BfB schlägt mehr Bänke am Badesee vor- wichtiges Naherholungsgebiet

Bensheim. Der zu Beginn dieser Wahlperiode fertiggestellte Rundgang um den
Badesee hat diesen Bereich als wichtiges Naherholungsgebiet nicht nur für
die Weststadtbewohner weiter attraktiv gemacht. Die Umrundung des Badesees
wird gerne von Spaziergängern genutzt.

Bei einem Ortstermin mit einer Bewohnerin der Weststadt haben wir Vorschläge
für weitere Standorte für Bänke mit Blick auf den Badesee und auf den
Bergstraßenhang gesammelt. Diese Vorschläge wollen wir in der nächsten
Sitzung des Ortsbeirates der Weststadt einbringen, informieren die
Ortsbeiratsmitglieder der BfB Franz Apfel und Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Mit wenig finanziellen Aufwand kann dieser Bereich im Rahmen der Fortsetzung
des 100-Bänke-Programms unserer Stadt noch attraktiver werden.

Bürgermeisterwahlkampf: Christine Klein und Rolf Richter nehmen Stellung zu den BfB-Fragen:

Bensheim. Zu drei zentralen Themen der Bensheimer Stadtpolitik –
Marktplatz/Haus am Markt, Sanierung und Nutzung des bestehenden Gebäudes der
Sparkasse am Bahnhof und zur 7-zügigen Kita im regionalen Grüngürtel – hatte
die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) Christine Klein
(unabhängig) und Rolf Richter (CDU) Fragen gestellt, die beide vor der
Bürgermeisterstichwahl beantwortet haben.

Die BfB bedankt sich sowohl bei Christine Klein als auch bei Rolf Richter
für die Beantwortung der Fragen. In einer Telefonkonferenz zwischen Vorstand
und Fraktion hat die BfB beschlossen keine Wahlempfehlung für die
Bürgermeisterstichwahl am 15.11.2020 abzugeben. „Wir bleiben unserer
Position treu, dass die Bürgerinnen und Bürger mündig genug sind sich ihre
eigene Meinung zu bilden. Die Antworten von Christine Klein und Rolf Richter
können hilfreich für unentschlossene Wählerinnen und Wähler sein. Eines
wollen wir als BfB noch klarstellen: Wir setzen uns für einen
städtebaulichen Ideenwettbewerb am Marktplatz ein, indem alle drei
Vorschläge aus dem Bürgerbeteiligungsprozess dargestellt werden. Bei uns
gibt es keine Festlegung. Die Bürgerinnen und Bürger sollen auf einer
Bürgerversammlung umfassend über alle Möglichkeiten informiert werden,
danach werden die kommunalen Gremien entscheiden. Bei uns zählt alleine der
Bürgerwille“, stellen die SprecherIn der BfB, Franz Apfel, Norbert Koller
und Dr. Ulrike Vogt-Saggau, fest.

Nachfolgend die Fragen der BfB und die Antworten von Christine Klein und
Rolf Richter:

Frage der BfB: Werden Sie eine ernsthafte Prüfung veranlassen, dass das
bestehende Hauptgebäude der Sparkasse erhalten, saniert und genutzt werden
kann und ihre Schritte dazu transparent kommunizieren ?

Antwort Christine Klein:

Die unübersichtliche, völlig aus dem Ruder gelaufene Situation der Sparkasse
Bensheim sehe ich als eines der gravierendsten Probleme der Stadt an. Für
die Sparkasse selbst, vor allem aber auch für die weitere Gesamtentwicklung
der Bensheimer Innenstadt. Bevor irgendwelche weiteren Entscheidungen
getroffen werden, werde ich mich als neu gewählte Bürgermeisterin und
Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Bensheim mit Priorität umfassend
zur Gesamtsituation sachkundig machen. Hierzu gehört insbesondere die
eingehende Prüfung, ob das derzeit leerstehende Hauptgebäude saniert und
weiterhin genutzt werden kann und welcher finanzielle Aufwand hierfür
notwendig wäre. Im Interesse der Sparkassenmitarbeiterinnen, der Sparkassenkundinnen und der Bürger*innen Bensheims werde ich die Ergebnisse
dieser Prüfungen und Wirtschaftlichkeitsbewertungen offen und transparent
kommunizieren. Entscheidungen werde ich nur in Abstimmung mit den anderen
Mitgliedern des Verwaltungsrats und dem Vorstand der Sparkasse treffen.
Natürlich ist es auch mein Ziel, den Abriss des Gebäudes zu vermeiden, wenn
die Analysen dies ergeben.

Antwort Rolf Richter:

Die Entscheidung über das Hauptgebäude der Sparkasse ist eine
sparkasseninterne Entscheidung, die die zuständigen Gremien sehr intensiv
diskutiert haben. Die Entscheidung basiert auf mehreren unabhängig
vorneinander durchgeführten Prüfungen, da auch den Sparkassengremien diese
Frage sehr wichtig erschien. Ich habe daher keinen Grund an der jetzigen
Entscheidung etwas zu ändern. Die Sparkasse Bensheim wird sich hinsichtlich
der Kommunikation dieser Entscheidung zur gegebene Zeit äußern.

Frage der BfB: Werden Sie dafür sorgen, dass der städtebauliche
Ideenwettbewerb im Sinne der Bürgerinitiative Marktplatz besser beleben auf
alle drei Varianten des Bürgerbeteiligungsprozesses ausgedehnt wird, danach
auf einer Bürgerversammlung breit und ergebnisoffen diskutiert und beraten
wird bevor die kommunalen Gremien entscheiden?

Antwort Christine Klein:

Ich werde die Bürgerinnen Bensheims aufrufen, am 17. Januar 2021 an der Abstimmung beim Bürgerentscheid teilzunehmen, den die Bürgerinitiative gegen den Widerstand des Magistrats erstritten hat. Sollte dieser Bürgerbescheid die notwendige Mehrheit bekommen, werde ich selbstverständlich das Ergebnis dieser basisdemokratischen Entscheidung respektieren, einen ergebnisoffenen Ideenwettbewerb unterstützen und breit und offen mit den Bürgerinnen die
Ergebnisse diskutieren, bevor im Stadtparlament eine endgültige Entscheidung
getroffen wird.

Antwort Rolf Richter:

Es besteht keine Notwendigkeit dies zu tun. Wir leben in einer Demokratie
mit Mehrheitsentscheidungen. Es gibt einen Bürgerentscheid, den die BI
Markplatz besser beleben durch das Sammeln ausreichender Unterschriften
angestoßen hat. Hierzu gibt es eine abweichende Entscheidung der
Stadtverordnetenversammlung. Daraus resultiert nun eine Abstimmung am 17.
Januar 2021 , die uns allen darlegen wird,
welche Bebauungsform und welchen Wettbewerb die Bürgerinnen und Bürger von
Bensheim wünschen. Eine 2-geschossige Bebauung, welche den Wegfall des
Schorschblicks bedeutet, wie von der BfB vorgeschlagen, wird dies nach
meiner Überzeugung jedenfalls nicht sein. Es besteht in einer Demokratie
aber überhaupt keine Veranlassung, sich vor der Abstimmung des
Bürgerbegehrens bereits die Meinung des anders Denkenden, die ich
respektiere, selbst zu eigen zu machen.

Frage BfB: Werden Sie sich als gewählte Bürgermeisterin/Bürgermeister für
einen neuen Anlauf für einen anderen Standort der Groß-KITA zwischen
Schwanheim/Fehlheim einsetzen ? Wir meinen damit keinen Standort im
regionalen Grünzug.

Antwort Christine Klein:

Die STVV hat mehrheitlich nach langen Diskussionen und unter Abwägung der
Vor- und Nachteile inklusive der Auswirkungen des Eingriffes in den
Grüngürtel entschieden. Diese Entscheidung gilt es zunächst zu respektieren.
Dennoch werde ich erneut prüfen lassen, welche Flächen alternativ im Bereich
Fehlheim Schwanheim für eine Groß-Kita unter Berücksichtigung aller Aspekte
(Naturschutz, finanzielle, zeitliche, Bedürfnisse der Kinder und Eltern)
geeignet wären. Im Vordergrund steht für mich dabei, Grünflächen und
Naturschutzbereiche mit keinen bzw möglichst geringen Eingriffen zu
erhalten.

Antwort Rolf Richter:

Die Stadtverordnetenversammlung hat unter Abwägung aller Aspekte die Vor-
und Nachteile der Sachentscheidung in mehreren Beschlüssen abgewogen und
entschieden. Es gebietet alleine aus dem Gesichtspunkt des Respekts vor der
dem höchsten Entscheidungsgremium als Bürgermeister dies umzusetzen. Im
übrigen teile ich unter den Gesichtspunkt der Flexibilität, Kosten,
Standortvorteil und der Willensäußerungen der Ortsbeiräte inhaltlich diese
Entscheidung. Es geht nun darum, den Eingriff in die Natur so gering wie
möglich auszugestalten und für die Kinder einen besonderen Kindergarten mit
grösstmöglichen Naturbezug zu entwickeln.

Persönliche Erklärung von Franz Apfel für die BfB-Fraktion

Persönliche Erklärung von Franz Apfel für die BfB-Fraktion 5.11.2020

Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert, meine Damen und Herren, sehr geehrte Gäste,

die Bundesregierung hat zusammen mit den Länderchefs einen weiteren Teil-Lockdown für den Monat November beschlossen.

Unser Landrat hat daraufhin in seiner Allgemeinverfügung u. a. angeordnet, dass wir Mund-Nase-Masken nicht nur auf dem Weg zum Sitzplatz sondern die gesamte Zeit der STVV einschließlich der Redebeiträge tragen müssen.

In der Verordnung des Landes Hessen ist diese Regelung nicht zu finden.

Wir halten die Anordnung des Landrats für unangemessen, völlig überzogen und unbegründet: wenn es im Rahmen von Zusammenkünften von STVV etc. zu Ausbrüchen von COVID-19 gekommen wäre, dann könnte man eine entsprechende Anordnung verstehen und nachvollziehen. Aber da gibt es keinerlei Hinweise. Transparenz: Fehlanzeige !

Meine Damen und Herren,

sie sehen im Fernsehen keinen Politiker, der mit Mund-Nasen-Maske am Mikro spricht. Nicht unsere Kanzlerin, keinen Minister, kein Arbeitgeber- oder Gewerkschaftvertreter – niemanden. Die nehmen alle ihre Maske beim Reden ab ! Hier wird mit zweierlei Maß gemessen ! Die da oben und wir da unten – so geht das unserer Meinung nach nicht.

Ich zitiere aus der Verfügung für den Deutschen Bundestag:

In den Sitzungssälen, einschließlich des Plenarsaals, und Besprechungsräumen kann die Mund-Nasen-Bedeckung am Platz abgelegt werden, wenn mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen eingehalten wird. Die Rednerinnen und Redner im Plenarsaal dürfen die Mund-Nasen-Bedeckung am Rednerpult und an den Saalmikrophonen ablegen. Die amtierenden Präsidentinnen und Präsidenten können die Mund-Nasen-Bedeckung im Sitzungsvorstand ablegen.

Wir haben uns als BfB nicht dagegen gewehrt, die Mund-Nasen-Maske beim Betreten des Gebäudes bis zum Sitzplatz zu tragen. COVID-19 kann eine gefährliche Krankheit sein. Aber die Allgemeinverfügung des Landrats geht uns viel zu weit.

Als Konsequenz dieser unangemessenen, überzogenen und nicht begründeten Anordnung verzichtet die BfB-Fraktion auf Redebeiträge in der heutigen Sitzung.

Anfrage an Landrat Engelhardt bzgl. 2. Lockdown

BfB Fraktion, Bensheim 5.11.2020

Herrn Landrat Christian Engelhardt
Landratsamt Heppenheim

Sehr geehrter Herr Landrat Engelhaft, sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen des 2. Lockdowns wurden zum wiederholten Male sämtliche Hotels, Restaurants und Kultureinrichtungen geschlossen.

Wir, die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB), haben diesbezüglich folgende Fragen:

Wie viele Personen wurden in den letzten 4 Monaten aufgrund eines Aufenthalts in einem Hotel in Bensheim positiv getestet?
Wie viele Personen wurden in den letzten 4 Monaten aufgrund eines Aufenthalts in einem Restaurant oder Café in Bensheim positiv getestet?
Wie viele Personen wurden in den letzten 4 Monaten aufgrund einer Teilnahme an einer Kulturveranstaltung (Theater, Konzert oder Kino) in Bensheim positiv getestet?
Wie viele Personen wurden in den letzten 4 Monaten aufgrund einer Teilnahme an einer kommunalpolitischen Veranstaltung im Landkreis Bergstraße positiv getestet?

Bitte geben Sie jeweils auch den Zeitpunkt (KW) an.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. U. Vogt-Saggau
stv. Fraktionsvorsitzende

„Weitere Bänke am Rundweg um den Badesee“

Franz Apfel (BfB) und Dr. Ulrike Vogt-Saggau (BfB)                        02.11.2020  

Frau

Ortsvorsteherin

Ingrid Schich-Kiefer 

Betr.: OB-Sitzung am 30.11.2020 bzw. für die nächste Sitzung des OB-West.   

Sehr geehrte Frau Schich-Kiefer,

bitte nehmen Sie den nachstehenden Antrag der BfB-Ortsbeiratsmitglieder Franz Apfel und Dr. Ulrike Vogt-Saggau zum Thema „Weitere Bänke am Rundweg um den Badesee aufstellen“ auf die Tagesordnung des Ortsbeirates West am Montag, den 30.11.2020 bzw. zur nächsten Sitzung des OB-West zu nehmen:

Der Ortsbeirat möge beschließen:

„Der Magistrat wird gebeten, einige weitere Bänke mit Rückenlehnen am Rundweg um den Badesee aufstellen zu lassen.“

Kurzbegründung:

Eine Bewohnerin aus der Weststadt hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass es sinnvoll ist, einige weitere Bänke am Rundweg um den Badesee aufstellen zu lassen. Der Bereich um den Badesee mit dem Rundweg ist ein wichtiger Bereich der Naherholung, der gut angenommen wird.

In der Anlage haben wir einige Fotos beigefügt, die wir bei einem Ortstermin gemacht haben um die Stellen zu verdeutlichen, die unserer Meinung nach für einige weitere Bänke in Betracht kommen.

Franz Apfel             Dr. Ulrike Vogt-Saggau                                                                 

BfB – Wählergemeinschaft stellt Sachthemen in den Vordergrund bei der Bürgermeister-Stichwahl

Bensheim. Die Stichwahl um das Bensheimer Bürgermeisteramt am 15. November 2020 stand im Mittelpunkt der Telefonkonferenz der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB). „Wir werden die Sachthemen in den Mittelpunkt unserer Entscheidung rücken“, betonen die BfB-SprecherIn Franz Apfel Norbert Koller und Dr. Ulrike Vogt-Saggau.

Dazu haben wir an die Kandidatin Christine Klein und den Kandidaten Rolf Richter ein Schreiben mit drei Sachthemen zukommen lassen. In dem Schreiben hießt es:

„Sehr geehrte Frau Klein, sehr geehrter Herr Richter,

wir gratulieren Ihnen beide zum Einzug in die Stichwahl um das Amt der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters der Stadt Bensheim.

Als BfB haben wir bisher keine Wahlempfehlung abgegeben. Vorstand und Fraktion der BfB werden am Wochenende dazu beraten.

Wir bitten Sie deshalb uns bis Freitag dieser Woche eine Stellungnahme zu – für uns und die Stadtpolitik – wichtige Fragen zukommen zu lassen.

Bitte informieren Sie uns zu folgenden Themen:

Ø Werden Sie eine ernsthafte Prüfung veranlassen, dass das bestehende Hauptgebäude der Sparkasse erhalten, saniert und genutzt werden kann und ihre Schritte dazu transparent kommunizieren ?

Ø Werden Sie dafür sorgen, dass der städtebauliche Ideenwettbewerb im Sinne der Bürgerinitiative Marktplatz besser beleben auf alle drei Varianten des Bürgerbeteiligungsprozesses ausgedehnt wird, danach auf einer Bürgerversammlung breit und ergebnisoffen diskutiert und beraten wird bevor die kommunalen Gremien entscheiden?

Ø Werden Sie sich als gewählte Bürgermeisterin/Bürgermeister für einen neuen Anlauf für einen anderen Standort der Groß-KITA zwischen Schwanheim/Fehlheim einsetzen ? Wir meinen damit keinen Standort im regionalen Grünzug.

Bitte informieren Sie uns zu den Themen bis Freitag. Wir sehen Ihre Antworten als Leitfaden bzw. Entscheidungshilfe für die Bürgerinnen und Bürger.

Vielen Dank und viele Grüße

Franz Apfel, Norbert Koller und Dr. Ulrike Vogt-Saggau

SprecherIn der BfB

BfB-Fraktion besichtigt Baustelle Bürgerhaus

Besichtigung des Bürgerhauses, 20.10.2020

Bensheim. Informationen über den Stand der Bürgerhaussanierung holte sich die Stadtverordneten-fraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) bei einem Rundgang mit MEGB-Geschäftsführer Helmut Richter ein. „Von dem was wir gezeigt bekamen und worüber wir informiert wurden sind wir überzeugt, dass die Sanierung des Bürgerhauses am bestehenden und 1975 von Bürgermeister Stolle und Stadtbaurat Theo Sartorius gutgewählten Standort eine richtige Entscheidung war. Die Fassadengestaltung überzeugt uns“, betont BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

„Nach den Entscheidungen der städtischen Gremien und vor dem Hintergrund des aktuellen Baufortschritts am Bürgerhaus, wäre zu wünschen, dass wir für unser Bauvorhaben und unseren Pächter alle positiv und verantwortungsvoll der Zukunft entgegen sehen“, erklärt Helmut Richter bei dem Ortstermin. Diesem Ziel schloss sich die BfB-Fraktion vor Ort an.

„Bensheim braucht ein Bürgerhaus !, das seinem Namen mit bürgerfreundlichen Preisen verdient. Die Räumlichkeiten werden in der Stadtgesellschaft vermisst. Durch die umfassende Sanierung erhalten wir einen nachhaltigen Gewinn für die Bensheimer Bürgerschaft, für die Vereine, Schulen, Firmen und Initiativen, die dort ihre Veranstaltungen auch in den nächsten 25 Jahren durchführen wollen, informiert BfB-Stadtverordnete Ruth Wohland.

Barrierefreiheit ist eine wichtige und entscheidende Neuerung bei der Sanierung: zwei Aufzugsanlagen und Behindertengerechte WC-Anlagen sorgen dafür, dass unser Bürgerhaus von allen Bürgerinnen und Bürgern in Zukunft genutzt werden kann. Auf die neue Haus- und Veranstaltungstechnik im realen Betrieb, sind wir gespannt, meint BfB-Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper.

Seit 2010 setzen wir uns für den Erhalt und die Sanierung des Bürgerhauses ein. Die Sanierungsfortschritte sind deutlich zu sehen. Für das mit 13,28 bis 13,8 Mio Euro veranschlage Projekt gab es 530.000 Euro Zuschüsse für Energiemaßnahmen und 1.457.000 Euro Zuschüsse aus dem Programm Stadtumbau West. Nicht zu vernachlässigen ist die teilweise Vorsteuerabzugs-berechtigung durch die MEGB. Wäre der Beschluss zur Sanierung 2015 nicht an ein oder zwei Stimmen gescheitert wären wir auch nicht voll in die Phase der enormen Preissteigerungen im Baugewerbe gekommen. Diejenigen, die 2015 für ein Scheitern der Sanierung sorgten, mögen sich an die eigene Nase fassen wenn sie die enormen Kostensteigerungen beklagen. Die BfB freut sich auf den voraussichtlichen Eröffnungstermin des Bürgerhauses am 30. Juni 2021, informiert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

Auf die Eröffnung des Dalberger Hofes im November sind wir gespannt. Der Dalberger Hof soll zur „guten Stube“ unserer Stadt werden und mit regionalen Speisen punkten. Der Pächter des Dalberger Hofes bewirtschaftet bereits das Parktheater. Im nächsten Jahr kommt dann noch das Bürgerhaus dazu. Wir wünschen dem Pächter einen guten Start für das „Kongress- und Kulturzentrum Bensheim“ trotz den Beschränkungen der Corona-Pandemie, erklärt Stadtrat Andreas Born (BfB).

BfB-Fraktion beantragt Einberufung des Ältestenrates – Mund-Nasen-Schutz 4 Stunden ohne Pausen auch während der Haltung von Reden zu tragen ist unzumutbar

Bensheim. In einem Antrag an die Stadtverordnetenvorsteherin Christine
Deppert schlägt die Fraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim
(BfB) vor, den Ältestenrat der Stadtverordnetenversammlung einzuberufen um
über die Umsetzung der Corona-Regeln zu beraten. Aktuell sollen der
Mund-Nase-Schutz auch während der gesamten Stadtverordnetenversammlung und
bei Reden am Mikrofon getragen werden. „Wir schlagen vor, dass aufgrund der
erhöhten Corona-Zahlen im Kreis Bergstraße der Haupt- und Finanzausschuss
der Stadtverordnetenversammlung über die wichtigsten Punkte der Tagesordnung
für die Stadtverordnetenversammlung entscheidet“, informiert
BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.

In dem Schreiben der BfB-Fraktion heißt es:

„Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert,

sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund deutlich erhöhter Corona-Zahlen im Kreis Bergstraße soll die
nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung mit Mund-Nasen-Schutz,
selbst am Mikrofon und am Platz, stattfinden.

Die BfB-Fraktion hält diese Maßnahme, mindestens vier Stunden mit
Nasen-Mundschutz auch am Platz und auch am Rednerpult, für unzumutbar.

Wir erinnern daran, dass der Gesetzgeber die Möglichkeit eröffnet hat, den
nach § 62. Abs. 1 Satz 2 HGO verpflichtet zu bildenden Finanzausschuss – in
Bensheim der Haupt- und Finanzausschuss – über alle wichtigen Entscheidungen
abstimmen zu lassen. Dieses Verfahren kam in Bensheim bereits zu Beginn der
Pandemie zum Tragen. Zu diesem Zeitpunkt gab es deutlich weniger Infizierte
als jetzt.

Wir schlagen deshalb vor, dass wir dieses Verfahren für die anberaumte
Stadtverordnetenversammlung am 5. November 2020 für die wichtigsten Punkte
der Tagesordnung ebenfalls durchführen.

Sollte unserem Vorschlag nicht gefolgt werden, dann schlagen wir vor, dass
nach jeder Stunde eine Pause von 15 Minuten eingeführt wird und gleichzeitig
ausnahmsweise eine Redezeitbeschränkung festgesetzt wird.

Wir bitten um kurzfristige Einberufung des Ältestenrates.

Viele Grüße

Franz Apfel,

BfB-Fraktionsvorsitzender

„Beleuchtungskonzept Lauter – Mittelbrücke bis Rinnentorturm“

BfB-Fraktion Bensheim, 20. Oktober 2020

Frau
Stadtverordnetenvorsteherin
Christine Deppert

Herrn
Ausschussvorsitzender des Bau-, Umwelt- und Planungsausschusses
Dr. Thomas Götz

Herrn Ausschussvorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses
Tobias Heinz

Rathaus

Sehr geehrte Frau Deppert, sehr geehrter Herr Dr. Götz und sehr geehrter Herr Heinz,

nehmen Sie bitte nachfolgenden Änderungs-Antrag der BfB-Fraktion zum Thema „Beleuchtungskonzept Lauter – Mittelbrücke bis Rinnentorturm“ auf die Sitzung des Bau-, Umwelt- und Planungsausschusses am 22. Oktober 2020, des Haupt- und Finanzausschusses am 26. Oktober 2020 und der Stadtverordnetenversammlung am 5. November 2020 auf.

Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

BfB-Fraktion,
Fraktionsvorsitzender

Der Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss, der Haupt- und Finanzausschuss und die Stadtverordnetenversammlung mögen folgenden Änderungs-Antrag der BfB-Fraktion beschließen:

„Die Beratung und Verabschiedung der Vorlage „Beleuchtungskonzept Lauter“ wird bis zur Vorlage einer Stellungnahme der Naturschutzkommission und des Gewässerverbandes Bergstraße zurückgestellt.“

Kurzbegründung:

Für uns ist eine Stellungnahme der Naturschutzkommission und damit u. a. der Naturschutzverbände sowie des Gewässerverbandes Bergstraße vor einer Entscheidung wichtig.

Eine erweiterte Begründung erfolgt in der Stadtverordnetenversammlung.

„Umgestaltung Spielbereich Wambolder Hof und Uferbereich Lauter“

BfB-Fraktion 20.10.2020

Frau

Stadtverordnetenvorsteherin

Christine Deppert

An die Ausschussvorsitzenden des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses, des Bau-, Umwelt- und Planungsausschusses und des Haupt- und Finanzausschusses, Frau Becker, Herr Dr. Götz und Herr Heinz

über parlamentarisches Büro

Sehr geehrte Frau Deppert, Sehr geehrte Frau Becker, sehr geehrter Herr Dr. Götz und sehr geehrter Herr Heinz,

wir bitten Sie nachfolgenden Änderungs-Antrag zur Vorlage „Umgestaltung Spielbereich Wambolder Hof und Uferbereich Lauter“ auf die Tagesordnungen des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses am 21.10.2020, des Bau-, Umwelt- du Planungsausschusses am 22.10. 2020, des Haupt- und Finanzausschusses am 26.10.2020 und der Stadtverordnetenversammlung am 5.11.2020 zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Franz Apfel,

BfB-Fraktion

Der Sozial-, Sport- und Kulturausschuss, der Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss, der Haupt- und Finanzausschuss und die Stadtverordnetenversammlung mögen beschließen:

„Der Zugang zur Lauter im Bereich der Gaststätte „Zum Ochs“ wird wie dargestellt umgesetzt.

Der Zugang zur Lauter im Bereich des Spielplatzes am Wambolder Hof wird gestrichen.

Der überalterte Spielplatz am Wambolder Hof wird so umgestaltet, wie bereits in der Stadtverordnetenversammlung am 27.09.2018 auf Antrag von CDU, GLB und BfB auf Anregung aus dem „Innenstadtdialog Bensheim 2030“ beschlossen.“

Kurzbegründung:

Wir sind der Auffassung, dass die Lauter durch die ökologische Aufwertung sichtbarer und erlebbarer gemacht wurde. Diese Maßnahmen sprechen und werben für sich.

Bei der Anlegung eines Zugangs zur Lauter im Bereich des Spielplatzes am Heinrich-von-Gaggern-Platz sehen wir eine Gefahr für Kleinkinder.

Auf Seite 14 der Verwaltungsvorlage steht u. a.: „Aufgrund der gewählten Formate der Natursteinblöcke und der Steinschüttungen entsteht ein Bereich der für größere Kinder und für Erwachsene sowohl Möglichkeiten zum verweilen, aber auch zum Klettern und zum Erleben des Wassers bietet“. Direkt daneben ist aber der Kleinkinderspielplatz.

Da der Spielplatz auf kleinere Kinder stärker ausgerichtet werden soll sehen wir eine Gefahr für Kleinkinder nicht nur bei Hochwasser.

Die Kosten für den Zugang zur Lauter am Spielplatz werden eingespart.