Bensheim. Die Fraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) macht Osterpause.
Unser nächstes Treffen findet am Dienstag, den 16. April 2024 um 18.00 Uhr als Video-Konferenz
statt, informiert die BfB-Wählergemeinschaft.
Wählergemeinschaft Bürgerinnen und Bürger für Bensheim
Die BürgerInnen haben das Wort!
Bensheim. Die Fraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) macht Osterpause.
Unser nächstes Treffen findet am Dienstag, den 16. April 2024 um 18.00 Uhr als Video-Konferenz
statt, informiert die BfB-Wählergemeinschaft.
Sehr geehrte Frau Deppert,
sehr geehrte Damen und Herren,
werte Gäste,
unser Antrag zielt darauf ab eine andere Baukultur in Bensheim einzuführen. In der Zwischenzeit wird nicht mehr von 2- oder 3 Geschossigkeit gesprochen, sondern von Mehrgeschossigkeit. Das ist okay. Ziel ist es ja, die Grundstückfläche möglicht wirtschaftlich zu nutzen. Dabei sind auch weiterführende flexible Planungsideen erwünscht. In Kombination mit anderen Nutzungen.
Das Konzept in den Gremien zu besprechen, ist auch in Ordnung.
Damit können wir leben und stimmen diesem Ä-Antrag der Koa auch zu. Unseren Antrag ziehen wir zurück.
Grundsätzlich halten wir für richtig so viel wie möglich Grün zu erhalten. Wir wollen möglichst die komplette Fläche von 2000 qm erhalten. In diesem Quartier wird das Grün immer weiter reduziert. Die Erweiterung des Fachmarktes entlang des Bahndammes in der Fabrikstraße vernichtet Grünbereiche und wie es bei Sirona aussieht, das sehen Sie ja selbst.
Flexibel mit dem vorhandenen Planungsgebiet umzugehen, kann nicht auf Kosten der Grünfläche gehen. Wie das die Koalition im Ände-rungsantrag und die 1. Stadträtin das im Bau- Umwelt und Planungsausschuß dargestellt haben, geht es vor allem darum die Kosten für die Außenanlagen und die Grünpflege deutlich zu reduzieren und so gut es Kosten einzusparen. Auch von Personalmangel in der Verwaltung war die Rede. Es kann nicht sein, dass in Bensheim mögliche Grünflächen versiegelt werden, mit dem Grund, dass kein Geld für die Pflege vorhanden ist.
Wir lehnen diesen Änderungsantrag der Koa ab.
Die Grünen wollen die Freifläche wie wir erhalten. Dem Grünen-Antrag stimmen wir zu.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Bensheim. Zu ihrer nächsten Video-Konferenz trifft sich die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) am Dienstag, den 26. März 2024 bereits um 16.45 Uhr. Das Thema Innenstadt steht zunächst im Mittelpunkt des Austauschs innerhalb der BfB, informiert BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.
Neben dem Brief einer Bensheimer Kaufmannsfamilie über den Zustand der Bensheimer Innenstadt mit zahlreichen Hinweisen und Vorschlägen beraten wir ebenfalls über das Thema Bahnhofstraße. Dort fühlen sich Kaufleute ebenfalls abgehängt, darauf weist BfB-Stadtverordneter Franz Apfel hin.
Die Sanierung und Ausbau der Gastwirtschaft „Zum Ochs“ auf den dortigen Baumbestand an der Lauter ist ebenfalls Thema bei der BfB. Unser Ziel ist der Erhalt aller Bäume neben der Gastwirtschaft, informiert Yvonne Dankwerth, die die BfB im Ortsbeirat Bensheim-Mitte vertritt.
Im Anschluß ist die Fraktion der BfB zu einem Gespräch bei der Wohnbau Bergstraße eG ab 18.00 Uhr eingeladen. Das Thema ist der allgemeine Wohnungsbau in unserer Region“, erklärt BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.
Frau Stadtverordnetenvorsteherin,
meine Damen und Herren, sehr geehrte Gäste,
seit 2013 hat der ZAKB die Kosten für die Einsammlung und Entsorgung von
wildem Müll durch die Mitgliedskommunen nicht mehr berücksichtigt. Nach
nunmehr 10 Jahren hat ZAKB festgestellt, dass die Beseitigung wilder
Müllablagerungen in den Zuständigkeitsbereich des ZAKB fällt. Es geht hier
um eine beträchtliche Summe. Wenn die Verbände Städtetag und Städte- und
Gemeindebund zu der Rechtsauffassung kommen, dass der ZAKB die
Pauschale für die letzten 10 Jahre zahlen muß dann ist vielleicht über
Gespräche –ohne Einschaltung von Gerichten – eine Lösung einvernehmlich
möglich.
Zur Klarstellung: wir stellen jetzt nicht den Antrag zusammen mit der
VuA juristisch gegen den ZAKB vorzugehen sondern erst eine Rechtsauskunft
in den beiden Verbänden einzuholen, in denen wir Mitglied sind.
Unser Änderungs-Antrag lautet:
„Der Magistrat wird beauftragt, bei den Verbänden Städte- und
Gemeindebund und Städtetag Informationen einzuholen ob der ZAKB
verpflichtet ist, für die letzten 10 Jahre die Pauschale für die Einsammlung des
wild abgelagerten Mülls an die Kommunen zu zahlen.“
Wir bitten um Zustimmung.
Frau Stadtverordnetenvorsteher,
meine Damen und Herren,
die BfB-Fraktion spricht sich ohne „Wenn und Aber“ für die weitere
Bereitstellung des Windelcontainers in Bensheim aus.
Bereits bei der Abstimmung des Haushaltes für 2024 beantragten wir die
Bereitstellung der entsprechenden Gelder im Haushalt.
Für die Stadtverordnetenversammlung am 15. Februar 2024 stellten wir
zusammen mit der Fraktion V und A erneut einen Antrag zum Erhalt des
Windelcontainers. Danach stellte die Koalition den Antrag den
Windelcontainer über den ZAKB finanzieren zu lassen. Unseren gemeinsamen
Antrag von BfB und VuA zogen wir daraufhin zurück um ein möglichst starkes
und geschlossenes Signal an den ZAKB zu senden. Der ZAKB lehnte
mittlerweile aus rechtlichen Gründen ab.
Nachdem das klar wurde hat die Fraktion der Grünen einen Antrag
eingereicht und den anderen Fraktionen eine Mitantrags-Stellung angeboten,
die wir als BfB gerne angenommen haben. Der Antrag wird heute von den
Grünen, der BfB, der FWG und der VuA gemeinsam gestellt.
Abschließend: der Wegfall des Windelcontainers trifft junge Familien und Alleinerziehende und er trifft pflegende Angehörige. Und dieses doppelt negative soziale Signal sollten wir heute korrigieren. Die Junge Union hat dies übrigens genauso erkannt. Bitte stimmen Sie dem Antrag heute zu.
Bensheim. Zu ihrer nächsten Fraktionssitzung trifft sich die BfB-Fraktion per Video-Konferenz am Dienstag, den 19. März 2024 ab 18.00 Uhr. Im Mittelpunkt der Sitzung steht u. a. das Thema „Sparkasse Bensheim“, informiert Yvonne Dankwerth vom Vorstand der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB).
„Wir begrüßen die Sanierung des Sparkassenhauptgebäudes am Bahnhof. Für die Sanierung der Sparkasse haben wir uns als BfB-Fraktion jahrelang eingesetzt. Zum Schluss mit Erfolg. Die Sanierungsarbeiten an der Sparkasse sollen bereits weit fortgeschritten sein. Durch die Rückkehr der Sparkasse in die Innenstadt wird die Innenstadt wieder gestärkt. Das ist ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt für die gebeutelte Innenstadt“, darauf weist BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau hin.
Im Jahr 2002 wurde das damals umfassend sanierte Hauptgebäude der Sparkasse eingeweiht. Am Tag der Architektur 2003 wurde der architektonisch reizvolle Gebäudeanbau vorgestellt und bewundert. Dieses stadtprägende Gebäude bleibt uns erhalten, stellt BfB-Stadtverordneter Norbert Koller fest.
Deutschlands Sparkassen haben ihren Gewinn im letzten Jahr deutlich gesteigert (BA vom 13.3.2024). „Wir hoffen, dass es bei der Sparkasse Bensheim ähnlich gut aussieht und die Sparkasse zur Ausschüttungspraxis an alle Trägerkommunen zurückkommt“, erklärt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel und erinnert an eine Pressemitteilung der Sparkasse vom 17. Dezember 2021, Zitat: „„Sparkassenvorstand will künftig eine aktive Ausschüttungspolitik im Interesse der Bürger der Trägergemeinden verfolgen.“ Dadurch könnte der Änderungs-Antrag der BfB-Fraktion zum Haushalt 2024 umgesetzt werden.
Bensheim. Zur nächsten Fraktionssitzung trifft sich die BfB-Fraktion am
Dienstag, den 5. März 2024 um 18.00 Uhr in der marokkanischen Kulturgemeinde
auf dem Guntrum-Gelände, informiert Yvonne Dankwerth vom Vorstand der
Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB).
Nachdem das Wettbewerbspreisgericht 3 Arbeiten zur weiteren Bearbeitung
ausgewählt hat, werden alle Arbeiten ab 29.02. in St. Georg öffentlich
ausgestellt, jedoch ohne Modelle. Wir gehen ergebnisoffen in die weitere
Beratung. Wir sind gespannt, auf die Resonanz der Bürgerschaft bei und nach
dem Werkstatttag. Für uns ist wichtig, dass am 24. April die überarbeiteten
Entwürfe auf einer öffentlichen Veranstaltung im Kolpinghaus vorgestellt
werden, bevor die kommunalen Gremien darüber entscheiden, informiert Norbert
Koller.
Wir sprechen nochmals über den Windelcontainer. Fest steht jedenfalls, dass
auch andere Kommunen einen Windelcontainer als Angebot für ihre Bürgerinnen
und Bürger vorhalten. U.a. in Heppenheim. Der Magistrat wurde beauftragt,
mit den Mitgliedskommunen des ZAKB und dem ZAKB-Verband Gespräche zu führen
um Windelcontainer auf den Wertstoffhöfen des ZAKB bereitzustellen. Die
Windelcontainer sollen über den Haushalt des ZAKB finanziert werden. Die
BfB-Fraktion hat diesen Antrag der Koalition unterstützt um eine möglichst
breite Zustimmung in der Stadtverordnetenversammlung an den ZAKB zu
erreichen. Bei der Streichung des Windelcontainers werden nicht nur die
Familien/Einzelpersonen mit Kleinkindern hart getroffen sondern auch die
Familien bzw. Einzelpersonen die Angehörige zu Hause pflegen. Wir sprechen
uns aus sozialen Gründen auf jeden Fall für die Wiedereinführung des
Windelcontainers aus.
„Ich erinnere daran, dass der ZAKB seinen jährlichen Erstattungsbetrag an
die Kommunen deutlich erhöht. Für Bensheim bedeutet das, dass der ZAKB
seinen Erstattungsbetrag in Höhe von bisher 129.500 auf 215800 erhöht. Das
ist mehr als zwei Windelcontainer kosten würden, stellt BfB-Stadtverordneter
Franz Apfel fest.
Es gilt das gesprochene Wort
Redebeitrag zur STVV am 15.2.2024
„Antrag zur Windkraft“
Frau Stadtverordnetenvorsteherin
meine Damen und Herren, sehr geehrte Gäste
Windräder in Bensheim – zur Versorgungssicherheit mit erneuerbarer Energie und zur Erreichung der Klimaziele!
Ab Mitte Januar 24 dürfen aufgrund der EU-NotfallVO ohne Ausweisung von Vorranggebieten oder Änderung des Flächennutzungsplans Windräder – auch in Landschaftsschutzgebieten – aufgestellt werden. Das alles ohne Umweltverträglichkeitsprüfungen oder Berücksichtigung des Artenschutzes.
Das ist ein katastrophaler und nicht wieder gut zu machender Eingriff in die Natur und in das Leben der Tiere, Pflanzen und Menschen.
Wie wird so ein großer Eingriff begründet?
„Windkraft hat eine große Bedeutung für die Versorgungssicherheit mit regenerativer Energie“
Versorgungssicherheit? Was ist das?
Die sog. erneuerbaren Energiequellen – Wind wie auch Sonne – sind extrem vom Wetter abhängig. Eine sichere Deckung des Bedarfs ist grundsätzlich nicht möglich.
Es sind große Stromspeicher erforderlich, die es nicht gibt und auch in absehbarer Zeit nicht.
Warum wohl will Wirtschaftsminister Habeck 10 000 MW Gaskraftwerke anschaffen? Das ist die Leistung von 5-mal Biblis komplett.
Betrachtet man die Windräder im Umkreis von 50 km um Bensheim, so wird eine mittlere Auslastung von 20 % ermittelt.
In der ersten Woche im Dezember lag der Anteil an erneuerbaren Energien in D bei lediglich bei 7 % – weil kein Wind und keine Sonne.
Da helfen auch keine zusätzlichen Windräder.
Ja – der Wind schreibt keine Rechnung. Aber überlebensfähig sind diese Anlagen nur dank der Förderung.
Wie viele Windräder müssen in Bensheim aufgestellt werden?
Sollen es, – wie in einem Presseartikel des BA vom September 2022 von einem Herrn Mitsch vorgeschlagen – 7 Windräder sein?
Um eine Vorstellung zu bekommen: Die Windräder haben eine Höhe von ca. 250 m, (Eiffelturm 300 m), der Rotordurchmesser etwa 150 m.
Steht das neue Gesetz im Einklang mit der Natur – so wie von der Regierung versprochen?
Nein – diese Gesetzesvorlage schwächt den Artenschutz massiv, wie ein Rechtsgutachten im Auftrag des Nabu darlegt.
Bei Strömungsgeschwindigkeiten von mehreren 100 km/h gibt es kein Entkommen für die Vögel und erst recht nicht für die Insekten.
Der Bau eines Windrades ist zudem mit massiver Naturzerstörung verbunden.
Betrachtet werden dürfen nicht nur die 5 000 Quadratmeter Fläche“
Es braucht mindestens 3 000 to Stahlbeton um ein Windrad zu fixieren.
Es braucht eine Straße dorthin, die für eine Nutzlast von ca. 80 to ausgelegt sein muss.
Und es braucht eine Strom-Ableitung zu einem Umspannwerk.
Wie viele Bäume müssen in dafür Bensheim gefällt werden? Wie viel Wald wird zerstört?
Gesundheitsgefahr durch Infraschall
Auch das lässt sich nicht wegdiskutieren. Die wissenschaftlichen Fakten dazu wurden 2021 u.a. mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Es kann bei Tieren und Menschen zu Gesundheitsstörungen z.B. zu Durchblutungsstörungen führen. Erst jetzt versteht man wie Infraschall auf den Organismus wirkt.
Windräder laufen ca. 15 – 20 Jahre. Und was dann?
Wer holt 3 000 to Stahlbeton aus dem Boden – und wohin dann damit? Noch problematischer die Rotorblätter aus carbonfaserverstärktem Kunststoff. „Recycling bisher unmöglich“ – Zitat der Bundesregierung.
Und letztendlich sind WKA noch nicht einmal klimafreundlich – und dies in zweierlei Hinsicht.
Als letzten Punkt einige Worte zu der Aussage:
„Bensheim benötigt Windkraftanlagen, um seine Klimaziele bis 2045 erreichen zu können.“
Was sind die Klimaziele? Reduktion des Treibhausgases CO2!
Dazu einige Fakten, die mich zum Nachdenken gebracht haben:
Der Anteil an Kohlenstoffdioxid in der Luft beträgt nur 0,04 % (= 400 ppm)
Von diesen 0,04 % produziert die Natur selber 96 %, d.h. der Mensch nur für lediglich 4 % verantwortlich
4 % von 0,04 % d.h.:
(Mitglieder der „Global Climate Intelligence group“)
In Folge zerstören wir die Natur, Wälder und Landschaften, den Lebensraum der Tiere, Pflanzen und Menschen!?
Ich frage mich: Warum spricht keiner von den 96 %?
Zum Abschluss einige Worte zum CO2:
Ist CO2 so gefährlich, wie es in den Medien beschrieben wird?
Jedem muss bewusst sein:
D.h.: Ohne CO2 keine O2!
In unserer Fraktion gibt es zum Thema Windkraft unterschiedliche Meinungen, deshalb werden meine Kollegen dem Antrag zustimmen.
Für sie ist jedoch wichtig – und das möchte ich ausdrücklich betonen – dass keine Windräder auf dem 1. Höhenzug und in bestehenden FFH-Gebieten aufgestellt werden und ein Mindestabstand zu Wohnhäusern von 1000 m eingehalten wird.
Für mich gibt es – wie eben ausgeführt – noch viele unbeantwortete Fragen.
Und aufgrund massiven nicht wieder gut zu machenden Naturzerstörung sind Windkraftanlagen für mich zur Energieerzeugung keine Option.
Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert,
meine Damen und Herren,
die BfB-Fraktion hat die Streichung des Windelcontainers als eine soziale
Fehlentscheidung empfunden. Aus diesem Grunde hatten wir auch bei der
Haushaltsberatung als BfB-Fraktion bereits einen Änderungs-Antrag zum
Erhalt des Windelcontainers gestellt, der aber nicht die Mehrheit bekam und
von der Koalition aus CDU, SPD und FDP abgelehnt wurde.
Die BfB blieb am Thema dran und auch wenn die Koalition nicht auf unser
Angebot einer gemeinsamen Antragstellung einging so verbuchen wir doch
als Erfolg, dass die Koalition jetzt einen eigenen Antrag eingereicht hat.
Meine Damen und Herren,
die Streichung des Windelcontainers war eine klare sozialpolitische
Fehlentscheidung.
Die Streichung des Windelcontainers wird in der Öffentlichkeit sehr negativ
wahrgenommen. Hier werden nicht nur die Familien/Einzelpersonen mit
Kleinkindern hart getroffen sondern auch die Familien bzw. Einzelpersonen
die Angehörige zu Hause pflegen.
Bensheims Ruf als familienfreundliche und altersgerechte Stadt wurde durch
die Streichung des Windelcontainers beschädigt.
Meine Damen und Herren,
der Koalitionsantrag sieht vor, dass es Gespräche des Magistrats mit dem
ZAKB geben soll und Windelcontainer auf den Wertstoffhöfen bereitgestellt
werden. Das wird dauern und der Erfolg ist ungewiss. Trotzdem ziehen wir
hiermit den gemeinsamen Antrag von BfB und VuA zurück um ein möglichst
starkes und geschlossenes Signal an den ZAK aus Bensheim zu senden.
Frau Stadtverordnetenvorsteherin, meine Damen und Herren,
sehr geehrte Gäste,
die BfB-Fraktion begrüßt ausdrücklich den neuen Standort. Als BfB haben wir
lange zusammen mit den beiden Ortsbeiräten Fehlheim und Schwanheim,
den Grünen und der FWG uns intensiv gegen die 7zügige KITA im regionalen
Grüngürtel zwischen Schwanheim und Fehlheim ausgesprochen. Wir
bedanken uns bei der Koalition das sie auf die Forderungen der beiden
Ortsbeiräte eingegangen sind.
Zu den Kosten:
Die Kosten haben sich sehr deutlich erhöht. Auf hinkende Vergleiche mit
Stuttgart hat die 1. Stadträtin, Frau Rauber-Jung, bereits nachvollziehbar
hingewiesen. Im HFA wurde bereits geklärt, dass natürlich Zuschüsse
beantragt werden und ausdrücklich wurde da auch in Auftrag gegeben, zu
klären ob es auch darüber hinaus auch Zuschüsse für das Gründach und die
Photovoltaik-Anlage geben wird. Und ausdrücklich: wir begrüßen das
Gründach und die Photovoltaik-Anlage.
Trotz der Festlegung im HFA liegt uns jetzt ein Antrag der Koalition vor, indem
u. a. die Zuschussklärung in Auftrag gegeben wird. Das wurde bereits im HFA
geklärt und da erwarten wir natürlich Zuschüsse von der neuen
Landesregierung. Wir stimmen zu.
Meine Damen und Herren,
wir gehen davon aus, dass die Koalition mit der Verwaltung/Magistrat geklärt
hat, dass es zu keinen Verzögerungen bei dem Thema Heizung und
Außenanlagen kommt. Und da diese Ergebnisse ohnehin nochmal vorgelegt
und dann bewertet werden, stimmen wir dem Änderungs-Antrag der
Koalition auch in diesem Punkt zu.
Mein Fraktionsvorsitzender Norbert Koller bat mich nochmal auf seinen
Vorschlag im BAU für ein 3geschossiges KITA-Gebäude einzugehen. Diesen
Vorschlag hat Norbert u. a. auch bereits bei der KITA Berliner Ring gemacht.
Da wäre weniger Fläche versiegelt worden. Natürlich kann das jetzt nicht neu
geplant werden, da würden immense zusätzliche Kosten entstehen. Dieser
Vorschlag hätte rechtzeitig aufgegriffen werden müssen. Vielleicht können
wir uns für die Zukunft darauf verständigen, dass da eine Gegenüberstellung
2geschossig und 3geschossig stattfindet, das ist ja nicht der letzte
Kindergarten, den die Stadt bauen muß. Frau 1. Stadträtin Rauber-Jung,
vielleicht können Sie das zusagen ? Danke !