkstreifen können dort erhalten bleiben, wenn der Straßenquerschnitt so groß ist, dass sie zusätzlich zu den Radstreifen noch Platz finden“ heißt im Umkehrschluss:

Die Parkstreifen entfallen, wenn kein Platz mehr für Fahrbahn und Radstreifen vorhanden ist. 

Allgemein bin ich aufgeschlossen für Verbesserungen im Verkehrsraum. Je mehr Verkehrsaufkommen, desto weniger Aufenthaltsqualität für alle und weniger Sicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmende. In Bensheim, ist die gerechte Aufteilung von Autos, Rädern und Fußgängern keine Option. Fahrradfahrende und Fußgänger müssen sehen, wie sie im motorisierten Verkehr am Besten zurecht kommen. Damit das so bleibt sorgt die Koalition die vor allem auf das Auto setzt.

Der Antrag der Grünen -so sympathisch er auch daherkommt- ist unrealistisch, wenn tatsächlich die Parkstreifen entfallen sollten. Ich habe jetzt nicht gemessen, die Rheinstraße ist aber bestimmt schmäler als die Schwanheimer. Gewerbebetriebe, incl. Mitarbeitende, Besucher Pflegedienst oder Handwerker könnten ihre Fahrzeuge nicht mehr im öffentlichen Raum abstellen. Zu verordnen, die PKWs können nur auf den eigenen Grundstücken parken, das funktioniert nicht. Die Parkerei wird auf die umliegenden Straßen verlagert.

Nach unserer Ansicht würde ein wechselnder, einseitiger Radstreifen funktionieren. Die Parkplätze würden erhalten bleiben. Diese Lösung sollte bei Bedarf geprüft werden.

In dieser Form können wir dem Antrag der Grünen nicht zustimmen.

 Antrag „Einladung von Klaus Peter Becker zur Vorstellung seiner Notizen zum Bensheimer Marktplatz“

Fraktion Bürger für Bensheim (BfB) und Fraktion Vernunft und Augenmaß (VuA)

Frau                                                                                                         14. April 2023 Stadtverordnetenvorsteherin
Christine Deppert

über parlamentarisches Büro

Sehr geehrte Frau Deppert,

wir bitten Sie nachfolgenden Antrag „Einladung von Klaus Peter Becker zur Vorstellung seiner Notizen zum Bensheimer Marktplatz“ auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am 25. Mai 2023 zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Koller   Rolf Kahnt

BfB-Fraktion       VuA-Fraktion

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

„Zur Vorstellung seiner Notizen zum Marktplatz zur Nutzung bzw. Zwischennutzung wird der langjährige professionelle Kulturschaffende und Kulturunternehmer Klaus Peter Becker in eine gemeinsame Sitzung der drei Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung eingeladen.“

Kurzbegründung:

Die Notizen von Klaus Peter Becker zum Marktplatz enthalten viele neue Gedanken und Aspekte, die in der bisherigen öffentlichen Diskussion noch nicht thematisiert wurden.

Unabhängig vom bisherigen juristischen Stopp des Verfahrens zum Marktplatz könnte der Marktplatz als Zwischennutzung einer kulturellen Nutzung zugeführt werden. Eine erweiterte Begründung erfolgt in der Stadtverordnetenversammlung.

Antrag der BfB-Fraktion zum Thema „Erstellungeiner Klimaanalysekarte“

BfB-Fraktion
Bensheim, 19. April 2023 

Frau 

Stadtverordnetenvorsteherin

Christine Deppert 

über parlamentarisches Büro

Sehr geehrte Frau Deppert, 

wir bitten Sie nachfolgenden Antrag der BfB-Fraktion zum Thema „Erstellung
einer Klimaanalysekarte“ auf die Tagesordnung der
Stadtverordnetenversammlung am 25. Mai 2023 zu nehmen. 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ulrike Vogt-Saggau, Norbert Koller

BfB-Fraktionsvorsitzende 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: 

„Der Magistrat wird beauftragt, im Haushaltsplan 2024 Finanzmittel für die
Erstellung einer Klimaanalysekarte einzustellen.

Der Magistrat wird weiterhin beauftragt, mit den Nachbarkommunen Kontakt
aufzunehmen ob ein gemeinsames Interesse an einer Erstellung einer
Klimaanalysekarte für das Mittelzentrum Bergstraße bzw. mit einzelnen
Nachbarkommunen besteht und zu klären ob ein gemeinsames Vorgehen gefördert
werden kann.“ 

Kurzbegründung:

Aus der Beantwortung des Teams Klima, Umwelt, Energie vom 27.02.2023 auf
eine BfB-Anfrage geht u. a. hervor, dass es eine Karte „Schutzgut Klima –
Klimaökologische Ausgleichs- und Luftgenerationsfunktion“ von 2011 gibt.
Diese Karte entspricht einer Klimaanalysekarte, die die relevanten
Strukturen (Räume) darstellt. 

Verwaltungsintern wird seit 2019 versucht, diese bestehende veraltete Karte
aus dem Jahr 20211 zu aktualisieren. Aufgrund der Sparzwänge wurde bisher
auf eine Haushaltsanwendung der Finanzmittel verzichtet. 

Aufgrund des Themas Klimaanpassung wurde verwaltungsintern besprochen,
spätestens 2024 entsprechende Gelder im Haushalt anzumelden.

Die BfB-Fraktion ist der Auffassung, dass die bestehende Karte dringend
aktualisiert werden muß. Wir bitten deshalb um eine Festlegung von Seiten
der Stadtverordnetenversammlung und eine entsprechende Beauftragung des
Magistrats.

Gut möglich, dass ein gemeinsames Vorgehen mit Nachbarkommunen gefördert
werden kann. Dies bitten wir bis zur Erstellung des Haushaltsentwurfes 2024
zu klären.

BfB-Fraktion begrüßt Verlängerung des „Aus“ für die Beleuchtung von Gebäuden und Baudenkmälern und schlägt die Erstellung einer Klimaanalysekarte vor

Bensheim. Zu ihrer nächsten Video-Konferenz trifft sich die BfB-Fraktion am 25. April 2023 ab 18.00 Uhr. 

„Wir begrüßen ausdrücklich die Entscheidung des Magistrats die Beleuchtung in der Innenstadt auch nach Auslaufen der Energiesparverordnung für öffentliche Gebäude und Baudenkmäler etc. weiter ausgeschaltet zu lassen. Damit sparen wir Energie und Kosten ein und reduzieren die Lichtverschmutzung, die für viele Insekten ein Problem darstellt“, informiert BfB-Fraktionsvorsitzender Norbert Koller. 

Die BfB-Fraktion setzt sich für die Erstellung einer Klimaanalysekarte ein. Dafür sollen nach unserer Auffassung Finanzmittel im Haushaltsentwurf 2024 berücksichtigt werden. „Wir setzen uns dafür ein, dass der Magistrat mit den Nachbarkommunen Kontakt aufnimmt ob ein gemeinsames Interesse an einer Erstellung einer Klimaanalysekarte für das Mittelzentrum Bergstraße bzw. mit einzelnen Nachbarkommunen besteht und zu klären ob ein gemeinsames Vorgehen gefördert werden kann“, informiert BfB-Fraktionsvorsitzende Dr. Ulrike Vogt-Saggau. 

Selbstverständlich steht auch das Thema Haushaltskonsolidierung als Dauerbrenner auf der Tagesordnung der BfB-Fraktion. Wir hoffen, dass bei den Beratungen das Thema „Koalition und die Ablehnung von Anträgen der Koalition dabei ad acta gelegt wird. Die BfB-Fraktion ist zur Zusammenarbeit mit allen Fraktionen bereit um eine weitere – derzeit beschlossene – Steuererhöhung der Grundsteuer nicht nur überflüssig zu machen sondern Schrittweise die überzogene Höhe der Grundsteuer B zurückzuführen“, erklärt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

BfB-Fraktion: Energiewende und Artenschutz sind beide wichtig !

Bensheim. Die nächste Fraktionssitzung der BfB-Fraktion findet als
Video-Konferenz am Dienstag, den 18. April 2023 um 18.00 Uhr statt.

Wir wollen, dass das Thema Energiewende stärker vorangebracht wird und zwar
ohne den Artenschutz zu gefährden. Die Solarenergie spielt dabei die für uns
entscheidende Rolle. Die Bensheimer Dächer und die Nutzung von Parkplätzen
müssen und können hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten. Die
Ausweitung von Solarenergie auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen
lehnen wir deshalb ab, da dadurch ein Konflikt mit dem Artenschutz und der
Biodiversität entsteht, betont BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau
und erinnert daran, dass wir bei der Nutzung der bebauten Flächen in
Bensheim mit Photovoltaik-Anlagen viel Luft nach oben haben. 

Am Dienstag werden wir auch über die Erstellung einer Klimaanalysekarte für
Bensheim sprechen. Es gibt eine veraltete Karte „Schutzgut Klima –
klimaökologische Ausgleichs- und Luftgenerationskarte aus dem Jahre 2011.
„Wir sprechen über eine notwendige Aktualisierung und darüber ob es Sinn
macht, eine Klimaanalysekarte mit Nachbarkommunen gemeinsam zu beauftragen“,
erklärt Magistratsmitglied Andreas Born (BfB). 

Eine wichtige Weichenstellung für die zukünftige Weiterarbeit der
Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) bringt BfB-Stadtverordneter
Norbert Koller in die Diskussion am Dienstag ein. „Ich schlage vor, dass die
BfB Mitglied im Bildungswerk der Freien Wähler wird und zusammen mit dem
Kreisverband der Freien Wähler gemeinsam Veranstaltungen organisiert“,
erklärt Norbert Koller.

Mit der Haushaltskonsolidierung befasst sich die BfB-Fraktion ebenfalls am
nächsten Dienstag. „Wir sehen auf die kommenden Haushalte der Stadt
zusätzliche Mehrkosten zukommen. Um den ohne die Erhöhung weiterer Steuern
zu begegnen haben wir bereits bei der Haushaltsberatung Vorschläge
unterbreitet, die zum Teil angenommen wurden und zum Teil abgelehnt wurden.
Für uns steht fest, dass wir ohne den Verkauf bestimmter Gebäude wie der
Alten Gerberei, dem Stadtkeller, dem Hoffart-Gelände, dem Gebäude
Rodensteinstraße 8 und dem Tiefgaragen-Anteil der Stadt in der Tiefgarage
Guntrum-Galerien nicht wesentlich bei der Haushaltskonsolidierung
vorankommen. Die Personalkosten werden in den nächsten Jahren deutlich
steigen. Die Stadt muß ernsthaft gegensteuern sonst befinden wir uns bei der
Steuerspirale nach oben statt diese wieder zurückzufahren, erklärt
BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.