BfB: aktuelle kommunale Themen auf der Präsenssitzung

Bensheim. Die Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) trifft sich am Dienstag, den 17. Mai 2022 ab 18.00 Uhr nach längerer Zeit wieder in Präsenzsitzung im Hotel Felix in der Dammstraße.

Im Mittelpunkt der Sitzung steht die Vorbereitung der drei Ortsbeiräte in denen die BfB vertreten ist und der Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung. U. a. beraten wir aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation in Folge des Angriffskrieges von Russland gegen die Ukraine über die Betreuung von Kindern bis 6 Jahren im ehemaligen Hort in der Jakob-Löhr-Straße 7. Der Magistrat soll beauftragt werden, mit dem Familienzentrum einen Vertrag über eine vorübergehende Betreuungseinrichtung abzuschließen, informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. 

Auf der BfB-Fraktionssitzung wird ebenfalls der Bebauungsplan BW 40 „Südlich Fachmarktzentrum gesprochen. Immer wieder wird mehr „Grün“ in unserer Stadt gefordert. Doch das Gegenteil wird gemacht. Der Grünstreifen südlich des Fachmarktzentrums mit vielen 100 Bäumen und Sträuchern und somit ein wertvolles Biotop wird zerstört, kritisiert BfB-Stadtverordneter Norbert Koller. 

Im Anschluss an die Beratungen der Verwaltungsvorlagen befassen wir uns mit dem Thema Anwohnerparken. Die deutsche Umwelthilfe fordert die Erhöhung dieser Gebühren für das Anwohnerparken auf mindestens 360 €. Ist dieser Vorschlag auch ein Ansatz für Bensheim, z.B. zur Finanzierung einer Nullwabe durch Mehreinnahmen?“, fragt Andreas Born, Mitglied des Magistrates.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Lichtverschmutzung. Wie groß ist deren Beitrag zum Artensterben?  In Bensheim sind bereits etliche Handlungsansätze und gute Beispiele im öffentlichen und gewerblichen Bereich entwickelt worden. „Wir werden uns in den nächsten Wochen diesem Thema intensiver widmen um viele Menschen für das Thema Lichtverschmutzung zu sensibilisieren“, informiert BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

BfB sucht Lösungen für fehlende Vereinsräume in Bensheim

Bensheim. „Unser umfassend saniertes Bürgerhaus steht gut da und kaum ein Bensheimer Verein kann es zu akzeptablen Bedingungen nutzen ? Da muß sich dringend etwas ändern, stellt die BfB-Fraktion fest. Wir brauchen Lösungen, die es auch den kleineren und mittleren Vereinen in Bensheim erlaubt, die Clubräume des Bürgerhauses zu nutzen. Wir bedauern, dass bei dem Vertrag mit dem Pächter nicht besser auf die Bedürfnisse der Bensheimer Vereine eingegangen wurde“, stellt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel fest.

Im abgerissenen Haus am Markt stand der Mehrzweckraum für Veranstaltung und Treffen der Vereine zur Verfügung. Die Clubräume im Bürgerhaus wurden vor der Sanierung rege genutzt. Diese Räumlichkeiten fehlen jetzt und das macht deutlich, dass hier ein großes Defizit für die Bensheimer Vereine entstanden ist, erklärt BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

„Wir wollen diese offenkundigen Probleme ansprechen und nach Lösungen suchen. Die BfB-Fraktion hat deshalb einen Antrag gestellt, der sowohl kurz- als auch mittelfristige Lösungen im Auge hat, betont BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Es geht dabei um die Nutzungen der Schulräumlichkeiten, die Sanierung der denkmalgeschützten Villa auf dem Sparkassengelände mit anschließender Nutzung als Vereinstreffpunkt und die Klärung der Fragen ob die Bürgerstiftung der Stadt Bensheim und die Sparkassenstiftung zur Lösung für die Vereine beitragen können“, stellt Yvonne Dankwerth fest, die die BfB im Ortbeirat Mitte vertritt.

Der Antrag der BfB-Fraktion lautet:

„Der Sozial-, Sport- und Kulturausschuss, der Haupt- und Finanzausschuss und die Stadtverordnetenversammlung mögen beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt:

A) mit dem Kreisausschuss des Kreises Bergstraße Kontakt aufzunehmen um zu erreichen, dass die Bensheimer Vereine wieder die Schulräumlichkeiten für ihre Treffen nutzen können. Bei den Gesprächen ist zu klären wie viele Bensheimer Vereine die Schulräumlichkeiten nicht mehr nutzen dürfen und aus welchen Gründen.

B) zu Prüfen ob eine Förderung von Vereinen in Form von Mietzuschüssen durch die Bürgerstiftung der Stadt Bensheim und bzw. oder durch die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Bensheim möglich ist.

C) in Gesprächen mit dem Pächter niedrige Mietkosten für Bensheimer Vereine zu erreichen.

D) zu prüfen ob ein Fond zur Mietunterstützung für Vereine bei der Stadtkasse eingerichtet werden kann der vom Magistrat bei den Firmen beworben werden soll.

E) mit dem Vorstand der Sparkasse Bensheim Kontakt aufzunehmen um eine zeitnahe Sanierung der denkmalgeschützten Villa auf dem Sparkassengelände zu erreichen. In den Gesprächen ist zu klären ob die Stadt Bensheim die Villa für die Nutzung für Vereine anmieten kann und zu welchen Bedingungen.

F) bis zur ersten Sitzung nach der Sommerpause die Stadtverordnetenversammlung über die Ergebnisse zu informieren und gegebenenfalls bereits eine Verwaltungsvorlage zur Beschlussfassung vorzulegen.

„Bensheimer Vereine“ Antrag der BfB-Fraktion auf die Sitzungen des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses am 18. Mai 2022, des Haupt- und Finanzausschusses am 19. Mai 2022 und der Stadtverordnetenversammlung am 2. Juni 2022.

BfB-Fraktion 26. April 2022

Franz Apfel

Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert

Frau Ausschussvorsitzende Sybille Becker

Herrn Ausschussvorsitzender Werner Bauer

Über parlamentarisches Büro

Rathaus

Sehr geehrte Frau Deppert, sehr geehrte Frau Becker und sehr geehrter Herr Bauer,

bitte nehmen Sie nachfolgenden Antrag der BfB-Fraktion auf die Sitzungen des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses am 18. Mai 2022, des Haupt- und Finanzausschusses am 19. Mai 2022 und der Stadtverordnetenversammlung am 2. Juni 2022.

Viele Grüße

Franz Apfel,

Fraktionsvorsitzender

„Der Sozial-, Sport- und Kulturausschuss, der Haupt- und Finanzausschuss und die Stadtverordnetenversammlung mögen beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt:

A) mit dem Kreisausschuss des Kreises Bergstraße Kontakt aufzunehmen um zu erreichen, dass die Bensheimer Vereine wieder die Schulräumlichkeiten für ihre Treffen nutzen können. Bei den Gesprächen ist zu klären wie viele Bensheimer Vereine die Schulräumlichkeiten nicht mehr nutzen dürfen und aus welchen Gründen.

B) zu Prüfen ob eine Förderung von Vereinen in Form von Mietzuschüssen durch die Bürgerstiftung der Stadt Bensheim und bzw. oder durch die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Bensheim möglich ist.

C) in Gesprächen mit dem Pächter niedrige Mietkosten für Bensheimer Vereine zu erreichen.

D) zu prüfen ob ein Fond zur Mietunterstützung für Vereine bei der Stadtkasse eingerichtet werden kann der vom Magistrat bei den Firmen beworben werden soll.

E) mit dem Vorstand der Sparkasse Bensheim Kontakt aufzunehmen um eine zeitnahe Sanierung der denkmalgeschützten Villa auf dem Sparkassengelände zu erreichen. In den Gesprächen ist zu klären ob die Stadt Bensheim die Villa für die Nutzung für Vereine anmieten kann und zu welchen Bedingungen.

F) bis zur ersten Sitzung nach der Sommerpause die Stadtverordnetenversammlung über die Ergebnisse zu informieren und gegebenenfalls bereits eine Verwaltungsvorlage zur Beschlussfassung vorzulegen.

Kurzbegründung:

Mehrere Vereine sind auf die BfB zugekommen wegen dem Thema „Fehlende Räumlichkeiten für Vereine“. Dabei stellte sich u a. heraus, dass der Kreis Bergstraße mehreren Vereinen die bisherige Nutzung von Schulräumlichkeiten untersagt hat. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Antwort des Magistrats vom 15.3.2022 auf eine BfB-Anfrage. In der Verwaltung ist offensichtlich nicht bekannt um wie viele Vereine es sich handelt.

Die Miete im neusanierten Bürgerhaus für die Clubräume beträgt 200 Euro plus Zusatzkosten. Dies geht aus der Beantwortung einer BfB-Anfrage durch den Magistrat vom 28.9.2021 hervor. Diesen Betrag können Vereine in der Regel für ihre regelmäßigen Treffen nicht aufbringen.

Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation kann die Stadt Bensheim die Mietkosten für Vereine nicht übernehmen. Wir bedauern, dass bei den Verhandlungen mit dem Pächter nicht bessere Bedingungen für Bensheimer Vereine festgelegt wurden.

Es geht nicht an, dass die Stadt Bensheim über die MEGB das Bürgerhaus für über 13 Mio Euro sanieren lässt und dann die Bensheimer Vereine das Bürgerhaus kaum noch nutzen können. Hier müssen wir im Interesse der Vereine eine Lösung finden.

Deshalb bitten wir um Prüfungen wie im obigen Antrag.

BfB: Fehlende Vereinsräume als Treffpunkt und Nutzung des Beauner Platzes als Themen

Bensheim. Die nächste Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) findet am Dienstag, den 26. April 2022 ab 18.00 Uhr statt. Wir klären ab wann wir uns wieder in Präsenz treffen.

Das Thema fehlende Vereinsräume steht im Mittelpunkt der Diskussion. Wir können kein Bürgerhaus für über 13 Millionen Euro sanieren und dann können die Bensheimer Vereine noch nicht mal normale Treffen zu bezahlbaren Preisen in den Clubräumen vereinbaren. Da muß ebenso eine Lösung gefunden werden wie die zur Verfügung-Stellung von Räumen in den Schulgebäuden des Kreises Bergstraße, verdeutlicht BfB-Stadtverordneter Franz Apfel das für viele Vereine bestehende Problem.

Bensheim muß eine weitere Initiative starten um deutlich mehr Photovoltaik-Anlagen auf Dächern der städtischen Gebäude zu installieren. Die Kampagne der Stadt, der Sparkasse und der GGEW für Privatpersonen begrüßen wir. Es sollten aber ausreichend Beratungspersonal und umfassende Fördermittel bereitgestellt werden. Die Antwort des Magistrats auf eine Anfrage der Koalition weist auf entsprechende Handlungsmöglichkeiten hin. Diese sollten unbedingt genutzt werden, stellt BfB-Stadtverordneter Norbert Koller fest.

Die zukünftige Nutzung des Beauner Platzes im Zentrum der Stadt wollen wir näher besprechen. „Wie könnte eine stärkere Nutzung dieses zentralen Platzes aussehen ohne dass Anlieger sich gestört fühlen ? Fragt Andreas Born, Vertreter der BfB im Magistrat.

BfB fragt wegen Stillstand der Bauarbeiten KITA St. Winfried in der Weststadt nach

Bensheim. Seit längerem steht die Baustelle für den Neubau der KITA St.
Winfried in der Bensheimer Weststadt still. Viele Bürgerinnen und Bürger
fragen nach den Gründen. Für die nächste Sitzung des Ortsbeirates Weststadt
am 16. Mai 2022 hat Franz Apfel den folgenden Antrag gestellt:

Der Ortsbeirat möge beschließen:

„Der Magistrat wird gebeten, in der Sitzung am 16. Mai 2022 über die Gründe
der zeitlichen Verzögerungen und die finanziellen Auswirkungen des Neubaus
der KITA St. Winfried in der Adolf-Kolping-Str. 19 zu informieren und über
den aktuellen Zeitplan für die Fertigstellung zu berichten.“

„Information über die zeitliche Verzögerung und finanziellen Auswirkungen des Neubaus der KITA St. Winfried

Franz Apfel (BfB)
14.04.2022

Frau

Ortsvorsteherin

Ingrid Schich-Kiefer

Betr.: OB-Sitzung am 16. Mai 2022.

Sehr geehrte Frau Schich-Kiefer,

bitte nehmen Sie den nachstehenden Antrag von mir zum Thema „Information
über die zeitliche Verzögerung und finanziellen Auswirkungen des Neubaus der
KITA St. Winfried auf die Tagesordnung der Sitzung des Ortsbeirates
Weststadt am 16. Mai 2022.

Der Ortsbeirat möge beschließen:

„Der Magistrat wird gebeten, in der Sitzung am 16. Mai 2022 über die Gründe
der zeitlichen Verzögerungen und die finanziellen Auswirkungen des Neubaus
der KITA St. Winfried in der Adolf-Kolping-Str. 19 zu informieren und über
den aktuellen Zeitplan für die Fertigstellung zu berichten.“

Kurzbegründung:

Seit längerem steht die Baustelle für den Neubau der KITA St. Winfried
still. Viele Bürgerinnen und Bürger fragen nach den Gründen. Ich bitte um
Information über die Gründe und um Information über die finanziellen
Auswirkungen. Wie hoch sind die erwarteten Kostensteigerungen ? Wird sich
die kath. Kirche an den voraussichtlichen Kostensteigerungen beteiligen ?
Wie sieht der aktuelle Zeitplan für die Fertigstellung aus ?

Franz Apfel,

Ortsbeirat Weststadt

Weinprobe der BfB in Kappellen-Drusweiler

Bensheim. Am 14. Mai 2022 veranstaltet die Wählergemeinschaft Bürger für
Bensheim (BfB) eine Busfahrt zu einer Weinprobe ins Weingut Wendel in
Kapellen-Drusweiler. Das Weingut ist ein Familienbetrieb in 4. Generation.
Hier entsteht Wein im Einklang mit der Natur solide, ehrlich mit viel
Herzblut an der sonnen verwöhnten südlichen Weinstraße. Es sind nur noch
fünf Plätze frei.

Die Abfahrt findet um 14:00 Uhr am Busbahnhof Bensheim statt; Heimkehr ist
gegen 22:00 Uhr geplant. Vorgesehen ist eine Kellerführung, eine Weinprobe
und anschließend essen wir à la Carte. Die Kosten betragen 25,-€/Pers. für
den Bus zuzüglich der Weinprobe (1.- € / Probe) und das Essen à la Carte.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter info@bfb-bensheim.de oder bei
Franz Apfel 06251/65510. Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen und
geselligen Tag mit Ihnen!

Kommunale Themen im Mittelpunkt der BfB-Fraktionssitzung: Groß-KITA, Unterstützung der Bensheimer Vereine und weitere Flächen für Kleingärten

Bensheim. Im Mittelpunkt der nächsten Video-Konferenz der BfB-Fraktion am
Dienstag, den 12. April 2022 ab 18.00 Uhr stehen u. a. die Themen Positive
Argumente für zwei Kindertagesstätten in Fehlheim und Schwanheim statt einer
Groß-KITA im regionalen Grüngürtel, die notwendige Unterstützung von
Vereinen bei der Suche nach Räumlichkeiten und der steigende Bedarf an
Kleingärten in Bensheim.

Aus der Beantwortung der Fragen der Koalition zur Situation der
Kindertagesstätten in Fehlheim und Schwanheim gehen wichtige Argumente für
zwei Kindertagesstätten, eine in Fehlheim und eine in Schwanheim hervor. So
liegt eine verbindliche Zusage der katholischen Kirche vor, dass die
Trägerschaft für eine KITA mit bis zu 5 Gruppen im Stadtteil Fehlheim
übernehmen würde. Die evangelische Kirchengemeinde hatte eine Zusage für bis
zu 4 Gruppen im Stadtteil Schwanheim gemacht. Das ist ein jährlicher
Millionenbetrag, den die beiden Kirchengemeinden bei zwei KITAs übernehmen
würden. Zusammen mit der schwierigen Bohrpfahlgründung mit finanziellen
Mehrbelastungen im Bereich der geplanten Groß-KITA zwischen Schwanheim und
Fehlheim sind das – neben den Umwelt- und Verkehrsgründen- wichtige
Argumente für zwei kleinere KITAs wie von beiden Ortsbeiräten gefordert,
darauf weist BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau hin.

Auch die Anbindung des möglichen KITA-Standortes Langgewann in Fehlheim an
die dort bestehende Heiz- und Energieversorgung kann weiteres Potential
beinhalten. Eine Einschätzung von Kosten/Nutzen kann im Rahmen der
Erarbeitung des Energiekonzeptes mit der Entwurfsplanung erfolgen,
antwortete der Magistrat auf die Anfrage der Koalition. Diese Chance sollten
wir auf jeden Fall nutzen, argumentiert BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

Bensheims Vereine benötigen dringend weitere Räumlichkeiten in Stadtmitte.
Auf die BfB-Fraktion sind mehrere Vereine zugekommen. Wir fordern deshalb
den Kreis Bergstraße auf, die Räumlichkeiten in Schulen wieder zur Verfügung
zu stellen. Die Clubräume im sanierten Bürgerhaus sind für die normalen
Treffen von Vereinen zu teuer. Wir haben deshalb auch an den
Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Bensheim, Johannes Erich Schulz,
geschrieben. „Die Sparkassen allgemein wie auch die Sparkasse Bensheim
unterstützen die Vereine in vorbildlicher Weise. Wir fragen Sie deshalb ob
die denkmalgeschütze Villa auf dem Sparkassengelände für Vereine als
Tagungsort zur Verfügung gestellt werden könnte und unter welchen
Voraussetzungen. Von der Antwort der Bürgermeisterin auf eine BfB-Anfrage
sind wir enttäuscht und unzufrieden, stellt Yvonne Dankwerth fest, die die
BfB im Ortbeirat Mitte vertritt.

Kleingärten sind gefragt wie nie zuvor. Kleingartenanlagen unterstützen in
der Regel die Biodiversität. Aufgrund eines Antrages der BfB-Fraktion für
die Erstellung eines Kleingartenentwicklungskonzeptes für Bensheim fand am

  1. Juni 2021 eine Video-Konferenz des Bau-, Umwelt und Planungsausschusses
    mit den Vorsitzenden der Kleingartenvereine in Bensheim statt. In dieser
    Video-Konferenz wurde mitgeteilt, dass die Verwaltung ein ca. 1,2 ha große
    Fläche hinter der ev. Kirche in Schwanheim im Visier hat. Dort war aber
    früher ein Betrieb und es müssen Bodenproben genommen werden. Auf die Frage
    des BfB-Vertreters sagte Teamleiter Krüger, ob Gelder für die
    Bodenuntersuchung im Haushalt enthalten sind, sinngemäß, dass
    Bodenuntersuchungen mit dem Haushaltsposten Grundstücksunterhaltung
    abgedeckt wären. Wir fragen nun nach, was die Verwaltung und der
    hauptamtliche Magistrat dazu unternommen haben und welche weitere Flächen
    als Kleingartenanalgen entwickelt werden können, informiert
    BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Anfrage der BfB-Fraktion bezüglich „Erweiterung Kleingärten in Schwanheim“

BfB-Fraktion Bensheim, 05.04.2022

Frau
Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert
über das parlamentarische Büro

Sehr geehrte Frau Deppert,

wir bitten Sie nachfolgende Anfrage der BfB-Fraktion bezüglich „Erweiterung Kleingärten in Schwanheim“ auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am 2. Juni 2022 zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen

BfB-Fraktion,
Franz Apfel

Vorbemerkung:

Kleingärten sind gefragt wie nie zuvor. Kleingartenanlagen unterstützen in der Regel die Biodiversität. Aufgrund eines Antrages der BfB-Fraktion für die Erstellung eines Kleingartenentwicklungskonzeptes für Bensheim fand am 17. Juni2021 eine Video-Konferenz des Bau-, Umwelt und Planungsausschusses mit den Vorsitzenden der Kleingartenvereine in Bensheim statt. An dieser Video-Konferenz nahm neben der Bürgermeisterin Frau Klein auch der Teamleiter Herr Krüger teil.
In dieser Video-Konferenz wurde mitgeteilt, dass die Verwaltung ein ca. 1,2 ha große Fläche hinter der ev. Kirche in Schwanheim im Visier hat. Dort war aber früher ein Betrieb und es müssen Bodenproben genommen werden. Auf die Frage des BfB-Vertreters sage Teamleiter Krüger, ob Gelder für die Bodenuntersuchung im Haushalt enthalten sind, sinngemäß, dass Bodenuntersuchungen mit dem Haushaltsposten Grundstücksunterhaltung abgedeckt wären.

Wir fragen den Magistrat:

  1. Sind die Bodenuntersuchungen mittlerweile durchgeführt worden ?
  2. Welche Ergebnisse liegen dazu vor ?
  3. Wenn die Bodenuntersuchungen nicht durchgeführt wurden dann geben Sie bitte einen nachvollziehbaren Grund dafür an.
  4. Welchen Zeitplan hat sich die Verwaltung gesetzt um abschließend zu klären ob diese Fläche für eine Kleingartenanlage geeignet ist und bis wann die Kleingartenanlage dort realisiert wird ? Welche Maßnahmen sollen wann erfolgen ?
  5. Welche weiteren Flächen können als Kleingartenanlage entwickelt werden ?

STVV 31.3.2022 „Städtebaulicher Ideenwettbewerb“

Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert,

sehr geehrte Gäste, meine Damen und Herren,

als BfB-Fraktion bedanken wir uns als erstes bei der „Bürgerinitiative

Bensheimer Marktplatz besser beleben !“ für ihr Engagement, Kontinuität,

Standhaftigkeit – ohne diese Bürgerinitiative würden wir heute nicht diesen

ergebnisoffenen Beschluss für den städtebaulichen Ideenwettbewerb fassen.

in der STVV am 1.12.2020 wurde mit großer Mehrheit die Durchführung der

mit dem Bürgerbegehren vom 3. Juli 2020 verlangten Maßnahmen

beschlossen.

Schon damals gab es jede Menge Peinlichkeiten an der Stadtspitze, etwa,

dass die BI juristisch eine Verlängerung der Unterschriftensammlung wegen

der Einschränkungen der Corona-Maßnahmen durchsetzen mußte.

Die heutige Bürgermeisterin Klein hat die BI übrigens damals kräftig bei den

Unterschriftensammlungen unterstützt.

Der ergebnisoffene Ideenwettbewerb zum Marktplatz hätte nach dem

Beschluss der STVV im Dezember 2020 schon längst ausgeführt werden

müssen. Und für diese Zeitverzögerung gibt es Verantwortlichkeiten und die

benenne ich ganz klar dort wo die auch zu verorten sind bei Bürgermeisterin

Klein und 1. Stadträtin Rauber-Jung.

Frau Klein und Frau Rauber-Jung,

der „Bensheimer Weg“ hat für die Umsetzung des Beschlusses der STVV nicht

gepasst.

Ich erinnere daran, was ich hier am 15.7.2021 sagte, Zitat: Wir

wollen, dass der Prozess weiter geht, dass Sie als Bürgermeisterin, Frau Klein,

und Sie als 1. Stadträtin, Frau Rauber-Jung, das notwendige tun, damit die BI

mit ins Boot geht, dazu gehört unserer Meinung auch eine klare Trennung des

städtebaulichen Ideenwettbewerbs und des 365 Tage Prozesses. Sonst ist der

heutige Beschluss auf Sand gebaut !“, Zitat Ende.

Und ich verzichte an dieser Stelle, die Stellungnahme aus dem

Innenministerium zum Thema Werkstattverfahren zu zitieren. Eine

Peinlichkeit reiht sich weiter an die andere. Wann hört das endlich auf ?!

Ich verzichte auch auf die Zitierung der verschiedenen Stellungnahmen der

unteren Denkmalschutzbehörde. Schnee von gestern !

Auf was ich allerdings nicht verzichte ist die Aufforderung an Frau Klein und

Frau Rauber-Jung mit der Bürgerinitiative ab jetzt konstruktiv

zusammenzuarbeiten und diese einzubinden.

Meine Damen und Herren,

nach 16 Monaten Zeitverlust nähern wir uns jetzt endlich der Umsetzung des

Beschlusses der STVV vom Dezember 2020 an. Dem Antrag von CDU, SPD und

FDP zum Zeitrahmen unterstützen wir. Kontrolle und Vorgaben sind ein muß !

Darüber hinaus haben FWG und BfB einen Änderungs-Antrag gestellt, den sie

bitte, Frau Deppert, einzeln abstimmen lassen.

Zum 1. Punkt: die untere Denkmalschutzbehörde soll nicht dem

stimmberechtigen Preisgericht angehören – sondern nur als Sachverständige

beratend mitwirken. Aufgrund der vielschichtigen Wendungen muß ich dies

nicht weiter erläutern.

Zu 2. Wir wollen nicht dass die MEGB in der Gruppe der Sachverständigen

vertreten ist. Wir wollen einen ergebnisoffenen Ideenwettbewerb – die

MEGB hat klare Interessen die sich mit der Idee eines ergebnisoffenen

Wettbewerbs nicht decken und die MEGB ist mit der Stadtspitze ohnehin

mehr als ausreichend vertreten.

Das Empfehlungsteam Marktplatz ist bei der Umsetzung des städtebaulichen

Wettbewerbs schlicht fehl am Platz.

Und als 3. Punkt wollen wir klar festlegen, dass die überarbeiteten Entwürfe

aus dem Wettbewerb erneut der Öffentlichkeit präsentiert werden und zwar

auf einer Bürgerversammlung in der Form einer 3-D Animation. Dann haben

die Bürgerinnen und Bürger das Wort bevor wir alle entscheiden.

Wir bitten um Zustimmung zu unseren Änderungs-Anträgen von BfB und

FWG. Wir werden aber auch bei Ablehnung das Vorhaben mit auf den Weg

bringen. Für uns als BfB ist es wichtig, dass keine Ausgrenzungen

vorgenommen werden, etwa bei der Auslobung des Wettbewerbs. Da hat die

BI eine wichtige Wächterfunktion.