BfB: Ortstermin Felsbergwald am 26.9.2022

Bensheim. Das Felsenmeer und der Felsbergwald zählen zu den herausragenden Naturräumen Europas. Das Naturschutzgebiet wird von vielen Menschen aufgesucht, weil nicht nur die Felsen beeindruckend sind, sondern auch die Bäume, die teils durch riesige Wurzelgeflechte mit den Felsen verwachsen sind. Der Felsenmeerwald gehört mit ca. 57 ha zu Bensheim, mit ca. 104 ha zu Lautertal.

Aber dieses Naturparadies ist durch massive forstliche Eingriffe bedroht. Dort wo Bäume gefällt werden, wird der Wald zerstört. Trockenheit tritt in den Wald ein – mit dramatischen Folgen für das Ökosystem Wald.

Der Nabu Seeheim-Jugenheim sowie eine Gruppe von Natur- und Landschaftsfotographen haben eine Petition mit dem Ziel gestartet, einen Großteil des Felsbergwaldes zu einem Naturwald zu erklären. Zahlreiche Naturschutzverbände unterstützen diese Petition, wie auch bereits ca. 17 000 Bürger und Bürgerinnen.

„Auch die BfB unterstützt die Forderung, dass die forstwirtschaftliche Nutzung in einem Großteil des Naturschutzgebiet Felsberg/Felsenmeer eingestellt wird“, erklärt Ulrike Vogt-Saggau. „Wir möchten diese Petition in der Bevölkerung bekannt machen und hoffen auf viele weitere Unterschriften und Unterstützung in der Bevölkerung.

Petition: www.change.org/felsenmeer

Für stark touristisch frequentierte Bereiche werden Konzepte entwickelt, damit ein gesundes Nebeneinander von Natur und Mensch weiterhin gewährleistet wird. „Wir Menschen brauchen den Wald. Wir fühlen uns einfach gut nach einem Spaziergang durch den Wald!“, bestätigt Vogt-Saggau. 

Warum ist es für diesen einzigartigen Buchenwald so wichtig, dass der Mensch nicht weiterhin in sein Ökosystem durch Abholzen eingreifen darf? Was wären die Folgen? Kann ein Wald sich selber heilen? Was unterscheidet einen Naturwald von einem Wald in einem Naturschutzgebiet? Ist das Wildnisprojekt der Wohllebens Waldakademie eine Lösung?

Diese und weitere Fragen wollen wir bei einem Ortstermin mit den Initiatoren der Petition, dem Nabu Seeheim – Jugenheim und einer Gruppe von Natur- und Landschaftsfotographen sowie den Lautertaler Grünen, die an uns auf dieses Thema angesprochen haben, vor Ort diskutieren. Eingeladen sind ebenfalls alle Fraktionen der Bensheimer Stadtverordnetenversammlung sowie unser Revierförster Dirk Ruis-Eckhardt um auch kontroverse Stellungnahmen zu hören und zu diskutieren.

Der Ortstermin findet am Montag, den 26.9.2022 um 16.30 Uhr statt.

Treffpunkt: oberer Parkplatz am Felsberg beim Restaurant Adas Buka

Alle Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen. Für Mitfahrgelegenheiten treffen wir uns um 16.00 Uhr am Bahnhof Bensheim, Ostseite.

Wenn Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen, melden Sie sich bitte unter

06251 703464 oder info@bfb-bensheim.de

Wir zeigen vor Ort, wie wichtig uns der Wald ist. „Wir werden erkennen, dass unser Wald ein lebendendes Ökosystem ist und keine Holzfabrik“, resümiert Vogt-Saggau abschließend.

BfB am Dienstag beim Winzerfest dabei – Gäste willkommen !

Bensheim. Die Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für
Bensheim (BfB) trifft sich am Dienstag, 6. September 2022 ab 19.00 Uhr im
Winzerdorf in der Bucht des Weinguts Volker Dingeldey. Nachdem das
Winzerfest wieder stattfindet beteiligen wir uns sehr gerne an dieser
Tradition. Die Bucht liegt auf der rechten Seite in Höhe der Tanzfläche.
„Über Gäste freuen wir uns“, heißt es in der BfB-Mitteilung.

Energiesparpaket der Stadt Bensheim und das Hoffart-Gelände sind Themen bei der BfB

Bensheim. Im Mittelpunkt der nächsten Video-Konferenz der BfB-Fraktion am
Dienstag, den 30. August 2022 ab 18.00 Uhr stehen die Themen
Energiesparpaket der Stadt Bensheim und das Thema Stadtbegrünung. 

Bei dem Thema Energiesparpaket der Stadt Bensheim sehen wir uns ebenfalls an
was andere Kommunen für diesen Bereich – oft viel weitergehend – planen,
informiert BfB-Stadtverordnete Ulrike Vogt-Saggau. „Wir denken dabei auch an
die Streichung der beschlossenen Beleuchtung der Lauter oder zumindest diese
zeitlich auf 22.00 Uhr zu begrenzen und nur an Festtagen umzusetzen“, meint
dazu BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

Das Angebot der Wirtschaftsvereinigung Bensheim an die Bensheimer Fraktionen
in der Stadtverordnetenversammlung für eine kostenlose Mitgliedschaft bei
der Wirtschaftsvereinigung Bensheim nehmen wir gerne an. Die Meinung der
Wirtschaftsvereinigung Bensheim zu Bensheimer Themen interessiert uns
selbstverständlich. Wir sind an diesem Austausch interessiert, erklärt
BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. Die deutliche Erhöhung der Grundsteuer B
und die Erhöhung der Gewerbesteuer durch die Koalition sehen wir ohnehin
sehr kritisch. 

Mit dem Thema Nullwabe innerhalb der Tarifstruktur des Verkehrsverbundes
Rhein-Neckar (VRN) im Bensheimer Nahverkehr werden wir uns in Zukunft
stärker befassen, kündigt Stadtrat Andreas Born (BfB) an. 

Nachdem offensichtlich wurde, dass es mehrere interessierte Investoren am
Hoffart-Gelände gibt, sollte der Magistrat die kommunalen Gremien über deren
Vorhaben informieren. Wir erwarten hier Transparenz von Seiten der
Bürgermeisterin und der 1. Stadträtin. Das Thema sollte unserer Auffassung
nach auf keinen Fall auf eine lange Bank geschoben werden, findet Yvonne
Dankwerth vom Vorstand der BfB. 

BfB: Hoffart-Gelände Wildnisprojekt der Wohllebens-Waldakademie sind Themen der ersten Sitzung nach der Sommerpause

Bensheim. Zu ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause trifft sich die Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) am Dienstag, den 23. August 2022 ausnahmsweise ab 17.00 Uhr zur Video-Konferenz.

Nachdem in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses deutlich wurde, dass es mehrere Interessenten für den Kauf des Hoffart-Geländes gibt, steht dieses Thema als eines von zwei Themen im Mittelpunkt der BfB-Sitzung. Die hauptamtlichen Dezernenten Bürgermeisterin Klein und 1. Stadträtin Rauber-Jung haben hier eine Bringschuld für Informationen an die kommunalen Gremien. Die Pläne der Investoren sollten nicht in den Schreibtischschubladen verschwinden sondern offen gelegt und beraten werden, fordert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Das Hoffart-Gelände wurde in der Vergangenheit schlecht geredet. Dieser „Ruf“ darf sich keinesfalls noch verfestigen. „Für uns ist es wichtig, dass eine Klärung im Zusammenhang mit den Plänen für das Neumarkt-Center bzw. den Plänen mit der Tiefgarage Beauner Platz erfolgt. Bei einem Verkauf des Hoffart-Geländes kann gegebenenfalls eine Ablösung der Parkplätze über die Tiefgarage Beauner Platz erfolgen, darauf weist BfB-Stadtverordneter Norbert Koller hin.

Das durch das Landesprogramm geförderte und beschlossene Projekt des mobilen Gartenprojektes urban gardening könnte bei gutem Zuspruch, zu einem späteren Zeitpunkt z. B. auf Teile des Beauner Platzes verlegt werden. Dort ist es ohnehin besser aufgehoben als auf dem Hoffart-Gelände, meint Yvonne Dankwerth, die die BfB im Ortsbeirat Stadtmitte vertritt.

Als zweites Schwerpunktthema befasst sich die BfB-Fraktion an diesem Abend mit dem Felsenmeer und dem Felsbergwald, die zu den herausragenden Naturräumen Europas gehören. Das Naturschutzgebiet wird von vielen Menschen aufgesucht, weil nicht nur die Felsen beeindruckend sind, sondern auch die Bäume, die teils durch riesige Wurzelgeflechte mit den Felsen verwachsen sind. Der Felsbergwald gehört mit ca. 57 ha zu Bensheim, mit ca. 104 ha zu Lautertal, informiert BfB-Stadtverordnete Ulrike Vogt-Saggau.

Der bekannte Förster und Buchautor Peter Wohlleben hat ein Angebot an die Kommunen Bensheim und Lautertal über ein Waldschutzprojekt im Naturschutzgebiet Felsberg gemacht. Über das Wildnisprojekt der Wohllebens Waldakademie wollen wir uns in unserer Sitzung  näher informieren.

BfB fragt nach Verfahrensstand Erweiterung EDEKA Merz in Auerbach

Auerbach. Mit dem Verfahrensstand zur Erweiterung des EDEKA-Marktes in Auerbach befasste sich die BfB-Fraktion. In der Stadtverordnetenversammlung am 29. Juli 2020 wurde die Verwaltungsvorlage zum Bebauungsplan BA 15 (Dorfmühle“ – 2. Änderung (EDEKA Merz-Auerbach) in Form des Aufstellungsbeschlusses, des Beschlusses des Entwurfes und der Beschluss zur Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gefasst.

Die Verwaltungsvorlage wurde durch Anträge der SPD und der GLB mit der BfB geändert und einstimmig verabschiedet. Da der Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren aufgestellt wurde ist es erstaunlich, dass das Verfahren zwei Jahre nach dem Beschluss bisher nicht weiter verfolgt wurde, meint Andreas Born, der die BfB im Magistrat vertritt. 

Die BfB-Fraktion hat die drei folgenden Fragen an den Magistrat zur Beantwortung gerichtet:

1. Aus welchen Gründen wurde das Verfahren bisher nicht weiter verfolgt ? Welche konkreten Gründe liegen dazu vor ?

2. Wann werden voraussichtlich der Ortsbeirat Auerbach und die Stadtverordnetenversammlung mit dem weiteren Verfahren befasst ?

Wenn das Verfahren bis Ende 2022 nicht weiter geführt wird bitten wir um Angabe welche Einwände aus der Nachbarschaft, der Behörden und der Träger öffentlicher Belange eingereicht wurden.

BfB bereitet in der Sommerpause wichtige Themen vor

Bensheim. Die Stadtverordnetenfraktion der Wählergemeinschaft Bürger für
Bensheim (BfB) macht Sommerpause. Unsere nächste Sitzung findet am Dienstag,
den 23. August 2022 statt. 

In ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause befassten sich die
BfB-Stadtverordneten insbesondere mit dem Angebot der Wohlleben Waldakademie
für die Waldfläche Felsenberg an die Kommunen Bensheim und Lautertal.
BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau bearbeitet das Thema während der
Sommerpause und versucht einen Ortstermin mit den Initiatoren aus den
Naturschutzverbänden zu der Resolution zum Schutz des Waldes im
Naturschutzgebiet Felsberg zu vereinbaren. Diese Resolution wurde unserer
Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert mit über 16.700 Unterschriften
übergeben, darauf macht BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau
aufmerksam.

Ein weiteres Thema war die Beantwortung einer BfB-Anfrage zur Schließung des
Dalberger Hofes durch den Magistrat. Der Dalberger Hof wurde durch den neuen
Pächter lediglich vom 3. März bis zum 15. Mai 2022 geöffnet. Dort wo andere
Gastronomen ihr Sommergeschäft mit der Außenbewirtschaftung machen hat der
Dalberger Hof geschlossen und soll erst ab Oktober 2022 wieder öffnen. Da
sind wir gespannt ob das tatsächlich zutrifft, meint BfB-Stadtverordneter
Norbert Koller. Miete wurde bisher keine gezahlt, geht aus der Antwort des
Magistrats hervor, die Verhandlungen würden noch andauern, heißt es. 

„Für uns ist diese Entwicklung nicht hinnehmbar. Niemand in unserer Stadt
hat unser Bürgerhaus für über 13 Millionen Euro saniert um dann
festzustellen, dass die Vereine die Clubräume nicht nutzen können weil die
Miete zu teuer ist. Hier erwarten wir dringend einen neuen Pachtvertrag
indem die Nutzungsbedingungen für Bensheimer Vereine nach unten angepasst
werden und wir fordern Bürgermeisterin Klein dringend auf einen Plan B zur
Bewirtschaftung des Bürgerhauses erarbeiten zu lassen und eine
Schadensanalyse zu beauftragen. Hier sehen wir einen dringenden
Handlungsbedarf: Bensheims Vereine benötigen die beiden Clubräume wie vor
der Sanierung, betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. 

BfB befasst sich mit dem Angebot der Wohllebens Waldakademie

Bensheim. Zur letzten Sitzung vor der Sommerpause trifft sich die BfB-Fraktion per Video-Konferenz am Dienstag, den 26. Juli 2022 um 18.00 Uhr. Wir besprechen u. a. die Antworten des Magistrats auf die Anfrage der BfB-Fraktion zu den Themen Schließung des Dalberger Hofes, Bau des MINT-Zentrums (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) auf dem Gelände der Geschwister-Scholl-Schule, Umsetzung des Beschlusses für einen Nahversorger vom Ortsbeirat Mitte und die Antwort auf Fragen der BfB zur Zukunft der MEGB. Dieses Thema wird uns sicher noch mindestens das ganze Jahr befassen um eine gute abgewogene Entscheidung zu treffen, meint dazu BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Als weiteren Punkt besprechen wir das Angebot des Wildnisprojekt der Wohllebens Waldakademie. Einer der Eckpunkte ist ein Nutzungsverzicht in einem zusammenhängenden Waldgebiet von mindestens 100 ha für einen Zeitraum von 50 Jahren. In der Stellungnahme der Verwaltung wurde das Angebot abgelehnt. Ob dabei die relevanten Punkte berücksichtigt wurden, stellt BfB-Stadtverordnete Ulrike Vogt-Saggau in Frage.

Wir schlagen vor, das die Wohlleben Waldakademie, Naturschutzverbände zusammen mit dem zuständigen Förster und dem Team Grundstücksverkehr in den Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss eingeladen werden um alle Seiten zu hören. Was im Lautertal möglich ist sollte auch bei uns möglich sein: wir wollen alle Seiten hören um uns ein ausgewogenes Bild machen zu können, betont BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

Umgestaltung des Neumarktcenters-Stellungnahme der BfB-Fraktion

Die Bürger für Bensheim begrüßen die Ertüchtigung des Neumarktcenters,
dessen Konzept nicht funktionierte und in seinem derzeitigen Zustand nicht
mehr tragbar ist. 

Ende Juni und Mitte Juli fanden städtische Veranstaltungen statt, in denen
das Team rund um einen Darmstädter Investor (Fa. Blackrock)
Mandatsträger/innen sowie Bürger/innen das neue Nutzungskonzept des
Neumarktes vorgestellte. Auf verschiedenen Rundgängen wurden städtebauliche
Problempunkte verdeutlicht. 

An diesem Standort sollen u.a. 70- 80 neue Wohneinheiten entstehen, ein Café
und die Stadtbibliothek soll an zentraler Stelle platziert werden. Die
Umsetzung des Projektes ist innerhalb den nächsten 2 -3 Jahren geplant.

„Wir unterstützen das Bürgerbeteiligungsverfahren, das im Prozessverlauf die
Stadtgesellschaft mitnimmt. Die konzeptionelle Neuausrichtung des
Gebäudekomplexes und seines Umfeldes ist dringend erforderlich. Die bis in
die 70er Jahre vorhandene Hindenburg-Anlage, die in Bensheim als
Begegnungsort und als innerstädtische Grünzone sehr beliebt war, verschwand
ersatzlos zugunsten der wirtschaftlichen Nutzung der Tiefgarage unter dem
Beauner Platz, dessen Gestaltung nach wie vor beschämend ist. Von der
Expertise des am Planungsverfahren beteiligten Professors für Garten-
Landschaftsgestaltung erwarten wir an diesem Standort ein effektives Konzept
zur Verbesserung des Stadtklimas. Vor allem in Anbetracht des großen
Gebäudekomplexes, der hier entstehen soll, ist eine intensive Begrünung des
Areals dringend erforderlich“ so Ulrike Vogt-Saggau, BfB-Stadtverordnete. 

„Die Anpassung an die vorhandene Baustruktur wird begrüßt. Die Bebauung in
der Promenadenstraße ist jedoch so hoch, wie die westlich Blockrandbebauung,
die bereits den ortsüblichen Maßstab sprengt. Historisch war die niedrigere
Gebäudekubatur der Eckbebauung (Fa. Kuhn) für die Promenadenstraße
maßgebend. Die vorgestellte neue nördliche Fassadengestaltung zum Beauner
Platzes ist massiv, uneinheitlich und stellt keinen gelungenen Übergang zur
Bahnhofstraße her. Der Anschluss an die Bäckerei Grimminger, als Rücksprung
im OG mit begrünter Terrassierung ist nicht gelungen. Die Nordfassade als
Gegenstück zum Bürgerhaus bzw. dem Parktheater ist argumentativ nicht
überzeugend. Die Baumasse korrespondiert vor allem mit den Gebäuden der
anschließenden Bahnhofstraße und nicht mit den weiter nördlich stehenden
öffentlichen Einzelgebäuden. Die formale Gebäudeausprägung hin zum Beauner
Platz, – mit EG-Verglasung, den Balkonen und einem turmartigen Aufbau –
wirkt wie ein Fremdkörper. In einem Umfeld von historischen Bauwerken und
welchen aus den 70er /80er Jahren und später, die in ihren Konstruktionen
vor allem wirtschaftlichen Gesichtspunkten folgen (Am Wambolderhof, Ecke
Promenaden/Bahnhofstraße). Anspruchsvolle Architekturbeispiele, die sich in
historische Gebäudestrukturen einfügen, sind die neueren Bauten nicht “ so
Norbert Koller, BfB Mitglied im Bau- Umwelt und Planungsausschuss. 

„Von der Nutzung her ist die Anordnung der Stadtbibliothek und eines Cafés
an zentraler Stelle eine Aufwertung. Nach dem Verzicht des Familienzentrums
in das umgestaltete Gebäude einzuziehen, sollte alles unternommen werden,
den dringend benötigten Nahversorger im Gebäudekomplex unterzubringen.
Weiterhin ist die Einfahrt der Tiefgarage nicht geklärt, ein wesentlicher
Punkt, denn die Anzahl der Wohneinheiten erzeugen verstärktes
Verkehrsaufkommen in der Promenadenstraße“ so Franz Apfel,
BfB-Stadtverordneter. 

Themenschwerpunkte der Fraktionssitzung 19.7.2022

Bensheim. Zu ihrer nächsten Video-Konferenz trifft sich die BfB-Fraktion

am 19.7.2022 um 18 Uhr. Im Mittelpunkt der Sitzung stehen die Vorbereitungen zur Stadtverordnetenversammlung.

„Wir sind unserem Ziel – zwei Kindertagesstätten, eine in Fehlheim und eine in Schwanheim – erheblich näher gerückt. Als BfB unterstützen wir mit dem gemeinsamen Antrag von 6 Fraktionen. Dieser Antrag hebt den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung für den Bau einer 7zügigen Groß-KITA im regionalen Grünzug vom 13.2.2020 auf und beauftragt den Magistrat zwei KITAs in Fehlheim und in Schwanheim zu bauen. 

Als BfB-Fraktion bedanken wir uns ausdrücklich bei den Koalitionsfraktionen dafür, dass Sie den Bau der 7zügigen Groß-KITA aufgeben und zusammen mit der Opposition die Planung und den Bau von zwei KITAs, eine in Fehlheim und eine in Schwanheim beauftragen“, informiert BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau. 

Ohne den Einsatz der beiden Ortsvorstehern von Fehlheim und Schwanheim, der Eltern der beiden Kindertagesstätten in Fehlheim und Schwanheim und der beiden Kirchengemeinden wäre dieser Erfolg nicht erreicht worden. In Bensheim lohnt sich konstruktive Kritik“, stellt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel fest.

Unser besonderer Dank gilt auch den Vertreter der Naturschutzverbände, die bei den Ortsterminen stets anwesend waren, um die Bedeutung dieses Neckarbettes für die Natur aufzuzeigen. 

Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung wird die Resolution zur Biodiversität in Hessen sein. Wir werden die vorgeschlagenen Maßnahmen diskutieren. 

BfB-Fraktion besucht Familienzentrum zu einem Informationsgespräch – Doppel- und Dreifachstrukturen lehnt die BfB-Fraktion bei der MEGB ab- wichtige Fragen noch nicht geklärt !

Bensheim. Zu einem Informationsgespräch trifft sich die BfB-Fraktion am Dienstag, den 12. Juli 2022 um 18.00 Uhr im Familienzentrum, Hauptstr. 81 ( frühere Räumlichkeiten Büro Werner) mit der Vorsitzenden und der Geschäftsführerin des Familienzentrums. „Wir informieren uns über die weiter wachsenden Aufgabenbereiche des Familienzentrums und über die gute Akzeptanz des neuen Standortes, der zu einer Belebung der unteren Fußgängerzone beiträgt“, informiert BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Im Anschluss an das Informationsgespräch besprechen wir die Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetenversammlung. Insbesondere das Thema MEGB Ist für uns von besonderer Bedeutung. 

In der letzten Wahlperiode erreichten wir als BfB-Fraktion mit einem Antrag, dass der Magistrat beauftragt wurde eine Entscheidungsgrundlage über eine Neuausrichtung der MEGB, eine Aufgaben-Änderung bzw. eine Abwicklung der MEGB der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Diese Entscheidungsgrundlage wurde vom Magistrat jetzt vorgelegt. Der Magistrat kommt zu dem Schluss, dass die MEGB weiter bestehen bleiben und mit zusätzlichen Aufgaben betreut werden soll. Diesen Schluss wiedersprechen wir ausdrücklich aufgrund der bisherigen Datenlage, stellt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel klar und weist darauf hin, das zunächst eine verbindliche Information beim Finanzamt eingeholt werden muß um klar zu stellen, dass bei einer Übertragung der Grundstücke von der MEGB auf die Stadt Bensheim keine Grunderwerbsteuer bezahlt werden muß. Sollte dies zutreffen, so stellt sich die Abwägung über Erhalt, Fortführung oder Abwicklung der MEGB in einem ganz anderen Licht dar als die vorliegende Berechnung angibt.

Der Magistrat schlägt vor, die Aufgabenbereiche der MEGB um zwei wichtige Bereiche zu erweitern. So soll eine Konzeption zur Verwaltung der städtischen Sozialwohnungen durch die MEGB erstellt werden und die Übernahme des Sozialwohnungsbaus durch die MEGB geprüft werden. Hier weisen wir darauf hin, dass in Bensheim bereits die Wohnbau Bergstraße, nach Satzungsänderung auch die GGEW (bezahlbaren Wohnraum) und private Investoren wie z. B. auf dem Meerbachsportplatz, der Dammstraße, Georg-Moller-Weg etc. umfassend tätig sind. Bei diesen Unternehmen ist der erforderliche Personalbestand  vorhanden und es liegen umfassende Erfahrungen vor. Anzunehmen ist, dass die MEGB vor allem Projektsteuerungsaufgaben übernehmen würde. Weiterhin sind die Wohnbauflächen in Bensheim begrenzt, sodass weitere Naturflächen im Außenbereich herangezogen werden müßten. Dass diese Aufgabenfelder bei der MEGB angesiedelt werden sollen, das lehnen wir ab, betont BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

Sowohl in der Stadtverwaltung, als auch bei der MEGB du bei der Wirtschaftsförderung Bergstraße wird Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing betrieben. Deshalb schlagen wir vor, dass der Bereich Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing in Zukunft ausschließlich bei der Stadt Bensheim angesiedelt wird. Teure Doppel- und Dreifachstrukturen – benötigt niemand, stellt die BfB-Fraktion abschließend fest.